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Hautpflege für Männer: Die besten Tipps von Creme bis Rasur

Hautpflege ist Typsache – das gilt auch für Männerhaut. Aber welche Pflege braucht Mann eigentlich wirklich? Von der Nassrasur bis zum Eincremen geben wir Tipps für schöne Haut im Gesicht und am ganzen Körper.
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Brauchen Männer andere Gesichtspflege als Frauen?

Auch wenn die Unterschiede auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich sind: Männerhaut hat etwas andere Pflegeansprüche als die Haut von Frauen. Das liegt insbesondere am Hormon Testosteron. Es sorgt dafür, dass männliche Haut dicker ist, mehr Collagenfasern besitzt und die Talgdrüsen aktiver sind. Kurzum bedeutet das: Falten zeigen sich später, die Haut ist fettiger und neigt (vor allem in der Pubertät) eher zu Unreinheiten.

Einfach die Pflegeprodukte der Freundin mitzubenutzen, ist also nicht immer die beste Idee. Denn was zum Hauttyp der Partnerin passt, muss nicht unbedingt dem eigenen entsprechen.  

Wie viel Hautpflege braucht Mann denn?

Wer sein Gesicht zweimal täglich gründlich reinigt, hat bereits eine gute Pflegebasis geschaffen. Denn: Ist die Haut frei von Schmutz und Talg, entstehen Mitesser und Pickel seltener. Nach der Gesichtsreinigung empfiehlt sich eine Gesichtscreme für Männer. Sie hält den hauteigenen Schutzfilm aufrecht und ist auch auf die besonderen Pflegebedürfnisse nach der Rasur abgestimmt. Eine Augencreme rundet die Gesichtspflegeroutine für Männer ab und kann feinen Trockenheitsfältchen an den Augen   vorbeugen.

Tipp zur Pflege-Wahl: Hautpflege für Männer sollte in der Regel möglichst leicht ausfallen und Feuchtigkeit spenden. Wenn sich die Haut jedoch sehr trocken zeigt, darf die Creme reichhaltiger sein. 

Die Haut am Körper ist weniger individuell als im Gesicht. Dennoch lohnt es sich, unter bestimmten Umständen die Pflege anzupassen. Häufig verliert die Haut im Winter z. B. Feuchtigkeit – Zeit für reichhaltige Body Milk. Im Sommer hingegen genügt meist eine leichte Body Lotion oder After Sun Pflege. 

Schutz nicht vergessen: UV-Strahlung trifft auch auf Männerhaut, verursacht Sonnenbrand, beschleunigt die Hautalterung und kann gesundheitliche Spätfolgen wie Hautkrebs haben. Vor allem im Frühling und Sommer ist eine Sonnencreme mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor aus diesen Gründen unerlässlich. 

Wann ist Zeit für Anti-Age-Produkte?

Mit den Jahren verändern sich die Ansprüche der Haut – sie verliert an Feuchtigkeit, büßt Spannkraft und Elastizität ein. Zwar dauert es bei Männern dank ihrer natürlichen Wasserdepots etwas länger, bis sich erste Linien im Gesicht zeigen. Doch ab etwa Mitte 30 gehören Antifaltencremes in den Badezimmerschrank. Sie sind reichhaltiger und können den Feuchtigkeitsverlust der Haut abfedern. Spezielle Wirkstoffkomplexe mit Antioxidantien z. B. schützen zudem vor Umwelteinflüssen. 

Rund um die Rasur: Männerpflege-Tipps von NIVEA

Wie rasieren Sie sich? Mit Klinge und Rasierschaum oder mit Elektrorasierer? Sofern Vorbereitung, Technik und Pflege stimmen, ist die Wahl der Rasurmethode in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Nassrasieren ist etwas aufwändiger, garantiert aber ein gründliches Ergebnis. Trockenrasieren spart Zeit und schont die Haut, hinterlässt jedoch leichte Stoppeln.

Um Rasurbrand vorzubeugen, ist gute Hygiene wesentlich. Das heißt: Trocken- oder Nassrasierer regelmäßig reinigen und auf scharfe Klingen achten. Sind diese nämlich stumpf, steigt das Risiko für Schnittwunden, Rötungen und Juckreiz. Ganz schön lästig sind auch eingewachsene Barthaare. Mit ein bis zwei Peelings pro Woche können Sie Hautschüppchen ganz leicht lösen und die Porenausgänge freihalten. Nach der Rasur beruhigt ein pflegendes After Shave Balsam oder Fluid die Haut und schenkt einen zusätzlichen Frischekick.

Nass- und Elektrorasierer eignen sich übrigens nicht nur für die Bartrasur. Auch Haare an Brust und Rücken können Sie damit schnell loswerden. Sie suchen Alternativen zur Rasur? Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden der Haarentfernung finden Sie im NIVEA Check.