Was hilft gegen Pickel?

Reinigung, Pflege und Ernährung: Was hilft gegen Pickel?

Wie Sie Hautunreinheiten vermeiden können
Tschüss Pickel, hallo reine Haut! Wie gezielte Reinigung, geeignete Pflege und einige Hausmittel zu einem schöneren Hautbild beitragen können, lesen Sie hier.

Was tun bei unreiner Haut? Tipps gegen Pickel im Gesicht

Was hilft gegen Pickel, Mitesser und öligen Glanz auf der Haut? Der Weg zum Ziel führt über die Regulierung der übereifrigen Talgdrüsen – tägliche Reinigungs- und Pflegerituale spielen dabei die größte Rolle.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Hautpflege-Routine für unreine Haut

Folgende Schritte sind grundlegend, wenn es darum geht, Mitesser und Pickel zu vermeiden: Reinigen, Klären und Pflegen.
Bevor Sie mit dem Waschen und Pflegen beginnen, gilt: Hände reinigen. Über ungewaschene Hände gelangen zusätzlich Bakterien auf die Haut, die hier zu entzündlichen Prozessen, Pickel- und Papelbildung führen können.

Schritt 1: Reinigen

Bevorzugen Sie Pflegeformeln, die mild und gründlich wirken. Am besten reinigen Sie Ihre Haut zweimal täglich mit einem pH-hautneutralen (pH-Wert 5,5) Reinigungsgel oder einem Reinigungsschaum. Mit dem Waschgel entfernen Sie sanft Schmutz und Make-up-Reste von der Haut, ohne sie dabei aus den Gleichgewicht zu bringen.

Tipp: Besonders schnell und effektiv reinigen Sie die Haut, wenn Sie eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste zur Hilfe nehmen. Die Schwingbewegung befreit die Haut besonders schonend von Hautschüppchen und Schmutzpartikeln.

Der wöchentliche Zwischenschritt: Peelen

Peelings tragen lose Hautschüppchen ab und unterstützen so die Hautregeneration. Allerdings sollten sie nicht täglich angewendet werden, um die Haut nicht zu irritieren und die Talgproduktion sogar noch anzuregen. Für unreine Haut empfiehlt sich daher ein- bis zweimal pro Woche ein Peeling, um Mitessern und Pickeln vorzubeugen.

Schritt 2: Klären

Im zweiten Reinigungsschritt werden die Hautporen geklärt. Mit einem Gesichtswasser, oft auch Toner genannt, befreien Sie Ihre Haut von überschüssigem Talg und eventuellen Make-up- oder Kalk-Rückständen (aus dem Leitungswasser). Sobald die Poren wieder frei sind, kann nicht nur überschüssiger Hauttalg abfließen, die Haut ist nun auch besonders aufnahmefähig für die anschließende Pflege.

Was ist ein Toner?

Die Reinigung mit einem Gesichtswasser abrunden

Nach dem ersten Reinigungsschritt kann ein Gesichtstonikum helfen, die Haut noch gründlicher zu reinigen. Eventuell verbliebene Rückstände werden entfernt und die Haut auf die Anschlusspflege vorbereitet. 

Nach der Reinigung: Gesichtspflege für unreine Haut

Schritt 3: Pflege

Obwohl unreine Haut zu einer erhöhten Talgproduktion neigt, benötigt sie nach der Reinigung eine pflegende Creme. Diese sollte eine leichte Pflegeformel aufweisen und – ebenso wie das gesamte Pflegesortiment – auf die Bedürfnisse des Hauttyps abgestimmt sein.

Gele und Seren spenden der Haut die benötigte Feuchtigkeit, ohne sie mit zusätzlichen Lipiden zu belasten. Achten Sie zudem bei der Wahl Ihrer Pflegeprodukte darauf, dass sie mit „nicht komedogen“ bezeichnet sind. Diese wurden speziell für die Pflege unreiner Haut entwickelt und verhindern, dass die Poren verstopfen.

Schritt 4: Das Extra

Zusätzliche Pflege gönnen Sie Ihrer Haut mit einer Maske gegen Pickel. Die Kur gegen unreine Haut wirkt reinigend und klärend. Besonders gut eignen sich Peel-off-Produkte oder Masken mit Tonerde für unreine Haut.

Prinzipiell gilt: Drücken Sie nicht an Pickeln herum. Über die Wunde schleusen Sie zusätzlich Bakterien in die Haut oder Sie verletzen diese mit den Fingernägeln. Dann können nach dem Abheilen des Pickels Narben oder Pickelmale zurückbleiben. Besser: Lassen Sie die Haut sich selbst heilen und unterstützen Sie den Prozess beispielsweise mit geeigneten Hausmitteln.

Beauty-Trick gegen öligen Glanz auf der Haut

Fettige Haut neigt zu Unreinheiten. Dennoch sollten Sie Ihr Gesicht am besten nur 2-mal täglich waschen. Unreine Haut könnte andernfalls mit einer gesteigerten Talgproduktion reagieren. Überschüssiges Hautfett können Sie tagsüber mit einem Blotting Paper oder Taschentuch wegtupfen.
Tipps gegen Hautglanz

Reinigung und Pflege: NIVEA Favoriten für unreine Haut

Dos and Don'ts: Was hilft wirklich gegen Pickel?

Es kursieren viele Beauty-Mythen über die verschiedenen Hilfsmittel gegen Pickel und Mitesser. Einige von ihnen stimmen, andere verschlimmern die Hautproblematik jedoch. Wir verraten, welche Hausmittel tatsächlich gegen Pickel und Co. helfen und von welchen Sie besser die Finger lassen sollten.

Gesichtsmaske GEGEN unreine Haut: DIY-Rezept

Einige Hausmittel sind eine Wohltat für die Haut. Besonders verwöhnend und sehr einfach herzustellen ist eine Maske aus Kamille, Honig und Heilerde. Vom Anrühren bis zum Auftragen auf die Haut sind lediglich drei Schritte nötig.

Hautreinigende Maske aus Heilerde

Zutaten: 2 TL Heilerde, 1 TL Kamillentee und 1 TL Honig.

Zubereitung & Anwendung:

Schritt 1: Geben Sie das Heilerde-Pulver, den abgekühlten Kamillentee und den Honig in ein Gefäß.

Schritt 2: Verrühren Sie die Zutaten zu einem dickflüssigen Brei.

Schritt 3: Tragen Sie den Mix großzügig mit den Fingern auf das Gesicht auf und lassen Sie ihn für etwa 10 Min. auf der Haut.

Schritt 4: Waschen Sie die Rückstände der Maske mit reichlich lauwarmem Wasser ab. Trocknen Sie die Haut anschließend mit einem weichen Handtuch ab. Danach empfiehlt es sich, ein feuchtigkeitsspendendes Serum aufzutragen.

Gesichtsmasken-Tipps

Kamille, Honig, Heilerde – das Hausmitteltrio für schöne Haut

Kamille und Honig duften wunderbar und verwöhnen die Haut, Tonerde absorbiert überschüssigen Talg. Zusammen ergeben diese Zutaten eine wohltuende Gesichtsmaske für unreine Haut.

Vom Mitesser zum Pickel: So entstehen Hautunreinheiten

Bevor ein Pickel richtig aufblüht, laufen unter der Haut bereits einige Prozesse ab. Wir erklären, wie Hautunreinheiten entstehen und welche Faktoren die Bildung von Pickeln und Mitessern befeuern.

Wie entstehen Pickel?

Verstopfte Poren, die sich dunkel oder weiß vom übrigen Hautbild abheben, bezeichnet man als „Mitesser“. Sie entstehen, wenn Hautfett und abgestoßene Hornzellen miteinander verkleben, den Ausgang eines Haarfollikels verstopfen und diesen dabei erweitern. Für die dunkle Verfärbung eines Mitessers sind übrigens keine Schmutzpartikel verantwortlich, sondern der Hautfarbstoff Melanin, der sich im verstopften Kanal sammelt.

Vom Mitesser zum Pickel

Das gestaute Talgdrüsensekret eines Mitessers bietet Bakterien einen idealen Nährboden. Sammeln sich Bakterien an, zersetzen sie den Talg und rufen Entzündungen unter der Hautoberfläche hervor. Die Haut rötet sich und schwillt an. Im fortgeschrittenen Stadium sammelt sich Eiter unter der Hautoberfläche – ein Pickel entsteht.

So verschwinden Pickel und Mitesser wieder

Pickel und Mitesser verschwinden nachhaltig, wenn Sie ihnen durch eine gezielte Hautpflege den Nährboden – nämlich ein Zuviel an Talg – entziehen. Sie können aber auch mit anderen Mitteln etwas für ein schönes Hautbild tun: über eine gesunde Ernährung, gezielte Entspannung und den Verzicht auf Zigaretten bis hin zu gelegentlichen Sonnenbädern mit Sonnenschutz.

Mit der richtigen Ernährung zum schönen Teint

Was gegen Pickel hilft? Eine gesunde, mineralstoffhaltige Ernährung. Auch das Spurenelement Zink gilt als wichtiger Nährstoff für den Stoffwechsel und damit für die Hautgesundheit. Besonders reich an Zink sind unter anderen Haferflocken, Austern und Paranüsse.
Ernährungstipps

Ursachen für unreine Haut

  • Ungesunde Ernährung: Eine ungesunde Ernährung mit wenig Mineralien und Vitaminen spiegelt sich auf der Haut wider. Die Stoffwechselprozesse arbeiten dann nicht optimal und das bremst den Verlauf der Zellerneuerung.
  • Make-up: Zu viel Make-up und Puder decken die Haut ab, wodurch Pickel und Mitesser begünstigt werden können. Besser sind Make-up Produkte speziell für unreine Haut, die dünn aufgetragen werden. 
  • Falsche Reinigungsprodukte: Wählen Sie Kosmetika, die genau auf Ihren Hauttyp abgestimmt sind. Optimal für unreine Haut sind milde Reinigungsprodukte und feuchtigkeitsspendende Fluide.
  • Sonnen ohne Sonnenschutz: Die UV-Strahlung kann Hautirritationen hervorrufen, welche wiederum die Talgproduktion ankurbeln können – und das kann die Entstehung von Pickeln befeuern.
  • Dauer-Stress: Kommt über längere Zeit immer wieder Hektik auf, sinkt der Cortisolspiegel, das Immunsystem wird gehemmt und die Entstehung unreiner Haut wird gefördert.

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