Tipps

Was passiert bei der Glykation?

  • Bestimmte Zuckerarten führen zu einer "Verzuckerung" von Gewebebestandteilen. Insbesondere Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) reagieren chemisch mit Proteinen oder Lipiden – der Körper bildet sogenannte Glykations-Endprodukte.
  • In der Haut sind vor allem Kollagen und Elastin von der Glykation betroffen. Diese Proteine sind für die Festigkeit und Elastizität von großer Bedeutung. Aber auch bestimmte Strukturen in Hautzellen werden beeinträchtigt.
  • Die Glykation von Kollagen und Elastin nimmt mit dem Alter zu, was einen Teil des alterungsbedingten Verlustes der Spannkraft der Haut erklärt.
  • Je mehr Zucker wir über die Nahrung aufnehmen, desto mehr Glykations-Endprodukte bildet der Körper. Essen wir gebratene, gegrillte oder gebackene Lebensmittel, nehmen wir diese Endprodukte sogar direkt zu uns – sie sind in der braunen Kruste enthalten, die beim Erhitzen der Lebensmittel entsteht.