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Was macht eine gute Sonnenbrille aus?

So bleiben Ihre Augen gesund und faltenfrei
Erfahren Sie, welche Anforderungen eine gute Sonnenbrille erfüllen sollte, um Augen und die umgebende feine Haut vor den Folgen von UV-Strahlung zu schützen.

Warum ist der UV-Schutz bei der Sonnenbrille so wichtig?

Eine Sonnenbrille mit Tönung soll abdunkeln und gut aussehen. Noch wichtiger ist allerdings, dass sie uns vor UV-Strahlung schützt. Gelangt diese ungefiltert auf die Hornhaut des Auges, kann sie dort Lichtschäden wie Sonnenbrand verursachen. Rund um die Augen lässt Sonnenlicht zusätzlich die Haut schneller altern, es bilden sich kleine Fältchen.

Können wir einen Sonnenbrand auf den Augen bekommen?

Nur wenigen ist bewusst, dass UV-Strahlung nicht nur die Haut, sondern auch die Augen schädigen kann. Werden sie langfristig ungeschützt dem Sonnenlicht ausgesetzt, kann es zu Veränderungen an der Linse und der Netzhaut kommen. Sonneneinstrahlung spielt daher eine Rolle bei der Entstehung einer der häufigsten Augenerkrankungen, dem Grauen Star (Linseneintrübung).

Besonders hoch ist die Gefahr am Wasser. Die Reflektionen auf der Wasseroberfläche verstärken die Strahlung. In den Bergen steigt die UV-Belastung pro 1.000 Höhenmeter um 15 Prozent. Deshalb müssen Sonnenbrillen den empfindlichen Augen unbedingt einen hochwertigen UV-Schutz bieten. Bei sehr starker Strahlung wie einer Sonnenfinsternis kann sogar nach wenigen Minuten die Netzhaut im Inneren des Auges geschädigt werden und ein bleibender Sehverlust entstehen. Wer das Naturphänomen beobachten möchte, braucht deshalb eine Spezialbrille.

Symptomatisch bei Sonnenbrand auf dem Auge ist das Gefühl, als hätte man unzählige Sandkörnchen zwischen der Augenoberfläche und dem Lid. Es kommt zu starker Tränenbildung, erhöhter Lichtempfindlichkeit und geröteten Augen. Die Ursache: Beim Sonnenbrand auf den Augen sterben Zellen der Augenhornhäute ab. Dadurch entstehen Lücken im Zellverband, die stark schmerzen können. Gehen Sie in diesem Fall umgehend aus der Sonne und suchen einen Augenarzt auf. Medikamente können die Entzündung eindämmen und Folgeschäden verhindern.


Schicker Lichtschutz

Sie sehen lässig aus und werten jedes Outfit auf. Wichtiger als das Design ist bei guten Sonnenbrillen jedoch ein hochwertiger UV-Schutz, um Lichtschäden wie Sonnenbrand auf den Augen zu verhindern.

Mehr als nur ein Schutz für die Augen

Am Meer ist die UV-Strahlung besonders hoch, daher ist eine stark getönte Sonnenbrille ein Muss. Die schützt nicht nur die Augen, sondern kann auch die frühzeitige Bildung kleiner Fältchen reduzieren.

Wie Sonnenbrillen vor Falten schützen

Wie am übrigen Körper führt UV-Strahlung auch in der Augenregion zu frühzeitiger Hautalterung. Die Haut um die Augen ist im Vergleich zu anderen Gesichtspartien bis zu dreimal dünner. Auswirkungen von zu viel Sonnenstrahlung treten hier deshalb besonders deutlich zutage.

Zusätzlich ist die Augenpartie prädestiniert für die Entstehung von Mimikfalten. Blendendes Sonnenlicht begünstigt die Faltenbildung: Fallen die UV-Strahlen ohne Sonnenbrille ungefiltert in die Augen, ziehen sich die Pupillen reflexartig zusammen und der Lidschlussreflex wird ausgelöst. Automatisch kneifen wir die Augen zusammen. Diese feinen Muskelkontraktionen begünstigen auf lange Sicht eine verstärkte Bildung von Falten. In der Augenregion können so Krähenfüße entstehen, die in höherem Alter dauerhaft auch ohne Mimik-Bewegungen sichtbar bleiben.

Großflächige Sonnenbrillen mit UV-Schutz und breiten Bügeln schaffen Abhilfe. Sie bewahren nicht nur die Augen vor Erkrankungen durch Sonnenschäden, sondern decken auch die empfindliche Haut um die Augen herum vollständig ab und schützen somit effektiv vor Faltenbildung.




Welche Qualitätsmerkmale sollte eine gute Sonnenbrille haben?

CE-Kennzeichnung, UV400 und Blendschutz gehören zu den weitverbreiteten Qualitätskriterien für eine gute Sonnenbrille. Doch was sagen sie überhaupt aus?

Sonnenbrille kaufen: Auf diese Details sollten Sie achten

Wenn Sie herausfinden möchten, ob die Sonnenbrille Ihrer Wahl die Augen ausreichend vor Sonnenlicht schützt, sollten Sie den UV-Schutz testen. Hierbei spielen die folgenden Begriffe die wichtigste Rolle, denn jede Sonnenbrille sollte diese Qualitätskriterien erfüllen.

  • CE-Kennzeichnung:
    Das CE-Zeichen befindet sich auf der Innenseite der Bügel und garantiert den minimalen Qualitätsstandard. Brillen ohne das Zeichen dürfen in der EU nicht verkauft werden. Die Gläser bieten Schutz für UV-Licht bis zu einer Wellenlänge von 380 Nanometern.
  • UV400:
    Die Wellenlänge von schädlichem Licht reicht jedoch bis zu 400 Nanometern. Brillen mit der Bezeichnung UV400 schützen auch vor diesem Licht. Im Alltag reicht eine Sonnenbrille mit diesem Wert normalerweise aus.
  • Blendschutzkategorien:
    Getönte Gläser sorgen dafür, dass die Augen durch helles Licht nicht zu stark geblendet werden. Es gibt fünf verschiedene Blendschutzkategorien mit Werten von 0-4. Je höher die Blendschutzkategorie, desto stärker ist die Brille getönt und desto mehr Licht absorbieren die Gläser. Für den Sommer in Mitteleuropa genügen meist Brillen der Kategorie 2. Am Strand oder in südlichen Ländern empfiehlt sich Kategorie 3. In Kategorie 4 werden 97 Prozent des Lichts herausgefiltert. Für den Straßenverkehr ist sie zu dunkel und daher nicht zugelassen. Sie eignet sich fürs Hochgebirge oder im Schnee.

Viel mehr als nur eine Frage des Stils

Auch wenn Ihnen das Brillenmodell und die Tönung sehr gut gefallen: Entscheidend ist, dass die Brille alle wichtigen Schutzkriterien erfüllt.

Gepflegt und geschützt: Unbeschwert den Sommer geniessen

So finden Sie die passende Sonnenbrille

Neben dem UV-Schutz spielen natürlich auch die ganz persönlichen Anforderungen an die Sonnenbrille eine Rolle. Sie benötigen eine Sonnenbrille mit Sehstärke? Bieten auch Kontaktlinsen UV-Schutz? Und wie sieht es beim Sport aus?
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