Entdecken Sie NIVEA

Ich suche nach Informationen oder Produkten für

NIVEA Bobfrisuren

Bobfrisuren: Modern und selbstbewusst

Ob glatt oder wellig, mit Pony oder gestuft, als Kurzhaarschnitt oder Long-Bob: Der Frisurenklassiker lässt sich optimal auf Haarstruktur und Gesichtsform anpassen. Klassisch kinnlang wirkt der Bob eher sportlich, etwas länger lässt er die Trägerin jünger und femininer erscheinen. Ein Long-Bob lässt sich sogar zum Pferdeschwanz, Dutt oder als Hochsteckfrisur stylen.
1765 Ergebnisse

Suche verfeinern

Suche verfeinern Schliessen
Alles anzeigen

Bobfrisuren: Ein Klassiker erfindet sich immer wieder neu

Der Bob ist eine Frisur mit Geschichte. Schon die alten Ägypter liebten den Haarschnitt mit der klaren Kante. Im Gegensatz zu heute waren Bobfrisuren damals keine reine Frauensache. Denn auch die Männer trugen einen Long-Bob.

In den 1920er-Jahren brachen Frauen mit einem kurzen Bob mit den gängigen Konventionen: Kurze Haare waren damals noch verpönt. Kurzhaarschnitte für Damen galten als revolutionär, denn sie waren Männern vorbehalten. Davon zeugen auch die ursprünglichen deutschen Bezeichnungen der Frisur: Bubikopf, Pagenschnitt oder Garçon-Schnitt. Erst nach und nach setzte sich auch hier die englische Bezeichnung Bob („Bob cut“) für die Damenfrisur durch. Schon zu dieser Zeit gab es Bobfrisuren mit oder ohne Pony. Ob glatt oder gewellt – beides war möglich.

In den 1960er-Jahren perfektionierte der Friseur Vidal Sassoon die Bobfrisur. Sein Geheimnis: Eine präzise Länge auf Höhe des Kinns und ein durchdachter Schnitt, bei dem die Frisur nahezu von allein wieder in seine Form zurückfiel und nicht ständig neu gestylt werden musste.

Inzwischen wandert die Schnittkante immer weiter nach oben. Während früher das Ohrläppchen als kürzester Punkt galt, gibt es mittlerweile viele kurze Bobfrisuren, die ähnlich wie ein Pixie Cut oberhalb des Ohrs enden. Damit ist der Bob heute der wandelbarste Klassiker unter den Damenfrisuren.

 

Langer oder kurzer Bob, gestuft oder gerade geschnitten: Die Haarstruktur entscheidet

Bei glatten Haaren passt beinahe jede Variante: Vom sehr kurzen Bob bis zum langen Bob gibt es kaum eine Einschränkung. Nur eine Faustregel ist zu beachten: Je dünner das Haar, desto kürzer sollte der Haarschnitt ausfallen. Die Frisur wirkt dann automatisch voller. Bei vielen oder sehr kräftigen Haaren sollte der Bob hingegen mindestens bis zu den Ohrläppchen gehen, da der Kopf sonst optisch größer wirkt, als er tatsächlich ist.

Bei einer üppigen Lockenpracht empfiehlt sich ein langer Bob. Er lässt die Trägerin besonders feminin erscheinen. Fällt der Bob mit Locken zu kurz aus, wirken die Proportionen des Kopfes meist weniger harmonisch und das lockige Haar kommt nicht so stark zur Geltung wie beim Long-Bob. Weiche Wellen schmeicheln hingegen besonders, wenn der Bob mindestens kinnlang getragen wird.

 

Bobfrisuren stylen: Tipps und Anleitung

Bobfrisuren für Damen lassen sich vielfältig und meist ohne aufwendige Anleitung stylen. So kann beispielsweise ein kinnlanger Bob mit Pony straff über die Rundbürste geföhnt werden. Das Ergebnis ist eine elegante Frisur, die das Gesicht wunderbar einrahmt und französischen Charme versprüht. Wird der gleiche Schnitt mit einer Lockenzange in den Längen geformt, sodass die Wellen leicht nach außen springen, wirkt der Look sportlicher. Für einen Galaauftritt können Sie im Handumdrehen auch eine glamouröse Bobfrisur stylen. Die einfache Anleitung für den Look: Eine Seite mithilfe von Stylingmousse oder Haarspray streng hinters Ohr kämmen und schon sieht der Bob edel und elegant aus.

Bei kurzen Bobs ist vor allem ein Tipp wichtig: Die Kurzhaarfrisur muss regelmäßig nachgeschnitten werden, damit die Proportionen optimal zur Geltung kommen. Der Aufwand wird belohnt: Mit einem exakten, gut getrimmten Schnitt brauchten Sie nur noch ein bisschen Wachs, Haar- oder Glanzspray und sind jeden Morgen immer wieder gut gestylt. Mal streng nach hinten gestylt, verspielt mit leichten Wellen oder wild durcheinander gewuschelt: Ein kurzer, perfekt geschnittener Bob lässt sich in Minutenschnelle in einen komplett neuen Look verwandeln. Das gilt übrigens für einen blonden Bob genauso wie für brünette oder schwarze Haare.

Wer zusätzlich Akzente setzen möchte, kann die Form seines Bobs mit der Haarfarbe noch stärker in Szene setzen. Ein klassischer kinnlanger Bob mit viel Volumen wirkt am besten in satten, gleichmäßigen dunklen Farben. Blonde, wellige Bobs mit helleren Strähnchen eignen sich für sportliche Beach-Looks. Tiefes, dunkles Rot verleiht einem kinnlangen Bob Klasse und etwas Geheimnisvolles, während gesträhnte Rottöne welliges Haar wild und ungezähmt erscheinen lassen.  

 

Quellen:

http://www.retrochicks.de/zwanziger-jahre-frisuren/

https://de.wikipedia.org/wiki/Bob_%28Frisur%29

http://www.frisurenkatalog.eu/bob-frisuren/