UNREINE HAUT LOSWERDEN: SO GEHT'S

Endlich Schluss mit Unreinheiten: Was Sie gegen unreine Haut ausprobieren sollten, lesen Sie hier.

ERSTER SCHRITT GEGEN UNREINE HAUT: DIE URSACHE ERKENNEN

Sie fragen sich, warum Sie Ihre Unreinheiten einfach nicht loswerden? Um das richtige Mittel gegen unreine Haut zu finden, gilt es zunächst eine Frage zu klären: Wie kommt es zu den Unreinheiten?

WODURCH ENTSTEHT UNREINE HAUT?

In jungen Jahren lassen sich Hautprobleme auf die Pubertät zurückführen. Tritt unreine Haut mit 30 auf oder ging sie eigentlich nie so richtig weg, stehen viele vor einem Rätsel. Den Ursachen auf die Schliche zu kommen ist dann gar nicht so leicht. Denn: Manchmal sind es bereits Kleinigkeiten, die die Haut immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen.

Am besten machen Sie sich zunächst ein Bild über die möglichen Ursachen und beobachten Ihre Gewohnheiten. Alle Tipps gegen unreine Haut finden Sie weiter unten.

MIT UNREINER HAUT SIND SIE NICHT ALLEIN

Starker Hautglanz, große Poren, entzündete Pusteln: Unreine Haut betrifft viele Frauen und Männer auch nach der Pubertät. Häufig treten Unebenheiten im Gesicht auf – es können sich aber auch Pickel am Rücken oder im Dekolleté bemerkbar machen.

UNREINE HAUT: MÖGLICHE URSACHEN

  • Talgproduktion: Unsere Haut produziert Talg. Über die Poren gelangt er auf die Hautoberfläche und bildet dort einen natürlichen Schutzfilm. Produziert die Haut übermäßig viel Talg und kann dieser durch verhornte Hautschüppchen nicht vollständig ablaufen, bilden sich Unreinheiten.
  • Hormone: Die Talgproduktion wird über Hormone gesteuert – Androgene wie Testosteron regen sie beispielsweise an und können so für Unreinheiten sorgen. Hormonelle Schwankungen wie etwa in der Pubertät sind deshalb eine häufige Ursache unreiner Haut. Auch unreine Haut in der Schwangerschaft oder Pickel während des Zyklus werden durch Hormonschwankungen hervorgerufen.
  • Hautpflege: Unsere Haut ist ein sensibles System. Verwenden wir Reinigungs- und Pflegeprodukte, die nicht zu unserem Hauttyp passen, bringen wir sie schnell mal aus dem Gleichgewicht. Reinigen Sie beispielsweise unreine Gesichtshaut mit stark austrocknenden Produkten, zerstören Sie den natürlichen Hautschutzmantel. Ihre Haut reagiert dann mit einer erhöhten Talgproduktion – Unreinheiten entstehen.
  • Ernährung: Die Haut gehört zu den Entgiftungsorganen unseres Körpers. Verschlechtert sich das Hautbild, ist dies ein Zeichen dafür, dass im Inneren etwas nicht stimmt – oftmals macht sich auf diese Weise eine ungesunde Ernährung bemerkbar. Der Verzehr von vielen Süßigkeiten oder Fertigprodukten, aber auch der Konsum von Nikotin oder Alkohol können Ursachen für unreine Haut sein.
  • Klima: Wie gut die Qualität der Luft ist, hat Einfluss auf unser Hautbild. Generell enthält Großstadt-Luft beispielsweise vermehrt Feinstaub oder andere Schmutzpartikel, die für unreine Haut sorgen können. Auch starke Wärme oder Kälte kann die Haut belasten – dann ist sie wesentlich anfälliger für Unreinheiten.
  • Stress: Sind Sie im Alltag häufig gestresst? Auch das könnte eine Ursache für unreine Haut sein. Denn: Stresshormone wie Kortisol oder Adrenalin stimulieren die Aktivität der Talgdrüsen – Unreinheiten entstehen.
  • Textilien: Unsere Haut kommt tagtäglich mit Textilien wie Kleidung, Bettwäsche oder Handtüchern in Kontakt. Sie sind ausgezeichnete Bakterienträger und lassen Schmutz und Bakterien ganz unbemerkt an unsere Haut gelangen – das kann zu Unreinheiten führen. Gleiches gilt übrigens auch für den Mundschutz. 


10 TIPPS GEGEN UNREINE HAUT

Keine Sorge: Gegen unreine Haut kann man einiges tun. Von der richtigen Gesichtspflege bis hin zu kleinen Tipps für den Alltag – hier sind unsere 10 besten Tipps gegen unreine Haut.

1. SANFT, ABER GRÜNDLICH REINIGEN

Eine gründliche Gesichtsreinigung ist bei unreiner Haut wichtig. Allerdings kann zu häufiges Waschen auch einen negativen Effekt haben und den natürlichen Säureschutzmantel zerstören. Weil Ihre Haut diesen dann erneuern möchte, wird sie mit mehr Talgproduktion reagieren – Unreinheiten können entstehen. 

Als Faustregel gilt deshalb: Reinigen Sie unreine Haut mit milden, parfümfreien, am besten pH-neutralen Waschgelen und lauwarmem Wasser. Ihr Gesicht können Sie ganz ohne Bedenken morgens und abends waschen. Haben Sie auch am Körper mit Hautproblemen zu kämpfen, sollten Sie nicht zu häufig duschen.

Tipp: Lassen Sie Ihre Haut von Zeit zu Zeit von einem Kosmetiker oder einer Kosmetikerin ausreinigen. Bei einer solchen Behandlung werden Unreinheiten so ausgedrückt, dass sie sich nicht entzünden. Zudem sind wohltuende Peelings und angenehme Dampfbäder gegen Pickel meist inbegriffen – das tut nicht nur Ihrer Haut, sondern auch Ihrer Seele gut. Wünschen Sie auch zu Hause eine Tiefenreinigung? Gesichtswasser, Peelings und andere Produkte mit Frucht-, Salicyl- oder Milchsäure erfrischen die Haut gründlich.

2. FINGER WEG

Fassen Sie sich oft ins Gesicht? Meist ertappen wir uns beim Nachdenken dabei, wie wir mit unseren Fingern über Stirn und Kinn fahren oder unseren Kopf mit der Hand an der Wange sanft abstützen. Das sind Momente, in denen Bakterien ruckzuck auf die Haut gelangen und unreine Haut entstehen kann. Deshalb: Hände weg!

3. FETT- ODER ÖLHALTIGE CREMES VERMEIDEN

Bei unreiner Haut sollte Ihre Pflege auf Ihren individuellen Hauttyp abgestimmt sein – nur so bringen Sie Ihre Haut zurück in die Balance. Menschen, die mit Unreinheiten zu kämpfen haben, haben in der Regel einen fettigen Hauttyp. Allerdings können Unreinheiten auch bei anderen Hauttypen entstehen. 

Tipp: Sind Sie sich bezüglich Ihres Hauttyps unsicher, bitten Sie am besten Ihren Kosmetiker oder Ihre Kosmetikerin um eine Einschätzung. 

Generell gilt: Fett- oder ölhaltige Cremes sollten Sie bei unreiner Haut meiden, da sie die Poren zusätzlich verstopfen und Unreinheiten hervorrufen können. Ideal sind Formeln auf Gel-Basis. Sie spenden der Haut Nährstoffe und Feuchtigkeit – ganz ohne zu belasten.

4. TEXTILIEN HÄUFIG WECHSELN UND WASCHEN

Als Faustregel gilt: Alles, was nah an der Haut ist, sollte häufig gewaschen werden. Vor allem das regelmäßige Wechseln von Handtüchern und Bettwäsche kann helfen, unreine Haut loszuwerden.

5. VIEL FRISCHLUFT GENIESSEN

Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Stoffwechsel an – das tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Haut gut.

6. GESUND ERNÄHREN

Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe sind das A und O gegen unreine Haut. Denn für die natürliche Regeneration Ihrer Haut benötigt der Körper die richtigen Nährstoffe. Aber keine Sorge: Durch eine gesunde Ernährung mit frischem Gemüse, Vollkorn-Produkten und Hülsenfrüchten legen Sie bereits eine gute Basis, um unreine Haut von Innen zu bekämpfen.

Tipp: Greifen Sie öfter zu Lebensmitteln mit Antioxidantien. Sie stecken vor allem in Beeren und Nüssen – sind aber auch in vielen vitaminreichen Gemüsesorten enthalten.

Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und hemmen auf diese Weise Entzündungen Ihrer Haut. Achten Sie zudem auf Produkte mit viel Zink – ein Spurenelement, dass Sie vor allem in Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Sojabohnen, aber auch in Samen wie Mohn oder Kürbiskernen finden. Zink unterstützt die Zellteilung und sorgt so für frische und schöne Haut.

7. SMARTPHONE, KÖPFHÖRER UND CO. REINIGEN

Das Smartphone, aber auch Kopfhörer und weitere Geräte, die im Alltag öfter nah an der Haut getragen werden, sollten Sie regelmäßig reinigen. So verhindern Sie, dass Bakterien ganz unbemerkt auf die Haut gelangen.

8. MIT SPEZIELLEN PRODUKTEN SCHMINKEN

Generell spricht auch bei unreiner Haut nichts gegen Make-up. Schließlich lässt sich mit ein wenig Foundation, Abdeckstift und Puder ganz schnell ein reineres Hautbild zaubern. So fühlen Sie sich wohler – und das kommt letztlich auch Ihrer Haut zugute.

Wichtig beim Schminken ist, dass Sie auf fett- und ölfreie Formeln achten. Meist sind diese Produkte als nicht-komedogen gekennzeichnet. Sie sind leichter formuliert und lassen die Haut weiterhin atmen. Zudem gibt es Make-up, das Ihre Haut sanft mattiert – also überschüssiges Hautfett aufnimmt und so einen positiven Effekt auf Ihre Haut hat.

Tipp: Verwenden Sie gereinigte Schwämmchen und Pinsel und tragen Sie Make-up nur auf die zuvor gereinigte Haut auf. Nutzen Sie zum Schminken lieber die Hände? Kein Problem: Einfach vorher die Hände waschen und los geht's!

9. PARFUM VERMEIDEN

Unreine Haut ist empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Ihre natürlichen Abwehrkräfte sind geschwächt, weshalb Sie irritierende Stoffe wie etwa Parfum vermeiden sollten.

10. SONNENSCHUTZ VERWENDEN

Sonnenstrahlung fördert entzündliche Prozesse in der Haut. So kann es passieren, dass Unreinheiten nach einem Tag an der Sonne stärker werden. Deshalb ist Sonnenschutz Pflicht.

Tipp: Cremen Sie sich am besten mit Sonnenschutz-Produkten auf Gel-Basis ein. Sie hinterlassen ein angenehmes, nicht fettiges Hautgefühl und lassen Ihre Poren weiterhin atmen – für reine, gebräunte Haut.


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