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Haarkur: Anwendung und Tipps zum Selbermachen

Wann und wie oft ist die intensive Haarpflege sinnvoll?
Wenn Shampoo und Spülung nicht ausreichen, versorgen Kuren das strapazierte Haar gezielt mit dem Pflege-Extra, das es braucht.

Haarkuren: Wann braucht es das Pflege-Extra?

Die Pflegeformel einer Haarkur kann Haarschäden vorbeugen oder diese bis zu einem gewissen Grad reparieren. Die Kuren verleihen trockenem, stumpfem oder brüchigem Haar mehr Geschmeidigkeit und sorgen bei Spliss für eine bessere Kämmbarkeit.

Für jedes Haarproblem gibt es eine Lösung

Jeder Haartyp hat andere Bedürfnisse. Lange und gefärbte Haare benötigen besonders intensive Pflege, da sie durch Coloration oder langes Wachstum besonders strapaziert wurden.

Pflege-Extra für beanspruchtes Haar

Eine einfache Haarwäsche ohne zusätzliche Pflege genügt in der Regel nur bei sehr kurzen Haarschnitten ohne Coloration. Weil die Haare hier in recht kurzen Abständen geschnitten werden, können trockene oder strapazierte Spitzen gar nicht erst entstehen.

Bei Langhaarfrisuren sind die Abstände zwischen den Friseurbesuchen meist deutlich länger. Zudem ist das Haar teilweise mehrere Monate bis Jahre gewachsen, sodass es über einen deutlich längeren Zeitraum äußeren Einflüssen wie Sonnenlicht oder auch Föhn, Haarspangen und Colorationen ausgesetzt ist. Die Haare verlieren in der Folge oft an Glanz und Volumen oder es entsteht Spliss an den Haarspitzen.

Haarkuren können solche Haarschäden verhindern, vorhandene Schäden reparieren oder gezielt den individuellen Pflegebedarf Ihrer Haare stillen. Im Vergleich zu Spülungen bzw. Conditionern pflegen Haarkuren noch intensiver. Das liegt sowohl an der etwas längeren Einwirkdauer, aber vor allem an der höheren Konzentration an pflegenden Inhaltsstoffen. Eine Kur hat den Vorteil, dass sich Inhaltsstoffe nicht nur an der Haaroberfläche ablagern, sondern auch in das Haar eindringen können. Auf diese Weise haben sie einen glättenden und glänzenden Effekt.


Haare sind besonders pflegebedürftig, wenn ...

  • … sie lockig sind. Denn ihre Oberfläche ist rauer und dadurch spröder als bei glatten Haaren.
  • … sie häufig mit heißen Stylinggeräten wie Glätteisen und Lockenstäben in Berührung kommen.
  • … sie sehr lang sind. Die langen Strähnen sind mehrere Jahre alt und haben deshalb häufiger unter mechanischem Stress (z. B. Haargummis) oder Zug (z. B. durchs Kämmen) gelitten als kurzes Haar.
  • … sie gefärbt sind. Die chemische Behandlung greift in die Haarstruktur ein und macht sie empfindlicher gegen weitere Belastung.
  • … sie von Natur aus sehr fein und dünn sind. Diese Haare lassen sich schlecht frisieren, da ihnen Halt und Volumen fehlen.
  • … sie an unterschiedlichen Stellen abbrechen. Haarbruch entsteht bei extrem geschwächtem Haar, das häufig gleich mehreren schädigenden Einflüssen ausgesetzt ist. Beispiel: Lockige, gefärbte Haare, die häufig mit Hitze geglättet werden.

Bitte gut behandeln: Lange, lockige Haare

Wer seine schöne Mähne erhalten möchte, sollte ihr regelmäßig eine Kur gönnen, die Haarschäden vorbeugt oder bereits vorhandene repariert.

Anwendungstipps: Die optimale Pflege für Ihr Haar

Wie oft sollte ich meinen Haaren eine Haarkur gönnen und wie lange sollte sie einziehen? Welche Kur ist für welches Haar geeignet? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Haarkur gegen Spliss: Strähne für Strähne schöner

Schicken Sie Ihre Haare zur Kur! Dank der intensiven Pflege lassen sich besonders strapazierte Haarspitzen reparieren.

Wie Sie eine Haarkur richtig anwenden

Ist es egal, welche Haarkur ich nutze?
Die Wirkformel einer Haarkur ist meist auf bestimmte Haarprobleme abgestimmt. Bei frisch gefärbten Haaren beispielsweise muss die äußere aufgeraute Hornschicht wieder geglättet werden. Kuren für trockenes Haar verleihen fast jedem Haartyp mehr Geschmeidigkeit, helfen jedoch nicht bei jedem Haarproblem. Volumen lässt sich dadurch beispielsweise nicht erzeugen. Bei einer Kur gegen Spliss genügt es, diese lediglich in den feuchten Haarspitzen zu verteilen.

Wie oft sollte ich eine Haarkur anwenden?
Das ist unterschiedlich. Grundsätzlich empfiehlt sich einmal pro Woche eine Haarkur-Anwendung. Wer seine Haare täglich wäscht oder bereits stärkere Schäden feststellt, kann auch häufiger zum Pflege-Extra greifen.

Wie lange sollte die Haarkur einwirken?
Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Einwirkzeit beträgt in der Regel zwischen 1 und 5 Minuten. Wer sich an die Produktempfehlungen auf der Packung hält, macht nichts falsch. Lassen Sie die Kur länger einwirken als empfohlen, schadet dies dem Haar nicht. Es können jedoch nur begrenzt viele Inhaltsstoffe in das Haar eindringen – das Maximum ist schnell erreicht.

Reichen Shampoo und Spülung nicht aus?
Shampoos und Conditioner pflegen die Haare natürlich auch. Kuren nähren das Haar allerdings viel stärker und helfen dabei, konkreten Haarschäden vorzubeugen oder sie zu reparieren. Bei sehr starken Schäden kann aber auch eine Haarkur nicht immer helfen – dann empfiehlt sich ein beratender Besuch beim Friseur. Er kann z. B. mit einem Spliss-Schnitt kaputte Haarspitzen entfernen.

Gönnen Sie Ihrem Haar die Extraportion Pflege

So können Sie eine Haarkur selber machen

Haben Sie Lust, eine Haarkur selber zu machen? Die meisten Zutaten dafür finden Sie in der Küche. Denn Eier, Quark, Avocados und Olivenöl enthalten Inhaltsstoffe, die nicht nur schmecken, sondern auch schöner machen.
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