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Nagelpflege: Tipps für schöne Fingernägel

Schneiden, feilen, cremen: Maniküre für gepflegte Hände
Schöne Nägel lassen unsere Hände gepflegt aussehen. Erfahren Sie, worauf Sie bei der Nagelpflege achten sollten und wie eine Maniküre zur kleinen Wellness-Behandlung wird.

Gepflegte Hände: Fingernägel feilen oder schneiden?

Schöne und gepflegte Hände sind unsere ganz persönliche Visitenkarte. Ein wichtiger Teil der Maniküre ist die Nagelpflege. Mit den passenden Utensilien bringen Sie Ihre Nägel in Form.

Nägel kürzen: Nagelknipser, Nagelschere oder Nagelfeile?

Ob Sie Ihre Nägel mit Nagelknipser, Nagelschere oder Nagelfeile kürzen, ist zwar in erster Linie Geschmacksache. Allerdings gibt es bei der Nagelpflege unterschiedliche Anwendungssituationen, in denen das eine oder andere Maniküre-Werkzeug nützlich ist:

Nagelschere: Schnelle Präzisionsarbeit
Mit einer Nagelschere lassen sich Nägel unkompliziert und schnell kürzen. Verwenden Sie am besten qualitativ hochwertige Scheren, da sie präziser schneiden. Allerdings hinterlassen Scheren winzige Risse an der Schnittkante, die Sie abschließend unbedingt mit einer Feile versiegeln sollten.

Nagelknipser: Für robuste Nägel
Bei sehr dicken Fingernägeln kommen viele Nagelscheren an ihre Grenzen – für einen Nagelknipser ist dies dank seiner Hebelwirkung kein Problem. Nachteil: Nicht selten bleiben kleine, abstehende Kanten oder Ecken übrig. Auch hier sollten Sie mit einer Feile nacharbeiten.

Nagelfeile: Für die Feinarbeit und besondere Fälle
Das Kürzen mit einer Nagelfeile ist sehr schonend – ideal für gesunde genauso wie für dünne, brüchige oder trockene Nägel. Besonders sanft sind Glasfeilen und weiche Sandpapierfeilen mit einem Schaumstoffkern. Grundsätzlich sollten Sie beim Feilen immer mit der groben Seite beginnen. Für die Feinarbeit und zum abschließenden Versiegeln verwenden Sie die feine Seite.







Feinarbeit mit der Feile schont brüchige Nägel

Ob lange Fingernägel oder kurze: Je sanfter Sie die Nägel kürzen, desto weniger brechen und splittern sie. Für weiche und brüchige Fingernägel eignen sich feine Feilen mit einem gepolsterten Kern besonders gut.

Maniküre-Anleitung: Schritt für Schritt zu schönen Nägeln

Schöne Fingernägel sind das Ergebnis gründlicher und regelmäßiger Pflege. Erfahren Sie in dieser Anleitung Schritt für Schritt, wie es geht.

Anleitung für die Nagelpflege: Schritt für Schritt

1. Hände und Nägel reinigen. Verwenden Sie eine weiche Nagelbürste, um die Nägel von unten zu reinigen. Für eine ausgiebige Maniküre die Hände in einem Schälchen wenige Minuten in einem Handbad (z. B. mit verdünntem Duschgel oder Schaumbad) baden.

2. Nagelhaut behandeln. Nagelhautcreme oder Nagelöl auftragen und einmassieren. Nagelhaut mit einem Nagelhautschieber sanft zurück schieben. Um die Nagelhaut zu entfernen, verwenden Sie am besten keine Schere, weil es damit zu Verletzungen und Entzündungen kommen kann. Sanfter ist ein Nagelhautentferner, den Sie mit einem Wattestäbchen auftragen. Einige Minuten einwirken lassen und dann abwaschen. 

3. Nägel kürzen. Die Nägel mit einer Feile, einer Schere oder einem Nagelknipser kürzen. Besonders gepflegt sehen die Nägel aus, wenn Sie noch mindestens 1 Millimeter über das Nagelbett hinausragen. Ideal ist zudem eine halbrunde Nagelform, damit an den Seiten keine spitzen Kanten entstehen. So verringern Sie das Risiko, dass ein Nagel einreißt.

4. Finish. Mit einer Feile geben Sie den Nägeln den letzten Schliff. Machen Sie den Test und streichen Sie mit den Nägeln vorsichtig über den Handrücken. Wenn es kratzt, sollten Sie noch einmal nachfeilen, damit die Nagelkanten versiegelt sind.

Nagelprobleme. Bei sehr weichen Nägeln tragen Sie nur am vorderen Bereich etwas Nagelhärter auf. So bleiben Sie am Ansatz elastisch.
Zeit nehmen. 
Die Nägel sollten Sie nicht kurz nebenbei pflegen. Ohne Zeitdruck minimieren Sie nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern werden auch mit besonders schönen Nägeln belohnt.

Maniküre schützt Hände und Nägel

Machen Sie aus der Nagelpflege ein regelmäßiges Beauty-Ritual, bei dem Sie die einzelnen Schritte nacheinander befolgen.

Hier finden Sie die beste Handcreme für Ihre Bedürfnisse

Pflegetipps für zarte Hände

Eine vollständige Maniküre endet nicht nach der Nagelpflege. Warum gönnen Sie Ihren Händen und Fingern nicht mal ein pflegendes Wellness-Programm? Das tut nicht nur Ihrer Haut gut, sondern auch Ihrer Seele.

Gönnen Sie Ihren Händen das gewisse Extra

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und verleiht der zarten Haut an den Händen wieder einen gesunden Teint. Mit Meersalz, Olivenöl und Honig können Sie ganz einfach ein Handpeeling selber machen.

Entspannung für Ihre Hände

Um die Maniküre zu einem entspannenden Wellness-Erlebnis zu machen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen. Zum Pflegeritual können neben Handbad und Peeling auch eine wohltuende Massage und eine Ölkur für die Nägel gehören:

Badetag für die Hände
Ein Handbad aus Milch und Mandelöl verwöhnt die Haut. Dafür 1 Liter Milch auf eine angenehme Temperatur erwärmen und 5 EL Olivenöl hinzugeben. Die Mischung in eine kleine Schale geben und die Hände für fünf bis zehn Minuten darin eintauchen. Anschließend die Hände mit milder Seife waschen.

Handpeeling
Aus 3 Esslöffeln grobem Meersalz, 1 Esslöffel Honig und 2 Esslöffeln Olivenöl eine gleichmäßige Masse anrühren. Honig ggf. vorher kurz erwärmen. Etwa 2 Minuten in die Hände einmassieren, gründlich abspülen und überschüssiges Öl einziehen lassen.

Verwöhn-Massage
Verteilen Sie etwas Handcreme auf dem Handrücken und massieren Sie mit der anderen Hand in kreisenden Bewegungen vom Handgelenk in Richtung Fingerspitzen.

Ölkur für die Nägel
Wer unter trockenen Fingernägeln leidet, sollte sie einmal pro Woche mit einer Ölkur verwöhnen. Dafür können Sie spezielles Nagelöl nutzen oder auch zu Kokosöl aus dem Lebensmittelregal greifen. Eine winzige Menge auf die Nagelhaut und unter den Nagel geben und dann sanft einmassieren.


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