Gefärbtes Haar Titelbild

Gefärbte Haare pflegen: Verblassen und Haarschäden verhindern

So bleibt Ihre Coloration lange schön
Egal ob blond, brünett, schwarz oder rot: Gefärbtes Haar braucht besonders intensive Pflege, damit es noch lange nach dem Färben strahlt wie frisch coloriert.

Gefärbte Haare: Pflegeroutine für langanhaltende Farbfrische

Egal, ob dauerhafte Farbe oder kurzweilige Tönungen – nach der Farbveränderung braucht das Haar besondere Pflege, um strohige Haare zu vermeiden und damit die Farbe nicht schneller als gewollt ausbleicht.

Warum gefärbtes Haar spezielle Pflege braucht?

Im Zuge des Färbe-Prozesses wird die natürliche Schutzschicht der Haare, die Lipidschicht, angegriffen und die Oberfläche aufgeraut. Danach ist das Haar empfindlicher und neigt zu Trockenheit. Häufiges Waschen, UV-Strahlen oder die Hitzebelastung beim täglichen Styling setzen den Haaren jetzt noch stärker zu. Die Folge: Die geschwächten Haarfasern können die Farbpigmente auf Dauer nicht gut einschließen und die Farbe verblasst. Um dem vorzubeugen, sollten Sie gefärbte Haare schützen.

Gefärbte Haare pflegen:

  • Spezielle Shampoos und Spülungen für gefärbtes Haar spenden intensiv Feuchtigkeit. Die Produkte helfen, die äußere Schutzschicht der Haare zu versiegeln und die Leuchtkraft der neuen Farbe zu bewahren.
  • Auch Shampoos für trockene Haare erfüllen die Pflegebedürfnisse gefärbter Haare.
  • Stylingprodukte mit integrierten Pflegestoffen helfen, die äußere Schutzschicht der Haare zusätzlich zu versiegeln.
  • Für noch mehr Schutz, Geschmeidigkeit und das Extra an Feuchtigkeitspflege verwenden Sie einmal wöchentlich eine reparierende Intensivkur.

Gefärbte Haare pflegen, Brillanz erhalten

Frisch gefärbt fühlt sich an wie frisch verliebt? Nur mit der richtigen Pflege bleiben Farbbrillanz und das gute Gefühl von Dauer – gerade im Sommer. Denn UV-Strahlen und Salzwasser können die Haare beschädigen.
Haarpflege im Sommer

Weitere Tipps für eine satte Haarfarbe:

  • Hitze meiden: Lassen Sie Ihre Haare so oft wie möglich an der Luft trocknen und verwenden Sie Glätteisen und Lockenstab nur zu besonderen Anlässen.
  • Sonnenschutz für die Haare: Künstliche Pigmente bleichen schnell aus. Schützen Sie Ihr Haar mit speziellen UV-Sprays und einem Sonnenhut. Mögliche Alternative: Eine Sprühkur schützt die Haare vor dem Austrocknen in der Sonne.
  • Haare beim Schwimmen hochbinden: Baden in Salz- oder Chlorwasser kann die Haarfarbe verändern. Ein Dutt oder eine Badekappe schafft Abhilfe.
  • Spitzen schneiden: Oft bleichen die Haarenden zuerst aus. Der Grund: Sie sind der älteste und damit meist auch der am meisten geschädigte Teil der Haare. Regelmäßige Haarschnitte tragen somit auch zu einer einheitlichen, satten Haarfarbe bei.

Pflegeprodukte für Farbglanz, der länger hält

DIY-Tipps für Glanz und Geschmeidigkeit

Mit wenigen Zutaten können Sie ganz einfach eine Kur oder Spülung selber machen und Ihrer Haarfarbe noch mehr Brillanz verleihen.

Wie funktioniert Haarefärben eigentlich?

Wer sich eine neue Haarfarbe wünscht, kann zwischen drei Methoden wählen: Färben, Blondieren und Tönen. Hier erklären wir Ihnen, welches Verfahren am besten zu Ihrem Farbwunsch passt.

Haare natürlich aufhellen mit Strähnen

Sie wünschen sich beach-blonde Haare, wie von der Sonne aufgehellt? Dann sind gefärbte Strähnen ideal. Der Friseur kann sie so dezent ins Haar weben, dass später keine sichtbare Kante beim Rauswachsen entsteht.

Welche Methode ist die richtige?

Haare färben: Wollen Sie Ihre Haare dauerhaft dunkler oder 1-2 Töne heller färben, kommt Ammoniak zum Einsatz. Diese chemische Verbindung öffnet die Schuppenschicht der Haare, damit die künstlichen Pigmente tief in das Haar eindringen und sich dort fest mit dem Haar-Keratin verbinden können. Die Coloration wächst heraus. Um sichtbare Ansätze zu vermeiden, müsste die Farbe je nach Haarwachstum und Farbunterschied zum Naturton alle 6-8 Wochen aufgefrischt werden.

Haare blondieren: Sie wünschen sich mehr als 2 Stufen Aufhellung? Dann kommt nur eine Blondierung infrage. Hierbei entziehen Bleichmittel dem Haar die natürlichen Pigmente. Blondierungen sind jedoch besonders schädlich und hinterlassen eine poröse und weniger widerstandsfähige Haaroberfläche. Das heißt auch: Blondierte Haare brauchen intensive Pflege im Anschluss.

Haare tönen: Wer unverfänglich experimentieren möchte, setzt auf Tönungen. Hierbei legen sich die künstlichen Pigmente nur von außen auf das Haar. Weil die Schuppenschicht dafür nicht geöffnet werden muss, ist die Haartönung weniger schädlich als dauerhaftes Färben oder Blondieren. Diese sanfte Farbvariante hält aber auch nur etwa 10 bis 15 Wäschen. Und: Mit Tönungen können Sie Ihre Haarfarbe nur abdunkeln oder intensivieren. Heller tönen geht nicht.

Gefärbte Haare pflegen: Weitere Tipps für schöne Haare

Sie haben Lust auf eine Farbveränderung bekommen? Dann verraten wir Ihnen hier, welcher Ton Ihren Typ optimal unterstreicht. Lesen Sie außerdem, welche besonderen Pflegebedürfnisse blonde und rote Haare haben.

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