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Wenn Babys zahnen: Was Eltern jetzt tun können

Wenn Babys zahnen: Was Eltern jetzt tun können

Tipps und Hilfe bei den ersten Zähnen

Ihr Baby ist ungeduldig, schlecht gelaunt und schläft nicht gut? Das könnte an den ersten Zähnchen liegen. Woran Sie noch erkennen, dass es so weit ist und wie Sie den Kleinen das Zahnen erleichtern, verraten wir hier.

Die ersten Zähne: Alles, was Sie wissen sollten

Sind die ersten Zähne auf dem Weg an die Oberfläche, ist das Geschrei groß – denken zumindest viele. Muss aber gar nicht so sein. Kinder reagieren sehr unterschiedlich aufs Zahnen und auch der Zeitpunkt für die ersten Babyzähne ist höchst individuell.

Wann bekommen Babys ihre ersten Zähne?

Wann die ersten Milchzähne durchbrechen, lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Babys zahnen bereits im 4. Monat, bei anderen lassen sich die ersten Zähnchen bis zum 12. Zeit. Im Schnitt geht‘s aber im Alter von 6 bis 8 Monaten los.

Was sind Anzeichen fürs Zahnen bei Babys?

  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und gerötet
  • Erhöhter Speichelfluss, wodurch sich die Haut um den Mund rötet 
  • Starker Kaudrang
  • Warme und gerötete Wangen
  • Schlechte Laune, unruhiger Schlaf
  • Quengelei scheinbar ohne Grund

Schon gewusst? Die Symptome beim Zahnen variieren von Kind zu Kind. Bei einigen werden Sie rasch merken, was im Mund vor sich geht. Bei anderen kommt der erste Zahn ganz heimlich, ohne dass eines der oben genannten Symptome eintritt.

Und schwups – schon im Mund

Wenn Babys zahnen: Und schwups- schon im Mund

Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die ersten Zähnchen im Anmarsch sind: Babys kauen auf allem herum, was sie erwischen, und wenn gerade nichts greifbar ist, muss die eigene Faust herhalten. Durch das Kauen massieren sie ihr Zahnfleisch, was das Drücken und Jucken im Kiefer lindert.

Warum Fieber beim Zahnen?

Erhöhte Temperatur oder Durchfall stehen nicht im direkten Zusammenhang mit dem Zahnen. Hinter diesen Symptomen steckt eher ein Infekt, der zufällig mit den ersten Zähnchen ausbricht und vermutlich daher rührt, dass Babys in dieser Phase alles in den Mund nehmen. So kommen sie auch vermehrt mit Keimen in Kontakt.

Wann kommen welche Zähne?

Häufig lassen sich zuerst die unteren Zähnchen sehen – und zwar meist die beiden Frontschneidezähne. Dann geht es mit den mittleren Schneidezähnen oben weiter, darauf folgen die seitlichen Schneidezähne. Zuletzt sind die Eck- und Backenzähne an der Reihe. 

Wann haben Babys alle Zähne?

Ihr Milchgebiss mit 20 Zähnen ist durchschnittlich zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr komplett. Das sind allerdings nur Orientierungswerte. Machen Sie sich nicht verrückt, wenn sich die Zähne bei Ihrem Kind mehr Zeit lassen. Sollte bis zum 18. Monat der erste Zahn immer noch auf sich warten lassen, gehen Sie am besten zum Zahnarzt.

Wann sollten Babys das erste Mal zum Zahnarzt?

Ist der erste Milchzahn da, steht auch der erste Zahnarztbesuch für Ihr Baby an. Diese frühe Premiere dient vor allem dazu, Kinder von Anfang an mit dem Zahnarzt und möglichen Untersuchungen vertraut zu machen. Zudem erhalten Sie als Eltern Tipps, was Sie bei der Mundhygiene der Kleinen ab jetzt zu beachten haben.

Und die Zähne wandern: Was tun, wenn Babys zahnen?

Zahnen kann ziemlich wehtun – klar, denn die Zähne schieben sich ja regelrecht durchs Zahnfleisch. Das drückt, juckt und spannt. Macht das Zahnen Ihrem Baby sehr zu schaffen? Dann können diese Tools und Tricks weiterhelfen.

Doppelt gut: Spielzeug und Zahnhilfe in einem

Wenn Babys zahnen: Doppelt gut: Spielzeug und Zahnhilfe in einem

Wenn Babys zahnen und Schmerzen haben, verschafft ihnen das Knabbern an Gegenständen meist Linderung. Einen Beißring werden sie also dankbar annehmen. Die bunten Zahnhilfen dienen gleichzeitig als Spielzeug, das die Kleinen von den Schmerzen ablenken soll.

Was hilft Babys beim Zahnen? 5 Tipps

  1. Zahnfleisch-Massagen: Viele Babys empfinden sanftes Reiben über das Zahnfleisch als angenehm, weil dadurch Druckgefühl und Juckreiz nachlassen. Massieren Sie etwa mit dem sauberen Finger oder einem sogenannten Fingerling – dabei handelt es sich um einen kleinen Finger-Überzug mit Noppen.
  2. Herumkauen: Wenn Babys zahnen, kauen sie oft intuitiv auf ihren Fingern. Noch besser Knabbern können sie an Beißringen. Besonders wohltuend sind kühlbare Modelle. Auch feuchte Waschlappen haben sich als schnelle Hilfe beim Zahnen bewährt. 
  3. Zahnungsgel: Wenn nichts hilft, können Sie auf schmerzstillende Gele oder Salben fürs Zahnfleisch zurückgreifen. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Kinderarzt beraten.
  4. Ablenken und Kuscheln: Manchmal genügt schon Aufmerksamkeit. Gemeinsame Spiele oder ausgiebige Schmuseeinheiten beruhigen die Kleinen, sodass Schmerzen erst mal vergessen sind.

Abstillen, wenn die ersten Zähnchen kommen?

Wenn Babys zahnen: Abstillen, wenn die ersten Zähnchen kommen?

Nicht nur für Babys kann das Zahnen schmerzhaft sein. Viele Mütter stellen sich mit dem Zahndurchbruch die Frage: Was, wenn das Baby beim Stillen beißt? Das kann passieren, ist aber kein Grund zum Abstillen und in den meisten Fällen schnell wieder abgewöhnt. Schieben Sie im Falle eines Bisses z. B. den kleinen Finger zwischen die Zahnleisten des Kindes oder nehmen es kurz von der Brust. Mit der Zeit wird Ihr Baby verstehen, dass es nicht beißen darf. 

Heute schon geputzt? Babyzähne richtig pflegen

Sobald die ersten Zähne da sind, gehört Zahnpflege auf den Tagesplan. Aber wie genau sieht die Mundhygiene der Kleinsten aus?

Zahnpflege-Tipps für kleine Putzweltmeister

Auch die erste zarte Zahnspitze ist vor Karies nicht sicher. Für gesunde Zähne ist regelmäßige Zahnpflege daher von Anfang an wichtig – und sollte nicht aufs Kleinkindalter verschoben werden. Außerdem: Je früher Kinder das Zähneputzen kennenlernen, desto selbstverständlicher wird es für sie.

Zahnputzplan für Babys: 

  • Beim ersten Zahn: Ist er zu erahnen, können Sie mit dem Putzen starten. Zunächst genügt es allerdings, mit einer Fingerzahnbürste einmal täglich kurz über den Zahn zu gehen. Das klappt gut auf dem Wickeltisch oder im Schoß von Mama oder Papa. 
  • Ab dem zweiten Zahn: kommt am besten schon eine Babyzahnbürste mit kleinem Kopf und weichen Borsten zum Einsatz. Putzen Sie zweimal täglich – einmal mit einer reiskorngroßen Portion Baby-Zahnpasta, einmal ohne.
  • Ab dem ersten Geburtstag: Nun gilt für die Kleinen derselbe Zahnputz-Rhythmus wie für Erwachsene: morgens und abends mit Kinderzahnpasta – und zwar jede Zahnfläche für jeweils ca. 10 Sekunden, zuerst unten, dann innen und außen. 

Wichtig: Babys und Kinder brauchen unbedingt ihre eigene Zahnbürste. Die von Mama oder Papa wäre deutlich zu hart – abgesehen davon, dass so Kariesbakterien übertragen werden könnten. 

Um Babyzähne vor Karies zu schützen, sollten die Kleinen außerdem keine gesüßten Tees oder Säfte bekommen. Ohnehin gilt bei der Ernährung: so wenig Zucker wie möglich.

Große Vorbilder für die Kleinen

Wenn Babys zahnen: Große Vorbilder für die Kleinen

Babys lieben es, Erwachsene nachzuahmen. Nutzen Sie das! Und beginnen Sie schon früh, sich vor Ihrem Kind die Zähne zu putzen. Dann ist Zahnpflege nichts gänzlich Unbekanntes mehr.

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