Mitesser entfernen

Mitesser entfernen: So verfeinern Sie Ihr Hautbild

VERSTOPFTEN POREN VORBEUGEN UND UNREINHEITEN LOSWERDEN
Reinigungs- und Pflege-Tipps gegen Mitesser gibt es viele – doch welche helfen wirklich? Mit diesen Produkten und Hausmitteln können Sie verstopfte Poren schonend befreien!

Navigation: Wissenswertes zu Mitessern

Mitesser heißen die kleinen Hautunreinheiten, die sich bilden, wenn die feinen Talgdrüsen der Haut verstopfen. Es gibt geschlossene, weißliche sowie offene Mitesser. Letztere treten als kleine, schwarze Punkte auf der Haut in Erscheinung. Aber wie wird man sie wieder los? Das und mehr erfahren Sie hier.

Was tun gegen Mitesser? Tipps für reine Haut

Mit bewährten Mitteln wie Dampfbädern und klärenden Masken lassen sich verstopfte Poren schonend befreien. So kann ein reineres Hautbild entstehen und es bilden sich weniger Mitesser und Pickel.
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Mitesser vom Profi behandeln lassen

Sie möchten Ihre Mitesser loswerden, aber Ihre Haut ist sehr empfindlich? Wenden Sie sich am besten an ein Kosmetikstudio für eine gründliche und schonende Behandlung. Die Profis öffnen, reinigen und desinfizieren die Poren. Zudem werden sie Sie auch bei Pflegeprodukten für sensible Haut beraten.

Wie kann man Mitesser entfernen?

Wenn Sie zu Hause selbst versuchen möchten, die unliebsamen schwarzen Punkte auf der Haut zu beseitigen, gehen Sie behutsam vor. Hilfreich sind dabei die folgenden Tipps:

  • Hilfsmittel einsetzen: Auf Nummer sicher gehen Sie mit Clear-up Strips (eine Art Mitesser-Pflaster) für Nase, Kinn und Stirn oder einem speziellen Mitesserentferner aus der Apotheke. Damit reinigen Sie die verstopfte Pore schonend und effektiv.
  • Mitesser einfach abziehen: Peel-off-Masken reinigen ebenfalls sanft und gründlich. Dabei handelt es sich um eine gelartige Masse, die Sie gleichmäßig auf Ihrem Gesicht verteilen. Wenn die Maske trocken ist, bildet sie einen Film, den Sie samt Unreinheiten und überschüssigem Talg einfach abziehen können.
  • Kompressen auflegen: In warmem Wasser getränkte Tücher öffnen die Poren. So lassen sie sich einfacher von Mitessern befreien – z. B. einmal wöchentlich mit einem sanften Gesichtspeeling.
  • Wärme gegen Mitesser: Dampfbäder weiten ebenfalls die Porenausgänge. Dafür 1 Liter kochendes Wasser mit Kräutern oder ätherischen Ölen mischen und in eine große Schüssel füllen. Und nun: Handtuch über den Kopf und für etwa 5 bis 10 Minuten mit dem Gesicht über die Schale beugen.

Aktivkohle Thumbnail

DIY: Aktivkohle-Maske für freie Poren

Kohle wirkt wie ein Magnet auf Unreinheiten und zieht Talg und Mitesser förmlich an. Eine Aktivkohle-Maske können Sie ganz einfach selber machen. Tipp: Füllen Sie die fertig angerührte Maske in einen leeren Tiegel – hier hält sie sich rund eine Woche.

Was kann man gegen Mitesser tun mit Hausmitteln?

Sie haben keine Clear-up Strips oder ähnliche Helferlein gegen Mitesser im Badezimmerschrank? Dann versuchen Sie es mal mit diesen Hausmitteln:

  • Aktivkohle-Maske: Für eine porenbefreiende Maske 40 g feine Aktivkohle mit einem EL gemahlenem Zimt, eineinhalb TL Glycerin und eineinhalb TL Olivenöl mischen. Zum Anwenden mit etwas Wasser verdünnen und auf das gereinigte Gesicht auftragen. Sobald die Maske vollständig getrocknet ist, waschen Sie sie mit Wasser ab.
  • Heilerde-Maske: Gegen Hautunreinheiten hat sich außerdem eine Gesichtsmaske mit Heilerde bewährt. Nach der Behandlung tragen Sie am besten eine Feuchtigkeitspflege auf, da Heilerde der Haut nicht nur Schmutz, sondern auch Feuchtigkeit entzieht.
  • Natron-Paste: Auch handelsübliches Natron hat einen guten Peelingeffekt: Einfach einen TL des weißen Pulvers mit zwei TL Wasser vermengen und glattrühren. Mit den (gründlich gewaschenen!) Fingern in die betroffene Hautpartie einmassieren und nach rund fünf Minuten abspülen.

Mitesser entfernt am besten der Profi

Finger weg - auch, wenn es schwerfällt!

Grundsätzlich ist es keine gute Idee, Mitesser mit den Fingern zu bearbeiten. Die gequetschte Haut könnte mit Rötungen und Pickeln reagieren. Zudem besteht immer ein Risiko für Entzündungen, Wunden und bleibende Narben.

Sie können nicht anders? Mitesser richtig ausdrücken

Manchmal kann man es nicht lassen: Der schwarze Punkt auf Kinn, oder Nase muss einfach sofort weg. So minimieren Sie die Risiken für Ihre Haut:

  1. Waschen Sie Gesicht und Hände gründlich.
  2. Öffnen Sie Ihre Poren mit einem Gesichtsdampfbad oder einer warmen Kompresse.
  3. Umwickeln Sie Ihre Fingerspitzen mit einem sauberen Taschentuch.
  4. Drücken Sie sanft am Rand des Mitessers entlang.
  5. Wischen Sie den Talg mit einem sauberen Tuch ab.
  6. Reinigen Sie Ihr Gesicht mit einem Toner.

Wichtig: Lässt sich der Mitesser nicht ohne Druck entfernen, versuchen Sie es nicht weiter – das könnte die Haut verletzten und Infektionen fördern.

Richtig pflegen: Was kann man gegen unreine Haut tun?

Auf keinen Fall sollten Sie aus Sorge vor verstopften Poren die Pflegecreme weglassen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Creme jedoch darauf, dass sie auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist und die Bezeichnung „nicht komedogen“ trägt.

Was ist „nicht komedogen“, fragen Sie sich? „Nicht komedogen“ bedeutet, dass ein Pflegeprodukt die Poren nicht verstopft und keine Mitesser hervorruft.

Gesicht sorgfältig reinigen

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

1. Sorgfältige Gesichtsreinigung

Befreien Sie Ihr Gesicht täglich morgens und abends von Make-up-Resten, überschüssigem Talg und Schmutzpartikeln. Besonders gründlich geht das mit einer elektrischen Gesichtsreinigungsbürste, die mit Schwingbewegungen schonend über die Haut wischt.

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

2. Regelmäßige Peelings

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und befreit so die Porenausgänge. Der Talg kann nun ungehindert abfließen. Sensible Hauttypen sollten ihr Gesicht maximal zweimal im Monat peelen, fettige und unreine Haut verträgt bis zu zwei Peelings pro Woche.

Gesichtsmasken gegen Mitesser

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

3. Gesichtsmasken gegen Mitesser

Neigt die Haut zu Unreinheiten, sind Anti-Mitesser-, Heilerde- oder Peel-off-Masken ideal geeignet. Sie entfernen überschüssigen Talg und abgestorbene Hautzellen. Ein- bis zweimal pro Woche angewendet können Sie Mitessern und Pickeln effektiv vorbeugen.

Leichte Pflegefluide für unreine Haut

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

4. Leichte Pflegefluide für unreine Haut

Sehr fetthaltige Cremes können für fettige Haut und Mischhaut zu reichhaltig sein. Das überschüssige Fett belastet die Haut und begünstigt die Bildung neuer Mitesser, die zu Pickeln werden können. Für diesen Hauttyp eignen sich leichte Feuchtigkeitsfluide besser.

Nicht komedogenes Make-up auftragen

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

5. Nicht komedogenes Make-up auftragen

Nicht komedogenes Make-up verstopft die Poren nicht. Abdeckstifte oder Puder mit antiseptischer Wirkung eignen sich bei Mitessern besonders gut. Wichtig: Reinigen Sie Ihre Make-up-Pinsel regelmäßig, um keine pickelauslösenden Bakterien auf der Haut zu verteilen.

Hin und wieder: Ab in die Sauna!

Pickeln und Mitessern vorbeugen: 6 Tipps für ein schönes Hautbild

6. Hin und wieder: Ab in die Sauna!

Regelmäßiges Schwitzen in der Sauna kann sich positiv auf das Hautbild auswirken. Der Grund: Die feuchtheiße Luft fördert die Durchblutung, öffnet und befreit die Poren. Die hauteigene Schutzbarriere kann gestärkt werden und der Teint wirkt rosiger.

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Was sind Mitesser und wie entstehen sie?

Plötzlich tauchen Mitesser auf Nase, Stirn und Kinn auf: Doch warum und wie entstehen diese kleinen schwarzen Punkte eigentlich und was unterscheidet sie von einem Pickel? Ein Überblick darüber, was Sie über Mitesser wissen sollten.

Was verursacht Mitesser – und welche Ausprägungen gibt es?

Unsere Talgdrüsen geben ein fettiges Sekret, das sogenannte Sebum, über die Poren an die Hautoberfläche ab. Produziert die Haut zu viel Sebum, kleben lose Hautschüppchen zusammen und es bildet sich ein Pfropf, der die Pore verschließt – der sogenannte Mitesser. Was ist also in einem Mitesser? In ihm befindet sich das Sebum, das die Haut produziert hat.

Warum sind manche Mitesser weiß, andere schwarz?

  • Die „geschlossenen Weißköpfe“ oder „Whiteheads“ sitzen in einer Pore, deren Ausgang verschlossen ist. Die verstopfte Pore erscheint weiß.
  • Was sind schwarze Mitesser? Bei den „offenen Schwarzköpfen“ bzw. „Blackheads“ ist der Porenausgang durch den Druck des angestauten Sekrets aufgebrochen. Kommt der eingelagerte Hautfarbstoff Melanin in Kontakt mit der Luft, verfärbt er sich dunkel. Die Pore erscheint schwarz.

Wie entstehen schwarze Pickel?

Schwarze Pickel gibt es grundsätzlich nicht. Tatsächlich handelt es sich dabei um schwarze Mitesser, die durch eine Überproduktion von Hautfett entstehen.

Werden Mitesser zu Pickeln?

Anders als Pickel sind Mitesser nicht entzündlich. Die Haut rötet sich nicht, es bildet sich weder Eiter noch Druckschmerz. Allerdings sind verstopfte Poren die Grundlage für Pickel: Bestimmte Bakterien vermehren sich hier besonders stark. Entsteht nun eine Entzündung, wird sie als Pickel sichtbar.

Mitesser - eine Frage des Hauttyps

Mitesser: Auch eine Frage des Hauttyps

Insbesondere Mischhaut und fettige Haut neigt zu Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern. Die Haut produziert zu viel Öl, das zusammen mit abgestorbenen Hautschüppchen den Porenausgang verstopfen kann.

Häufige Faktoren für Mitesser

  • Hormone: Gerät die hormonelle Balance ins Wanken, beeinflusst das auch die Talgdrüsenaktivität. Hormonschwankungen und Stress durch Pubertät, Schwangerschaft oder Zykluskönnen so Mitesser begünstigen.
  • Fast-Food, Zucker und Co.: Viele Menschen stellen fest, dass sich eine ungesunde Ernährung mit viel Fett und Zucker negativ auf das Hautbild auswirkt. Ein wissenschaftlicher Beleg für diesen Zusammenhang fehlt allerdings bis jetzt.
  • Falsche oder fehlende Pflege: Zu reichhaltige Produkte können die Poren ebenso verstopfen wie nachlässige Hautpflege. Mit einer Routine, die Ihrem Hauttyp entspricht, beugen Sie Mitessern am besten vor.
  • Abschminken vergessen: Wenn das Make-up über Nacht auf der Haut bleibt, steigt das Risiko für verstopfte Poren. Das Hautfett kann nicht richtig abfließen, was Unreinheiten und Mitesser begünstigt.

Diese Areale sind am häufigsten betroffen

Körperbereiche mit vielen Talgdrüsen neigen eher zu Mitessern als andere. Hier wird besonders viel Hautfett abgegeben – die Gefahr für verstopfte Poren steigt. Zu diesen Hautpartien zählen die T-Zone mit Stirn, Nase und Kinn, das Dekolleté, der obere Rücken, Oberarme, Hals und Rücken.

Mitesser, Pickel, Akne: Ein Teenagerproblem?

Mitesser, Pickel, Akne: Ein Teenagerproblem?

Vermehrt treten Mitesser und Pickel im Teenageralter auf. Aber auch ältere Menschen können von Pickeln betroffen sein, besonders Frauen. Denn hormonelle Schwankungen etwa in der Schwangerschaft oder während der Menopause gelten als Pickelauslöser Nummer eins.


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