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Schöne Füße mit der richtigen Pflege

Schöne Füße mit der richtigen Pflege

Infos und Tipps für die Pediküre zu Hause

Hornhauthobel angesetzt und los geht`s? Besser nicht! Die Haut an den Füßen bedarf einer speziellen Pflege. Wir sagen Ihnen, welche Routine zu streichelzarten und schönen Füßen verhilft.

"Zeigt her, eure Füße!" Infos & Tipps zur DIY-Pediküre

Wer schöne Füße haben will, sollte auf regelmäßige Fußpflege setzen – im Sommer und auch im Winter. Wichtige Schritte der Beauty-Routine: Hornhaut entfernen, Nägel in Form bringen und ein intensives Verwöhnprogramm für die Haut. So geht‘s.

Zum Selbermachen: Sanfte Hausmittel für die Fußpflege

Die Zutaten für ein Fußpeeling oder ein wohltuendes Fußbad sind ruckzuck zusammengerührt und verwöhnen die Haut an den Füßen auf eine besonders natürliche Weise.

Fußbad mit Honig, Milch und Olivenöl

Fußbad mit Honig, Milch und Olivenöl

Zutaten: 1 EL Honig, 150 ml Milch und 2 EL Olivenöl. Zubereitung & Anwendung: Honig, Milch und Öl mischen und den Mix in ein etwa 35 Grad warmes Fußbad geben. Füße für ca. 10 Min. ins Wasser halten. Danach gründlich abtrocknen, fertig. 

Peeling mit Kaffeepulver, Zitronensaft und Kokosöl

Peeling mit Kaffeepulver, Zitronensaft und Kokosöl

Zutaten: 2 EL Kokosöl, 1 EL Zitronensaft und 2 EL Kaffeesatz. Zubereitung & Anwendung: Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Mit dem Peeling überschüssige Hautschüppchen abrubbeln – allen voran an Fersen und Ballen. Dann mit lauwarmen Wasser abspülen.

Schnelle Hilfe bei trockenen Füßen

Trocknet die Haut an den Füßen aus, entstehen schnell raue Stellen, feine Risse, Schuppungen und Rötungen. Nicht immer ist jedoch eine nachlässige Pflege schuld an den Irritationen.

Trockene Haut an den Füßen?

Mögliche Ursachen für trockene Haut an den Füßen:

  • Schuhe aus nicht atmungsaktiven Materialien führen zu einer erhöhten Schweißbildung am Fuß. Ist die Haut hier ständig zu feucht, entweicht diese Feuchtigkeit und die Haut trocknet langfristig aus.
  • Im fortschreitendem Alter drosseln die Talgdrüsen die Produktion von Fett. Infolgedessen trocknet die Haut schneller aus.
  • Schöne Füße erfordern etwas Pflegeaufwand. Mangelnde Feuchtigkeitspflege kann dazu führen, dass sich die Haut an den Füßen trocken anfühlt. 
  • Trockene, schuppige Haut kann auch ein Anzeichen für Fußpilz sein. Lassen Sie im Zweifel die Ursachen von einem Arzt klären

Tipps gegen trockene Fußhaut:

  • Cremen Sie Ihre Füße täglich nach dem Duschen mit einer Feuchtigkeitscreme ein. 
  • Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßte Tees (mind. 1,5 l täglich), um der Haut ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung zu stellen.
  • Tragen Sie Schuhe, die aus einem atmungsaktiven Obermaterial wie Leder gefertigt sind.

Beauty-Tipp: Streichelzarte, gepflegte Füße über Nacht

Beauty-Tipp: Streichelzarte, gepflegte Füße über Nacht

Gegen sehr trockene Füße hilft eine Intensivkur: Tragen Sie am Abend großzügig Fußcreme auf, ziehen Sie Baumwollsocken darüber und lassen Sie die Creme über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen können Sie sich über streichelzarte, schöne Füße freuen.

Trockene Haut oder Hornhaut – wo liegt der Unterschied?

Die Haut an den Füßen trocknet besonders schnell aus. Dann fehlen ihr Feuchtigkeit und Lipide, die sie geschmeidig und widerstandsfähig machen. Der Grund dafür: An den Füßen befinden sich nur wenige Talgdrüsen, die die Haut mit einem Fettfilm versorgen. Dafür aber sehr viele Schweißdrüsen. Über diese kann der Körper viel Feuchtigkeit auf einmal abgeben – die Haut trocknet infolgedessen noch schneller aus. 

Hornhaut: Selbstschutz für die Füße 

Ist der Fuß ständig übermäßiger Belastung ausgesetzt, z. B. durch das Tragen von zu engen Schuhen oder hohen Absätzen, aktiviert die Haut ihren Selbstschutz: Sie verdickt sich an der überstrapazierten Stelle und es bildet sich Hornhaut. Fersen, Fußränder und Ballen sind davon meist besonders stark betroffen. 

Dicke Verhornungen und trockene Haut können schmerzhafte Folgen haben, wenn sich Risse bilden und sogenannte „Schrunden“ entstehen. Nisten sich in den offenen Hautstellen zudem Bakterien ein, kann sich die Haut außerdem entzünden.

Hornhaut vorbeugen: Bequeme Schuhe für schöne Winterfüße

Hornhaut vorbeugen: Bequem Schuhe für schöne Winterfüße

Im Winter stecken die Füße in dicken Socken und Schuhen. Kommt es zu Hitzestau und Reibung, können Hornhaut und Fußschweiß entstehen. Achten Sie deshalb gerade im Winter auf die Fußpflege und bevorzugen Sie atmungsaktive, nicht zu eng sitzende Schuhe.

Fußpflege bei Beschwerden: Wann sollte der Arzt helfen?

Nicht immer reicht eine intensive Fußpflege zu Hause aus. Schmerzen und entzündete Haut beispielsweise bekommt nur der Arzt mithilfe von Medikamenten in den Griff.

Fußerkrankungen: Fälle für den Fachmann

  • Trockene Haut verursacht Schmerzen? Wenn Cremes und intensive Pflege nicht mehr weiterhelfen, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Er kann herausfinden, ob hinter dem Hautproblem eine Erkrankung wie Fußpilz, Schuppenflechte oder Diabetes steckt.
  • Hornhaut durch orthopädische Probleme: Um Folgeerkrankungen einer Fußfehlstellung zu vermeiden, sollten Sie einen Facharzt aufsuchen.
  • Entzündete Schrunden: Um die Entzündung der Fersenrisse gezielt einzudämmen und abheilen zu lassen, sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Podologen aufsuchen, der Ihnen dann mit einer gezielten Therapieempfehlung hilft.
  • Hühneraugen durch punktuellen Druck oder Reibung: Helfen Hühneraugenpflaster aus der Apotheke und Drogerie nicht mehr, sollten Sie zum Fachmann gehen.
  • Hautrisse verheilen nicht: Ebenso wie bei entzündeten Schrunden kann hier der Dermatologe mit Medikamenten und einem langfristigen Therapieplan, beispielsweise mit einer medizinischen Fußpflege, für Linderung sorgen.

Hornhaut entfernen – weniger ist mehr

Hornhaut entfernen - weniger ist mehr

Bei der Pediküre ist Fingerspitzengefühl gefragt. Denn: Entfernen Sie zu viel Hornhaut, können Sie einen gegenteiligen Effekt hervorrufen: Die Haut bildet noch mehr Hornhaut, um sich gegen den Angriff zu schützen. Schmirgeln Sie nur so lange, bis sich die Hautstelle wieder zart anfühlt.

So beugen Sie Fußerkrankungen vor

  1. Trocknen Sie nach dem Duschen oder Baden Ihre Füße immer gründlich ab. Wandern die Füße mit Restfeuchte zwischen den Zehen in die Socken, bildet sich hier ein feuchtwarmes Milieu – eine Oase für Mikroorganismen, die Fuß- oder Nagelpilz verursachen.
  2. Tragen Sie Schuhe, die gut passen, aus atmungsaktiven Materialien bestehen und nicht drücken. So vermeiden Sie die Bildung von Hornhaut und Druckstellen und beugen zudem Fußpilz und Fehlhaltung vor.
  3. Gewöhnen Sie sich an, die Füße jeden Tag in Ihr Pflegeritual einzubeziehen. Wer cremt, kann sich nicht nur über zarte Haut freuen, sondern stärkt auch ihre Schutzbarriere. Bakterien und Pilze haben so weniger gute Chancen, in die Haut einzudringen und Erkrankungen hervorzurufen.

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