Was hilft gegen Schwitzen? Tipps und Hausmittel

Was hilft gegen Schwitzen? Tipps und Hausmittel

Von Antitranspirant bis Salbeitee
Ein paar Tröpfchen Schweiß auf der Stirn oder feuchte Achseln – das passiert ständig und überall. Welche Tipps gegen Schwitzen helfen und warum die Körperfunktion wichtig ist, erfahren Sie hier.

Deodorant oder Antitranspirant: Welches Deo hilft gegen Schwitzen?

Deos schützen effektiv vor Achselnässe und unangenehmem Schweißgeruch. Es gibt sie in zahlreichen Anwendungsformen und mit verschiedenen Inhaltsstoffen – so können Sie das Deo optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Weniger schwitzen mit dem passenden Deo

Das Ziel ist klar: ein frisches, angenehmes Hautgefühl. Nur ist der Weg dahin individuell verschieden:

  • Deodorant (Deo ohne Aluminium): Wenn Sie weniger unter der Nässe leiden, aber unbedingt vor lästigem Schweißgeruch geschützt sein möchten, ist ein aluminiumfreies Deo die richtige Wahl. Antibakterielle Substanzen sorgen dafür, dass Sie frisch und gepflegt riechen. Weitere Inhaltsstoffe pflegen darüber hinaus die empfindliche Achselhaut und verhindern Hautreizungen, die durch Nässe, Reibung oder Rasieren entstehen könnten.

    Ideal, wenn Sie eher weniger schwitzen, sich im Alltag aber länger frisch fühlen und die Entstehung unangenehmer Gerüche verhindern wollen.

  • Antitranspirant (Deo mit Aluminium): Wer in der Regel große Mengen an Schweiß produziert, bekommt dieses Problem am besten mit einem Antitranspirant in den Griff. Die darin enthaltenen schweißhemmenden Aluminiumsalze – z. B. Aluminiumchlorid (ACH) – verengen die Schweißdrüsen und verhindern von vornherein, dass zu viel Flüssigkeit entsteht.

    Ideal, wenn schweißtreibende Situationen bevorstehen: Verwenden Sie ein Antitranspirant etwa bei Aufregung vor einem Date, Stress vor einem Bewerbungsgespräch, sportlichen Aktivitäten oder sommerlich hohen Temperaturen.
Mehr über Antitranspirante

Welches Deo? Immer eine individuelle Entscheidung!

Ob ein Deodorant oder ein Antitranspirant für Sie am besten geeignet ist und welche Anwendungsform – Stick, Spray, Roller oder Creme – Ihnen am meisten zusagt, finden Sie durch Ausprobieren heraus.

Weniger schwitzen dank Antitranspirant

Praktische Hausmittel gegen Schwitzen

Von passender Kleidung bis Salbeitee: Neben Deodorant und Antitranspirant können auch einfache Hausmittel und clevere Alltagstricks gegen Schwitzen helfen.

4 Tipps: Was hilft gegen Schwitzen?

  1. Kleidung: Tragen Sie Kleidung aus atmungsaktiven Naturfasern, um für Abkühlung zu sorgen. Synthetikstoffe können einen Hitzestau verursachen, der den Schweißfluss fördert.
  2. Achselrasur: Wirken Sie dem feuchtwarmen Klima unter den Acheln mit einer Rasur entgegen. Es gelangt mehr Luft an die Haut, so dass Sie etwas weniger schwitzen – vor allem aber riecht der Schweiß nicht so stark, weil das Bakterienwachstum gehemmt wird.
  3. Lauwarme Getränke: Eiskalte Getränke zur Abkühlung bei Hitze? Besser nicht. Die Kälte bringt die Wärmeregulierung des Körpers durcheinander – er heizt sich auf und wir schwitzen stärker. Ideal sind deshalb lauwarme Getränke.
  4. Salbeitee: Egal, ob frischer Salbei oder aus dem Beutel. Das Heißgetränk kann bei einigen Menschen den Schweißfluss vermindern. Es ist noch nicht endgültig geklärt, warum Salbeitee gegen Schwitzen hilft. Möglicherweise lässt sich die schweißhemmende Wirkung auf die ätherischen Öle zurückführen.
Tipps gegen Hitze

Zubereitung: Weniger schwitzen mit Salbeitee

3 Teelöffel Salbeiblätter oder 1 Beutel mit 1 Liter Wasser aufbrühen. Tee etwa 10 Minuten ziehen lassen – am besten lauwarm genießen. Wer täglich 1 Liter Salbeitee trinkt, wird schon bald einen positiven Effekt spüren und weniger schwitzen. Als Fußbad hilft der Tee auch gegen Schweißfüße.

Was verstärkt die Schweißbildung?

  • Hohe Temperaturen: Wenn die Temperaturen steigen, schwitzt der Körper stärker, weil er sich  herunterkühlt.
  • Nervosität und Stress: Prüfungen oder komplizierte Aufgaben lassen den Stresspegel steigen. Das kann zu Schweißausbrüchen führen. Die Nerven spielen verrückt und senden Impulse an die Schweißdrüsen.
  • Stark gewürzte Speisen: Scharfes Essen feuert den Stoffwechsel und damit auch den Schweißfluss an. Dies gilt übrigens auch für Alkohol.
  • Hormonelles Ungleichgewicht: Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Wärmeregulierung. Ein Ungleichgewicht kann zu Schweißausbrüchen führen. Dies macht sich bei vielen Frauen in Form von Hitzewallungen während der Wechseljahre bemerkbar.

Jeder Mensch schwitzt anders

Für die meisten ist Achselschweiß wohl die normalste Sache der Welt. Andere schwitzen hingegen stärker im Gesicht, an Händen und Füßen oder in der Nacht besonders stark. Alles kein Grund zur Sorge.

Fakten-Check: Warum schwitzen wir überhaupt?

Hat Schweiß einen Nutzen? Warum schwitzen einige Menschen stärker als andere? Hier finden Sie die Antworten zu den wichtigsten 7 Fragen rund ums Thema Schwitzen.

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