Entdecken Sie NIVEA

Ich suche nach Informationen oder Produkten für

GRATIS: NIVEA Tasse Gepflegte Auszeit für entspannte Stunden ab einem Bestellwert von 20 Euro! Code: TASSE

spiele-wasser-header

Spiele im Wasser: So lernen Kinder mit Spaß schwimmen

Ideen und Tipps für Eltern

Eine spielerische Gewöhnung ans Wasser verleiht Kindern schnell Sicherheit im Schwimmbecken. Mit Spaß, ohne Druck und diesen Wasserspiel-Tipps motivieren Eltern ihren Nachwuchs auch zum Schwimmenlernen.

Schwimmspiele: Viel mehr als nur Planschen und Toben

Ein Wasserball oder eine Schwimmnudel reichen schon, um im Wasser Spaß zu haben. Diese Spiele eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Wer mag, kann sie auch als kleine Wettkämpfe austragen, z. B. an Kindergeburtstagen. Trainiert werden leichtere oder anspruchsvollere Fähigkeiten wie Springen ins Wasser oder Tauchen.

Spiel 1: Schwimmnudel-Rennen

schwimmnudel

Wassertiefe und Alter: Je nach Variante auch im flacheren Wasser und für Nichtschwimmer denkbar.

Spielanleitung: Die Kinder versuchen, sich mit der Poolnudel im Wasser so schnell wie möglich fortzubewegen. Es gibt mehrere Varianten: entweder sitzend auf der Schwimmnudel oder die Schwimmhilfe als Bogen vor dem Körper gehalten. Wer ist als Erstes im Ziel?

Trainingseffekt: Das Spiel mit Poolnudel kommt der Ausdauer und der Geschicklichkeit im Wasser zugute.

Spiel 2: Luftballonstubsen

Luftballonstubsen

Wassertiefe und Alter: Im flachen oder tiefen Wasser möglich – und auch für kleine Nachwuchsschwimmer zur Wassergewöhnung geeignet.

Spielanleitung: Ziel des Spiels ist es, einen Luftballon von Kind zu Kind zu transportieren – und so eine bestimmte Strecke im Wasser zurückzulegen. Dabei dürfen die Kinder den Luftballon nur mit einem vorher festgelegten Körperteil (z. B. Arm, Fuß oder Nase) über das Wasser schubsen. Die Luftballon-Staffel wird je nach Schwimmfähigkeit laufend oder schwimmend gespielt.

Trainingseffekt: Fast nebenbei trainieren die Kleinen bei diesem Spiel im Wasser ihre Koordination und lernen die Eigenschaften des Wassers kennen.

Spiel 3: Ball-Beschleuniger

Ballbeschleuniger

Wassertiefe und Alter: Mindestens stehtiefes Wasser, auch für Nichtschwimmer geeignet.

Spielanleitung: Das Kind schiebt einen Wasserball so schnell es geht durch das Wasser – je nach Können im Laufen oder im Schwimmen. Dabei sollte der Ball möglichst komplett oder zumindest halb unter der Wasseroberfläche tauchen. Das Wasserball-Spiel macht auch als Wettrennen Spaß.

Trainingseffekt: Übt Ausdauer und Koordination.

Spiel 4: Walfänger

Walfänger

Wassertiefe und Alter: Im stehtiefen Wasser, auch schon mit Schwimmanfängern möglich.

Spielanleitung: Dieses Spiel ist ein bisschen wie Fangen im Wasser. Der Walfänger steht in der Mitte, die Kinder (Wale) ordnen sich kreisförmig um ihn herum. Ziel des Fängers ist es, so viele Mitspieler wie möglich mit einem Wasserball abzuwerfen. Die Kinder dürfen allerdings nicht weglaufen. Abtauchen ist die einzige Möglichkeit, dem Ball auszuweichen. Wer jedoch untertaucht, ohne vom Fänger anvisiert worden zu sein, scheidet ebenfalls aus. Wer am längsten im Spiel bleibt, hat gewonnen und darf nun Walfänger sein.

Trainingseffekt: Die Kinder üben bei diesem Wasserspiel, zu tauchen und schnell zu reagieren.

Spiel 5: Stille Unterwasserpost

Unterwasserpost

Wassertiefe und Alter: Mindestens stehtiefes Wasser, auch im Anfängerkurs möglich.

Spielanleitung: Im Wasser ist das Spiel „Stille Post“ deutlich schwieriger als an der Luft. Dafür tauchen zunächst zwei Kinder unter. Dann ruft das erste einen Begriff unter Wasser, das zweite muss ihn erraten. Danach tauchen beide wieder auf. Das zweite Kind taucht nun mit einem dritten unter Wasser und gibt den geheimen Begriff weiter – so wird gespielt, bis das Wort beim letzten Kind angekommen ist.

Trainingseffekt: Gut zur Wassergewöhnung und trainiert Tauchen mit offenem Mund.

Spiel 6: Matten erobern

matten-wasser

Wassertiefe und Alter: Nicht in zu flachem Wasser, auch für Schwimmanfänger geeignet.

Spielanleitung: Zwei Mannschaften erobern nach einem Startsignal eine Luftmatratze. Die Matte muss groß genug für mehrere Personen sein. Wer schafft es zuerst, die Matratze für seine Gruppe einzunehmen? Kinder können auch gegen ihre Eltern antreten. Vorsicht, dass kein Kind unter die Matratze gerät.

Trainingseffekt: Springen, Tauchen, Wassergewöhnung, Rücksichtnahme, Zusammenhalt und Kreativität werden gefördert.

Spiel 7: Rakete

Rakete

Wassertiefe und Alter: Idealerweise im schwimmtiefen Wasser, auch schon für Schwimmanfänger möglich. Allerdings sollten sich die Kinder gut alleine über Wasser halten können.

Spielanleitung: Die Kinder bilden Zweierteams. Nacheinander legt sich jeweils ein Team so ins Wasser (Bauch- oder Rückenlage), dass Fußsohlen an Fußsohlen liegen. Dann heißt es für beide: kräftig abstoßen. Gewonnen hat das Team, das am meisten Strecke zwischen sich bringt. Für die Ausgangsposition brauchen die Kinder eventuell etwas Hilfe. Alternativ kann sich auch ein Kind am Beckenrand festhalten und sein Teammitglied mit den Füßen wegstoßen.

Trainingseffekt: Kinder trainieren das Gleiten und die Koordination im Wasser.

Spiel 8: Gruppensprünge

Gruppensprünge

Wassertiefe und Alter: Schwimmtiefes Wasser und nur für Kinder geeignet, die ans Wasser gewöhnt sind und schon erste Schwimmerfahrungen haben.

Spielanleitung: Die Kinder stehen in einer Reihe am Beckenrand, reichen sich die Hände und springen alle gleichzeitig ins Wasser. Schaffen sie es, nicht loszulassen? Der Spielleiter kann aber auch vor Spielbeginn festlegen, dass die Kinder beim Sprung ins Wasser an die Oberschenkel der Nachbarn fassen oder an die Schultern – denkbar ist alles, was Spaß macht und lustig aussieht.

Trainingseffekt: Dieses Wasserspiel stärkt den Zusammenhalt der Gruppe, und die Kinder lernen, ins Wasser zu springen.

Spiel 9: Schwimmbad-Getöse

schwimmbad

Wassertiefe und Alter: Dieses Spiel ist im flachen oder tiefen Wasser und für Anfänger und Fortgeschrittene möglich.

Spielanleitung: Es gibt zwei Mannschaften. Mannschaft A teilt sich noch mal in zwei Gruppen und stellt sich etwas entfernt voneinander ins Wasser. Dazwischen steht Mannschaft B. Während der eine Teil von Mannschaft A ihren Mitstreitern einen Begriff zuruft, stört die gegnerische Mannschaft B mit lautem Gebrüll. Wie viele Wörter versteht Mannschaft A in 2 Minuten? Danach wird gewechselt.

Trainingseffekt: Geübt wird die Kommunikation in lauten Situationen wie etwa im Schwimmbad.

Spiel 10: Staffel-Tauchen

Staffel tauchen

Wassertiefe und Alter: Das Wasser sollte mindestens stehtief sein. Weil die Kinder schon recht gut tauchen können müssen, eignet sich das Spiel für sichere Schwimmer ab dem Bronze-Abzeichen.

Spielanleitung: Bis zu 5 Kinder bilden eine Mannschaft. Die Kinder eines Teams stehen in einer Reihe hintereinander im Wasser. Alle grätschen die Beine möglichst weit. Das hintere Kind taucht unter den anderen durch und stellt sich an den Anfang der Reihe. Gewonnen hat das Team, in dem alle Kinder am schnellsten einmal getaucht sind.

Trainingseffekt: übt das Tauchen, die Orientierung unter Wasser und stärkt den Teamgeist.

Mit Spielen im Wasser erfolgreich schwimmen lernen

Im Schwimmunterricht sind Schwimmspiele längst etabliert. Schwimmlehrer setzen bei der Wassergewöhnung vor allem auf den spielerischen Lerneffekt, um die Kinder auf das Seepferdchen-Abzeichen vorzubereiten.

Was bringt es, Kinder spielerisch ans Wasser zu gewöhnen?

Kinder haben den natürlichen Drang, zu lernen und sich auszuprobieren. Besonders effektiv tun sie das, wenn sie Neues spielerisch entdecken können. Aus diesem Grund sind Spiele im Wasser aus Schwimmunterricht und Schwimmkursen heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfiehlt, bereits mit kleinen Kindern Schwimmspiele im flachen Wasser auszuprobieren. „Entscheidend ist, dass die Vorbereitung auf das Schwimmen in Form der Wassergewöhnung und Wasserbewältigung in einer spielerischen Atmosphäre stattfindet. Der Schwimmanfänger soll Vertrauen zum Wasser fassen, das ihn trägt. Darauf aufbauend lernt er dann, sich sicher im Wasser zu bewegen“, verrät Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung der DLRG.

Spiele im Wasser: Mehr Spaß beim Schwimmen

spass

„Komm, spiel‘ mit mir!“ Beim ersten Kontakt mit Wasser sollten Eltern ihre Kinder unbedingt begleiten. Wer gemeinsam mit den Kleinen in der Brandung, im Schwimmbecken oder im Pool spielt, sorgt nicht nur für strahlende Gesichter, sondern kann im Notfall auch sofort eingreifen.

Tipps für Eltern: Was gilt es, beim Spielen im Wasser zu beachten?

Zeigen die Kleinen Spaß am Planschen, sollten Eltern gemeinsam mit ihnen Schritt für Schritt das neue Element erkunden – um Badeunfälle auszuschließen, aber auch, um ihnen bei den Spielen im Wasser ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln: „Kleine Kinder müssen nicht nur in Sichtweite, sondern in Griffweite sein, sodass man jederzeit zugreifen kann, wenn das Kind beispielsweise das Gleichgewicht verliert, ins Wasser fällt und mit dem Kopf untertaucht.“

Mit Vertrauen und Spaß lassen sich die meisten Kinder auch langfristig zum Schwimmen motivieren. Hierbei rät Stöhr den Eltern jedoch zu Zurückhaltung: „Beim Schwimmenlernen ist es wichtig, dass Eltern keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen, zu viel wollen und damit das Kind überfordern. Der Spaß sollte über allem stehen. Die Leistung stellt sich dann wie von allein ein.“ Die korrekten Bewegungsabläufe und Schwimmstile lernen Kinder am besten in einem Schwimmkurs.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren