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Was tun gegen Schwitzen: Worauf es ankommt

Welche Tricks helfen bei Schweissausbrüchen?
Ein paar Tröpfchen Schweiß auf der Stirn oder feuchte Achseln – das passiert ständig und überall. Welche Tipps gegen Schwitzen helfen und warum die Körperfunktion wichtig ist, erfahren Sie hier.

Fakten-Check: Warum schwitzen wir?

Hat Schweiß überhaupt einen Nutzen? Und warum schwitzen einige Menschen stärker als andere? Der NIVEA-Experte Dr. Stephan Ruppert gibt Antworten auf Fragen rund um das Thema Schwitzen.

"Schwitzen ist lebensnotwendig"

Dr. Stephan Ruppert, Leiter Forschung & Entwicklung NIVEA Deodorant

Übergewicht kann starkes Schwitzen begünstigen

Starkes Schwitzen ist einfach nur lästig, denken die meisten. Ist das Schwitzen auch für irgendetwas gut?

Es ist tatsächlich lebensnotwendig. Schwitzen hilft dem Körper z. B. bei Hitze, den Temperaturunterschied auszugleichen. Das gilt auch bei Fieber. Der Schweiß verdunstet an der Hautoberfläche und entzieht dem Körper Wärme.

An welchen Stellen schwitzt man besonders stark, an welchen kaum?

Am meisten schwitzen wir den Handflächen, Fußsohlen, Achseln, an der Stirn und auf dem Kopf. Die Lippen besitzen überhaupt keine Schweißdrüsen. Dort schwitzt man also gar nicht.

Warum schwitzen einige Menschen besonders stark?

Starkes Schwitzen lässt sich oft auf erbliche Veranlagungen oder auf hormonelle Umstellungen wie die Wechseljahre zurückführen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Menschen mit Übergewicht anfälliger für übermäßige Schweißausbrüche sind als Normalgewichtige. Darüber hinaus kommen verschiedene Krankheiten wie Schilddrüsenfehlfunktionen sowie Medikamente als Ursache für starkes Schwitzen infrage.


Ausdauersportler schwitzen mehr

Woher kommt der strenge Schweißgeruch?

Frischer Schweiß riecht überhaupt nicht. Erst wenn Bakterien bestimmte Schweißbestandteile zersetzen, entsteht der unangenehme Geruch. Antibakterielle Substanzen in Deos hemmen das Bakterienwachstum und verzögern so die Geruchsbildung.

Ändert sich das Schwitzen im Laufe des Lebens?

Mit zunehmendem Alter schwitzen wir weniger, da die Aktivität der Schweißdrüsen abnimmt. Um nicht zu überhitzen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr umso wichtiger. Zusätzlich ändert sich bei älteren Menschen der Schweißgeruch. Es verändert sich u. a. das Zusammenspiel von Hautsekreten und Bakterienaktivitäten.

Schwitzen Sportler mehr als Untrainierte?

Von Ausdauersportlern wissen wir, dass sie tatsächlich ihre Schweißdrüsen mittrainieren. Ihr Körper kann in kurzer Zeit mehr Flüssigkeit produzieren und wird dadurch besser heruntergekühlt, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Bei Freizeitsportlern tritt dieser Effekt erst nach regelmäßigem Training ein.


Schwitzen lässt sich nicht immer beeinflussen

Wie stark wir schwitzen, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht alle von ihnen können wir so direkt beeinflussen wie unsere körperliche Fitness.

Weniger schwitzen mit dem passenden Deo

Starkes Schwitzen: Das bringt uns auf Hochtouren

Ob Schweißflecken auf der Kleidung oder ein feuchter Händedruck: kein Grund zur Beunruhigung! Denn nach Sport, Anstrengung oder bei hohen Temperaturen zeigt das lediglich, dass die körpereigene Klimaanlage bestens funktioniert.

Tipps gegen Schwitzen: Was hilft?

Geraten wir erst einmal ins Schwitzen, ist es meistens schon zu spät. Jetzt helfen nur noch Abkühlung, frische Kleidung und am besten eine lauwarme Dusche. Wer regelmäßig Schweißausbrüche erleidet, sollte vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Salbeitee gegen Schwitzen

Salbeitee hat eine schweißhemmende Wirkung und kann auch gegen Schweißfüße helfen.

3 Mittel gegen Schwitzen

Salbeitee: Egal, ob frischer Salbei oder aus dem Beutel. Das Heißgetränk kann bei einigen Menschen den Schweißfluss vermindern. Es ist noch nicht endgültig geklärt, warum Salbeitee gegen Schwitzen hilft. Möglicherweise lässt sich die schweißhemmende Wirkung auf die ätherischen Öle zurückführen.

Brühen Sie drei Teelöffel Salbeiblätter oder einen Beutel mit einem Liter kochendem Wasser auf. Lassen Sie den Tee ca. zehn Minuten ziehen und genießen ihn entweder heiß oder kalt. Wer täglich einen Liter Salbeitee trinkt, wird schon bald einen positiven Effekt spüren und weniger schwitzen. Als 15-minütiges Fußbad kann der Tee auch gegen Schweißfüße helfen.

Kleidung: Tragen Sie Kleidung aus atmungsaktiven Naturfasern, um für Abkühlung zu sorgen. Synthetikstoffe können einen Hitzestau verursachen, der den Schweißfluss fördert.

Achselrasur: Wirken Sie dem feucht-warmen Klima unter den Acheln mit einer Rasur entgegen. Dank besserer Belüftung schwitzen Sie etwas weniger – vor allem aber riecht der Schweiß nicht so stark, weil das Bakterienwachstum gehemmt wird.



Mittel gegen Schwitzen: Das passende Deo

Deos können effektiv vor Achselnässe und unangenehmem Schweißgeruch schützen. Es gibt sie in zahlreichen Anwendungsformen und mit verschiedenen Inhaltsstoffen – so können Sie das Deo optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen.

So helfen Deos gegen Schwitzen

Das Ziel ist klar: ein frisches, angenehmes Hautgefühl. Nur ist der Weg dahin individuell verschieden. Wer in der Regel große Mengen an Schweiß produziert, bekommt dieses Problem am besten mit einem Antitranspirant in den Griff. Das darin enthaltende schweißhemmende Aluminiumchlorid (ACH) verengt die Schweißdrüsen und verhindert von vornherein, dass zu viel Flüssigkeit entsteht.

Wenn Sie weniger unter der Nässe leiden, aber unbedingt vor lästigem Geruch geschützt sein möchten, ist ein aluminiumfreies Deo die richtige Wahl. Antibakterielle Substanzen sorgen dafür, dass Sie frisch und gepflegt riechen. Weitere Inhaltsstoffe pflegen darüber hinaus die empfindliche Achselhaut und verhindern dadurch Hautreizungen, die durch Nässe, Reibung oder Rasieren entstehen könnten.

Spray, Stick oder Roll-on? In puncto Wirkung ist das unerheblich. Alle Darreichungsvarianten wirken ähnlich effektiv. In seltenen Fällen hilft allerdings auch das beste Deo nicht: Manche Menschen leiden unter extremen Schweißausbrüchen, die nicht nur an den Achseln, sondern auch an Händen und Füßen auftreten. Bei einer solchen Hyperhidrose kann ein Arzt weiterhelfen. 

 


Welches Deo? Immer eine individuelle Entscheidung!

Ob ein Deo oder ein Antitranspirant für Sie am besten geeignet ist und welche Anwendungsform – Stick, Spray, Roller oder Creme – Ihnen am meisten zusagt, finden Sie durch Ausprobieren heraus.
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