Bart trimmen und schneiden: Anleitung und Tipps

Bart trimmen und schneiden: Worauf solltest du achten?

So bringst du Vollbart, 3-Tage-Bart und Co. in Form

Stutzen mit Trimmer oder Schere – mit diesen Anleitungen gelingt dir in wenigen Schritten das perfekte Bart-Styling.

Auf Knopfdruck kürzer: TIPPS & Trimm-Anleitungen

Dem Vollbart etwas Länge nehmen oder den 3-Tage-Bart zurückstutzen: Das ideale Werkzeug dafür ist ein Trimmer. Wie du mit ihm dein Bartstyling in beiden Fällen perfektionierst, sagen wir dir hier.

Eine Frage der richtigen Technik: Welcher Trimmer bringt‘s?

Du suchst noch den perfekten Rasier-Buddy und bist nicht ganz sicher, was er können sollte? Kein Ding. Wir sagen dir, welche Funktionen dir das Barttrimmen wirklich erleichtern:

  • Viele Schnittlängen: Ganz klar – je mehr, desto besser. So hast du für sämtliche Bart-Styles die passende Einstellung parat und bist bestens vorbereitet. Wer weiß, vielleicht möchtest du deinen Bart in einem halben Jahr ja ganz anders tragen.
  • Zusatzfunktionen: Viele Bartrasierer bieten zusätzlich einen Konturen-Aufsatz, bei manchen gehört auch ein Präzisionstrimmer zum Paket – perfekt für die Detailarbeit an Hals, Wangen und Oberlippe.
  • Akku-Leistung: Es lohnt sich, in Akku-Geräte zu investieren. Dann brauchst du beim Barttrimmen nicht am Stromkabel hängen. In Kombi mit einer Schnellladefunktion ist dein Trimmer quasi immer einsatzbereit.
  • Selbstreinigungsfunktion: Ausgeklügelte Docking-Stationen bieten sowohl die Selbstreinigung als auch bequemes Aufladen – geht‘s noch praktischer?

    Übrigens: Fehlt die Reinigungsfunktion, solltest du deinen Barttrimmer nach Gebrauch putzen. Wasserdichte Geräte kannst du einfach abspülen. Andernfalls löst du Stoppeln und Staub durch leichtes Abklopfen oder mit dem beigefügten Pinsel.

Auf Nummer sicher: Qualität zahlt sich aus

Auf Nummer sicher: Qualität zahlt sich aus

Viele Trimmer sind wahre Multifunktionsmaschinen. Am wichtigsten ist jedoch: die Qualität der Scherköpfe. Je hochwertiger sie sind, desto länger ist einwandfreies Stutzen garantiert – bestenfalls bestehen Kopf und Klingen deines Trimmers aus Edelstahl. 

Anleitung: 3-Tage-Bart trimmen

Bei einem 3-Tage-Bart kommt es auf die Trimm-Regelmäßigkeit an. Während du bei einem Vollbart nur ab und zu ran musst, greifst du hier alle 2 bis 3 Tage zum Trimmer – damit dein Stoppelbart die typische Länge von 0,5 bis 5 Millimetern behält. Was du dabei beachten solltest, liest du hier:

  1. Je nach gewünschter Stoppellänge wählst du bei deinem Trimmer eine Einstellung zwischen 1 und 3 mm.

  2. Trimm deinen Bart am besten entgegen der Wuchsrichtung – umso gründlicher fällt das Ergebnis aus. Starte am Kinn, fahre über den Hals und arbeite dich zum Kiefer und schließlich bis zu den Koteletten vor. Danach kannst du dich der Oberlippe widmen.

  3. Du stehst auf klare Kanten? Dann mach dich jetzt noch an die Konturen. Für fließende Übergänge eignet sich ein Konturen-Aufsatz. Wenn du sie definierter möchtest, hat dein Nassrasierer seinen Auftritt.

    Tipp: Nass gelingt die Konturrasur mit transparentem Rasiergel oder Rasieröl sehr einfach. Dann siehst du nämlich ganz genau, wo du lang rasieren musst.

  4. Auch das Barttrimmen und Konturenrasieren stresst deine Haut. Um ein After Shave kommst du also nicht herum. Es desinfiziert die rasierte Hautpartie – und dir bleibt Rasurbrand erspart.

Wem steht ein 3-Tage-Bart?

Wem steht ein 3-Tage-Bart?

Lässige Stoppeln kann eigentlich jeder tragen. Nur braucht Mann für den markanten Look einen gleichmäßigen und dichten Bartwuchs. Bei leichten Lücken solltest du die Barthaare lieber ein wenig länger wachsen lassen.

Anleitung: Wie trimmt man einen Vollbart?

Du hast einen Vollbart und möchtest ihn insgesamt etwas kürzen oder angleichen? Dann leg deinen Bartschneider bzw. Barttrimmer bereit und folge dieser Anleitung Schritt für Schritt: 

  1. Bartwäsche vorab:
    Am liebsten würdest du direkt starten, ist klar. Sauberer arbeitest du aber, wenn du deinen Bart zuerst gründlich wäschst. Beseitige mit deinem Bartshampoo also Staub, Schmutz und alles, was nicht in den Bart gehört. Gut trocknen lassen, das war‘s schon an Vorarbeit.

  2. Trimmer einstellen:
    Du hängst an deinem Bart und willst nur für ein wenig nachschneiden? Dann wähle die größte Schnittlänge, die dir dein Trimmer bietet, und teste dich an die Wunschlänge heran. Nach der ersten Runde kannst du die Schnittlänge noch mal anpassen und etwas kürzer trimmen, wenn du dich traust.

  3. Lostrimmen:
    Jetzt kannst du gar nicht mehr viel falsch machen. Fahre mit dem Trimmer in Wuchsrichtung über dein Barthaar, dann erwischst du die Haare besser. Wo du beginnst? Trimm deinen Bart vom Kinn zum Kieferbereich – erst also die großen Flächen, dann die Details. An der Oberlippe legst du kurz eine Pause ein.

  4. Schnauzer stutzen:
    Nimm hier lieber nicht zu viel Länge weg. Der Schnurrbart ist zentral für die optische Fülle eines Vollbarts. Entweder wechselst du also noch mal die Trimmer-Einstellung (von kurz zu lang) oder du vertraust auf deine Fingerfertigkeit – und nimmst die Schere. Kämm dafür die Barthaare nach unten und schneide alle kurz vor der Oberlippe gerade ab.

Trau dich! Vollbart mit Schere schneiden

Barthaare wachsen unterschiedlich – und vor allem unterschiedlich schnell. Deshalb geraten Vollbärte mit der Zeit aus der Form. Wer nur ein wenig korrigieren möchte, kann dann auch zur Schere statt zum Trimmer greifen.

Vollbart schneiden: Ran an die Schere!

Dein Bart ist dir heilig und du willst gar nicht viel Länge lassen, sondern nur hier und da die Form ausbessern? Schnell und einfach begradigst du deinen Vollbart mit der Schere. Wie das genau geht, zeigen wir dir hier: 

  1. Bei langen Bärten ist es sinnvoll, sie vor dem Schneiden zu kämmen. So löst du Knoten und das Trimmen mit der Schere geht dir besser von der Hand.

  2. Option eins: Jetzt kannst du entweder direkt die Schere nehmen und damit frei Hand längere Haare kürzen bzw. Kanten wegschneiden.

  3. Option zwei: Oder du nutzt deinen Bartkamm zur Orientierung. Fahre damit durch den Bart und stoppe bei der gewünschten Länge. Haare, die über den Kamm hinausragen, schneidest du ab. So arbeitest du dich Schritt für Schritt durch deinen Vollbart.

    Tipp: Weil die Technik etwas Übung braucht, schneide lieber weniger weg und prüfe das Ergebnis zwischendurch.

Vollbart trimmen: Nur ein bisschen, bitte

Vollbart trimmen: Nur ein bisschen, bitte

Vorteil des manuellen Schnitts: Mit der Bartschere kannst du deine Bartform wesentlich präziser nachbessern als mit einem elektrischen Trimmer. Sofern du nicht zu übermütig bist, verlierst du also auch nicht zu viel Bartlänge.

Bartschere: Das solltest du über dein neues Bart-Tool wissen

  • Material-Wahl: Die Klingen sind bestenfalls aus rostfreiem Material gefertigt – idealerweise aus Edelstahl.
  • Eine Frage der Größe: Damit die Schere super in der Hand liegt, sollte sie weder zu lang noch zu kurz sein. Eine Länge um die 5 cm gilt als optimal.
  • Ein wenig Komfort: Mit einem Griff aus Gummi kannst du die Schere besonders gut halten. Ein sogenannter Fingerhaken erleichtert es dir zudem, die Bartschere zu führen.

Oder du überlässt deinen Bart doch dem Profi

Oder Du überlässt Deinen Bart doch den Profis

Du bist ganz frisch im Bart-Business? Dann kann es sich lohnen, wenn du dir ein paar Handgriffe vom Barbier abguckst. Der Profi verhilft dir zur idealen Bartform und passenden Konturen – während du dich entspannt zurücklehnen kannst.

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