PICKEL AUSDRÜCKEN: DOS & DON’TS

Ein Pickel macht Ihnen zu schaffen und Sie würden ihn am liebsten ausdrücken? Wir verraten Ihnen, woran Sie erkennen, ob ein Pickel „reif“ ist und wie Sie ihn richtig ausdrücken.

SOLLTE MAN PICKEL AUSDRÜCKEN?

Auch wenn es schwerfällt: Pickel sollte man besser nicht selbst ausdrücken. Lassen Sie lieber nur ausgebildete Profis ran – sonst laufen Sie Gefahr, dass sich der Pickel weiter entzündet. Wenn die Versuchung aber zu groß ist, dann beachten Sie vorher unbedingt ein paar Regeln und gehen Sie mit Bedacht vor. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

WANN SOLLTE MAN PICKEL NICHT AUSDRÜCKEN?

  • Liegt der Pickel unter der Haut, fassen Sie ihn lieber nicht an. Denn: Drücken Sie an einem unterirdischen Pickel herum, wird er nur größer und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Pickelmale davontragen, steigt.
  • Leiden Sie an Akne? Dann ist das ein Fall für Ihre Dermatologin oder Ihren Dermatologen. Bei Akne handelt es sich nämlich nicht um vereinzelte Pickel und Mitesser, sondern um eine entzündliche Hauterkrankung.
  • Laut der Meinung von Experten sollten Sie Pickel im Bereich zwischen Nasenwurzel, Nase und Oberlippe besser in Frieden lassen. Breiten sich dort Entzündungen aus und gehen in die Tiefe, kann das ernste gesundheitliche Folgen haben.

Tipp: Wenn ein wichtiger Termin ansteht und es schnell gehen muss, dann hilft nur noch eins: Pickel richtig abdecken.

DAS HILFT GEGEN PICKEL: REINIGUNG, PFLEGE UND ERNÄHRUNG

Pickel entstehen, wenn Talgdrüsen verstopfen und sich Bakterien ansiedeln. Um das zu vermeiden, hilft eine Regulierung der Talgproduktion durch gesunde Ernährung sowie eine geeignete Pflege und Reinigung der Haut.

WANN DARF MAN EINEN PICKEL AUSDRÜCKEN?

Bevor Sie sich entscheiden, selbst Hand anzulegen und einen Pickel auszudrücken, gilt: Schauen Sie sich den Fiesling genau an! Den Pickel sollten Sie nur ausdrücken, wenn er auch wirklich „reif“ ist. Das erkennen Sie in erster Linie an seiner Farbe. Ein Pickel, der noch unter der Haut liegt, ist meist kaum sichtbar oder leicht bis stark gerötet. Tritt er an die Oberfläche, wird die Kuppe weiß – erst dann lohnt es sich, am Pickel zu drücken.

Schon gewusst? Die weiße Färbung in der Spitze des Pickels entsteht durch ein eitriges Sekret im Inneren. Deshalb spricht man in dem Fall auch von einem Eiterpickel.

Der Eiterpickel ist jetzt identifiziert. Aber wie geht es weiter? Damit sich der Pickel nicht noch mehr entzündet und Sie Ihre Haut beim Ausdrücken nicht verletzen, sollten Sie behutsam vorgehen. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie einen Eiterpickel richtig ausdrücken.

MITESSER AUSDRÜCKEN: WO IST DER UNTERSCHIED?

Mitesser sind quasi die Vorstufe zum Pickel und entstehen durch verstopfte Poren. Werden sie nicht gereinigt, sind Mitesser ein gefundenes Fressen für Bakterien – entzünden sie sich, entsteht ein Pickel. Deshalb sollte man sich rechtzeitig um die Unreinheiten kümmern. Die Mitesser auszudrücken ist nur eine Variante.


PICKEL SELBST AUSDRÜCKEN? SO GEHT’S!

Legen Sie selbst Hand an, dann bereiten Sie Ihre Haut gut auf die Prozedur vor und seien Sie behutsam.

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PICKEL RICHTIG AUSDRÜCKEN: SCHRITT-FÜR-SCHRITT

  1. Reinigen Sie Ihr Gesicht und Ihre Hände gründlich.
  2. Bereiten Sie Ihre Haut mit einem Gesichtsdampfbad oder warmen Kompressen vor. Die Wärme und Feuchtigkeit öffnen Ihre Poren.
  3. Wickeln Sie Kosmetiktücher um Ihre beiden Finger, mit denen Sie den Pickel ausdrücken möchten.
  4. Setzen Sie jetzt am Rand des Pickels an und drücken Sie sanft.
  5. Gibt der Pickel sanftem Druck nach, ist er bereit zum Ausdrücken. Wenn nicht, sollten Sie aufhören und ein paar Tage warten.
  6. Nehmen Sie den Talg, den der Pickel abgibt, mit einem sauberen Tuch auf.
  7. Drücken Sie vorsichtig aus verschiedenen Winkeln, um den Pickel zu leeren.
  8. Ist der Pickel geleert, reinigen Sie die Stelle mit einem antibakteriellen Toner und lassen Sie Ihre Haut für den Tag ruhen. So geben Sie der Wunde die Möglichkeit sich zu schließen.

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