WAS HILFT GEGEN SONNENBRAND?

Wenn die Haut brennt, gerötet ist und droht sich zu pellen, ist schnelle Hilfe gefragt. Was Sie gegen Sonnenbrand tun können, lesen Sie hier.

SONNENBRAND: CREMEN UND KÜHLEN IST DAS A UND O

Tagsüber am Strand war noch alles in Ordnung, abends rötet sich die Haut, brennt und juckt – ein Sonnenbrand erinnert daran, wie schädlich UV-Strahlung für die Gesundheit ist. Jetzt ist cremen und kühlen angesagt. Aber was hilft noch gegen Sonnenbrand? Wir haben die besten Tipps für Sie zusammengefasst.

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

1. DIREKTE SONNENSTRAHLUNG MEIDEN

Sie spüren schon ein leichtes Spannungsgefühl auf der Haut? Auch wenn Sie gerne noch weiter warme Sonnenstrahlen genießen möchten: Spannungsgefühle sind erste Warnsignale – Ihre Haut ist von der Sonne strapaziert und hat für heute genug. Suchen Sie am besten ein schattiges Plätzchen oder bedecken Ihre Haut mit einem leichten Stoff.

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

2. DIE HAUT KÜHLEN

Schmerzlindernde Abkühlung bietet zum Beispiel eine kühle Dusche. Auch gut: kalte Umschläge. Dafür Leinen- oder Baumwolltücher kurz in Wasser tränken und auf die betroffene Stelle legen. Wollen Sie Coolpacks verwenden? Umwickeln Sie die Kaltkompressen mit Tüchern, um Hautreizungen zu vermeiden.

Bei Sonnenbrand unbedingt reichlich trinken

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

3. REICHLICH TRINKEN

Bedingt durch Hitze und Sonnenbrand verliert der Körper eine Menge Flüssigkeit. Trinken Sie jetzt ausreichend Wasser, unterstützen Sie Ihren Körper bei der Regeneration – und das tut auch gestresster Haut gut.

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

4. DIE HAUT MIT NÄHRSTOFFEN VERSORGEN

After-Sun-Produkte sind auf die Bedürfnisse sonnengestresster Haut abgestimmt. Sie enthalten schützende Antioxidantien und bewahren Ihre Haut vor sonnenbedingten Schäden. Wirkstoffe wie Aloe Vera oder Hyaluron beruhigen und versorgen die Haut mit jeder Menge Feuchtigkeit – für ein angenehmes Hautgefühl.

Helfen Öle und Quark gegen Sonnenbrand?

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

5. AUF ÖLE ODER QUARK VERZICHTEN

Pflanzliche Öle, grüner Tee oder Quark zählen aufgrund ihrer kühlenden und abschwellenden Eigenschaften zu den klassischen Sonnenbrand-Hausmitteln. Allerdings ist ihr Einsatz mittlerweile umstritten, weil sie die Haut zusätzlich strapazieren oder Infektionen auslösen können.

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

6. LOCKERE KLEIDUNG TRAGEN

Haben Sie einen Sonnenbrand, ist die Haut weniger widerstandsfähig. Dann belastet es die Haut wesentlich stärker, wenn Textilien über die Haut reiben. Lockere Kleidung aus weichen Stoffen entlastet die Haut – und fühlt sich obendrein noch gut an.

Sonnen-Pause

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

7. EINE MEHRTÄGIGE SONNENPAUSE EINLEGEN

Bis die Hautrötung – und damit die akute Entzündung – nach ein paar Tagen abgeklungen ist, sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung ganz meiden. Halten Sie sich vornehmlich im Schatten auf und verwenden Sie zusätzlich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

8 TIPPS GEGEN SONNENBRAND

8. AUSREICHEND SCHLAFEN

Wenn wir schlafen, regeneriert der Körper und auch unsere Haut am besten. Achten Sie also darauf, dass Sie ausreichend ruhen. Wenn der Sonnenbrand nicht ganz so stark ist, wachen Sie am Morgen schon mit einer sichtlich erholten Haut auf.


SONNENBRAND: DAS PASSIERT MIT DER HAUT

Wer etwas kochendheißes berührt, verbrennt sich – und spürt die schmerzhaften Folgen meist sofort. Bei einem Sonnenbrand ist das anders. Zwar handelt es sich ebenfalls um eine Verbrennung, die Entzündung der Haut breitet sich allerdings schleichend aus.

WIE ENTSTEHT SONNENBRAND?

Trifft UV-Strahlung auf ungeschützte Haut, kommt es nach Überschreitung der Eigenschutzzeit zu einem Sonnenbrand. Hauptverantwortlich dafür sind UVB-Strahlen. Die energiereiche Strahlung schädigt die Oberhaut (Epidermis). Daraufhin werden Botenstoffe ausgeschüttet, die zu einer akuten Entzündungsreaktion führen. Mit der Folge, dass sich die Blutgefäße weiten und sich dadurch die Haut rötet. Bis das Ausmaß eines Sonnenbrands vollständig erkenn- und fühlbar ist, können bis zu 24 Stunden verstreichen.


Sonnenbrand: Symptome und Schweregrade

Dass der Sonnenbrand am nächsten Tag zu sommerlich gebräunter Haut wird, ist ein weitverbreiteter Mythos.Tatsächlich kommt es darauf an, wie stark die Haut verbrannt ist. 

Bei Sonnenbrand unterscheidet man deshalb in drei Schweregrade: 

  • Sonnenbrand 1. Grades: Die Haut ist leicht gerötet, spannt und ist warm. Zudem kann die Haut jucken oder brennen.
  • Sonnenbrand 2. Grades: Die Haut bildet zusätzlich zu den üblichen Sonnenbrand-Symptomen kleine Bläschen. Zudem “schält” sich die Haut.
  • Sonnenbrand 3. Grades: Die Haut ist stark verbrannt – die obersten Hautschichten sind zerstört und lösen sich ab. 

Sonnenbrände können mitunter von allgemeinem Unwohlsein begleitet sein. Kommen Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost hinzu, sollten Sie unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Einen Sonnenbrand 2. oder 3. Grades gilt es in jedem Fall untersuchen zu lassen. Hier wird die akute Verbrennung medikamentös behandelt und langfristige Schäden wie Narben werden verhindert.


WIE LANGE DAUERT DER SONNENBRAND AN?

Ein Sonnenbrand kann je nach Schweregrad unterschiedlich lang andauern. Ein leichter Sonnenbrand vergeht meist bereits nach drei bis sieben Tagen. Sind die Verbrennungen etwas stärker, hat die Haut bis zu zwei Wochen mit dem Sonnenbrand zu tun. Starke Sonnenbrände begleiten die Haut noch Monate danach.

UNTER DER HAUT: SPÄTFOLGEN EINES SONNENBRANDS

Auch wenn ein Sonnenbrand abgeklungen ist, vergisst ihn die Haut nicht – sogenannte Langzeitschäden entstehen. 

Sonnenbrand verursachende UVB-Strahlen dringen zwar nur bis zur ersten Hautschicht (Oberhaut) vor, sind aber sehr energiereich. Sie können das Erbgut direkt schädigen und im Laufe des Lebens Hautkrebs verursachen. 

Die langwelligen UVA-Strahlen sind nicht direkt an der Sonnenbrand-Entstehung beteiligt, gelangen aber bis zur Lederhaut. Sie beschleunigen die natürliche Hautalterung, können Sonnenallergien auslösen und ebenfalls zur Entstehung von Hautkrebs beitragen.

SONNENBRAND SCHNELL LOSWERDEN – GEHT DAS?

Die Liste der Mittel gegen Sonnenbrand ist lang. Dennoch gibt es keines, das den Sonnenbrand direkt verschwinden lässt. Deshalb: Lieber vorher an den richtigen Schutz denken – und alle Hautpartien mit einem UV-Filter ausstatten. Tipp: Beim Rücken kann eine helfende Hand nicht schaden.


SCHÜTZEN SIE IHRE HAUT VOR SONNENBRAND

Ihre Sonnencreme steht bereit? Super: hier noch ein paar Tipps zum Eincremen.
Wie viel Sonnencreme brauche ich?

WIE VIEL SONNENCREME BRAUCHE ICH?

Faustregel zur Dosierung bei Erwachsenen: Jeweils ein Strich Sonnenmilch (von Handgelenk bis zur Spitze des Mittelfingers) oder 15 Sprühstöße Sonnenspray pro Arm sowie für Hals, Gesicht und Nacken verwenden. Jeweils zwei Striche für Rücken, Bauch und pro Bein.

WANN MUSS ICH MICH MIT SONNENMILCH NACHCREMEN?

Sand, Schweiß, Wasser und das Trockenrubbeln mit dem Handtuch tragen UV-Filter nach und nach ab. Das Nachcremen alle zwei Stunden und sofort nach dem Schwimmen ist notwendig, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Generell ist der Sonnenschutz durch die Eigenschutzzeit der Haut und den jeweiligen Lichtschutzfaktor bestimmt.

Sonnenschutz für Kinder

WELCHEN SONNENSCHUTZ BRAUCHEN KINDER?

Kinderhaut ist weitaus schutzbedürftiger als die von Erwachsenen und sollte so wenig direkte Sonnenstrahlung wie möglich abbekommen. Eine gute Sonnencreme für Kinder bietet einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+), lässt sich leicht auftragen und ist wasserfest.


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