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Schwimmen und baden in der Schwangerschaft

Tipps für werdende Mütter
Einfach mal abtauchen: Viele Frauen lieben ein erholsames Vollbad. Doch was ändert sich, wenn man ein Baby erwartet und sollten Schwangere schwimmen gehen?

Schwanger baden: Das tut Mama und Baby gut

Die Schwangerschaft ist eine echte Herausforderung für werdende Mütter. Umso wichtiger ist es, dass sich Mamas in spe regelmäßige Auszeiten gönnen.

Bewusste Pause: Baden in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft brauchen werdende Mamas regelmäßige Auszeiten. Das Baden in der Schwangerschaft bietet aber noch weitere Vorteile.

4 Gründe fürs Baden in der Schwangerschaft

Entspannung pur
Ein warmes Vollbad ist wie ein Startsignal zur Entspannung. Beim Baden während der Schwangerschaft hat die Welt kurz mal Pause und die werdende Mama kann sich ganz auf sich selbst konzentrieren. Das warme Wasser, der Duft von pflegenden Badezusätzen und die Ruhe wirken sich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus.

Gesundheitliche Vorteile
Der komplette Bewegungsapparat wird beim Baden in der Schwangerschaft entlastet, die Muskeln durch das warme Wasser besser durchblutet und Verspannungen lockern sich. Schwangere, die schwere Füße oder leichte Rückenschmerzen spüren, können sich mit einem Bad schnell selbst helfen.

Intensive Berührungsmomente
Wenn die werdende Mama ihre Hände auf den Babybauch legt, entsteht dieses innige und wohlige Gefühl von Nähe. Die Magie der Berührung stärkt schon vor der Geburt das Gefühl von Liebe und Vertrauen zwischen Mama und dem ungeborenen Kind.

Pflegende Streicheleinheiten
Nach dem Bad die noch feuchte Haut am Babybauch mit einer kleinen Menge Öl sanft eincremen und massieren. Das verlängert nicht nur die Berührungsmomente, sondern pflegt gleichzeitig die Haut und kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.


Wichtige Tipps für werdende Mamas: Heiss baden in der Schwangerschaft?

Schwangere sind häufig verunsichert: Was ist gesund und wie sollte der Alltag an die neue Situation mit dem Babybauch angepasst werden? Solche Fragen stellen sich auch beim Baden. Hier sind die wichtigsten Fakten.

Baden während der Schwangerschaft: Darauf kommt es an

  • Wassertemperatur: Grundsätzlich strapaziert zu heißes Baden die Haut. Die Temperatur sollte noch angenehm sein, aber so niedrig wie möglich gewählt werden. Beim Baden in der Frühschwangerschaft gilt dies umso mehr: Höhere Temperaturen führen dazu, dass sich die Gefäße stark erweitern und es zu Kreislaufproblemen kommen kann. Und auch später ist Vorsicht geboten: Bei etwa 38 Grad lockert sich die Muskulatur so sehr, dass das Risiko von frühzeitigen Wehen steigt.
  • Dauer: Das entspannende Bad sollte eine Dauer von 15 Minuten möglichst nicht übersteigen.
  • Badezusätze: Möglichst rückfettende Badezusätze verwenden, da ein Vollbad der Haut Feuchtigkeit entzieht. Wenn Sie zu ölhaltigen Zusätzen greifen, bedenken Sie, dass ein rutschiger Ölfilm in der Wanne entstehen kann und die Sturzgefahr erhöht ist.
  • Trinken: Im warmem Bad schwitzt der Körper und verliert so zusätzlich Flüssigkeit. Stellen Sie sich ein Glas mit Wasser in die Nähe.
  • Ätherische Öle: Besser ist es, Sie verzichten mit Babybauch darauf. Denn bestimmte Öle wie Zimt können wehenfördernd wirken.
  • Begleitschutz: Beim Baden während der Schwangerschaft sollte immer jemand in Rufnähe sein, falls Ihnen plötzlich übel wird oder Sie Kreislaufbeschwerden bekommen.
  • Whirlpool: Bakterien und Pilze fühlen sich darin besonders wohl. Da der veränderte Stoffwechsel in der Schwangerschaft häufig zu einer geschwächten Immunabwehr führt, kann es leichter zu Infektionen kommen. Zudem ist die Wassertemperatur in Whirlpools häufig recht hoch.

Gesund baden mit Babybauch

Gegen ein Vollbad für Frauen mit Babybauch ist eigentlich nichts einzuwenden. Schwangere sollten jedoch ein paar Dinge beachten, um sich selbst und dem Ungeborenen nicht versehentlich zu schaden.

Die beste Pflege für den Babybauch

Schwimmen in der Schwangerschaft: Schonender Sport

Für viele Experten ist Schwimmen der optimale Sport in der Schwangerschaft. Denn durch den Auftrieb im Wasser werden die Gelenke entlastet, die während dieser Zeit besonders viel Gewicht tragen müssen. Worauf müssen werdende Mütter im Schwimmbad achten?

Ein Gefühl von Schwerelosigkeit

Weil der Bauch im Laufe der Schwangerschaft immer größer wird und das Gewicht steigt, genießen Schwangere die Leichtigkeit im Wasser besonders intensiv.

Wassersport: Ideal für Schwangere

Das Tolle am Schwimmen: Während Schwangere im Alltag mitunter ganz schön schwer zu schleppen haben, fühlen sie sich im Wasser plötzlich wieder leicht und agil.

Weiterer Vorteil: Das Schwimmen regt den Kreislauf an und die Bewegungen im Wasser können Muskelverspannungen bei werdenden Mamas entgegenwirken, die aufgrund des zusätzlichen Gewichtes eher vorkommen. Auch Darmträgheit, die in der Schwangerschaft häufiger auftritt, kann durch Schwimmen gelindert werden.

Bevor Schwangere abtauchen, sollten sie allerdings sicherheitshalber mit ihrem Gynäkologen oder ihrer Hebamme sprechen. Solange die Schwangerschaft normal und ohne Komplikationen verläuft, spricht in der Regel nichts dagegen. Wer vorher schon regelmäßig geschwommen ist, kann beruhigt mit seinem bisherigen Trainingspensum fortfahren – ohne jedoch in sportlichen Ehrgeiz zu verfallen. Gerade während der Schwangerschaft sollte der Puls nicht zu schnell und zu stark ansteigen.

Eher unerfahrenen Schwimmerinnen empfehlen Experten einen Mix aus Brust- und Rückenschwimmen, um den Körper möglichst ausgewogen zu trainieren. Wer die Leichtigkeit im Wasser genießen möchte, aber nicht schwimmen mag, kann alternativ Wassergymnastik für Schwangere probieren. Hier laufen oder walken die Frauen durchs Wasser und trainieren z. B. mit Unterstützung von Schwimmhilfen den Körper. Damit der entspannende Effekt im Vordergrund steht, sollte zwischen den Schwimmbadbesuchen mindestens eine 24-stündige Pause liegen.

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