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Grüner Tee für die Haut: Anwendungstipps und DIY-Inspiration

Von Gesichtswasser bis Körperpeeling
Grüner Tee schmeckt nicht nur gut, sondern eignet sich auch wunderbar als Basis für selbst gemachte Kosmetik. Was Grüntee so besonders macht und wie Sie ihn für DIY-Rezepte verwenden können, lesen Sie hier.

Mehr als ein Getränk: Grüntee als Beauty-Allrounder

Ob pur oder mit wenigen Zutaten aus der Küche gemixt – grüner Tee ist vielseitig einsetzbar: Er kann zum Beispiel als Dampfbad- oder Badezusatz-Basis zur Entspannung beitragen oder als Peeling-Grundlage dienen. Lassen Sie sich von diesen DIY-Ideen mit duftendem Grüntee inspirieren.

Kleine Teekunde: Wissenswertes zum Heissgetränk

Mit grünem Tee die Haut verwöhnen – das ist möglich, aber natürlich wird Tee in erster Linie getrunken. In Japan gilt das Getränk seit Jahrhunderten sogar als besonders gesundheitsfördernd. Aber warum eigentlich? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Produktqualität stimmt?

Grünen Tee trinken: Was ist so gesund daran?

  • Grüner Tee enthält Mineralstoffe wie Zink und Eisen, sowie Vitamin B und Vitamin C – all das kommt dem Immunsystem zugute.
  • Der Tee duftet angenehm mild, erinnert leicht an Wiesengras und kann dabei helfen, abzuschalten und zu entspannen – ideal in Stresssituationen.
  • Grüner Tee enthält Koffein in gebundener Form, weshalb die anregende und konzentrationsfördernde Wirkung länger anhält als bei Kaffee.
  • Eine besondere Wirkung wird dem Grüntee-Antioxidans EGCG zugeschrieben, das einer Reihe von Studien zufolge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen soll.
  • Grüntee ist außerdem reich an vielen weiteren zellschützenden Antioxidantien wie z. B. sekundären Pflanzenstoffen, die freie Radikale abwehren.

Viele Sorten, unterschiedliche Aromen

Die vielen Grüntee-Sorten unterscheiden sich im Anbaugebiet, Erntezeitpunkt und im Geschmack. Die bekanntesten Sorten sind Sencha, Gyokuru und Tencha. Je nach Gebiet und Qualität schmecken diese frisch-herb bis blumig-mild.

Tipps für den perfekten Grüntee-Genuss

Grüner Tee ist im Gegensatz zum Schwarztee unoxidiert. Das heißt: Während die Teeblätter für Schwarztee fermentiert werden, werden sie für grünen Tee nach dem Trocknen entweder gedämpft oder geröstet. Dank des schonenden Herstellungsverfahren bleibt grüner Tee nicht nur grün, sondern auch reich an Antioxidantien.

Tee-Aufguss: Am besten schmeckt grüner Tee, wenn Sie ihn mit ca. 80 Grad heißem Wasser – entspricht etwa 2 Abkühl-Minuten nach dem Aufkochen – zubereiten. Lassen Sie den aufgegossenen Tee für mind. 3 Minuten ziehen.

Hinweis: Wenn Sie Grüntee mit kochendem Wasser aufgießen, könnte das Getränk einen unangenehm bitteren Geschmack annehmen.

Tipps zur Tee-Wahl: Wer auf hochwertige und unbelastete Produkte frei von Zusatzstoffen Wert legt, sollte zu zertifizierten Bio-Tees greifen.

Tipps zur Tee-Lagerung: Um wertvolle Inhaltsstoffe und das Aroma der Teeblätter möglichst lange zu bewahren, lagern Sie Grüntee am besten an einem dunklen, trocknen und kühlen Ort – und verstauen ihn in einem luftdichten Gefäß.

Matcha, das leuchtend grüne Superfood

Das für Matcha charakteristische satte Grün ist dem Farbstoff der Blätter (Chlorophyll) zu verdanken. Das feine Grünteepulver überzeugt aber nicht nur mit Farbigkeit: Matcha zählt aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe zu den sogenannten Superfoods.

Was ist der Unterschied zwischen Grüntee und Matcha?

Matcha (japanisch für „gemahlener Tee“) ist im Grunde auch „nur“ grüner Tee – aber eben in pulverisierter Form. Das daraus zubereitete Getränk schmeckt etwas milder und im Gegensatz zum herkömmlichen grünen Tee wird beim Trinken von Tee in Pulverform das ganze Blatt verzehrt. Am Ende ist es aber eher eine Frage der persönlichen Vorliebe, ob Sie sich für losen grünen Tee oder Matcha entscheiden.

 

Traditionell erfolgt die Zubereitung des klassischen Matcha-Tees zwar in einer aufwendigen Zeremonie, ein wenig reduziert ist das natürlich aber auch zu bei Ihnen Hause möglich – und zwar so:

  • Matcha-Pulver durch ein Sieb streichen, damit keine Klumpen entstehen
  • 2 TL Matcha in eine Tasse geben und mit 200 ml heißem Wasser aufgießen
  • Traditionell wird der Tee anschließend mit einem Bambusbesen (rechts im Bild) schaumig geschlagen. Alternative: Den pulverisierten Tee und das Wasser in einen Shaker geben und ordentlich schütteln

 

Tipp: Sie können das grüne Pulver auch mit warmer Kuh- oder Sojamilch aufgießen und als Matcha-Latte genießen.

Beauty-Allrounder auf einen Blick

Viele Naturprodukte eignen sich hervorragend als Basis für hausgemachte Peelings, Masken und Haarkuren – Aloe Vera, Pflanzenöle und Heilerde zum Beispiel.

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