Stop Hautkrebs – NIVEA erste Initiative gegen Hautkrebs

Jährlich sterben über 3.000 Menschen in
Deutschland an Hautkrebs

Schütze dich und deine Liebsten vor Hautkrebs

Mehr als jeder Siebte in Deutschland erkrankt in seinem Leben an Hautkrebs. Eine erschreckende Zahl, die es zu verringern gilt. Was du über diese Krankheit wissen musst und wie du dich besser schützen kannst, erfährst du hier. Möchtest du noch mehr erfahren, findest du ausführliche Informationen in unserem
Expertenratgeber 'Stop Hautkrebs'. 
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Wie du dich schützt

4 Tipps für gesunde Haut in der Sonne:
Cremen, Schatten, Shirt & Checken

UV-Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs, deshalb ist jeder Sonnenbrand einer zu viel. Wie du dich und deine Liebsten am besten schützen kannst, erfährst du hier.
Vor der Sonne schützen – Schritt 1: Eincremen

Verwende ausreichend und regelmäßig eine Sonnencreme mit dem passenden Lichtschutzfaktor für deinen Hauttyp.

Vor der Sonne schützen – Schritt 2: Schatten suchen

Bleibe, wenn möglich, im Schatten. Am besten meidest du die direkte Sonneneinstrahlung von 11-15 Uhr, vor allem im Sommer.

Vor der Sonne schützen – Schritt 3: Shirt anziehen

Schütze deine Haut mit leichter, aber sonnendichter Kleidung. Und vergiss auch nicht, deine Kopfhaut mit einem Hut oder einer Mütze zu bedecken.

Vor der Sonne schützen – Schritt 4: Regelmäßige Check-ups beim Hautarzt durchführen

Gehe regelmäßig zum Hautarzt und lass deine Haut auf kritische Hautveränderungen checken. 


Gemeinsam gegen Hautkrebs

Eine Herzensangelegenheit für uns Dermatologen

Mit der „Initiative gegen Hautkrebs“ wollen wir, ein unabhängiges Experten-Gremium aus renommierten Dermatologen und NIVEA, die Hautkrebserkrankungen in Deutschland senken.
Hautexperten

Wenn es um das Thema Hautkrebs geht, sind die Zahlen immer noch alarmierend. So verwenden bis zu 41 % der Deutschen z. B. keinen Sonnenschutz. Außerdem ist Hautkrebs auch heute noch die häufigste Krebserkrankung und die Zahlen steigen weiter. Deshalb ist Aufklärung weiterhin ein Muss und uns Dermatologen, den Schirmherren der „Initiative gegen Hautkrebs“, eine Herzensangelegenheit. Weitere relevante Fragen beantworten wir im Kapitel
FRAGEN & ANTWORTEN. Und für detailliertere Informationen zu allen wichtigen Themenbereichen gibt es unseren Expertenratgeber 'Stop Hautkrebs'. 


Was ist Hautkrebs?

Was ist Hautkrebs eigentlich?

Alle bösartigen Tumorerkrankungen der Haut werden unter dem Begriff „Hautkrebs“ zusammengefasst. Es gibt jedoch große Unterschiede in Form, Verlauf und Verbreitung. Wir erklären es dir.
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Hautkrebsarten als Grafik erklärt


Hauttypen

Vom Hauttyp zum richtigen Lichtschutzfaktor

Immer gut geschützt – mit dem richtigen Lichtschutzfaktor. Aber dafür musst du wissen, welcher Hauttyp du bist. Mach den Vergleich!
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Verschiedene Hauttypen

* Zeitangabe ergibt sich ohne Verwendung eines Lichtschutzfaktors (ungeschützt)


Experten-Interview

Fakt oder Mythos – Was weißt du über Sonnenschutz?

Einmal am Tag eincremen ist genug? Ein hoher Lichtschutzfaktor verhindert einen gebräunten Teint? Zum Thema Sonnenschutz kursieren viele Mythen. Dr. Tamara Steinhauer kennt jedoch die Fakten und erklärt, was man wirklich tun muss, um sich vor Hautkrebs zu schützen.

Fragen & Antworten

Unsere Experten antworten – Was du zum Schutz deiner Haut wissen solltest

Was sind die Risikofaktoren für Hautkrebs?

UV-Strahlung ist, in jeglicher Form, der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Vor allem, wenn es bereits Vorerkrankungen gab. Das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, steigt, wenn bereits ein heller Hautkrebs in der eigenen Vorgeschichte aufgetreten ist. Dann beträgt das Risiko einen weiteren Hautkrebs zu entwickeln über 30 %. Ein Risikofaktor für die Entwicklung des schwarzen Hautkrebses ist die Anzahl neuer, nach der Geburt entstandener Muttermale, welche stark mit der UV-Belastung zusammenhängt. Gerade frühe Sonnenschäden in der Kindheit scheinen das Auftreten von gutartigen Muttermalen erheblich zu beeinflussen. Ab mehr als 100 Muttermalen ist das Risiko für schwarzen Hautkrebs etwa um das Siebenfache erhöht.

Gibt es ein genetisches Risiko für Hautkrebs?

Für den schwarzen Hautkrebs erhöht nicht nur eine Vorgeschichte das Risiko eines zweiten Hauttumors, sondern auch, wenn Verwandte ersten Grades (Eltern und Kinder) betroffen sind. Ein weiterer angeborener Risikofaktor, sowohl für den hellen als auch den schwarzen Hautkrebs, ist der Hauttyp des Menschen. Besonders Menschen mit dem Hauttyp I und II (siehe HAUTTYPEN), sind anfälliger für Hautkrebs. Ein zusätzliches Risiko bilden angeborene Muttermale, die bösartig werden können (schwarzer Hautkrebs).

Wie viele Menschen erkranken an Hautkrebs?

An schwarzem Hautkrebs erkranken etwa 30.000 Menschen jährlich neu. Davon etwa ein Drittel in einer Form, die keinen schweren Verlauf nimmt, da sie keine Metastasen bildet. Die gute Nachricht: Patienten mit dieser Diagnose werden stets geheilt. Das durchschnittliche Erkrankungsalter für schwarzen Hautkrebs liegt bei ca. 54 Jahren. Laut einer Schätzung wird bei über 250.000 Deutschen jährlich heller Hautkrebs diagnostiziert. Das Erkrankungsalter liegt hier bei etwa 64 Jahren. Die Zahl der Patienten, die jährlich laut Statistik erkranken, entspricht beim Hautkrebs übrigens nicht der Zahl der Tumore. Diese Abweichungen kommen zustande, weil Patienten häufig nicht nur einmal erkranken, sondern vielfach. Die genannten Neuerkrankungen liegen daher deutlich höher – Schätzungen zufolge etwa bei 500.000 Hauttumoren im Jahr.

Wie kann man sich vor Hautkrebs schützen?

Je höher die UV-Belastung, umso mehr steigt das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb gilt es vor allem, Sonnenbrände zu vermeiden, aber auch die Schädigung der Haut durch zu viel UV-Strahlung im Allgemeinen zu verhindern. Das bedeutet: regelmäßig Sonnencreme benutzen, blickdichte Kleidung tragen, mehr Zeit im Schatten verbringen und so gut es geht auf Solarium-Bräune verzichten. Für Kinder und Jugendliche gilt dieser Schutz natürlich ganz besonders. Außerdem sollte man regelmäßig den Hautarzt für die Hautkrebsvorsorge aufsuchen. So werden auffällige Veränderungen erkannt, bevor sie zur Gefahr werden (siehe WIE DU DICH SCHÜTZT). Während bis vor einiger Zeit ein Ganzkörper-Screening alle zwei Jahre erst ab dem 35. Lebensjahr vorgesehen war, bezuschussen viele Krankenkassen die jährliche Hautkrebsvorsorge inzwischen schon ab dem Alter von 18 oder 20 Jahren. Der Grund dafür? Hautkrebs betrifft leider zunehmend auch jüngere Menschen.

Wo kann ich noch mehr erfahren?

Möchtest du dich noch ausgiebiger mit dem Thema Sonnenschutz und Hautkrebs auseinandersetzen, empfehlen wir dir unseren
Expertenratgeber 'Stop Hautkrebs'. Hier haben wir alle wichtigen Informationen detailliert für dich zusammengetragen.