
Eingewachsene Barthaare:
Wie entferne ich sie wieder?
Der Plan bei
eingewachsenen Haaren!
Ob am Kinn oder am Hals – in der Bartregion sind eingewachsene Haare oft zu finden. Wir sagen dir, was jetzt zu tun ist.
Um ein eingewachsenes Barthaar zu entfernen, kannst du es zunächst mit einer sanften Methode versuchen: Lege dazu einen warmen Waschlappen auf die betroffene Stelle und weiche deine Haut für etwa fünf Minuten auf. Alternativ kannst du dafür auch ein Dampfbad nutzen. So hast du die Chance, dass das Barthaar sich von alleine seinen Weg nach außen bahnt.
Siehst du nach ein paar Tagen keine Veränderung, kannst du das eingewachsene Barthaar so entfernen:
- Vorbereitung
Weiche deine Haut zunächst mit einem warmen Waschlappen oder einem Dampfbad auf.
- PeelenNun kannst du versuchen, das Barthaar mit einem milden Gesichtspeeling an die Oberfläche zu befördern.
- WegcremenReicht das noch nicht, greife zu speziellen Cremes gegen eingewachsene Haare. Die darin enthaltene Salicylsäure löst oberflächliche, ältere Haut. Mit etwas Glück findet das Haar so seinen Weg in die Freiheit.
- Hand anlegenBringt auch das nichts, sind härtere Mittel gefragt. Eine sterile Nadel oder eine Pinzette etwa, mit der du das Barthaar hervorholst. Richte es nur wieder auf, zupfe es aber nicht heraus. So verhinderst du, dass das nachfolgende Haar genauso einwächst. Danach desinfizierst du deine Haut, damit sie sich nicht entzündet.

Hände stillhalten!
Ähnlich wie beim Pickel verabschiedest du dich lieber von der Idee, das Haar mit den Fingern herauszudrücken. So beschwörst du nur eine Entzündung herauf. Bringe das eingewachsene Haar steril an die Oberfläche oder lass die Zeit für dich arbeiten: Der Körper kapselt das Haar nämlich ein und stößt es irgendwann ab.
Dein Barthaar ist entzündet? Hände weg!
Ist die Stelle um das eingewachsene Barthaar gerötet oder entzündet, legst du lieber nicht direkt Hand an. Überlasse die Befreiungsaktion dem Hautarzt. Der kann das eingewachsene Barthaar fachmännisch entfernen und wird ggf. eine spezielle Salbe auftragen.
Eingewachsene Barthaare:
Warum passiert das überhaupt?
Gerade frisch rasiert und du hast schon wieder einen kleinen “Knubbel” entdeckt? Wir verraten dir, warum Barthaare unter der Haut wachsen.

Eingewachsenes Barthaar: das steckt dahinter
Ist der Weg nach oben versperrt, kann das Barthaar nicht gerade aus der Haut wachsen. Stattdessen bahnt es sich unter der Haut seinen Weg. Erkennen kannst du das an einer Erhebung der Haut, aber auch an Rötungen und Pickeln im Bart. Zudem kann ein eingewachsenes Barthaar extrem schmerzen – dann hat sich das Barthaar unter der Haut entzündet und gegebenenfalls sogar Eiter gebildet.
Ursache: darum wachsen Barthaare nach innen
- Abgestorbene Hautschüppchen oder Talg können den Wachstumsweg deiner Barthaare blockieren. Wäschst du deinen Bart vor der Rasur nicht gründlich genug, führt dies also schnell zu eingewachsenen Barthaaren.
- Rasurfehler können ebenfalls eine Ursache sein. Ist das Haar frisch rasiert, hat es eine breitere und schärfere Kante, wodurch es in die falsche Richtung wachsen kann. Unscharfe Klingen verstärken diesen Effekt: Sie schneiden das Haar nicht präzise genug, damit es später gerade herauswachsen kann – eingewachsene Barthaare sind dann keine Seltenheit.
- Lockiges Barthaar wächst besonders leicht ein. Der Grund: Durch die gekringelte Haarstruktur kann es passieren, dass das Haar die falsche Richtung nimmt und sich unter der Haut einrollt.
Rasur und Pflege:
Damit geht's glatt
Eingewachsenen Barthaaren vorbeugen:
so geht's
Ganz gleich, ob du lieber nass oder trocken rasierst: Wenn du dabei richtig vorgehst, kannst du verhindern, dass Barthaare unter der Haut wachsen.
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