
Was tun gegen
Zornesfalte?
Alles, was du über
Zornesfalten wissen musst
Falten gehören zu den ersten sichtbaren Zeichen der Hautalterung. Wenn die Produktion von Kollagen und Elastin in der Haut nachlässt, zeichnen sich Mimikfalten als feine Linien ab – dazu zählt auch die Zornesfalte. Obwohl Falten zu unserer Persönlichkeit beitragen, gibt es viele Möglichkeiten, sie zu reduzieren und ihrer Entstehung vorzubeugen.
Hier erfährst du alles über Zornesfalten, was Zornesfalten und die Glabellafalte ausmacht und wie du sie Schritt für Schritt vorbeugen und Zornesfalten entfernen beziehungsweise optisch mildern kannst.

Zornesfalten – häufig auch Glabellafalten oder „11-Linien“ genannt – sind senkrechte Falten zwischen den Augenbrauen. Sie entstehen dadurch, dass sich bestimmte Gesichtsmuskeln beim Stirnrunzeln oder bei anderen Gesichtsausdrücken immer wieder zusammenziehen. Wer sich fragt: Was sind Glabellafalten genau? – es sind genau diese Falten im Bereich der Nasenwurzel.
Die Bewegung wird vor allem von zwei Muskeln ausgelöst: dem Musculus corrugator supercilii und dem Musculus procerus.
In jungen Jahren sind die Linien meist nur oberflächlich und verschwinden wieder, sobald die Stirn entspannt wird. Mit zunehmendem Alter und unter dem Einfluss weiterer Faktoren können sich Zornesfalten jedoch vertiefen und dauerhaft sichtbar bleiben – selbst bei entspannter Mimik. Das kann schnell den Eindruck von Stress oder Ärger vermitteln, ohne dass man sich tatsächlich so fühlt.
Einer der häufigsten Gründe für Zornesfalten bei Frauen und Männern ist die natürliche Hautalterung. In jungen Jahren ist die Haut elastisch und springt nach einer Bewegung schnell in ihre ursprüngliche Form zurück – Zornesfalten sind dann nur vorübergehend sichtbar. Mit der Zeit verliert die Haut jedoch an Elastizität und Hautfestigkeit, und die Zornesfalte bleibt bestehen.
Weitere Faktoren sind:
- Wiederholte Gesichtsausdrücke: Immer gleiche Bewegungen der Gesichtsmuskulatur hinterlassen mit der Zeit sichtbare Spuren. Wer oft die Stirn runzelt, wird seine Zornesfalte behandeln wollen, wenn die Falten deutlicher werden.
- Sonneneinstrahlung: UV-Strahlen lassen Kollagen und Elastin in der Haut schneller abbauen, sodass sie anfälliger für Faltenbildung wird – auch für die Glabellafalte.
- Stress: Zornesfalten werden auch Stress- oder Denkerfalten genannt. Bei Stress verspannen sich die Gesichtsmuskeln und es entsteht häufig unbewusst ein konzentrierter, angespannter Gesichtsausdruck.
- Genetik: Die Veranlagung dazu, wie früh und wie stark Zornesfalten auftreten, ist in unseren Genen angelegt – ebenso wie die Zornesfalte Bedeutung für unsere individuelle Mimik haben kann.
Zornesfalten vorbeugen
So gehst du vor
Zornesfalten lassen sich nicht vollständig verhindern, aber du kannst mit einfachen Änderungen im Alltag viel dafür tun, Zornesfalten vorzubeugen:
- Gesicht entspannen: Da Zornesfalten durch wiederholte Muskelbewegungen entstehen, lohnt es sich, bewusster auf Mimik zu achten. Versuche, die Stirn öfter zu entspannen. So kannst du Schritt für Schritt deine Zornesfalte reduzieren.
- Sonnenschutz verwenden: Mit einem passenden Sonnenschutzmittel kannst du die Haut vor UV-Strahlen schützen, lichtbedingte Hautalterung verlangsamen und Faltenbildung vorbeugen – auch rund um die Glabellafalte.
- Rauchen aufgeben: Neben vielen anderen gesundheitlichen Auswirkungen belastet Rauchen die Haut und beeinträchtigt ihre Fähigkeit, sich selbst zu reparieren. Das kann Zornesfalten zusätzlich verstärken.
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt die Haut mit Antioxidantien, die sie bei Regeneration und Schutz unterstützen.
- Von innen und außen Feuchtigkeit spenden: Viel trinken und regelmäßig feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege verwenden hilft der Haut, gut mit Feuchtigkeit versorgt, aufgepolstert und elastisch zu bleiben.
Zornesfalte entfernen –
welche Möglichkeiten gibt es?
Wenn du überlegst, was gegen die Zornesfalte sinnvoll ist, solltest du immer den Zustand deiner Haut, die Ausprägung der Falten und den Grad der Invasivität berücksichtigen, den du dir für eine Behandlung wünschst.

- Peeling für die Haut: Sind deine Zornesfalten beziehungsweise die Glabellafalte noch nicht sehr tief, kann ein Peeling helfen, das Hautbild zu verfeinern. Wenn du regelmäßig schonend Peelen lässt, wird der natürliche Erneuerungsprozess der Haut angeregt. Das kann die Hautoberfläche glatter wirken lassen und feine Linien mildern.
- Gesichtsgymnastik: Im Gesicht sitzen über 50 verschiedene Muskeln. Einige davon werden kaum genutzt, andere sind ständig in Bewegung. Dadurch können sich Falten einprägen. Spezielle Übungen für die Gesichtsmuskulatur können diese Muskeln sanft trainieren und dabei helfen, feine Linien und Falten rund um die Zornesfalte zu reduzieren.
- Gesichtsmassage: Verspannungen in der Gesichtsmuskulatur können Falten verstärken. Eine sanfte Massage entspannt die Muskeln, regt die Durchblutung an und kann auf natürliche Weise die Kollagenproduktion unterstützen.
- Schlaf: Ausreichender Schlaf unterstützt die Haut dabei, sich über Nacht zu Regenerieren und die Muskulatur zu entspannen. Am besten schläfst du auf dem Rücken, damit der Stoff des Kissens nicht dauerhaft an der Stirn reibt und die Zornesfalte zusätzlich betont.
- Gezielte Gesichtspflege: Pflegeprodukte mit aufpolsterndem Effekt und Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Retinol, Kollagen oder Q10 können helfen, Zornesfalten optisch zu mildern. Ähnlich wie ein sanfter Zornesfalte Filler unterstützen Anti-Age-Produkte dabei, Falten aufzufüllen und die Gesichtskonturen harmonischer wirken zu lassen.
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