DEIN BART JUCKT? DAS KANNST DU TUN!

Wenn der Bart juckt und kratzt, ist das ein unangenehmes Gefühl. Erfahre welche Ursachen ein juckender Bart hat und was du tun kannst.

WARUM DER BART JUCKT: URSACHEN FINDEN

Bartjucken kann verschiedene Gründe haben. Um Abhilfe zu schaffen, musst du erst herausfinden, woran es liegt. Danach kannst du das Problem effektiv angehen.

WARUM JUCKT DER BART?

Zunächst einmal: Juckt der Bart, liegt dies meist nicht an deinen Barthaaren, sondern an der Haut darunter. Grund dafür können etwa Bakterien sein. Aber auch trockene Haut ist eine häufige Ursache: Wenn der Bart juckt, fehlt es der Haut meist an Feuchtigkeit. Zudem entsteht Bartjucken häufig, wenn der Bart wächst und die Haut dadurch irritiert ist.

 

Mögliche Ursachen auf einen Blick:

  • Bakterien: Jedes Mal, wenn du dich mit ungewaschenen Händen am Bart kratzt, förderst du die Ansiedlung von Bakterien und Pilzen. Diese wandern nämlich vom Türgriff im Büro oder dem Aussteigeknopf im Bus auf deine Hände und dann in deinen Bart.
  • Trockene Haut: Wenn es der Haut an Feuchtigkeit fehlt, dann fängt sie an zu spannen und zu jucken. Eine spezielle Pflege für trockene Männerhaut kann helfen.
  • Bart wächst: Eine häufige Ursache für Bartjucken sind schlichtweg wachsende Barthaare.
  • Hautschuppen: Wenn der Bart juckt und sich Schuppen bilden, ist meist der Feuchtigkeitshaushalt der Haut gestört. Möchtest du hier schnell für Abhilfe sorgen, bieten sich verschiedene Mittel gegen Bartschuppen an.
  • Styling: Auch einige Styling-Produkte können Juckreiz verursachen. Das passiert, wenn sie die Haut austrocknen oder du bestimmte Inhaltsstoffe nicht verträgst.

Übrigens: Zum Glück kommt dies nicht so häufig vor, aber ein juckender Bart kann auch durch Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte verursacht werden. Um das ausschließen zu können, solltest du einen Dermatologen um Rat bitten.

WARUM JUCKT DER BART, WENN ER WÄCHST?

Du möchtest dir einen Vollbart wachsen lassen, aber während dein Bart wächst, juckt er so stark, dass du ihn am liebsten abrasieren möchtest? Das liegt daran, dass die Haut durch die sprießenden Haare irritiert ist. Sie braucht eine Weile, bis sie sich an die neue Haarpracht gewöhnt hat. Gib deiner Haut also etwas Zeit und denke an die richtige Bartpflege.


WAS TUN, WENN DER BART JUCKT?

Ist die Ursache identifiziert, geht es darum aktiv zu werden. Wir verraten dir, wie du die Symptome linderst und auch, was du gegen die Ursachen von Bartjucken machen kannst.

DER BART JUCKT? HÄNDE WEG!

Das ist das erste Gebot: Wenn dein Bart juckt, hör auf zu kratzen und an ihm herumzuspielen – auch wenn es schwerfällt. Durch ständiges Anfassen steigt die Gefahr, dass sich Bakterien und Pilze auf deinen Bart übertragen – und sie fühlen sich dort leider pudelwohl.

Übrigens: Durch das Kratzen irritierst du deine bereits gereizte Haut nur weiter. Es kann dann passieren, dass du deine Haut beschädigst. Ist die Hautbarriere erst einmal verletzt, können Bakterien noch besser eindringen. Im schlimmsten Fall führt das zu Entzündungen. Deine Hände und dein Bart sollten sich also nur treffen, wenn sie ein Date zum Waschen oder Pflegen haben.

HÄNDE WASCHEN: SICHER IST SICHER

Wenn du dir zur Pflege doch mal in den Bart greifen musst, dann wasch dir vorher die Hände. So gehst du auf Nummer sicher.

BART RICHTIG PFLEGEN GEGEN JUCKREIZ

Mit der richtigen Pflege kannst du in manchen Fällen nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache deines Bartjuckens beseitigen.

  • Waschen: Auch dein Bart freut sich über ein Bad. Verwende zum Waschen nicht dein reguläres Duschgel, sondern lieber ein mildes Bartshampoo. Das Shampoo soll deinen Bart von abgestorbenen Hautschuppen, Bakterien und Styling-Rückständen befreien, aber gleichzeitig nicht austrocknen.
  • Pflegen: Häufig juckt der Bart, weil es ihm an Feuchtigkeit fehlt. Eine auf deinen Hauttyp abgestimmte Feuchtigkeitscreme und ein Bartöl können da Abhilfe schaffen. Ist der Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut wieder in Balance, sollte auch das Jucken wieder aufhören.
  • Bürsten: Gerade bei einem längeren Bart gehört das Bürsten zur täglichen Pflegeroutine. So werden alte Hautschuppen und grober Schmutz herausgekämmt und krause Barthaare gebändigt. Denn besonders in krausen Barthaaren verfangen sich Bakterien gerne. Zudem können in manchen Fällen verdrehte Barthaare wieder in die Haut einwachsen und dort Entzündungen hervorrufen.

DER BART JUCKT, TROTZ BARTÖL?

Wenn der Bart trotz Bartöl juckt, kannst du Folgendes tun:

Benutzt du ein Bartöl mit Pipette, dann achte als Erstes darauf, dass die Pipette nicht mit deinem Bart in Berührung kommt. So verhinderst du, dass Bakterien von deinem Bart in das Öl gelangen. Zweitens: Achte auf eine ausgeglichene Dosierung – nur so kann das Bartöl deiner Haut Feuchtigkeit spenden. Denn: Verwendest du zu wenig Öl, erreicht es deine Haut nicht – verwendest du zu viel, verstopfst du damit deine Poren. Drittens: Prüfe, ob du auch ein verträgliches Bartöl verwendest. Eventuell enthält dein Bartöl ätherische Öle oder andere Zusatzstoffe, auf die deine Haut allergisch reagiert.

Tipp: Falls deine Haut nicht gut auf das Bartöl reagiert, verwende es tatsächlich nur für deinen Bart und spende deiner Haut lieber mit einer Creme Feuchtigkeit.


BARTÖL KANNST DU AUCH SELBER MACHEN

Dazu eignen sich hochwertige Pflanzenöle wie Mandel- oder Jojobaöl als Basis. Ätherische Öle kannst du dann je nach Belieben und Verträglichkeit hinzumischen. So weißt du ganz genau was in deinem Bartöl drin ist.

SCHONEND STYLEN, WENN DER BART JUCKT

Um deinen Bart nicht unnötig zu reizen, sind schonende Styling-Produkte wichtig. Feuchtigkeitsspendende Rezepturen wie etwa ein Bartbalsam sind ideal – so stylst und pflegst du deinen Bart gleichermaßen. Achte zudem auf Produkte, die auch für sensible Haut geeignet sind. Sie verzichten in der Regel auf reizende Stoffe und Parfums. Damit schonst du die Haut unter deinem Bart und kannst störendes Jucken vermeiden.

Tipp: Ob Bartwachs oder Bartbalsam – dosiere deine Styling-Produkte und verwende sie in Maßen. Gerade wenn du einen längeren Bart hast, solltest du sie lediglich in die Spitzen einarbeiten. So kannst du verhindern, dass die Produkte deine Poren verstopfen.


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