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Nagelpflege

Nagelpflege: Tipps für schöne Fingernägel

Schneiden, feilen, cremen: Maniküre für gepflegte Hände

Schöne Nägel lassen unsere Hände gepflegt aussehen. Erfahren Sie, worauf Sie bei der Nagelpflege achten sollten – und wie die Maniküre zu Hause zur Wellness-Behandlung wird.

Das Einmaleins der Nagelpflege

Schöne, gepflegte Hände sind unsere ganz persönliche Visitenkarte. Ein wichtiger Teil der Maniküre ist die Nagelpflege: Mit den passenden Utensilien und ein bisschen Know-how bringen Sie Ihre Nägel professionell in Form.

Grundlagenwissen: Häufige Fragen zu Fingernägeln

Kurze Nägel sind praktisch, lange gelten als elegant – vorausgesetzt sie sind sauber und gepflegt. Doch woraus bestehen Fingernägel eigentlich und wie schnell oder langsam wachsen sie? Hier sind die wichtigsten Antworten.

Aus was bestehen Fingernägel?

Fingernägel bestehen fast vollständig aus Eiweiß. Abgestorbene Hautzellen bilden eine harte Keratinschicht, die als schützende Hornplatte aus den Fingerspitzen herauswächst.

Wie lang wachsen Fingernägel an einem Tag?

Durchschnittlich wachsen Fingernägel etwa 0,12 Millimeter pro Tag – im Monat sind es etwa 3 bis 3,5 Millimeter. Das Nagelwachstum ist jedoch sehr individuell, außerdem nimmt es mit dem Alter ab. Gewusst? Der Nagel des Mittelfingers wächst am schnellsten, am längsten braucht der kleine Finger. 

Wie kann man die Nägel schneller wachsen lassen?

Fingernägel wachsen am schnellsten, wenn sie regelmäßig gepflegt und möglichst wenig strapaziert werden. Das natürliche Nagelwachstum lässt sich zwar nicht beschleunigen – Voraussetzung für lange Fingernägel ist aber ein gesunder Lebensstil. Proteinreiche Lebensmittel wie z. B. Fisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte unterstützen das Wachstum kräftiger Nägel.



Was ist eine Maniküre und Pediküre?

Was ist eine Maniküre und Pediküre

Als Maniküre bezeichnet man die kosmetische Behandlung der Hände und Fingernägel. Bei der Pediküre werden hingegen Füße und Zehen gepflegt. Sprachhistorisch sind Maniküre und Pediküre Zusammensetzungen aus den lateinischen Wörtern für Hand (manus) bzw. Fuß (pedis) und Pflege (cura).

Das brauchen Sie für eine Maniküre:

  • Nagelbürste
  • Nagelschere
  • Nagelknipser
  • Nagelfeile
  • Nagelhautschieber (z. B. aus Rosenholz)
  • Nagelhautentferner
  • Nagelöl
  • Nagelcreme
  • Nagelhärter (bei Bedarf)

Tipp: Achten Sie bei Nagellack auf die Inhaltsstoffe. Nagellacke mit dem Hinweis „3 free“ oder „7 free“ sind sanfter zu den Nägeln, weil sie weniger aggressive Inhaltsstoffe enthalten.

Handwerkszeug: Ausstattung für die DIY-Maniküre

Handwerkszeug Ausstattung

Maniküre-Set für zu Hause: Es lohnt sich, in professionelle Nagelpflege-Utensilien zu investieren. Hochwertige Nagelknipser schneiden z. B. präziser, gute Scheren halten nahezu ewig und Feilen reiben sich nicht so schnell ab.

Nägel kürzen: Nagelschere, Nagelknipser oder Nagelfeile?

Mit welchem Maniküre-Instrument Sie Ihre Nägel kürzen, ist vor allem Geschmackssache. Die einzelnen Werkzeuge sind jedoch auf individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt.

Nagelschere: Für präzise Ergebnisse

Mit einer Nagelschere lassen sich selbst feine oder brüchige Nägel sicher, schnell und unkompliziert kürzen. Verwenden Sie am besten qualitativ hochwertige Scheren – sie schneiden präziser. Winzige Risse an der Schnittkante sollten Sie abschließend mit einer Feile versiegeln.

Nagelknipser: Für robuste Nägel

Bei dicken, robusten Fingernägeln kommen viele Nagelscheren an ihre Grenzen – dank seiner Hebelwirkung schafft ein Nagelknipser das mit links. Oft bleiben dabei allerdings kleine, scharfkantige Ecken stehen. Um eine runde Sache draus zu machen, arbeiten Sie immer mit einer Feile nach. 

Nagelfeile: Für alle und besondere Fälle

Fingernägel feilen oder schneiden? Im Zweifel beides nacheinander! Das Kürzen mit einer Nagelfeile ist sehr schonend und eignet sich so nicht nur für gesunde, sondern auch für dünne, brüchige oder trockene Nägel. Auch fürs Glätten nach dem Schneiden gilt: Beginnen Sie beim Feilen immer mit der groben Seite – die feinste ist perfekt, um die Fingernägel zu versiegeln.

Feinarbeit mit der Feile schont brüchige Nägel

Feinarbeit mit der Feile

Egal, ob lange oder kurze Fingernägel: Je sanfter Sie die Nägel kürzen, desto weniger brechen und splittern sie. Für weiche Fingernägel eignen sich feine Glasfeilen genau wie weiche Sandpapierfeilen mit einem Schaumstoffkern.

Maniküre selber machen: so geht's

Schöne Fingernägel sind das Ergebnis gründlicher und regelmäßiger Pflege. In dieser Maniküre-Anleitung für zu Hause erfahren Sie Schritt für Schritt, wie es geht.

Was ist die Nagelhaut – und wofür braucht man sie?

Was ist die Nagelhaut

Die Nagelhaut grenzt unmittelbar an die Nagelplatte. Sie schützt den noch unsichtbaren, nachwachsenden Nagel vor Verletzungen und schädlichen Einflüssen. Wenn Sie die Maniküre selber machen, sollten Sie die Nagelhaut regelmäßig und ganz sanft mit einem Spatel zurückschieben.

Anleitung für die Nagelpflege zu Hause:

  1. Hände und Nägel reinigen. Verwenden Sie eine weiche Nagelbürste, um die Nägel von unten zu reinigen. Für eine ausgiebige Maniküre weichen Sie nun die Hände für einige Minuten in einem warmen Handbad (z. B. mit Duschgel oder Pflegeseife) ein.

  2. Nagelhaut entfernen. Nach dem Einweichen lässt sich die Nagelhaut mit einem Nagelhautschieber sanft zurückschieben. Entfernen Sie die Nagelhaut nicht mit einer Schere – es kann zu Verletzungen und Entzündungen kommen.

  3. Tragen Sie stattdessen flüssige oder gelförmige Nagelhautentferner mit einem Wattestäbchen auf – einwirken lassen, abwaschen, fertig.

  4. Nägel kürzen. Die Nägel mit einer Feile, einer Schere oder einem Nagelknipser kürzen. Besonders gepflegt sehen die Nägel aus, wenn Sie noch mindestens 1 mm über das Nagelbett hinausragen. Mit einer halbrunden Nagelform vermeiden Sie spitze Ecken und verringern das Risiko, dass ein Nagel einreißt.

  5. Finish. Mit einer Feile geben Sie den Nägeln den letzten Schliff. Testen Sie Ihr Ergebnis und streichen Sie mit den Nägeln sanft über Ihren Handrücken. Kratzt noch was? Dann sollten Sie mit einer feinen Körnung nachfeilen, bis alle Nagelkanten schön versiegelt sind.

Das gewisse Extra: Pflegetipps für schöne Hände

Gönnen Sie Ihren Händen mal ein ausgiebiges Verwöhnprogramm! Mit ein paar Hausmitteln und unserer unkomplizierten Anleitung für Handbad, Peeling, Ölkur und Co. zaubern Sie sich ganz einfach schöne Hände. 

  • Badetag für die Hände
    Ein Handbad aus Milch und Mandelöl verwöhnt die Haut. Dafür 1 Liter Milch erwärmen und 5 EL Mandelöl hinzugeben. Die Mischung in eine Schale füllen und die Hände für fünf bis zehn Minuten eintauchen.
  • Handpeeling
    Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und macht die Haut  wunderbar weich. Aus 3 EL grobem Meersalz, 1 EL Honig und 2 Esslöffeln Olivenöl entsteht ganz schnell ein Handpeeling. Die körnige Masse etwa zwei Minuten sanft in die Hände einmassieren. Danach gründlich abspülen.
  • Ölkur für die Nägel
    Wer unter trockenen, brüchigen Fingernägeln leidet, sollte sie einmal pro Woche mit einer Ölkur pflegen. Dafür können Sie zu Kokosöl aus dem Küchenregal greifen. Eine winzige Menge auf die Nagelhaut und unter den Nagel geben und dann sanft einmassieren.
  • Handmassage
    Verteilen Sie etwas Handcreme auf dem Handrücken und massieren Sie in kreisenden Bewegungen vom Handgelenk in Richtung der Fingerspitzen.

Entspannung für Körper und Geist

Entspannung für Körper und Geist

Eine gute Maniküre schützt Hände und Nägel, hat aber auch einen Wellness-Effekt. Machen Sie die Nagelpflege zum regelmäßigen Beauty-Ritual, für das sie sich ausreichend Zeit nehmen. So werden Sie nicht nur mit besonders schönen Nägeln belohnt, sondern minimieren auch das Verletzungsrisiko.

Fingernagel-SOS: Hilfe bei Problemnägeln

Ob brüchige Fingernägel, Längsrillen oder weiße Flecken: Die häufigsten Ursachen für Nagelprobleme sind Nährstoffmängel und stark strapazierte Hände. Wir geben Tipps zu Vorbeugung und Behandlung.

Nagellack mit Spezialeffekt: Nagelhärter, Rillenfüller und Co.

Nagellack mit Spezialeffekt

Nägel lackieren mit pflegendem Effekt: Wenn Sie sehr weiche Nägel haben, tragen Sie im vorderen Bereich etwas Nagelhärter auf – so bleibt der Ansatz elastisch. Bei einer unebenen Nageloberfläche hilft ein Rillenfüller mit auffüllenden Mikrokügelchen.

Nagelprobleme? Das steckt dahinter!

Was fehlt bei brüchigen Nägeln?

Sind Ihre Fingernägel dünn, weich oder spröde, liegt das meist an einer übermäßigen Beanspruchung – z. B. durch falsche Maniküre, häufigen Kontakt mit Nagellackentferner, Desinfektions- oder Putzmitteln.

Härtender Nagellack stabilisiert die nachwachsende Hornschicht. Mit einer intensiven Pflege, z. B. Nagelöl, wirken Sie Austrocknung entgegen.

Welcher Mangel bei splitternden Nägeln? 

Neben einem Vitamin- und Nährstoffmangel können auch hormonelle Veränderungen oder bestimmte Erkrankungen der Auslöser sein. Tragen Sie Ihre Fingernägel kurz, pflegen Sie sie reichhaltig und setzen Sie auf Nahrungsmittel, die viel Eisen, Folsäure sowie Biotin enthalten.

Tipp: Lassen Sie die Ursache im Zweifel von einem Arzt abklären. 

Welcher Mangel bei weißen Flecken auf den Fingernägeln?

Eine körperliche Ursache für die weißen Flecken auf den Nägeln ist nicht bekannt. Sie zeigen keine Mangelerscheinung an, sondern entstehen in der Regel durch äußere Einflüsse – z. B. Verletzungen des Nagelbetts oder aggressive Nagellacke.

Was verursacht Längsrillen in Fingernägeln?

Im Normalfall sind Längsrillen genetisch bedingt und sagen nichts über die Gesundheit der Nägel aus. Treten sie erst mit dem Alter auf, werden sie gelegentlich mit Flüssigkeitsmangel, Stress oder schlechter Durchblutung in Verbindung gebracht. Klarheit bringt da nur ein Arztbesuch.

Welches Vitamin ist gut für die Nägel?

Welches Vitamin ist gut für die Nägel

Um ausreichend Vitamin A, B, C sowie Folsäure, Biotin und Eisen aufzunehmen, gehören neben Milchprodukten, Nüssen und Fisch z. B. regelmäßig Tomaten, grüne Bohnen, Brokkoli, Spinat, Süßkartoffeln, Linsen, Karotten und Bananen auf den Speiseplan.

Nagelpilz: Erkennen und loswerden der Pilzinfektion

Nicht schön, aber weit verbreitet: Nagelpilz kommt verhältnismäßig häufig vor. Unbehandelt hält er sich hartnäckig und greift meist von einem auf mehrere Nägel über – zumindest, wenn er nicht professionell behandelt wird. 

So macht sich Nagelpilz bemerkbar

Bei einer Pilzerkrankung wird das Keratin im Nagel zerstört. Typische Symptome sind gelblich-braune Flecken, die sich vom Nagelbett bis zur Nagelmitte ausbreiten.

Fortgeschrittenen Nagelpilz erkennen Sie daran, dass die komplette Nagelplatte brüchig wird, Blasen wirft oder beginnt, sich schmerzhaft abzulösen.

Therapie: Damit bekämpfen Sie Nagelpilz effektiv

Nagelpilz verschwindet niemals von allein und sollte unbedingt behandelt werden, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Vorsicht: Hausmittel wie Zahnpasta oder Essig können die Infektion verschlimmern!

Hilfe bieten Anti-Pilz-Cremes und Nagellacke mit pilzhemmender Wirkung. Nach Befall kann Ihr Arzt zusätzlich Tabletten oder eine Laserbehandlung verschreiben.

Nagelpilz vorbeugen: Tipps für den Alltag

Zehennägel sind wegen des feuchteren Fußklimas anfälliger, die Infektion kann sich trotzdem auf die Fingernägel übertragen. Um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen, sollten Sie Ihre Füße immer trocken halten.

Betreten Sie öffentliche Feuchträume nur mit Badelatschen, tragen Sie luftiges Schuhwerk und waschen Sie Socken, Hand- und Saunatücher oft und heiß. Bei einer vorhandenen Infektion gilt: Nicht anfassen und besonders auf Hygiene achten!

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