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Wie Babys laufen lernen

Wie Babys laufen lernen: Schritt für Schritt

So helfen Sie Ihrem Kind auf die Beine

Ein Grund zum Jubeln! Über die ersten Schritte freuen sich Klein und Groß. Welche motorische Entwicklung hinter den ersten Gehversuchen steckt und wie Sie Ihr Baby beim Laufenlernen unterstützen können, erfahren Sie hier.

Die Magie der ersten Schritte: Lauf, Baby, lauf!

Laufen lernen Babys nicht von heute auf morgen – wie sich die Kleinen mit fleißigem Training auf den großen motorischen Meilenstein vorbereiten, erfahren Sie hier.

Wann lernt ein Baby laufen?

Jedes Kind lernt zu einem anderen Zeitpunkt laufen. Die meisten Babys machen um den 12. Monat ihre ersten Schritte. Einige ziehen sich schon mit 9 Monaten an Möbeln hoch und üben das Laufen. Andere tun es erst mit 18 Monaten.

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Ihr Baby länger braucht, um laufen zu lernen. Dafür macht es vielleicht schneller sprachliche Fortschritte oder ist ein kleiner Krabbel-Meister.

Wenn Sie jedoch starke Zweifel am Entwicklungsstand Ihres Kindes haben, dann fragen Sie Ihre Hebamme oder den Kinderarzt um Rat.

Wann laufen Babys „richtig“?

Laufen lernen und sicher einen Fuß vor den anderen setzen – dazwischen liegen einige Monate motorisches Training. Wenn Babys um den 12. Monat herum die ersten Schritte getan haben, sind sie etwa mit 15 Monaten so weit, selbstständig zu laufen. Das mag noch wackelig aussehen, aber gelingt jetzt auch ohne helfende Hände von Mama oder Papa.

Wie lernen Babys laufen?

Babys stehen nicht urplötzlich auf eigenen Beinen. Um Balance und Gewicht zu halten, ist monatelanges Training nötig:

Strampeln: Damit die Beinchen irgendwann das Körpergewicht halten können, müssen sie stark sein. Bewegungsabläufe und Muskeln werden tatsächlich schon im Mutterleib trainiert (für Schwangere spürbar als Tritte) und nach der Geburt geht‘s fleißig mit dem Strampeln weiter.

Köpfchen heben: Die Schulter- und Nackenmuskulatur muss fit sein, damit das Stehen und Gehen klappen kann. Daran arbeitet Ihr Baby ab dem 2. Monat.

Drehen und Mini-Liegestütze: So bereiten Babys die Wirbelsäule und die gesamte Rückenmuskulatur auf den aufrechten Gang vor. 

Robben, Krabbeln und Sitzen: Alle Bewegungsabläufe dienen letztlich dazu, Muskeln, Koordination und Körpergefühl zu schulen und sind damit Voraussetzungen fürs Laufen.

Hochziehen und stehen: Etwa ab dem 10. Monat werden Hosenbeine und Möbel für manche Babys zu beliebten Stützen. Sie ziehen sich hoch und wagen mitunter die ersten wackeligen Schritte.

Freies Gehen: Zuerst sind es nur zaghafte Schritte und kurze Wege, mit der Zeit werden Babys aber trittsicherer und mutiger – bis nach ein paar Wochen das Gehen ohne Stütze klappt.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo

Jedes Kind entwickelt sich anders und unterschiedlich schnell. Manche Babys überspringen das Krabbeln und legen dafür früher mit dem Laufen los. Bei anderen entwickelt sich die Sprache schneller als die motorischen Fähigkeiten. Haben Sie Geduld und freuen Sie sich über das, was Ihr Kind schon kann.

Unter die Arme greifen – Wie viel Lauflernhilfe brauchen Babys?

Laufen ist vermutlich der Entwicklungsschritt, dem Eltern am meisten entgegenfiebern. Aber wie können Sie die Kleinen bei den ersten Schritten bestmöglich unterstützen?

In guten Händen! Die beste Laufhilfe für Babys

In guten Händen! Die beste Laufhilfe für Babys

Simpel, aber so viel wert: Babys an den Händchen halten und so das Laufen üben. Laufanfänger fordern das oft regelrecht ein – erzwingen sollten Eltern aber nichts. Tipp: Viel Übung bringt viel. Besonders Spaß macht Babys das Laufen im Freien. So können sie auch neue Untergründe wie Steine, Holz oder Wiesen erproben.

Laufen lernen: So können Eltern unterstützen

Spezielle Geräte wie einen Lauflernwagen oder andere Laufhilfen brauchen Babys nicht. Im Gegenteil: Diese können die motorische Entwicklung sogar behindern. Bewegungsdrang verspüren die Kleinen von allein. Dazu ist es wichtig, dass Eltern ihnen eine Umgebung bieten, in der das möglich ist – und so zum Beispiel schon nach der Geburt darauf achten, dass Ihr Baby ausreichend frei strampeln kann.

Darüber hinaus gibt es aber durchaus Möglichkeiten, Babys beim Laufenlernen zu unterstützen:

  1. Barfuß laufen lassen: Kleine Laufanfänger können auf Lauflernschuhe gut verzichten. Barfuß oder mit rutschfesten Socken trainieren Babys ihre Balance am besten.
  2. Kippsicheres Mobiliar: Ihr Baby sucht sich wahrscheinlich geeignete Hilfen, an denen es sich hochziehen kann. Dafür braucht es stabile Möbel, die nicht umkippen. 
  3. Mobiles Spielzeug: Autos, Enten oder Dinos zum Hinterherziehen sehen nicht nur putzig aus, sondern erhöhen den Spaßfaktor am Laufen und machen gleich mehr Lust, weiter zu üben.

Eltern als Motivatoren

Eltern als Motivatoren

Motivieren erlaubt! Sie können Ihr Kind z. B. ermutigen, indem Sie es mit ausgestreckten Armen zu sich rufen. Und natürlich macht Lob super stolz – applaudieren Sie ruhig oder zeigen Sie auf andere Weise Ihre Freude über die ersten Schritte. Dennoch gilt es, die junge Muskulatur zu schonen. Laufen ist kräftezehrend und die Kleinen brauchen Pausen, um sich zu erholen. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind diese auch nimmt.

Keine Angst vor kleinen Stürzen: Sicherheitstipps für Eltern

Wer laufen lernt, fällt schon mal hin – auch das will gelernt sein. Dennoch ist es wichtig, zu Hause ein paar Vorkehrungen zu treffen, damit kleine nicht zu großen Unfällen werden.

Hinfallen, aufstehen, weiterlaufen

Wenn Babys aufgeregt durch die Wohnung rennen, rechnet man quasi jeden Moment mit einem Sturz. Wie viel Schwung nötig ist und wie das Abbremsen funktioniert, müssen sie erst noch herausbekommen. 

Dass Babys beim Laufen noch oft ihr Gleichgewicht verlieren und auf den Po plumpsen, gehört zum Lernprozess. In diesen Situationen ist es wichtig, dass Eltern ruhig bleiben und dem Nachwuchs schnell wieder auf die Beine helfen. 

Gut zu wissen: Amerikanische Entwicklungspsychologen haben in einer Studie untersucht, wie Babys laufen lernen und wie hart sie dafür trainieren. Dabei kam heraus, dass sie im Schnitt 14.000 Schritte täglich machen und dabei etwa 100 Mal hinfallen. 

Mit diesen Tipps hat Ihr Baby freie Bahn hat, wenn es freudig durch die Wohnung saust:

  • Bahn frei! Damit Babys nicht stolpern, räumen Sie Kabel, lose Teppiche oder Schuhe am besten beiseite.
  • Kein Durchgang für kleine Wirbelwinde. Wenn Sie Treppen in der Wohnung oder im Haus haben, ist bereits ab dem Krabbelalter die Zeit gekommen, Treppenschutzgitter anzubringen. Sollten Sie es noch nicht getan haben, rüsten Sie spätestens jetzt nach.
  • Sorgen Sie für Stoßdämpfer. Damit die kleinen Köpfchen nicht gegen Tischkanten oder scharfkantige Regalecken stoßen, sind Kanten- oder Eckenschutz-Auflagen sinnvoll.
  • Nichts für Kinderhände. Denken Sie daran: Ihr Baby erreicht im Stehen neue Höhen. Es kann daher ratsam sein, Schubladen und Schränke abzusichern, an die der Nachwuchs bisher nicht gekommen ist.

Laufen braucht Zeit und viel Übung

Laufen braucht Zeit und viel Übung

Ohje, sieht das wackelig aus! Gleichgewicht und Koordination sind noch in der Entwicklung, doch die Bewegungsabläufe werden von Tag zu Tag fließender. Mit etwa 2 bis 3 Jahren haben Kinder das Laufen so verinnerlicht, dass es fast so gut klappt wie bei Erwachsenen. 

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