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Was hilft gegen Haarausfall

Was hilft gegen Haarausfall? Und was nicht?

Die wichtigsten Infos zu Symptomen, Ursachen und Behandlung

Jeden Tag verlieren wir eine Vielzahl von Haaren. Doch wie viel ist eigentlich normal? Finden Sie heraus, welche Ursachen hinter Haarausfall stecken können und wie Sie dem effektiv vorbeugen.

Haarausfall oder normaler Haarverlust?

Da wir tagtäglich einen gewissen Anteil unserer Haare verlieren, besteht erst mal noch kein Grund zur Sorge. Wir verraten, ab wann es kritisch wird.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Sammeln sich auf dem Boden, im Badezimmer oder in der Bürste Haare, ist die Sorge bei vielen Menschen groß. Doch die gute Nachricht: Nicht immer handelt es sich um echten Haarausfall. Denn: Jedes Haar hat eine begrenzte Lebenszeit und fällt irgendwann aus – dafür wächst ein neues Haar wieder nach.

Bis zu 100 Haare verliert jeder Mensch pro Tag. Das klingt zwar zunächst viel – ist es jedoch nicht, wenn man bedenkt, wie viele Haare ein Mensch durchschnittlich auf dem Kopf hat: Blondschöpfe liegen mit rund 150.000 Haaren vorn – gefolgt von Brünetten mit circa 110.000 Haaren, den Schwarzhaarigen mit etwa 100.000 Haaren und Rothaarigen mit ungefähr 90.000 Haaren.

Fallen hingegen deutlich mehr als 100 Haare pro Tag aus, spricht man von „vermehrtem Haarausfall“. Dieser Zustand ist meist harmlos, da er in der Regel nur temporär ist und sich von selbst reguliert. Doch er kann auch zu sichtbar lichter werdendem Haar bis hin zu völliger Kahlheit führen. Dann ist von „Alopezie“ die Rede. Zögern Sie also nicht, einen Arzt zu konsultieren, wenn Sie über einen längeren Zeitraum gesteigerten Haarverlust feststellen sollten. Nur so lassen sich die Ursachen klären.

Die normalen Zeichen der Zeit

Zeichen der Zeit

Frauen bleiben länger von anlagebedingtem Haarausfall verschont. Bei ihnen zeigt er sich meist erst nach den Wechseljahren – in Form von schütterem Haar, vor allem am Scheitel. Bei Männern kann es dagegen schon in jüngeren Jahren zu Geheimratsecken und dünner werdendem Haar kommen.

Formen von Haarausfall

  1. Anlagebedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie): Er ist ein normales Phänomen des Älterwerdens und gilt als nicht krankhaft. Bei Männern und Frauen ist er die häufigste Form von Haarausfall.
  2. Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Kahle, wie ausgestanzt wirkende Flecken sind typisch für diese Autoimmunerkrankung, die in jedem Alter vorkommen kann. Dabei sind Haarfollikel beschädigt, sodass die Haare ausfallen.
  3. Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa): In diesem Fall wird das Haar über den ganzen Kopf verteilt durchweg dünner. Frauen sind häufiger betroffen. Ein erhöhtes Risiko besteht unter einer Hormonbehandlung oder bei Hormonveränderungen wie etwa nach einer Schwangerschaft. Aber auch eine Schilddrüsenerkrankung kann hinter dieser Form von Haarausfall stecken.

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

Mitunter ist nicht die Veranlagung, sondern eine Erkrankung für übermäßigen Haarverlust verantwortlich. Je eher von einem Arzt die richtige Diagnose gestellt und eine Behandlung eingeleitet werden kann, desto größer ist die Chance, das Haar zu erhalten.

Mögliche Ursachen von Haarausfall

Die Gründe für Haarausfall sind oft schwer zu bestimmen. Als mögliche Ursachen kommen unter anderem folgende Faktoren infrage:

  • genetisch bedingte Veranlagung
  • Hormonschwankungen, zum Beispiel durch eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre
  • massive Störungen im Organismus wie etwa Erkrankungen der Schilddrüse, Eisenmangel, Infektionskrankheiten
  • Mangelernährung durch eine radikale Ernährungsumstellung oder eine strikte Diät
  • ungesunde Lebensweise
  • Stress
  • der Testosteronstoffwechsel bei Männern mit androgenetischer Alopezie
  • Erkrankungen der Haut

Was hilft gegen Haarausfall? Ursachenforschung ist das A und O

Ursachenforschung

Bei Haarausfall ist immer ein Arzt zu befragen, weil die Gründe oft individuell sind. Mitunter liegen auch mehrere Formen von Haarausfall gleichzeitig vor. Hier kann nur ein Mediziner konkrete Diagnosen stellen. Viele Kliniken und niedergelassene Ärzte bieten spezielle Haarsprechstunden an.

Was hilft gegen Haarausfall?

„Das Haarwuchsmittel“, welches die Symptome im Nu verschwinden lässt, gibt es leider nicht. Zwar versprechen unzählige Mittel Hilfe, doch nur wenige taugen etwas. Wir geben einen kurzen Überblick.

Mittel gegen Haarausfall – was bringt was?

Medikamente: Bestimmte Substanzen können anlagebedingten Haarausfall zumindest noch etwas bremsen – solange noch aktive Haarfollikel existieren. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Shampoos: Auch wenn es „das Shampoo gegen Haarausfall“ nicht gibt, können Produkte mit milden Pflegeformeln doch einen großen Beitrag dafür leisten, dass die Kopfhaut gesund bleibt und sie nicht noch zusätzlich strapaziert wird.

Eigenhaartransplantation: Bei anlagebedingtem Haarausfall stehen die Chancen gut, dass die an lichtere Stellen verpflanzten Haarwurzeln neue Haare wachsen lassen – die dann für immer bleiben. Der Eingriff findet in der Regel ambulant statt, ist jedoch sehr kostspielig. Auch hierfür wird Ihnen ein Arzt Rede und Antwort stehen.

Ärztlichen Rat einholen

Ärztlichen Rat einholen

Ob frei verkäuflich oder auf Rezept – bevor Sie zu einem Medikament gegen Haarausfall greifen, sollten Sie sich immer von einem Arzt beraten lassen.

Kann ich das Haarwachstum beeinflussen?

  • Pro Monat wächst ein Haar durchschnittlich einen Zentimeter. Dieser Wachstumszyklus wird von den Genen bestimmt und unterscheidet sich nur marginal von Mensch zu Mensch. Leider lässt er sich nicht vorantreiben – weder durch Hausmittel noch durch Tabletten.
  • Aber wer weiß, welche Faktoren für ein normales Wachstum verantwortlich sind, kann seine Haargesundheit gezielt unterstützen und somit auch gewissermaßen Haarausfall vorbeugen. Dazu zählen: eine ausgewogene Ernährung, ein ausgeglichener Hormonhaushalt, Stressreduktion, eine gesunde Kopfhaut und eine auf die Haarbedürfnisse abgestimmte Pflege.

Die richtige Pflege: Worauf dabei zu achten ist

Gründliche Pflege von Haaren und Kopfhaut ist wichtig. Dabei gibt es jedoch ein paar Dinge zu bedenken. Denn manche Gewohnheiten können Haut und Haar zu sehr belasten.

Dos and Don‘ts der Haarpflege

Mit der richtigen Haarpflege halten Sie Ihr Haar vital und kräftig. Worauf dabei zu achten ist:

  • Haarewaschen: Ist das Wasser zu heiß, gehen der Kopfhaut schützende Fette verloren. Waschen Sie das Haar daher nur lauwarm.
  • Passende Produkte: Stimmen Sie Shampoo & Co. grundsätzlich auf Haartyp und Kopfhaut ab.
  • Pflege-Extra: Regelmäßige Spülungen und Kuren verwöhnen das Haar und machen es leichter kämmbar.
  • Trocknen: Nach der Wäsche mit dem Handtuch über den Kopf rubbeln? Besser nicht, das strapaziert das Haar zu sehr. Drücken Sie es lieber sanft mit dem Tuch trocken. Auch gut: das Haar hin und wieder an der Luft trocknen lassen.
  • Föhnen – aber richtig: Halten Sie das Gerät niemals zu nah an den Kopf (Mindestabstand: 20 Zentimeter) und föhnen Sie nicht zu heiß, sondern nur lauwarm.
  • Stylen: Verwenden Sie Styling-Helfer wie etwa Haarspray nur sparsam. Bestenfalls bringen sie das Haar nicht nur in Form, sondern pflegen es gleichzeitig. Auch eine Styling-Pause ab und an tut den Haaren und der Kopfhaut gut.
  • Sonnenschutz: Geben Sie Sonnenbrand auf der Kopfhaut keine Chance. Die Gefahr ist bei dünnem Haar besonders groß und lässt sich bei Aufenthalten im Freien mit geeigneter Sonnenpflege oder einer Kopfbedeckung minimieren.

Entwirren auf die sanfte Tour

Entwirren auf sanfte Tour

Achten Sie bei der Haarpflege auf Qualität – auch bei Ihren Bürsten und Kämmen. Naturborsten wie Wildschweinborsten gelten als besonders haarschonend, sind bei fettigem Haar aber eher ungeeignet. Beim Kamm sind abgerundete Zinken das A und O, um die Kopfhaut nicht zu verletzen.

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