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Die perfekte Nassrasur: Anleitung und Tipps

Die perfekte Nassrasur: Anleitung und Tipps

Richtige Rasurtechnik & Pflege für eine extraglatte Rasur

Mit diesen Tipps ist Rasieren ein Kinderspiel! Wir verraten, was du fürs Rasieren benötigst und wie die ideale Pflege danach aussieht.

Damit alles glattgeht: Die drei Schritte der Nassrasur

Stoppelfreie Haut? Ja. Rasurbrand und eingewachsene Haare? Bitte nicht. Mit guter Vorbereitung, der richtigen Technik und der passenden Pflege gelingt dir das ideale Glätte-Gefühl nach der Nassrasur.

1. Schritt: Die Vorbereitung

Für die Nassrasur brauchst du:

  1. ein Rasurprodukt wie Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife.
  2. einen Nassrasierer. Besonders schonend zur Haut sind Systemrasierer mit mehreren Klingen-Reihen und beweglichen Rasurköpfen.
  3. ein After Shave.

Du hast einen Vollbart?
Dann gilt für dich ein Zwischenschritt: Kürze den Bart mit einem Trimmer auf wenige Millimeter runter. Sonst geraten lange Haare zwischen die Klingen deines Rasierers und erschweren dir die Rasur.

Los geht‘s – Gesicht waschen und Bart einweichen:

  • Klären: Reinige dein Gesicht mit warmem Wasser und einem Waschgel deiner Wahl. Wenn du zudem zweimal pro Woche die Haut mit einem Peeling abreibst, hast du seltener mit eingewachsenen Haaren und Unreinheiten zu tun.
  • Einweichen: Lege ein feuchtwarmes Tuch für zwei bis drei Minuten auf den Bart. Oder dusche vorher warm – dann schlägst zu zwei Fliegen mit einer Klappe. Beides erleichtert dir das Rasieren, weil die Klingen weiche Haare besonders gut kappen.
  • Schäumen: Jetzt kommt der Rasierschaum fingerdick auf den Bart. Nach drei Minuten Einwirkzeit gleiten die Klingen geradezu über deine Haut.

Nass rasieren oder nicht?

Nass rasieren oder nicht

Männer, die zur scharfen Klinge und Rasierschaum greifen, dürfen sich über superglatte Haut freuen. Aber nicht jeder Hauttyp verträgt die Nassrasur gleich gut und für ganz Eilige könnte sie zu zeitintensiv sein.

2. Schritt: Richtig Nassrasieren

  • Startklar? Dann nimm den Rasierer in die Hand und fahr mit etwas Druck über deine Haut.
  • Welche Richtung? Gründlicher wird‘s entgegen der Haarwuchsrichtung, nur strapaziert die Rasur auf diesem Weg die Haut auch mehr. Mit dem Strich lohnt es sich, wenn deine Haut schnell gereizt reagiert.
  • Was kommt wann? Erst Wangen, danach Hals, dann das Kinn. Zum Schluss rasierst du um den Mund herum. Die Haut ist hier besonders dünn und die Stellen schwer erreichbar. Umso besser also, wenn der Rasierschaum hier lange Zeit hatte, deine Haare einzuweichen.
  • Wie vorgehen? Zieh deine Haut mit der freien Hand etwas straff – und zwar gegen die Wuchsrichtung. So stellen sich die Barthaare besser auf und die Rasur gelingt deutlich präziser.
  • Noch was? Damit die Klingen einsatzbereit bleiben, befreist du sie nach ein bis zwei Zügen mit warmem Wasser von Schaum und Stoppeln. Genauso wichtig: Fahre am besten nicht zu oft über dieselbe Stelle, um Hautreizungen zu vermeiden.

Bart rasieren: Mit oder gegen den Strich?

Beim Rasieren geschnitten: Nimmst du dir genügend Zeit?

Besser für deine Haut ist es, wenn du den Rasierer in Wuchsrichtung der Haare führst. Gegen den Strich wird das Ergebnis allerdings noch glatter, weil du so die Haare dichter an der Hautoberfläche abrasierst. Probiere einfach aus, womit du besser fährst.

3. Schritt: Die Pflege danach

  • Wasser marsch: Wasch dir dein Gesicht, um den restlichen Schaum loszuwerden und trockne es mit einem sauberen Handtuch vorsichtig ab.
  • Desinfizieren: Auf die rasierte Haut trägst du nun dein After Shave auf. Balsam oder Fluide fühlen sich super angenehm an. Bonus: Mit ihnen erfüllst auch gleich schon den ersten Pflegeschritt. Deine Haut reagiert schnell gereizt? Dann sind After Shaves ohne Alkohol die richtigen Rasur-Partner für dich.
  • Pflegen: Nach dem After Shave ist es Zeit, der Haut etwas Feuchtigkeit zu gönnen: Trage z. B. eine leichte Gesichtscreme auf, die mattiert und schnell einzieht.

Beim Rasieren geschnitten? Kann passieren und ist normalerweise nicht weiter schlimm. Mit sogenannten Rasier- oder Alaunstiften hast du kleine Blutungen schnell im Griff.

Wozu ist ein After Shave sinnvoll?

Eingewachsene Barthaare: Frisch und fertig

Die Klingen kappen nicht nur Barthaare, sondern kratzen auch über die oberste Hautschicht – nicht so super für deine Haut. Genau dann hilft ein After Shave: Es beruhigt sie und beugt Rasurbrand vor.

Rasierschaum, Rasiergel, Rasierseife: Was ist was?

So viel Auswahl in den Drogerie-Regalen und noch mehr Fragezeichen über deinem Kopf? Wir schaffen Klarheit.

Produkt-Guide für die Nassrasur

  • Rasierschaum kommt für gewöhnlich gebrauchsfertig aus der Dose. Er lässt sich besonders einfach anwenden: Dose schütteln, senkrecht sprühen, auftragen – genau richtig für dich, wenn du es eilig hast oder zum ersten Mal nass rasierst.
  • Rasiergel schäumt erst, wenn du es im Gesicht verteilst. Beim Dosieren solltest du aufpassen, denn Rasiergel ist äußerst ergiebig. Übrigens: Fürs Konturenrasieren gibt es spezielle Rasiergel-Varianten, die transparent bleiben. So behältst zu jeder Zeit den Überblick.
  • Rasiercreme kannst du wie Rasierschaum direkt auf die angefeuchtete Haut auftragen. Die Creme weicht die Haare auf und hinterlässt einen dünnen Gleitfilm auf der Haut – ganz so wie die anderen Rasurprodukte. Wundere dich aber nicht: Rasiercreme schäumt weniger.
  • Rasierseife musst du vorab in einer kleinen Schale aufschlagen. Dafür brauchst du einen Pinsel, mit dem du den Schaum dann auch im Gesicht verteilst. Ein wenig Aufwand, schon klar – doch der lohnt sich: Rasierseife ergibt einen feinen Schaum, der lange auf der Haut bleibt.

Schaumschläger: Welches Rasurmittel darf es sein?

Schaumschläger: Welches Rasurmittel darf es sein?

Schaum, Gel, Creme oder Seife: Alle Produkte lässt du drei Minuten einwirken, dann kann die Klinge des Nassrasierers widerstandslos über die Haut gleiten. Der Effekt bleibt also gleich, nur die Art des Schaums und die Anwendung unterscheiden sich. Teste dich ruhig mal durch.

Ran an den Bart – aber mit welchem Rasierer?

Je hochwertiger der Rasierer, desto schonender die Rasur. Wenn du ihn noch dazu gut behandelst, gleiten die Klingen lange reibungslos über deine Haut.

5 Vorteile von Mehrwegrasierern

  • Schonend: Systemrasierer sind mit mehreren Klingen ausgestattet. Für die Rasur bedeutet das: weniger Druck, seltener nachziehen und weniger Hautirritationen.
  • Flexibel: Bei guten Nassrasierern ist der Rasierkopf beweglich und kann sich deiner Gesichtskontur so optimal anpassen.
  • Komfortabel: Viele Modelle verfügen über Gummilamellen – äußerst nützliche Helfer. Sie heben deine Barthaare kurz vor dem Schnitt an und sorgen so für eine top Nassrasur.
  • Vielfältig: Manche Mehrwegsysteme sind wahre Multifunktionsmaschinen mit denen du rasieren, trimmen und konturieren kannst.

Einweg- oder Mehrwegrasierer?

Einwegrasierer sind günstiger und als Ersatzrasierer spricht gegen sie auch gar nichts. Für die regelmäßige Anwendung zu Hause lohnt es sich aber, in einen Systemrasierer zu investieren. Die Modelle verfügen über nützliche Extras, die dir eine schonende Nassrasur möglich machen.

Nassrasierer reinigen und aufbewahren

Säubern: Damit die Klinge möglichst scharf und frei von Rost sowie Bakterien bleibt, solltest du den Rasierer nach Gebrauch mit heißem Wasser von Schaum und Bartstoppeln befreien.

Trocknen und wegpacken: Lass den Rasierer an der Luft komplett trocknen und verstaue ihn erst danach im Kulturbeutel oder Badschrank.

Klingen wechseln: Wenn sich die Klingen weniger leicht über die Haut ziehen lassen, sind sie wahrscheinlich stumpf. Je nach Qualität bleiben Rasierklingen bis zu 10 Rasuren scharf. Danach tauschst du sie gegen neue.


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