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Bart rasieren: Nass oder trocken?

Bart rasieren: Nass oder trocken?

Welche Rasurtechnik ist schonender für die Haut?

Irgendwann steht Mann vor der Frage: Nassrasur oder Trockenrasur? Welche Methode eignet sich am besten für Sie? Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe und Tipps für eine perfekte Rasur.

Trocken- oder Nassrasur: Was passt zu Ihnen?

Lieber mit dem Elektrorasierer den Bart rasieren oder zu Klinge und Schaum greifen? Was unterscheidet die Methoden – und welche ist sanfter zur Haut?

Nass oder trocken rasieren?

Wer seinen Bart nass rasiert, darf sich über ein gründliches Ergebnis und wunderbar glatte Haut freuen. Allerdings erfordern Technik und Vorbereitung etwas mehr Zeit als die Trockenrasur – und auch ein wenig Übung im Umgang mit der Klinge. Gerade bei den ersten Malen sind Hautreizungen und kleinere Schnittverletzungen nicht ungewöhnlich.

Ein elektrischer Rasierer bietet andere Vorteile. Die Rasur geht schnell von der Hand und erfordert kaum Vorbereitung. Die Klingen sind ummantelt, weshalb die Barthaare nicht so nah an der Haut gekappt und somit sanfter entfernt werden. Das heißt aber auch: Je nach Bartwuchs kann sich schon wenige Stunden später ein Bartschatten zeigen.

Eine Nassrasur ist ideal für Männer, die … 

  • sich ein besonders glattes Ergebnis wünschen. 
  • kaum zu Hautrötungen und Pickeln neigen.


Eine Trockenrasur passt perfekt zu Männern, die …

  • es bequem mögen. 
  • ein paar Stoppeln nicht weiter stören.
  • schnell gereizte Haut haben.

Mehr als eine Geschmacksfrage

Mehr als eine Geschmacksfrage

Die Wahl des Rasiermodells hängt sehr stark vom persönlichen Geschmack ab. Entscheidend ist aber auch, wie empfindlich Ihre Haut auf die jeweilige Methode reagiert. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert.

Glatt & geschmeidig: So rasieren Sie Ihren Bart richtig

Wie funktioniert die Nassrasur? Was müssen Männer beim Trockenrasieren beachten? Wir erklären beide Rasurtechniken Schritt für Schritt.

Nassrasur: Glatt und gründlich

Ausstattung: Wer seinen Bart nass rasieren möchte, benötigt einen Rasierer, Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife, Wasser und ein After Shave.

Vorbereitung: Gesicht mit einem Waschgel reinigen, um überschüssigen Talg zu entfernen. Verwenden Sie dabei am besten warmes Wasser. Dadurch weichen die Haare auf und lassen sich leichter von den Klingen kappen. Alternativ können Sie etwa 3 Min. ein feuchtwarmes Tuch auf den Bart legen. Tipp: Rasieren Sie sich direkt nach der warmen Dusche, um Zeit zu sparen.

Schritt 1: Rasierschaum fingerdick auftragen und etwa 3 Min. einwirken lassen, um das Haar weiter aufzuquellen. Der Schaum lässt die Klingen schonender über die Haut gleiten.

Schritt 2: Nun den Nassrasierer im leicht schrägen Winkel und mit wenig Druck führen. Wer gegen den Strich rasiert, erzielt ein extraglattes Ergebnis. Reagiert die Haut schnell gereizt, sollten Sie aber lieber in Wuchsrichtung der Haare rasieren. Ziehen Sie die Haut mit der freien Hand beim Rasieren straff. Das bringt die Barthaare auf Stand, die Klinge kann sie so besser fassen.

Zwischenschritt: Nach jedem Rasierzug den Rasierkopf mit Wasser ausspülen, damit die Stoppeln die Klingen nicht verstopfen.

Schritt 3: Reste von Rasierschaum abwaschen. Die Haut mit einem weichen Handtuch trocken tupfen. Dann ein desinfizierendes After Shave und einen pflegenden Balsam auftragen.

Trockenrasur: Unkompliziert und hautschonend

Ausstattung: elektrischer Rasierer und ein After Shave – das war‘s.

Vorbereitung: Achten Sie auf eine gute Beleuchtung, damit Sie alle zu rasierenden Haare gut sehen können. Wer den Bart trocken rasiert, sollte dies idealerweise vor dem Duschen tun. Sind Haare und Haut nämlich stark aufgeweicht, erwischt ein Elektrorasierer die Bartstoppeln weniger gut.

Schritt 1: Sie können direkt mit dem Rasieren loslegen. Halten Sie den Rasierapparat im 90-Grad-Winkel und fahren Sie mit leichtem Druck über die Haut. Ziehen Sie die Haut dabei etwas glatt. So kann der Scherkopf die Haare besser greifen.

Schritt 2: Danach Gesicht gründlich abwaschen, um alle abrasierten Härchen zu entfernen. Für ein angenehmes Hautgefühl nach der Rasur tragen Sie jetzt ein After Shave und eine Creme auf. Wenn Sie vermehrt zu Hautirritationen neigen, wählen Sie am besten Pflegeprodukte speziell für sensible Haut.

Bart rasieren: Tipps zur Ausstattung

Was ist besser: Einwegrasierer oder Mehrwegrasierer? Und was sollten Männer beim Kauf eines elektrischen Trockenrasierers beachten? Wir verraten, worauf es bei der Wahl des Rasiergeräts ankommt.

Nass rasieren: Einwegrasierer oder Mehrwegrasierer?

Einwegrasierer sind günstiger und wirken auf den ersten Blick handlicher. Allerdings stehen Sie Mehrweg-Modellen, bei denen Sie den Rasierkopf wechseln können, in einigen Dingen nach: 

  • Sie verfügen meist über weniger Klingen und stumpfen schneller ab. Bei Modellen mit weniger Klingen benötigen Sie mehr Züge für ein glattes Ergebnis, was Hautirritationen begünstigt.
  • Einwegrasierer haben keine Gummilamellen, die Barthaare auf Stand bringen.
  • Ihr Klingenkopf ist unflexibel und kann sich den Hautkonturen nicht so gut anpassen. So steigt das Risiko von Schnittverletzungen.


Plus: Ausgeklügelte Mehrwegsysteme bieten heutzutage neben dem Rasieren auch Funktionen zum Barttrimmen und Konturenschneiden. 

Insgesamt sind Mehrwegrasierer also vielseitiger und bieten alles, was Männer für eine schonende und gründliche Rasur brauchen.

Dennoch können Einwegrasierer eine gute und kostengünstige Zwischenlösung sein, auf Reisen zum Beispiel. Sie nehmen nämlich nur wenig Platz im Kulturbeutel weg.

Welcher Elektrorasierer passt zu mir?

Welcher Elektrorasierer passt zu mir?

Nassrasur ist nichts für Sie und Sie überlegen, sich einen Elektrorasierer anzuschaffen? Dann stellt sich jetzt die Frage: welches Modell? Grundsätzlich werden zwei Systeme unterschieden: eines mit schwingenden Klingen, eines mit rotierenden.

Elektrorasierer: Das sollten Sie wissen

  • Perfekt für Einsteiger: Sogenannte Folienrasierer arbeiten mit schwingenden Klingen, über denen eine Schutzfolie liegt. Diese Rasierer ermöglichen eine sanfte Rasur und gelten als besonders hautschonend. Zudem eignen sie sich gut für Konturen.
  • Das System für Profis: Rotationsrasierer sind mit 3 runden und unabhängig voneinander rotierenden Köpfen ausgestattet. Mit diesen Modellen können Sie in kreisenden Bewegungen über die Haut fahren. Sie erlauben eine schnelle, aber trotzdem gründliche Rasur. Die Handhabung erfordert etwas Übung.
  • Rasierer mit Akku oder nicht? Akku-Systeme bieten den Vorteil, dass Sie beim Rasieren nicht an das Kabel gebunden sind. Praktisch auf Reisen. Mit einer Schnellladefunktion können Sie den Rasierer auch nutzen, wenn Sie mal vergessen haben, ihn voll aufzuladen.
  • Hygiene-Tipp: Docking-Stationen mit integrierter Selbstreinigungsfunktion ersparen den Großteil der Reinigungsprozedur. Handarbeit ist dann nur gefragt, wenn sich z. B. nicht alle Härchen aus dem Schersystem automatisch gelöst haben.