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Schwimmkurs für Kinder: Checkliste

So finden Eltern den richtigen Kurs

Schwimmen lernen Kinder am besten in einem Schwimmkurs. Doch was sind die Maßstäbe für einen guten Kurs? Unsere Checkliste hilft bei der Auswahl.

Was zeichnet einen guten Schwimmkurs aus?

Der persönliche Eindruck ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Schwimmkurses. Zudem sollte Ihr Kind in der Gruppe Spaß haben und dem Schwimmlehrer vertrauen. Unsere Schwimmkurs-Checkliste hilft Ihnen bei der Entscheidung für oder gegen einen Schwimmkurs.

Checkliste: So finden Sie den richtigen Schwimmkurs für Ihr Kind

  • Zertifikate: Der Begriff Schwimmlehrer ist in Deutschland nicht geschützt. Es kann sich also prinzipiell jeder so nennen. Professionell ausgebildete Kursleiter werden Ihnen sicher gerne die erworbenen Zertifikate vorzeigen. Fragen Sie nach, wenn Sie sich unsicher sind.
  • Kursdauer: Der Schwimmkurs für Kinder sollte etwa 15 bis 20 Übungsstunden umfassen. Die einzelnen Kurseinheiten dauern in der Regel 20 bis 45 Minuten.
  • Regelmäßigkeit: Für einen optimalen Lernerfolg sollte ein Kurs regelmäßig stattfinden – mindestens einmal pro Woche.
  • Kursgröße: Eine Teilnehmerzahl von 6 bis 8 Kindern ist in den meisten Fällen ideal. Der Schwimmlehrer behält die Übersicht und kann jedes Kind nach seinen Stärken und Schwächen trainieren.
  • Schwimmabzeichen: Kinder motiviert es, wenn sie am Ende des Kurses ein Abzeichen erhalten. Das erste ist das Seepferdchen – das Frühschwimmer-Zeugnis. Den Stoffaufnäher tragen Kinder mit Stolz auf der Badekleidung.
  • Baderegeln: Nicht nur die Praxis ist wichtig. Es sollten ab dem Bronze-Abzeichen auch die Baderegeln unterrichtet werden.
  • Probestunde: Fragen Sie nach einer kostenlosen Probestunde und begleiten Sie Ihr Kind zum ersten Schwimmunterricht. So können Sie am besten beurteilen, ob Sie dem Schwimmlehrer vertrauen und sich Ihr Kind wohlfühlt.
  • Kosten: Die Kosten für einen Schwimmkurs können sehr variieren, sind aber nicht ausschlaggebend dafür, wie gut er ist. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind in guten Händen wissen und sich der Nachwuchs in der Schwimmgruppe wohlfühlt. Deswegen sollte der Preis bei der Kurswahl eine eher untergeordnete Rolle spielen. 

Spaß und Freude am Schwimmtraining

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Ihr Kind lernt schneller und motivierter schwimmen, wenn es sich wohl in der Gruppe fühlt. Je kleiner der Schwimmkurs, desto leichter gewöhnen sich Kinder an die unbekannte Umgebung und die neuen Gesichter. Ein einfühlsamer Schwimmlehrer trägt natürlich auch zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Schwimmen lernen: Am besten im Kinderschwimmkurs

Laut einer DLRG-Studie aus dem Jahr 2010* kann nur noch jedes zweite Kind im Alter von 10 Jahren schwimmen. Um dies zu ändern, sollten Eltern ihren Kindern einen Schwimmkurs ermöglichen. Wichtige Fragen zum Schwimmkurs beantworten wir hier.

Schwimmkurs für Kinder: Häufige Fragen

Soll ich meinem Kind das Schwimmen selbst beibringen?

Davon rät Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung der DLRG, klar ab: „So gut es die Eltern vielleicht meinen, in der Praxis sind es die ausgebildeten Experten, auf die sich Mama und Papa verlassen sollten. Schwimmausbilder verfügen über die nötigen Kompetenzen und verkörpern daneben eine Autorität, die Eltern bei dem Thema meist nicht ausstrahlen.“

Warum genau ist ein professioneller Schwimmkurs wichtig?

Die didaktischen Übungen und Herangehensweisen, mit denen in Schwimmkursen Bewegungsabläufe und Atemtechniken trainiert werden, sind Laien in den meisten Fällen unbekannt. Ausgebildete Schwimmlehrer, z. B. bei der DLRG, verstehen sich darin, die Kurse freudvoll und angstfrei zu gestalten. Außerdem wissen sie, was in Notsituationen zu tun ist, denn sie sind geübte Ersthelfer. Leider werden immer weniger Schwimmlehrer aus Kostengründen ausgebildet. Daher unterstützt NIVEA die DLRG finanziell bei der Ausbildung von Schwimmlehrern, damit wieder alle Kinder in Deutschland schwimmen lernen.

Was sollte ein guter Schwimmlehrer mitbringen?

Über die fachlichen Qualifikationen hinaus ist ein guter Schwimmtrainer auch pädagogisch ausgebildet.
Er muss in der Lage sein, eine vertrauensvolle und angstfreie Atmosphäre zu schaffen“, so Stöhr. Und weiter: „Er sollte Verständnis für die Zurückhaltung mancher Anfänger haben und ihnen durch Spiele im Wasser Spaß und Freude vermitteln.“ Für eine andauernde Motivation ist zudem Fingerspitzengefühl gefragt: „Misserfolge frustrieren, Erfolge begeistern, spornen an. Gute Schwimmausbilder loben deshalb häufig, bringen Anerkennung und Wertschätzung zum Ausdruck und ermöglichen viele kleine und größere Erfolgserlebnisse.“

Schwimmlehrer bilden kleine Helden aus

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Richtig schwimmen lernen Kinder am besten bei ausgebildeten Schwimmlehrern. Sie verfügen über das notwendige Wissen in Schwimmpraxis, Erster Hilfe und Pädagogik. Lob und Anerkennung von ausgebildeten Schwimmlehrern bringen Kinder auch nach Misserfolgen zum Lächeln und motivieren zum Weitermachen.

Schwimmkurs für Kinder: Ab wann und wo?

Wo erhalte ich Infos zum Schwimmkurs?

Angebote für Schwimmkurse finden Sie unter anderem bei Ihrem DLRG Ortsverband, aber auch in öffentlichen Schwimmbädern. Am besten informieren Sie sich direkt vor Ort über das Kursprogramm, Termine und Preise.

Wie weit im Voraus sollte ich einen Kursplatz buchen?

Vor allem in größeren Städten wie Hamburg, Berlin oder München sind Schwimmkurse häufig schnell ausgebucht. Um nicht auf einer Warteliste zu landen, ist es sinnvoll, sich etwa 6 bis 12 Monate vorher um eine Anmeldung zu bemühen. Eine spontane Anfrage kann sich aber dennoch lohnen, falls kurzfristig ein Platz frei geworden ist.

Was ist das richtige Alter für den ersten Schwimmkurs?

Um Kinder schon ganz früh ans Wasser zu gewöhnen, können Sie Babyschwimmkurse oder Schwimmkurse für Kleinkinder besuchen. Die eigentliche Schwimmausbildung beginnt aber mit dem Seepferdchen. Die meisten Kinder belegen diesen Schwimmkurs im Alter von 4 bis 6 Jahren, also oft schon vor dem Besuch der Grundschule.

Wie kann ich als Elternteil mein Kind unterstützen?

Parallel zum Schwimmkurs sind natürlich auch die Eltern gefragt. Gehen Sie mit Ihrem Kind ins Freibad, loben Sie es und motivieren Sie die kleinen Schwimmer Ihnen zu zeigen, was sie schon können. So fördern Sie den Aufbau von Muskeln sowie Kondition und steigern die Lust am Schwimmen.


*Repräsentative Forsa-Umfrage zur Schwimmfähigkeit mit 2.000 Teilnehmern im Auftrag der DLRG, September 2010.

Wann können Kinder richtig schwimmen?

Wann können Kinder richtig schwimmen?

Nach dem Seepferdchen sollten die kleinen Schwimmer unbedingt fleißig üben, weitere Kurse belegen und Abzeichen absolvieren. Denn als sichere Schwimmer gelten Kinder erst nach der Bronze-Prüfung.

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