QUALITÄT UND SICHERHEIT

Welche Inhaltsstoffe NIVEA verwendet - und warum

Liebe NIVEA-Verwenderin
und lieber NIVEA-Verwender,

Wenn Sie ein Produkt von NIVEA nutzen, erwarten Sie höchste Qualität, Verträglichkeit ohne Wenn und Aber sowie eine zuverlässige Haltbarkeit. Zu Recht.

Seit mehr als 130 Jahren ist Beiersdorf der führende Experte für Hautpflege und für NIVEA entwickeln wir seit über 100 Jahren hochwertige Hautpflegeprodukte für die ganze Familie.

Die Konservierungsstoffe Parabene stehen aktuell in der öffentlichen Diskussion. Wir nehmen die Bedenken ernst und möchten so transparent wie möglich über dieses Thema informieren.

Parabene sind besonders verträglich und die am besten erforschten Konservierungsstoffe für Hautpflegeprodukte. Ohne Konservierungsstoffe können sich Bakterien und Schimmelpilze im Produkt ungebremst entwickeln. Im Vergleich mit anderen Konservierungsmitteln ist das Risiko von Allergien bei der Verwendung von Parabenen am geringsten. Daher werden sie weltweit am häufigsten eingesetzt. Zum Beispiel in Haushaltsprodukten oder in Arznei- und Lebensmitteln.

Natürlich steht für uns die Sicherheit unserer Kunden an erster Stelle. Unsere Experten befassen sich sorgfältig mit den Eigenschaften aller von uns verwendeten Stoffe. Sie beziehen sich dabei auf Einschätzungen und Empfehlungen anerkannter, unabhängiger Institute. Das gilt natürlich auch für Parabene. Deren Unbedenklichkeit wurde uns bestätigt von der Europäischen Kommission und ihren wissenschaftlichen Beratungsgremien, vom Bundesinstitut für Risikobewertung, von der unabhängigen US-amerikanischen Bewertungskommission „Cosmetic Ingredient Review“ (CIR) sowie von der Stiftung Warentest.

 

NIVEA im Dialog

Ein offener Dialog und sachliche Informationen sind wichtig für NIVEA. Zum Thema Parabene haben wir uns mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ausgetauscht. Bitte lesen Sie hier dazu unsere Pressemitteilung.

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Offener Dialog über Konservierungsstoffe in NIVEA Produkten

Heute hat in der Unternehmenszentrale von Beiersdorf ein offener Dialog mit der Verbraucherin Britta Steffenhagen und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über die Verträglichkeit von Parabenen in Kosmetika stattgefunden. Von Seiten Beiersdorf haben Inken Hollmann-Peters, Leiterin Unternehmenskommunikation, Volker Holle, Leiter der weltweiten regulatorischen Compliance, sowie Dr. Ralph Schimpf, Leiter des weltweiten Testzentrums an dem Treffen teilgenommen. Im Anschluss an den Dialog hat Britta Steffenhagen eine Petition übergeben, die sich gegen die Verwendung von Parabenen insbesondere in NIVEA Produkten wendet. „Wir haben die Position von Frau Steffenhagen und dem BUND aufgenommen und uns in einer sachlichen und konstruktiven Diskussion ausgetauscht“, sagt Inken Hollmann-Peters. Die Fragen der Verbraucher würden seitens Beiersdorf ernst genommen.
Als Hintergrund: Bei Parabenen handelt es sich um Konservierungsstoffe, die in vielen wasserhaltigen Kosmetikprodukten eingesetzt werden, um die Ausbreitung von Bakterien und Schimmelpilzen bei der Nutzung zu verhindern. In weiten Teilen der Kosmetikindustrie werden Parabene aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit und wissenschaftlich belegten guten Verträglichkeit bei den Anwendern seit zirka 80 Jahren eingesetzt.
„Bei Beiersdorf steht die Verträglichkeit unserer Produkte für die Verbraucher im Mittelpunkt. NIVEA-Produkte enthalten nur Inhaltsstoffe, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und die Sicherheit unserer Konsumenten gewährleisten“, so Inken Hollmann-Peters. Angesichts der erwiesenen gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Parabenen setzt unter anderem auch Beiersdorf diesen Konservierungsstoff ein. „Selbstverständlich prüft Beiersdorf generell auch den Einsatz von Alternativen zu Parabenen, die unsere hohen Anforderungen an Sicherheit und Verträglichkeit erfüllen“, so Hollmann-Peters weiter. Für Verbraucher, die parabenfreie Produkte bevorzugen, hat NIVEA auch eine große Anzahl Produkte ohne diese Konservierungsstoffe im Angebot: Über 70% der NIVEA-Produkte sind parabenfrei.
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Warum Konservierungsstoffe?

Die Tagescreme steht im warmen Badezimmer. Die Sonnenmilch kommt mit an den Strand. Und ein Duschgel hält nach dem Öffnen noch viele Monate. Dass Gesichtscreme und Sonnenmilch nicht in den Kühlschrank müssen – dafür sorgen in den meisten Kosmetikprodukten Konservierungsstoffe.

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Ohne Konservierungsstoffe wäre das Verfallsdatum vieler Produkte nach dem Öffnen schnell erreicht. Binnen kurzer Zeit würden sie verderben. Schuld daran sind Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze, die vor allem über den Kontakt mit unserer Haut ins Produkt gelangen und sich in wasserhaltigen Kosmetika leicht vermehren. Parabene und andere Konservierungsstoffe verhindern das Verderben von Kosmetikprodukten, indem sie die Bakterien und Pilze abtöten. Auf diese Weise kann die Sicherheit und Qualität von Hautpflegeprodukten garantiert werden. Je nach Rezeptur werden unterschiedliche Konservierungsstoffe eingesetzt. In der EU müssen alle verwendeten Stoffe offiziell zugelassen sein und dürfen erst dann eingesetzt werden, wenn Sie als sicher bewertet und in eine bestimmte Liste in der Kosmetikverordnung aufgenommen wurden. Für diese Bewertung ist in Europa das unabhängige „Scientific Committee for Consumer Safety“, kurz SCCS, verantwortlich.

 

Da nicht jedes Konservierungsmittel in jedem Produkt gleich wirksam oder einsetzbar ist, sind verschiedene Produkte unterschiedlich konserviert. Alle haben Vor- und Nachteile (zum Beispiel reagieren einige Menschen auf einige Stoffe allergisch), die unsere Produktentwickler genau abwägen, bevor sie ein Produkt auf den Markt bringen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Sicherheit des Verbrauchers. Parabene sind besonders wirkungsvolle Konservierungsstoffe, die gleichzeitig sehr gut erforscht und sehr gut verträglich sind. Sie werden im Körper schnell abgebaut und sammeln sich nicht an.

 

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Fragen und Antworten

 

Was sind Parabene? Warum und wo werden sie eingesetzt? Hier beantworten wir offen und verständlich die meistgestellten Fragen unserer Verbraucher.

1Was sind Parabene?
2Warum verwendet NIVEA Parabene?
Parabene sorgen dafür, dass wasserhaltige Kosmetikprodukte nicht sofort nach dem Öffnen verderben. Ohne solche Konservierungsstoffe würden sich Bakterien und Schimmelpilze, die vor allem über den Kontakt mit unserer Haut ins Produkt gelangen, ungebremst vermehren. Parabene verhindern das Verderben von Kosmetikprodukten, indem sie diese Bakterien und Pilze abtöten. Dadurch können wir gewährleisten, dass die Qualität unserer Produkte über einen langen Zeitraum erhalten bleibt.
3Welche NIVEA-Produkte enthalten Parabene?
4Warum stehen Parabene in der Kritik?

Parabene werden zum Teil von Verbraucherschützern, Medien und Naturkosmetikherstellern kritisiert. Die Vorwürfe: Parabene würden sich im menschlichen Körper ablagern, das Hormonsystem stören, Krebs verursachen und die Fähigkeit zur Fortpflanzung einschränken. Diese Befürchtungen haben sich jedoch als unbegründet erwiesen. Die Europäische Kommission und ihre wissenschaftlichen Beratungsgremien sowie die unabhängige US-amerikanische Bewertungskommission „Cosmetic Ingredient Review“ (CIR) haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Parabenen wiederholt bestätigt.[1][2]


[1] SCCS 2011: Opinion on Parabens, SCCS 1348/10  

[2]  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19101832  

5Können Parabene Allergien auslösen?
6Warum bietet NIVEA auch parabenfreie Produkte an, wenn Parabene doch unbedenklich sind?

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, zwischen parabenhaltigen und parabenfreien Produkten zu wählen. Als informierter Käufer können Sie selbst entscheiden, welches Produkt in welcher Zusammensetzung das Beste für Sie ist.

7Welche Alternativen gibt es zu Parabenen?
8Ich habe gelesen, dass Parabene hormonelle Wirkung haben sollen.

Viele unterschiedliche Stoffe zeigen eine hormonähnliche, aber unbedenkliche Wirkung. Darunter fallen sowohl Stoffe, welche in Kosmetika verwendet werden als auch Stoffe, welche natürlicherweise in Nahrungsmitteln vorkommen, z.B. Soja, Wein, Nüsse, Kohl.

9Sind Parabene nur in kosmetischen Produkten enthalten?
10Führt NIVEA Tierversuche durch?
Wir sind davon überzeugt, dass Tierversuche mit kosmetischen Produkten für den Nachweis von Sicherheit und Wirksamkeit nicht erforderlich sind. Daher führen wir seit über 20 Jahren keine Tierversuche durch. Zur aktuellen Gesetzeslage: Tierversuche für kosmetische Fertigprodukte sind seit 2004 EU-weit verboten. Auch Tierversuche für Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten sind in der EU seit 2009 – komplett seit März 2013 – verboten. Ein Verbot gibt es auch für die Vermarktung und den Verkauf von kosmetischen Produkten, wenn die Inhaltsstoffe außerhalb der EU im Tierversuch getestet wurden. Selbstverständlich halten wir die gesetzlichen Bestimmungen in vollem Umfang ein und garantieren gleichzeitig die Sicherheit der Produkte für den Verbraucher. Jedoch wurde fast jeder Inhaltsstoff in der Vergangenheit irgendwann einmal in gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuchen getestet, daher sind wir so ehrlich, die Bezeichnung „tierversuchsfrei“ nicht für unsere Produkte zu verwenden.
unsere produkte

Unsere Produkte ohne Parabene

Eine Übersicht

Sollten Sie Bedenken bezüglich eines Produktes oder seiner Inhaltsstoffe haben, nehmen wir dazu gern Stellung und bieten eine Reihe weiterführender Informationen an, die Ihnen die Auswahl unserer Produkte erleichtert. Sollten Sie auf parabenhaltige Produkte verzichten wollen, können Sie hier eine Liste parabenfreier Produkte von NIVEA herunterladen. Darüber hinaus können Sie sich direkt an unseren Verbraucherservice wenden.

Zu den Produkten

WEITERE INFORMATIONEN

Wissenschaftler und unabhängige Institutionen bestätigen, dass Parabene sicher und gesundheitlich unbedenklich sind. 

Parabene sind besonders wirkungsvolle Konservierungsstoffe, die gleichzeitig sehr gut verträglich sind. Da sie seit 80 Jahren eingesetzt werden, sind sie außerdem besonders gut erforscht. Viele wissenschaftliche Studien haben sich in den letzten Jahren mit der Sicherheit dieser Inhaltsstoffe beschäftigt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS) haben alle wissenschaftlichen Arbeiten zu Parabenen intensiv analysiert. Sie kommen zu der eindeutigen Bewertung, dass Parabene sichere Konservierungsstoffe sind, die ohne Bedenken in Kosmetika verwendet werden können.

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Im Widerspruch zu diesen Ergebnissen stehen zwei Studien, welche im Zusammenhang mit angeblicher Hormonwirkung immer wieder genannt werden – eine japanische Studie (S. Oishi) aus den Jahren 2001 und 2002 sowie eine englische Studie (P. Darbre) aus dem Jahr 2004: Beide Studien werden jedoch aus wissenschaftlicher Sicht stark angezweifelt, weil sie nicht den weltweit akzeptierten wissenschaftlichen Standards entsprachen. Die Zahl der Versuche war zu gering, es wurden keine angemessenen Vergleichswerte ermittelt, und die unvollständigen Ergebnisse der Laborstudien können nicht eins zu eins auf die Anwendung auf der Haut übertragen werden.

Das BfR bewertete die Darbre- Studie bereits 2004 kritisch, da diese nicht plausibel sei und keinen wissenschaftlichen Nachweis erbracht habe. Die Studie von Oishi wurde 2013 mit einem anerkannten Design wiederholt und konnte – wie von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA bestätigt – ebenfalls die Abwesenheit von Hormonwirkungen zeigen. Ähnliche wissenschaftliche Defizite weisen auch Tests von Verbrauchermagazinen auf, welche die Wirkung von Parabenen mit einer sehr geringen Fallzahl und unter Bedingungen untersuchten, die wissenschaftlichen Anforderungen nicht genügen. So wurde beispielsweise die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln oder das Essverhalten der Testpersonen nicht berücksichtigt.

 

Hier haben wir für Sie weitere Informationen und Studien zusammengestellt.


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