Was hilft gegen Schuppen?

Was hilft gegen Schuppen?

Tipps bei juckender und strapazierter Kopfhaut
Schuppige Kopfhaut juckt nicht nur unangenehm – werden Kopfschuppen auf Haar und Kleidung sichtbar, fühlen wir uns auch unwohl. Doch was hilft gegen Schuppen? NIVEA klärt auf.

Was tun gegen Schuppen? Diese einfachen Massnahmen helfen!

Schuppige Kopfhaut kann sehr unangenehm sein. Denn zu den Schuppen gesellt sich nicht selten ein lästiger Juckreiz. Für schnelle Linderung sorgen unsere Tipps.

Pflege für trockene und empfindliche Kopfhaut

Wie entstehen Schuppen überhaupt?

Wenn wir vermehrt Kopfschuppen auf den Schultern finden, liegt dies meist an einem verstärkten Wachstum eines Hefepilzes. Je nach Zustand der Kopfhaut sind die Schuppen dann trocken oder eher fettig.

Beschleunigte Erneuerung der Haut kann zu Schuppen führen

Die Ursache für Schuppen lässt sich auf eine beschleunigte Erneuerung der Haut zurückführen. Die eigentlich kaum sichtbaren Hornzellen haften beim Abstoßen zusammen und werden als Schuppen sichtbar.

Wenn die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät

Jeder Mensch bildet Schuppen – und zwar auf der Haut des gesamten Körpers: Die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen, indem die unteren Hautschichten die oberste ständig mit neuen Zellen versorgen. Nach einem Monat sterben sie an der Hautoberfläche ab und werden als Schüppchen abgestoßen. Sie sind so klein, dass wir sie normalerweise gar nicht wahrnehmen. Bei diesem Vorgang wird auch die Lipidschicht abgebaut, welche die Hornzellen wie Mörtel umgibt. Erneuert sich die Kopfhaut jedoch schneller als üblich, kann der Körper den Mörtel nicht vollständig abbauen. Die Schüppchen bleiben aneinander hängen und diese Zellverbände werden dann als Schuppen sichtbar.

Je nach Ursache und Zustand der Kopfhaut können Schuppen unterschiedlich aussehen und verschiedene Symptome hervorrufen: Trockene Schuppen entstehen fast immer auf sehr trockener Kopfhaut. Sie sind weiß, sitzen recht locker auf der Haut, lösen sich deshalb leicht und rieseln förmlich herab. Zu den typischen Auslösern zählt trockene Heizungsluft im Winter genauso wie zu heißes Föhnen. Auch Schuppen, die sich aufgrund einer Hautkrankheit wie Schuppenflechte oder Neurodermitis bilden, gehören zu dieser Variante.

Fettige Schuppen: Hefepilz als Verstärker

Ist zusätzlich zur beschleunigten Zellerneuerung auch die Talgproduktion der Kopfhaut erhöht, entstehen fettige Schuppen. In dieser Kombination ist die Bildung von Schuppen besonders schwierig einzudämmen: Fettige Schuppen haben eine gelbliche Farbe und fühlen sich klebrig-ölig an. Aus diesem Grund lösen sie sich auch deutlich langsamer von der Kopfhaut oder den Haaren. Genau dies kann die Schuppenbildung noch weiter fördern.

Der Grund: Fettige Schuppen „speichern“ den Talg, der einem Hefepilz als Nahrung dient. Dieser ist eigentlich ein natürlicher Teil der Hautflora. Vermehrt er sich jedoch aufgrund des Überangebots an Nahrung besonders stark, sondert er Stoffwechselprodukte ab, die Entzündungsprozesse auf der Kopfhaut auslösen können. Die Mikro-Entzündungen stören wiederum die natürliche Hautbarriere, was das Wachstum des Hefepilzes und die Bildung von neuen Schuppen zusätzlich begünstigt.

Fettige Kopfhaut kann Schuppenbildung fördern

Bei fettiger Kopfhaut können sich die Schuppen nicht so leicht von Haut und Haaren lösen. Auf diese Weise fördern sie die Bildung weiterer Schuppen. Was tun? Mit einem Anti-Schuppen-Shampoo ist das Gleichgewicht der Hautflora auf der Kopfhaut schon bald wiederhergestellt.

Gesunder Lebensstil für eine ausgeglichene Hautflora

Was hilft gegen Schuppen? Die richtige Haarpflege und ein gesunder Lebensstil können die Bildung strapazierter Kopfhaut langfristig mindern. Gehen die Schuppen nicht zurück, empfiehlt sich ein Arztbesuch, um eine Krankheit als Ursache auszuschließen.

Schuppen sind in der Regel harmlos

Die möglichen Ursachen für eine schuppige Kopfhaut können ganz unterschiedlich sein:

  • Genetische Veranlagung
  • Umwelteinflüsse (UV-Strahlen, Hitze, Kälte, etc.)
  • Hormonelle Veränderungen (z. B. in der Pubertät)
  • Verstärkter Stress
  • Lebensstil (z. B. eine unausgewogene Ernährung)

Schuppen sind lästig, aber in der Regel harmlos und erfordern keine ärztliche Behandlung. Häufig genügt die Verwendung eines Shampoos gegen Schuppen, um das Problem zu lösen. Für eine langfristige Besserung empfiehlt sich grundsätzlich ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung. Vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötigen Stress und passen Sie die Haarpflege an die individuellen Bedürfnisse Ihrer Haare und Kopfhaut an: Bei trockener Kopfhaut hilft ein mildes Shampoo für trockene Haare und eine regelmäßige Öl-Kur mit wenigen Tropfen Olivenöl oder Kokosöl. Bei fettiger Kopfhaut verwenden Sie ein spezielles Shampoo für fettige Haare, das überschüssigen Talg entfernt.

Manchmal sind Schuppen allerdings kein rein ästhetisches Problem: etwa, wenn eine Hautkrankheit wie Schuppenflechte oder eine Pilzerkrankung dahintersteckt. Wenn trotz eines Anti-Schuppen-Shampoos keine Besserung eintritt, sollte ein Hautarzt die Ursachen abklären.


Pflegetipps für gesundes und schönes Haar

Ist das Haar wieder schuppenfrei, fühlen wir uns schon bald deutlich wohler. Mit diesen Tipps für rundum gepflegtes Haar erhält es außerdem natürlichen Glanz und Geschmeidigkeit.
Unsere Empfehlungen für Sie