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Sonnenbrand im Gesicht: Was macht Nase und Co. so anfällig?

Kennen Sie Ihre Sonnenterrassen?
Sonnenbrand im Gesicht ist sehr unangenehm. Besonders gefährdet ist die Nase, da sie der Sonne mehr ausgesetzt ist als andere Körperstellen. Sie zählt daher zu den Sonnenterrassen.

Was sind eigentlich Sonnenterrassen?

Sonnenterrassen haben nichts mit einer sonnenbeschienenen Veranda zu tun. Es geht dabei um diejenigen Bereiche im Gesicht und am Körper, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind, weil sie beispielsweise hervorstehen wie die Nase und die Ohren.

Auf die Sonnenterrassen sollten Sie gut aufpassen!

Alle Sonnenterrassen, ob im Gesicht oder am Körper, haben etwas gemein: Sie sind besonders exponiert. Das heißt, dass die UV-Strahlung hier häufiger als an anderen Stellen in einem steilen Winkel oder sogar senkrecht von oben auf die Haut trifft. Die Sonnenbrandgefahr ist dadurch deutlich erhöht. Hinzu kommt, dass einige dieser Körperpartien seltener von Kleidung bedeckt und damit vor Sonneneinstrahlung geschützt sind. An anderen Stellen wiederum ist die Haut besonders dünn und deshalb gefährdet.

Sonnenterrassen im Gesicht:

  • Stirn und Kopfhaut: Die Sonne strahlt direkt auf die ungeschützte Stirn und bei einer Glatze den unbehaarten Kopf. Auch bei dünnen Haaren und einem strengen Scheitel besteht die Gefahr eines Sonnenbrands auf der Kopfhaut.
  • Nasenrücken: Vor allem im Alltag kommt es auf der Nase leicht zu einem Sonnenbrand – vor allem deswegen, weil die Gefahr oft unterschätzt wird.
  • Augen: Die feine Haut um die Augen ist besonders dünn und damit auch sehr empfindlich.
  • Ohren: Sie stehen ab und sind häufig nicht durch Haare geschützt, daher trifft sie besonders viel UV-Strahlung.
  • Lippen: Ein Sonnenbrand auf den Lippen ist sehr schmerzhaft, da die Haut hier dünner als an jeder anderen Stelle des Körpers ist.

Nase, Ohren und Schultern besonders anfällig

Wer unbeschwert die Sonne genießen will, sollte immer an seine Haut denken. Beim Sonnenbaden benötigen die Nase, Schultern und Ohren besonders viel Aufmerksamkeit und Sonnencreme.

Bloß nicht beim Eincremen vergessen: Die Füße

Die meiste Zeit des Jahres verstecken wir unsere Füße Socken und Schuhen. Deshalb sollte die von der Sonne entwöhnte Haut Ihrer Füße im Frühling und Sommer mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Sonnenterrassen am Körper werden häufig vergessen

  • Fußrücken: Sie bekommen oft lange Zeit überhaupt kein Sonnenlicht ab. Wenn sie im Frühling und Sommer dann in Sandalen stecken, ist die Gefahr eines Sonnenbrands besonders hoch, weil die Haut sich erst langsam wieder an die Sonne gewöhnen muss.
  • Schultern: Im Sommer sind die Schultern oft unbedeckt, z. B. beim Tragen von ärmellosen Tops und Bikinis, so trifft die Sonne ungeschützt auf die stark exponierten Schultern und kann schnell einen Sonnenbrand auslösen.
  • Oberer Rücken: Genau wie die Schultern ist der obere Rücken deutlich exponierter als andere Körperpartien und wird im Sommer nicht immer von Kleidung bedeckt.
  • Brust und Dekolleté: Im Sommer ist das Dekolleté durch die tieferen Ausschnitte bei Frauen besonders gefährdet. Im Alltag wird hier zudem leicht vergessen, einen UV-Schutz aufzutragen.

UV-Schutz für die empfindlichen Sonnenterrassen

Tritt besonders häufig auf: Sonnenbrand im Gesicht

Im Gesicht sind Frauen durch Tagescremes mit Lichschutzfaktor in der Regel besser geschützt als Männer. Für die übrigen Sonnenterrassen eignen sich Sonnencremes oder -sprays.

So schützen Sie sich im Alltag

Wenn die Sonne immer wieder auf ungeschützte Bereiche der Haut scheint, kann das langfristig unangenehme Folgen haben. Anzeichen der Hautalterung durch UVA-Strahlung treten an diesen Stellen deutlich früher auf als an geschützten Hautpartien. Zu den typischen Anzeichen zählen neben Falten insbesondere auch Pigmentflecken. Zusätzlich steigt das Risiko für Hautkrebs um ein Vielfaches, wenn die Haut ständig ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist. Das sind genügend wichtige Gründe, um jeden Tag gut auf Sonnenschutz zu achten.

Tatsächlich birgt gerade der Alltag viele Gefahren, sich einen Sonnenbrand auf dem Dekolleté, im Gesicht oder auf den Fußrücken einzuhandeln. Während die Sonnencreme beim Sonnenbaden am Strand für die meisten eine Selbstverständlichkeit ist und regelmäßig und gründlich nachgecremt wird, gehen im Alltag viele ganz ohne UV-Schutz in die Sonne.

Auch beim Stadtbummel Sonnencreme auftragen

Sie möchten auf keinen Fall einen Sonnenbrand auf der Nase bekommen? An sehr sonnigen Tagen gehört daher eine Sonnencreme fürs Gesicht unbedingt in die Handtasche.

Wichtig: Hoher LSF beim Sonnenbaden

Vor allem beim Sonnenbaden sind Sonnenschutzprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor unverzichtbar. Beachten Sie hier auch Ihren Hauttyp sowie die Eigenschutzzeit, um einem Sonnenbrand vorzubeugen.

So schützen Sie sich vor UV-Strahlung

  • Je nach Hauttyp und Sonnenstrahlung das Gesicht komplett, vor allem Stirn, Nase, Kinn und Ohren mit entsprechendem UV-Schutz eincremen. Wichtig: Eine Glatze sollte ebenfalls vor UV-Strahlen geschützt werden. Bei einem strengen Scheitel sowie dünnem oder schütterem Haar eignet sich ein Sonnenspray besonders gut, um die Kopfhaut zu schützen.
  • Ein Hut, Cappy oder Tuch bewahrt die empfindliche Kopfhaut zusätzlich vor UV-Strahlen.
  • Die feine Haut rund um die Augen idealerweise mit einer großen Sonnenbrille mit UV-Schutz abdecken.
  • Frauen sollten das Dekolleté im Sommer genau wie ihr Gesicht eincremen.
  • Für die Lippen einen Pflegestift mit UV-Schutz nutzen.
  • Wenn Träger-Shirts oder ärmellose Tops getragen werden, unbedingt die Schultern und alle freien Rückenbereiche gut eincremen. Tipp: Sehr dünne, transparente Stoffe helfen kaum gegen UV-Strahlung. Daher auch darunter die Haut mit Sonnencreme eincremen.
  • Fußrücken nicht vergessen. Bei offenen Schuhen oder Flip Flops alle sichtbaren Bereiche versorgen. Gut einziehen lassen, weil man sonst in den Schuhen rutscht.

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