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Trockene Haut bei Babys richtig pflegen: Tipps für zarte Babyhaut

Was sie gegen raue Hautstellen bei den kleinsten tun können

Trockenes Näschen, raue Wangen, schuppiger Bauch? Wir verraten, warum es Babyhaut in den ersten Monaten oft an Feuchtigkeit fehlt und was Eltern tun können, um sie wieder zart und geschmeidig zu pflegen.

Warum ist Babyhaut so empfindlich und häufig trocken?

Viele Babys neigen kurz nach der Geburt verstärkt zu trockener Haut. Woran das liegt und wie sich die Haut der Kleinen entwickelt, lesen Sie hier.

Trockene Haut bei Babys: Das sind die Ursachen

Nach 9 Monaten in Mamas Bauch muss sich die Haut des Babys erst einmal an die neue Welt gewöhnen: Luft, Kälte und Hitze können sie anfangs schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Häufig sieht man das auch: Zwei Drittel der Babys haben direkt nach der Geburt trockene Stellen im Gesicht und am Bauch. 

Aber keine Sorge, die rauen oder schuppigen Stellen sind Teil der natürlichen Entwicklung. Eine besondere Behandlung erfordert trockene Babyhaut in den ersten Wochen daher meist nicht. Normalerweise verschwinden die trockenen Hautstellen von ganz allein – und doch kann ein wenig milde Babycreme dabei unterstützen.

Warum Babyhaut oft trocken ist:

  1. Die Haut steckt noch in der Entwicklung: Die Fettschicht und der natürliche Säureschutzmantel der Haut sind bei Babys noch nicht voll ausgebildet. 
  2. Sie ist besonders dünn und wesentlich durchlässiger als Erwachsenenhaut, dadurch verliert sie schneller Feuchtigkeit.
  3. Zu häufiges Baden und falsche Pflegeprodukte strapazieren zarte Babyhaut. 

All das macht die Haut der Kleinsten allgemein empfindlich gegenüber äußeren Faktoren wie Kälte, Hitze oder trockener Heizungsluft. Hautprobleme wie Trockenheit und Rötungen sind daher nicht ungewöhnlich, lassen sich aber mit den sanften Baby-Pflegeprodukten lindern. 

Schon gewusst? Selbst Schwitzen ist schwierig für Babys, weil ihre Schweißdrüsen noch nicht richtig entwickelt sind.

Kleine Frostbeulen: Babys frieren schneller

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Babys frieren schnell, denn im Verhältnis zur Körpermasse haben sie dreimal so viel Hautoberfläche wie Erwachsene und kühlen deshalb schnell aus. Außerdem können sie noch nicht zittern, um selbst Wärme zu erzeugen.

Warum schält sich Babyhaut nach der Geburt?

Bei fast jedem Baby schuppt sich die Haut in den ersten Tagen der Geburt ab. Der Grund: der plötzliche Wechsel vom Nassen ins Trockene. Während der Schwangerschaft war die Haut permanent von Fruchtwasser umgeben.

Nach der Geburt pellt sich die aufgeweichte Schicht ab – unter ihr versteckt sich die neue, überaus empfindliche Babyhaut. Beim „Schälen“ handelt es sich um eine völlig normale Körperreaktion. Das Hautbild sollte sich nach den ersten paar Wochen normalisieren.

Wann wird Babyhaut dicker und somit widerstandsfähiger? 

Die Haut von Neugeborenen ist nur etwa ein Fünftel so dick wie die von Erwachsenen. Mit dem Größerwerden nimmt ihre Dicke natürlicherweise zu. Im Alter von rund 4 Jahren ist die Hautschicht bereits ausgeprägter, aber immer noch sensibel und wenig pigmentiert. 

Erst mit etwa 12 Jahren, also zu Beginn der Pubertät, entspricht die Eigenschutzfunktion der Haut der eines erwachsenen Menschen. Besonders in den ersten Jahren der Entwicklung sollte die Haut daher mit speziell abgestimmten Produkten gereinigt und gepflegt werden.

Trockene Haut bei Babys: Wann zum Arzt?

Wenn Ihr Baby über die ersten Wochen hinaus häufig trockene oder gar rissige Haut hat, besuchen Sie am besten einen Kinderarzt – um die Ursachen abzuklären und das Hautproblem ggf. zu behandeln.  Rote, schuppige Stellen und Bläschen können nämlich auch auf eine Unverträglichkeit oder eine Hauterkrankung hinweisen, wie zum Beispiel Neurodermitis.

Bonding: „Hautpflege“ der emotionalen Art

Bonding: "Hautpflege" der emotionalen Art

Schon gewusst? Die Haut ist für Babys zunächst das wichtigste Sinnesorgan. Bonding, die körperliche Nähe zwischen Eltern und Kind, lässt sich daher auch als „Hautpflege“ verstehen: Berührungen wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Entwicklung des Kindes aus. Sanftes Eincremen hat so gesehen einen doppelten Effekt.

Trockene babyhaut: was hilft?

Erstmal sollten Sie abwarten. Oft reguliert sich trockene Babyhaut nämlich von ganz allein. Doch auch Cremes und Öle speziell für die noch sehr junge Babyhaut können Abhilfe schaffen und die Haut in ihren Schutzmechanismen unterstützen. Nur keine Panik: Mit ein wenig Geduld und Pflege ist trockene Haut bei Babys schnell wieder vergessen.

Soll man Babys eincremen oder nicht?

Trockene Haut juckt und spannt – das kann für Babys recht unangenehm sein. Eine entsprechende Pflege lindert die Symptome. Die sollte allerdings mild und speziell für Babys ausgewiesen sein. Vor allem nach dem Waschen, Baden und Windelwechseln empfiehlt es sich, Babyhaut einzucremen und sie so mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen.

Welche Creme ist die richtige für Babys?

Es gibt hochwertige Pflegecremes, die extra für den Nachwuchs entwickelt wurden: Sie erhalten keine Duftzugaben oder Alkohol. Stattdessen setzen sie auf natürliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Calendula oder Panthenol. Sie spenden Fett und Feuchtigkeit, lassen sich leicht verteilen und verfügen über eine rückfettende Wirkung. So bleibt auf der zarten Babyhaut ein feiner Film zurück, der vor Feuchtigkeitsverlust schützt. 

Bei besonders trockener Babyhaut sind Öle und reichhaltige, wasserfreie Salben empfehlenswerte Pflegehelfer.

Ab wann sollte ich Babyhaut eincremen?

Ab wann sollte ich Babyhaut eincremen?

Das bleibt im Prinzip Ihnen überlassen. Spätestens aber, wenn Sie mit dem Baden beginnen oder die Haut sehr trocken ist, braucht Babyhaut ein wenig Feuchtigkeitszufuhr von außen. Achten Sie darauf, zu speziellen Lotionen und Cremes für Babys zu greifen, um die junge Haut nicht mit zu intensiven Inhaltsstoffen zu überfordern.

Nach dem Wickeln, Baden und Co.: Zeit für Extrapflege

In manchen Situationen braucht Babyhaut etwas mehr Zuwendung. Damit sie gesund und streichelzart bleibt, beherzigen Sie am besten diese 4 Tipps: 

  1. Beim Wickeln:
    Am Po ist die Haut tagtäglich Feuchtigkeit und Reibung ausgesetzt. Wenig verwunderlich, dass kaum ein Baby im Windelbereich von wunden Stellen verschont bleibt. Aber keine Sorge: Mit etwas Baby-Wundschutzcreme oder -Wundsalbe sorgen Sie schnell für Linderung. Mehr Pflege beim Wickeln beugt übrigens auch einem wunden Babypo vor. 
  2. Beim Baden:
    Um die empfindliche Haut nicht zusätzlich zu stressen, sollten Babys maximal 10 Minuten bei etwa 37 Grad baden – und auch das nur ein- bis zweimal pro Woche. Bei trockener Babyhaut lohnt es sich zudem, ein paar Tropfen Babyöl als Badezusatz ins Wasser zu geben. Nach dem Babybad tupfen Sie die Haut mit einem weichen Handtuch sachte trocken und verwöhnen sie mit einem Klecks milder Babycreme.
  3. Im Winter:
    Sobald die Temperaturen sinken, braucht auch Babyhaut mehr Pflege. Wind und Kälte beanspruchen sie jetzt sehr. Kälteschutz-Cremes beziehungsweise Wind-und-Wetter-Cremes sind jetzt das Mittel der Wahl, um die junge Haut vor Trockenheit und Rötungen zu schützen.  

4. Im Sommer: UV-Schutz für zarte Babyhaut

Im Sommer: UV-Schutz für zarte Babyhaut

Ob Strandbesuch oder Spaziergang im Park: Babyhaut ist auf zuverlässigen Sonnenschutz angewiesen. Sie enthält nämlich nur wenig pigmentbildende Stoffe und reagiert somit wesentlich empfindlicher auf UV-Strahlung als die Haut von Erwachsenen. Sonnenschutzkleidung, ein Sonnenhut und Sonnencreme sind daher ein Muss. Optimalen Schutz bieten spezielle Sonnencremes, die extra auf empfindliche Babyhaut abgestimmt sind.

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