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Rasieren oder nicht? Eine Typfrage!

Schönheitsideal streichelzarte, glatte Haut
Für viele Frauen ist das Rasieren von Beinen, Achseln und Intimbereich Teil der Pflegeroutine. Doch warum ist uns glatte Haut so wichtig?

Rasur als Pflegeritual

Rasieren, Waxing, Epilation oder Enthaarungscreme – es gibt viele Möglichkeiten der Haarentfernung. Während sich früher nur wenige Frauen mittels Rasur von ihrer Körperbehaarung trennten, gehört es heute zur täglichen Pflege und ist ein verbreitetes Schönheitsideal. Vor allem im Frühling wünschen sich Frauen eine tadellos glatte, samtweiche Haut.

Ohne Rasur – ohne mich!

Ob wir uns rasieren oder nicht, ist häufig eine Frage des Typs, der Jahreszeit oder der individuellen Präferenz. Doch laut einer aktuellen Studie rasieren sich 90 Prozent der deutschen Frauen mindestens einmal im Jahr, viele davon mehrmals pro Woche.

Rasurverhalten deutscher Frauen

Schöne, glatte Beine und gepflegte, rasierte Achseln – diese Körperregionen haben für deutschen Frauen den höchsten Stellenwert bei der Körperhygiene. Vor allem im Frühjahr und Sommer entfernen sich Frauen regelmäßig die Körperhaare. Doch der Großteil der Frauen rasiert sich über das ganze Jahr hinweg.

Laut Statista rasieren sich nahezu 100 Prozent der Frauen im Alter von 20 bis 35 Jahren den Intimbereich ganz oder teilweise. 97 Prozent entfernen sich die Achselhaare, an den Beinen tun dies immer noch 93 Prozent. Die geringste Priorität bei der Haarentfernung haben mit 34 Prozent die Arme.

Trotzdem stellen sich viele Frauen immer wieder die Frage: „Rasieren oder nicht?” Auf der einen Seite herrscht Unsicherheit darüber, ob die regelmäßige Rasur möglicherweise ungesund ist. Auf der anderen Seite steht ein Schönheitsideal, das sich allerdings je nach Epoche und aktuellen Trends immer wieder verändert.


Welche Funktion hat Körperbehaarung?

Die Natur hat uns mit einer mehr oder weniger starken Körperbehaarung beschenkt. Hat sie also eine wichtige Funktion, die mit der Rasur verloren geht? Tatsächlich erfüllt die ungeliebte Behaarung einen Zweck.

Rasieren? Nur mit der richtigen Pflege

Rasieren oder nicht: Brauchen wir unsere Körperbehaarung?

Ob wir uns rasieren oder nicht, sollte jede Frau von ihren persönlichen Vorlieben abhängig machen. Biologisch notwendig ist die Behaarung an Achseln, Beinen und im Intimbereich heute zumindest nicht mehr.

Nicht schädlich, aber auch nicht hygienisch notwendig

Selbstverständlich hat uns die Natur nicht ohne Grund mit Körperbehaarung ausgestattet. Im Laufe der Evolution hat sie jedoch ihre Bedeutung für das Fortbestehen der Menschheit verloren und die Dichte der Behaarung deutlich abgenommen. Vor Kälte und Hitze schützen wir uns stattdessen mit passender Kleidung. Heutzutage ist die Entscheidung für oder gegen die Rasur eine ganz persönliche: Womit fühlen Sie sich wohl?

Niemand muss sich dafür schämen, wenn er glaubt, einem verbreiteten Schönheitsideal nicht zu entsprechen. Aus medizinischer Sicht spricht aber auch nichts gegen das Rasieren – außer wenn die Haut empfindlich darauf reagiert. Kommt es beispielsweise häufig zu Rasurbrand, erhöht sich das Risiko für eingewachsene Haare, was wiederum sehr schmerzhaft sein kann.

Unzutreffend ist im Gegenzug aber die Annahme, dass die Rasur wesentliche medizinisch-hygienische Vorteile mit sich bringt: Achseln und Bikinizone lassen sich behaart wie unbehaart waschen. Entscheidend sind die individuellen Vorlieben.


Eine persönliche Entscheidung

Unabhängig von der Funktion der Körperbehaarung oder Trends sollten Sie frei entscheiden, ob Sie sich rasieren. Wenn Ihre Haut nicht zu Rasurbrand neigt, spricht nichts dagegen. Die Pflegerasur kann für ein angenehmes Hautgefühl sorgen, für die Hygiene ist sie nicht zwingend notwendig.

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