Was hilft gegen Akne? Pickel, Mitesser und Co. loswerden

Was hilft gegen Akne und wie entsteht sie?

Wie sich Akne-Pickel von normalen Pickeln unterscheiden Was ist Akne und wie sieht die perfekte Beauty-Strategie gegen Unreinheiten aus? Hier finden Sie Pflege-Tipps und Hintergrundinformationen.

Was Sie über Akne wissen sollten

Akne, Pickel und Mitesser können verschiedene Ursachen haben: Genetische Veranlagung, Stress, aber auch hormonelle Schwankungen können Auslöser für Unreinheiten sein. 

Harmlose Störenfriede oder ernstzunehmendes Leiden?

Mitesser, Pusteln, gerötete Stellen – mit den Anzeichen von unreiner Haut hat rund jeder zweite Deutsche zwischen 30 und 59 Jahren zu kämpfen. Fälschlicherweise ist dann oft gleich von „Akne“ die Rede. Dabei ist nur etwa jeder Zehnte davon wirklich betroffen. 

Um Pickel und Mitesser nachhaltig in den Griff zu bekommen, ist eine Unterscheidung jedoch wichtig. Denn je nach Art und Ausmaß der Hautunreinheiten sind unterschiedliche Behandlungen gefragt.

Harmlose, vereinzelte Pickel im Gesicht, am Rücken, Dekolleté und Co. entstehen und verschwinden meist sehr schnell und die Unreinheiten sind eher schwach ausgeprägt.

Bei Akne hingegen handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen und Haarfollikel, bei der die Pickel sehr hartnäckig sind und je nach Schweregrad oft auch Narben hinterlassen. Was hilft gegen Akne? Im Fall von Akne ist eine medizinische Beratung und gegebenenfalls Behandlung ratsam.

Vom Mitesser zum Pickel

Vom Mitesser zum Pickel

Mitesser (Komedonen) entstehen, wenn die Talgdrüsen verstopfen und überschüssiges Fett nicht abfließen kann. Staut sich der Talg, können sich Bakterien ansiedeln und eitrige Entzündungen entstehen.  

Mallorca-Akne: Die Schattenseite des Sommers

Mallorca-Akne: Die Schattenseite des Sommers

Wer Mallorca-Akne vorbeugen möchte, sollte zu Sonnenschutzprodukten mit möglichst leichten Formeln greifen, die speziell fürs Gesicht entwickelt wurden. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich außerdem parfümfreie Sonnencreme.

Welche Formen der Akne gibt es?

  • Acne vulgaris (gewöhnliche Akne): Bis zu 85 Prozent der Jugendlichen sind in der Pubertät hiervon betroffen. Je nach Ausprägung unterscheidet man zwischen Acne comedonica (nicht entzündete Mitesser), Acne papulopustulosa (gereizte Pickel und mitunter Entzündungen in tieferen Hautschichten) und Acne conglobata (Abszesse bis hin zu Fisteln mit Narbenbildung).
  • Acne tarda: Sie wird auch als Spätakne oder Erwachsenen-Akne bezeichnet und tritt nach dem 25. Lebensjahr auf.
  • Acne inversa: Bei dieser chronischen, schubweisen Form sind die Symptome stärker ausgeprägt und zeigen sich vermehrt an Achseln oder Leisten – als kleine Knoten unter der Haut, die auch zu Fisteln heranreifen können.
  • Mallorca-Akne: Durch das Zusammenwirken von UV-Strahlen und fetthaltigem Sonnenschutz bilden sich Pickelchen auf der Haut.

Akne ist keine Frage des Alters

Nicht nur bei Teenagern, auch bei vielen Menschen jenseits der 30 blüht die Haut mitunter auf. Auch wenn der Entstehungsprozess identisch ist, liegen die Ursachen doch woanders:

Während jugendliche Haut auf Hormonumstellung mit Unreinheiten reagiert, sind es im Alter nicht allein die Hormone. So klagen nicht nur Schwangere oder Frauen, die die Pille abgesetzt haben, über schlechte Haut, sondern oft auch Raucher oder Menschen unter Stress. Letztlich spielen auch die Gene, Medikamente und wahrscheinlich die Ernährung eine Rolle.

Bei Erwachsenen-Akne ist die Haut zudem trockener und bildet weniger Mitesser. Dafür wiederum haben Betroffene mit mehr Pickeln und Entzündungen zu kämpfen, an denen spezielle Bakterien schuld sind. Statt der T-Zone rücken außerdem vermehrt Hals und Wangen ins Visier.


Von kosmetischer Behandlung bis Lebensstil: Was hilft gegen Akne?

Steht erst einmal fest, wie stark Sie von unreiner Haut betroffen sind, können die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Kleinere Beauty-Makel lassen sich oft schon mit speziellen Pflegeprodukten bekämpfen. Doch wann ist Unterstützung vom Hautarzt gefragt? 

Hilfe vom Dermatologen

Bei leichten Ausprägungen der Akne bekommen Sie die Symptome mithilfe von passenden Pflegeprodukten und einer sorgfältigen Reinigungsroutine oftmals schon selbst gut in den Griff. Gute Hilfsmittel, Pickel zu bekämpfen, sind Gesichtsreinigungsbürsten oder sanfte Peelingschwämme.  

Schwere Formen der Akne machen zusätzlich zur täglichen Hautpflege eine Aknetherapie beim Dermatologen erforderlich. Je nach Hauttyp und Schwere der Erkrankung gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Gemeinsam mit Ihrem Hautarzt entwickeln Sie dann ein Heilverfahren, um Akne zu bekämpfen, das optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Akne behandeln: Diese Therapieformen gibt es

  • Lokale Behandlung: Die betroffenen Hautstellen werden mit Akne-Salben, speziellen Tinkturen, Gelen oder Lotionen behandelt.
  • Medikamentöse Therapie: Sollte die lokale Therapie nicht anschlagen, ist eine orale, medikamentöse Behandlung das Mittel der Wahl.
  • Alternativmedizin: Auch Kinesiologie, Ayurveda, Bachblüten, traditionelle chinesische Medizin oder Bioresonanz können bei Akne helfen.

Was hilft gegen Aknenarben?

Starke Akne hinterlässt oftmals Narben. Diese kleinen Beauty-Makel müssen Sie jedoch nicht einfach hinnehmen. Eine gute Narbenpflege kann das Hautbild erheblich verbessern.

Creme gegen Pickelmale? 

Spezielle Narbencremes oder -gele können die Heilung Ihrer Haut positiv beeinflussen. Sie machen das neue Gewebe elastischer, lindern Rötungen sowie Juckreiz und mindern das Risiko, dass sich wulstige Narben bilden. Allerdings ist hierbei Ausdauer gefragt: Die Mittel gegen Aknenarben sollten mindestens zweimal täglich nach der Reinigung und über mehrere Wochen in die vernarbten Stellen einmassiert werden.  

Fruchtsäurepeeling für ein ebenmäßigeres Hautbild? 

Fruchtsäurepeelings rücken den Narben zu Leibe. Anders als mechanische Peelings werden bei dieser chemischen Variante oberflächliche Verhornungen – damit auch Vernarbungen – einfach aufgelöst und so Aknenarben entfernt. Außerdem regen Fruchtsäurepeelings die Kollagenbildung an, was die Regeneration der Haut unterstützt.

Doch Vorsicht: Die Prozedur ist nicht ganz ungefährlich. Da sie mit Hautirritationen und erhöhter Sonnenempfindlichkeit einhergehen kann. Aus diesem Grund sollten Sie chemische Peelings besser einem Profi überlassen.

 

1. Stress lass nach

Hautbild mit gesundem Lebensstil beeinflussen: 3 Anti-Akne-Tipps

1. Stress lass nach

Hautprobleme sind oft auch stressbedingt. Gönnen Sie sich regelmäßig eine Auszeit – z. B. mit Sport- oder Ruhephasen. Wer dreimal in der Woche joggen geht, leidet deutlich weniger an täglichen Stress-Symptomen. Auch Meditationen können den Gemütszustand positiv beeinflussen.

2. Die richtige Ernährung

Hautbild mit gesundem Lebensstil beeinflussen: 3 Anti-Akne-Tipps

2. Die richtige Ernährung

Laut Studien lässt eine Ernährung mit geringem glykämischen Index den Blutzucker nicht schlagartig ansteigen – und kann so zur Reduzierung von Akne beitragen. Bevorzugen Sie daher Lebensmittel mit Kohlenhydraten, die nur langsam ins Blut übergehen wie Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte.

3. Sonnenbäder? Nur in Maßen

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3. Sonnenbäder? Nur in Maßen

Auch wenn sie ein glatteres Hautgefühl verleihen – übertreiben Sie Sonnenbäder nicht. Denn die Langzeitschäden durch UV-Strahlung überwiegen. Vorsicht bei Akne-Medikamenten: Sie können die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Verwenden Sie immer ausreichend hohen, nicht komedogenen Lichtschutz


Die richtige Pflege bei unreiner Haut

Säubern, Klären, Cremen – das ist die Beauty-Reihenfolge für eine perfekte Gesichtsreinigung. Lassen Sie diese morgens und abends zum festen Pflegeritual werden, damit Mitesser und Pickel verschwinden.  
Reinigung ist das A und O

Reinigung ist das A und O

Zum täglichen Pflegeritual zählt immer die intensive Gesichtsreinigung. Ein praktischer Beauty-Helfer ist hierbei der Konjac-Schwamm, da er besonders sanft zur Haut ist.

Schritt 1: Gründliche Reinigung mit Gel oder Schaum

In 5 Schritten zu klarer, reiner Haut

Schritt 1: Gründliche Reinigung mit Gel oder Schaum

Säubern Sie Ihr Gesicht morgens und abends mit einem Produkt, das zum Hauttyp passt. Neigt die Haut nicht nur zu Mitessern, sondern auch zu öligem Glanz, sind antibakterielle Waschgele oder -cremes zu empfehlen. Bei Mischhaut hingegen ist ein milder Reinigungsschaum die richtige Wahl.

Schritt 2: Klären tut gut

In 5 Schritten zu klarer, reiner Haut

Schritt 2: Klären tut gut

Klären Sie nach der Reinigung die T-Zone mit einem Gesichtswasser, das leicht entfettend wirkt. Talg, Schweiß und eventuelle Make-up-Rückstände werden auf diese Weise restlos beseitigt und die Haut wird porentief rein.

Schritt 3: Feuchtigkeitspflege auftragen

In 5 Schritten zu klarer, reiner Haut

Schritt 3: Feuchtigkeitspflege auftragen

Auch wenn unreine Haut vermehrt Talg produziert, benötigt sie ausreichend Feuchtigkeit. Runden Sie Ihr Beauty-Ritual daher – je nach Zeitpunkt – mit einer feuchtigkeitsspendenden Tages- beziehungsweise Nachtcreme ab.

Schritt 2: Peeling für eine glatte Haut

In 5 Schritten zu klarer, reiner Haut

Schritt 4: Peeling für eine glatte Haut

Ein wöchentlich angewandtes Peeling befreit die T-Zone von losen Hautschüppchen und überschüssigem Talg. So können Sie unreiner Haut vorbeugen. Aber Vorsicht: Bei Akne oder schweren Pickeln sollten Sie die Haut nicht peelen, sondern eine Behandlung mit dem Hautarzt abstimmen.

Schritt 5: Anti-Pickel-Maske verwenden

In 5 Schritten zu klarer, reiner Haut

Schritt 5: Anti-Pickel-Maske verwenden

Verwöhnen Sie Ihre Haut ein- bis zweimal pro Woche mit einer Gesichtsmaske. Bei unreiner Haut empfiehlt sich Heilerde. Das Naturprodukt wirkt absorbierend und befreit die Haut von überschüssigem Fett. Unschönen Glanz werden Sie somit schnell los, der Teint wirkt matt und geklärt. 

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