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Babyschwimmen: Ab wann sind Kurse sinnvoll?

Tipps für die ersten Besuche im Schwimmbad

Schon Säuglinge genießen das Planschen im Schwimmbad. Doch ab wann ist Babyschwimmen sinnvoll und ist es wirklich ungefährlich, Babys tauchen zu lassen? Was Eltern beachten sollten.

Babyschwimmen und Gesundheit

Wenn es um das Schwimmen mit Babys geht, sind viele Eltern verunsichert. Fördert es die Gesundheit oder ist es vielleicht sogar schädlich? NIVEA klärt Sie über die wichtigsten Fakten auf.
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Badespaß beim Babyschwimmen

Babyschwimmen ist ein Spaß für Säuglinge und Eltern zugleich und stärkt die Bindung zueinander. Für die Gesundheit des Babys ist das Baden meist unbedenklich, wenn es gegen Rotaviren geimpft und das Allergierisiko in der Familie nicht erhöht ist. Fragen Sie dennoch Ihren Kinderarzt.

Wann ist ein Schwimmkurs für Babys unbedenklich?

Um die ersten Schwimmerfahrungen des Babys mit Freude genießen zu können, sollten sich Eltern zuvor mit ihrem Kinderarzt austauschen: Er weiß am besten, ob für das Kind beim Planschen im Schwimmbad ein Gesundheitsrisiko besteht oder nicht. Denn immer wieder wurde in der Vergangenheit über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile des Babyschwimmens diskutiert.

Steigert Babyschwimmen das Risiko für Asthma?

Das Umweltbundesamt (UBA) warnte 2011, dass Babyschwimmen das Asthmarisiko erhöhen könnte. Diese Warnung trifft jedoch lediglich auf Kinder bis zwei Jahre zu, in deren Familien ohnehin gehäuft Allergien auftreten. Eine abschließende Bewertung gibt es bislang jedoch nicht. Deshalb empfiehlt das UBA Eltern aus der genannten Risikogruppe, auf das Schwimmen mit Baby bis zum Ende des zweiten Lebensjahres zu verzichten. Der Hintergrund: Durch das Chlorwasser kann es im Bad zu problematischen chemischen Verbindungen kommen, die möglicherweise Allergien begünstigen. Eltern mit Kindern ohne genetische Vorbelastung können Schwimmbäder ohne Bedenken nutzen.

Treten durch den Babyschwimmkurs vermehrt Infektionen auf?

Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass Babyschwimmen die Häufigkeit von Magen-Darm-Infektionen leicht erhöhen könnte. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher, dass die Impfung gegen Rotaviren 14 Tage vor Beginn des Schwimmkurses abgeschlossen sein sollte.

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Wie können Babys schwimmen?

In der Bauchlage machen Babys oft Paddelbewegungen – im Wasser können sich die Kleinen dann häufig sogar eigenständig vorwärts bewegen. Man geht davon aus, dass Wasser die Babys an die Zeit im Mutterbauch erinnert und sie sich deshalb so wohl fühlen.

Fördert Schwimmen mit Baby die Motorik?

Tatsächlich gibt es keine Studien, die einen eindeutig positiven Effekt auf die kindliche Motorik belegen. Möglicherweise fällt Kindern das Schwimmenlernen später leichter, da sie bereits früh an das Wasser gewöhnt werden und positive Emotionen damit verbinden.

Als sicher gilt, dass Babyschwimmen die Bindung zwischen Eltern und Kind stärkt, da der direkte Hautkontakt hierbei sehr innig ist. Wenn das Baby merkt, dass ihm in der Nähe von Mama und Papa nichts passieren kann, wächst das Vertrauen zu den Eltern.

Tipp: Im Wasser kann Ihr Baby ganz neue Bewegungen unbeschwert ausprobieren. Eine Idee: Wenn sich Ihr Baby an das Wasser gewöhnt hat, können Sie zum Beispiel ein Spielzeug vor sich her werfen und mit Ihrem Baby durch das Wasser gleiten, um es wieder zu holen.

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Gemeinsame Zeit im Babyschwimmkurs

Die medizinische Leitung der DLRG rät Eltern dazu, den Kopf des Kindes beim Babyschwimmen über Wasser zu halten. Denn der sogenannte Atemanhalte-Reflex bleibt bei Babys unterschiedlich lang erhalten.

Können Babys tauchen?

Es ist eine weitverbreitete Meinung, dass Babys beim Schwimmen gefahrlos untergetaucht werden dürfen. Fakt ist: Es stimmt, dass Säuglinge mit einem Atemanhalte-Reflex auf die Welt kommen. Wie lange dieser Reflex erhalten bleibt, ist jedoch nicht genau bestimmbar und die Spannbreite ist sehr weit.

Da es demnach keinen zuverlässigen Schutz vor dem Ertrinken gibt, rät die medizinische Leitung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) davon ab, Babys beim Schwimmen unterzutauchen.

Auch wenn viele Experten Bedenken gegen das Babytauchen äußern, gibt es weiterhin Fürsprecher. Letztendlich liegt die verantwortungsvolle Entscheidung bei den Eltern. Umfassende Informationen zu dem Thema kann Ihnen Ihr Kinderarzt oder der Kursleiter geben


Ab welchem Alter können Sie mit dem Babyschwimmen starten?

Wann ist ein Baby alt genug, um das erste Mal im großen Schwimmbad planschen zu gehen?

In welchem Alter zum Babyschwimmen?

Viele Eltern stellen sich die Frage, ab wann sie mit dem Baby schwimmen gehen dürfen.

Als Richtwert gilt hier:

  • ein Alter von etwa drei Monaten,
  • wenn Säuglinge ihren Kopf bereits recht stabil halten können. Dies macht es auch für die Eltern leichter, das Kind im Wasser zu tragen.
  • Frühchen sollten erst einige Wochen später mit dem Babyschwimmkurs beginnen, da sie häufig etwas kälteempfindlicher sind.

Das Alter von drei Monaten ist aber nur eine grobe Empfehlung. Sehr schreckhafte Kinder und solche, die besonders geräuschempfindlich sind, fühlen sich häufig nicht wohl und reagieren eher ängstlich. Viele Schwimmbäder bieten daher separate Bereiche für Babys an, in denen es etwas ruhiger und die Wassertemperatur höher ist.

In den ersten Kurseinheiten geht es vor allem darum, dem Baby das ungewohnte Element näherzubringen, ohne dass es von den vielen neuen Eindrücken überfordert wird. Eltern sollten also besonders aufmerksam sein und durch ständige Nähe zeigen, dass sie immer für das Kleine da sind und keine Gefahr droht.

Ein guter Kursleiter zeigt Ihnen Tricks und Griffe, wie Sie Ihr Baby besonders behutsam ans Wasser gewöhnen, sicher halten und vorsichtig durch das Wasser ziehen.

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Wasserpremiere beschert viele neue Eindrücke

Säuglinge schmiegen sich in den ersten Stunden eng an die Eltern an und reagieren immer wieder unterschiedlich auf das neue Element. Auch die Tagesform entscheidet, ob das Baby vergnügt quietscht oder ängstlich schaut.

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Worauf sollten Eltern beim Babyschwimmen achten?

Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Damit der Babyschwimmkurs ein voller Erfolg wird und Ihr Baby mit Freude im Wasser planscht, sollten Sie diese Tipps berücksichtigen.
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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Welche Temperatur beim Babyschwimmen?

Das Wasser im Schwimmbad sollte eine Temperatur von mindestens 30 Grad, besser 33 Grad aufweisen. Die üblichen 20 Grad , die häufig im Erwachsenenbecken zu finden sind, sind deutlich zu niedrig für Babys, da diese viel schneller auskühlen.

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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Dauer: Das Baby entscheidet

Wie lange das Schwimmen dauern sollte, hängt vom Baby und seiner Tagesform ab. Wenn es zahnt oder schlecht geschlafen hat, dürfte die Schwimmeinheit sehr kurz ausfallen. Einige Babys planschen eine halbe Stunde vergnügt, andere nur einige Minuten.

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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Schwimmwindel für hygienisches Baden

Herkömmliche Windeln saugen sich sehr stark mit Wasser voll und werden dadurch schwer. Fürs Babyschwimmen eignen sich deshalb extra enganliegende Badehosen oder Schwimmwindeln mit kleinem Saugkern, der nicht aufquillt. Die Produkte aus dem Fachhandel verbessern die Hygiene im Schwimmbad.

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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Zarte Babyhaut schützen

Damit kein Chlor und keine Keime auf der Haut verbleiben, duschen Sie Ihr Kind nach dem Kurs kurz unter klarem Wasser ab. Die empfindliche Babyhaut vorsichtig trockentupfen und mit einer reichhaltigen Baby Creme oder Lotion eincremen, damit sie feucht und zart bleibt.

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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Nach dem Baden: Warm einpacken

Ein flauschiger, warmer Bademantel oder ein großes Tuch verhindern, dass das Kind nach dem Schwimmen oder Baden auskühlt und sich erkältet.

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Schwimmen mit Baby: 6 Tipps für Eltern

Das Füttern nicht vergessen

Schwimmen macht hungrig. Das geht nicht nur den Erwachsenen so. Auch Säuglinge haben nach dem Schwimmbadbesuch häufig einen knurrenden Magen. Wenn Sie nicht mehr stillen, sollten Sie immer ein Fläschchen oder ein Breiglas dabeihaben.


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