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Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Schwangerschaftsstreifen: Vorbeugen und loswerden

Was kann ich gegen Dehnungsstreifen am Bauch tun?

Wenn der Bauch wächst und wächst, kann das Bindegewebe schon mal nachgeben – die Folge: Schwangerschaftstreifen. Was dabei genau passiert und wie werdende Mütter vorbeugen können, erfahren Sie hier.

Was sind Schwangerschaftsstreifen?

Ein Baby braucht Platz im Bauch – und zwar von Tag zu Tag mehr. Wenn das Bauchvolumen schnell zunimmt, kommt die Haut manchmal nicht hinterher und es entstehen harmlose, aber manchmal ungeliebte Dehnungsstreifen.

Wie entstehen Geweberisse in der Schwangerschaft?

Bei den meisten Frauen beginnt der Babybauch ab der 14. Schwangerschaftswoche zu wachsen und legt dann rasch an Umfang zu. Auch Brüste, Oberschenkel und Po verändern sich. Für die Haut ist es gar nicht so einfach, da mitzuhalten:

  • Sie muss sich in kürzester Zeit dehnen, ist aber für eine so schnelle Veränderung häufig nicht ausreichend elastisch. 
  • In der Folge können kleine Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen. 
  • Die darunterliegenden Blutgefäße werden als sogenannte Schwangerschaftsstreifen sichtbar: Sie schimmern rot-bläulich durch die Oberhaut.

Dehnungsstreifen ohne Schwangerschaft?

Auch das ist möglich. Insbesondere Frauen und Männer mit einem genetisch bedingt schwächeren Bindegewebe sind von den kleinen Hautrissen betroffen. Dehnungsstreifen treten – meistens übrigens an Po und Hüfte – z. B. auf, wenn: 

  • Der Körper und damit auch die Haut in der Pubertät zu schnell wächst.
  • Gewichtszunahme oder starke Gewichtsschwankungen die Haut enorm beanspruchen. 
  • Die Haut durch spezielles Krafttraining bzw. extremen Muskelaufbau stark gedehnt wird.

Sind Schwangerschaftsstreifen Narben?

Sind Schwangerschaftsstreifen Narben?

Eine Narbe ist ein Ersatzgewebe, das sich infolge der Wundheilung bildet. Bei Schwangerschaftsstreifen entstehen Risse bzw. Wunden unter der Haut, die dann abheilen. Physiologisch gesehen handelt es sich also um Narben.

Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft: Bekomme ich sie oder nicht?

Ob Schwangerschaftsstreifen überhaupt entstehen und wie stark sie ausgeprägt sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab: 

  • Die wohl größte Rolle spielt die individuelle Beschaffenheit des Bindegewebes: Je mehr Kollagen es enthält, desto elastischer und widerstandsfähiger ist es – Schwangerschaftsstreifen treten dann entsprechend seltener auf.
  • Wie stark das Bindegewebe ist, bestimmen die Gene. Neben der genetischen Veranlagung beeinflussen auch Hormonspiegel, Ernährungsstil und Wasserhaushalt unser Bindegewebe.
  • Und schließlich hat selbst der Hautzustand seinen Anteil an der Entstehung von Dehnungsstreifen. Denn trockene Haut reißt schneller. Das bedeutet auch: Wenn Sie Ihre Haut mit richtiger Pflege geschmeidig halten, können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Wo treten Schwangerschaftsstreifen auf?

Schwangerschaftsstreifen machen sich nicht nur in der Region rund um den Bauch bemerkbar. Sie können sich an all den Stellen zeigen, die sich durch die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft verändern – wie unter anderem an Brust, Hüfte, Po und Oberschenkeln.

Schwangerschaftsstreifen sind keine Seltenheit

Schwangerschaftsstreifen sind keine Seltenheit

Während der Schwangerschaft leistet der Körper Schwerstarbeit – sichtbare Spuren sind da ganz normal. Bei mehr als der Hälfte aller Schwangeren treten Dehnungsstreifen auf – sie sind etwa ab dem 4. Monat möglich, die Wahrscheinlichkeit steigt jedoch zum Ende der Schwangerschaft. Wer sie bekommt und wer nicht, hängt mit der Stärke des Bindegewebes und anlagebedingten Faktoren zusammen.

Schwangerschaftsstreifen: Wie wahrscheinlich sind sie?

Schwangerschaftsstreifen treten bei mehr als der Hälfte aller werdenden Mütter auf. Meist sind sie ab dem 6. Monat sichtbar, wenige Wochen vor der Geburt des Nachwuchses dann umso ausgeprägter. 

Ist der Säugling sehr groß oder erwarten Sie Mehrlinge, wächst auch Ihr Babybauch naturgemäß stärker. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für Dehnungsstreifen. Auch wer während der Schwangerschaft sehr viel zunimmt, neigt eher zu den Hautrissen. 

Studien haben gezeigt, dass sehr junge Mütter häufiger betroffen sind, während Schwangerschaftsstreifen bei über 35-Jährigen etwas seltener vorkommen. Dafür sind unter anderem hormonelle Unterschiede verantwortlich.

Was ist die Linea nigra?

Was ist die Linea nigra?

Sieht aus wie ein Dehnungsstreifen, ist aber keiner: Bei vielen werdenden Müttern zeichnet sich die Schwangerschaftslinie „Linea nigra“ ab, die vom Bauchnabel bis zum Schambereich führt. Dahinter steckt eine verstärkte Melaninproduktion, die zu Pigmentierungen führt: dazu gehört auch die markante Schwangerschaftslinie. Nach der Geburt, wenn sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat, verschwindet sie wieder.

Was hilft gegen schwangerschaftsstreifen?

Streifenlos durch die Schwangerschaft: Ist das überhaupt möglich? Wie beuge ich vor und was kann ich tun, wenn sie schon da sind?

Schwangerschaftsstreifen vermeiden – geht das?

Schwangerschaftsstreifen vermeiden – geht das?

Wie schnell oder stark der Babybauch wächst, lässt sich von außen kaum beeinflussen. Dennoch können Schwangere bis zu einem gewissen Grad Dehnungsstreifen vorbeugen: Mit der richtigen Pflege und etwas Glück bleiben sie vollständig aus oder kommen nur vereinzelt zum Vorschein.

Wie kann man Schwangerschaftsstreifen verhindern?

  1. Reichlich trinken: Indem Sie Ihren Körper mit genügend Flüssigkeit versorgen, pflegen Sie Ihre Haut von innen – und halten sie so möglichst elastisch. Optimal sind rund 3 Liter Wasser am Tag, auch ungesüßte Tees und Saftschorlen tun der Haut gut.
  2. Gesunde Ernährung: In der Schwangerschaft ist eine bewusste, ausgewogene Ernährung besonders wichtig, um Ihr Baby mit Energie und Nährstoffen zu versorgen. Gleichzeitig stärken Sie die Haut von innen und vermeiden die Entstehung von Übergewicht.
  3. Sport treiben: Viele Sportarten können Sie auch während der Schwangerschaft ausführen, z. B. Gymnastik oder Walken. Bewegung kurbelt die Durchblutung an und stärkt das Bindegewebe. Wichtig: Ein gut sitzender BH stützt dabei die Brust und schützt sie vor Dehnungsstreifen.
  4. Kalte Güsse: Was die Durchblutung der Haut auf Trab hält, stärkt auch das Gewebe. Starten Sie mit einer warmen Dusche. Nach zwei Minuten wechseln Sie zu kühl und brausen nach und nach den Körper ab – am besten von unten nach oben und von außen nach innen. Nun duschen Sie wieder warm, bevor Sie den kalten Duschgang wiederholen.
  5. Regelmäßig cremen: Zur Babybauch-Pflege gehört auch das regelmäßige Eincremen und Einölen mit z. B. Body Lotion. So versorgen Sie die Haut mit Extra-Feuchtigkeit von außen, halten sie elastisch und unterstützen ein glattes Hautbild ohne Streifen.

Tipp: Bleiben Sie am besten die ganze Schwangerschaft über dabei – denn beim Cremen zählt Regelmäßigkeit. Um die Haut geschmeidig zu halten, schenken Sie ihr idealerweise morgens und abends Feuchtigkeit.

Balsam für den Babybauch: Hautpflege mit Öl

Balsam für den Babybauch: Hautpflege mit Öl

Wohltuende Pflege, nicht nur während der Schwangerschaft: Öl versorgt Ihre Haut mit Feuchtigkeit und erleichtert zudem das Massieren. Körperöle enthalten neben reinem Fett ausgewählte Pflegestoffe, speziell abgestimmt auf verschiedene Hautbedürfnisse.

Schwangerschaftsstreifen mit Öl und Massage pflegen

 Massagen wirken sich insgesamt positiv auf das Hautbild aus. Sie fördern die Durchblutung, die Haut wird besser mit Nährstoffen versorgt und der Stoffwechsel angeregt. Abgesehen davon, kommen Sie mal kurz zur Ruhe. Entweder alleine oder mit dem Partner – idealerweise gehören Öl-Massagen schon bald zu Ihrer täglichen Pflegeroutine.

So funktioniert die Standard-Massage:

  • Am besten eignen sich Produkte wie Körperöl oder Babyöl, weil sie hautpflegende Inhaltsstoffe enthalten. Sie können aber auch pure Öle wie Mandel- oder Jojobaöl verwenden. 
  • Massieren Sie zunächst das Öl mit sanften, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn in die Haut am Bauch ein. Üben Sie dabei nur leichten Druck aus und nehmen Sie sich ruhig fünf Minuten Zeit für die Massage. An Brust, Hüfte, Oberschenkeln und Po können Sie genauso vorgehen.

Tipp: Massagen sind auch unter der Dusche oder in der Badewanne möglich. Kreisen Sie mit einer weichen Bürste oder einem Massagehandschuh vorsichtig über die Haut an Bauch, Brust oder Hüfte, um deren Durchblutung zu fördern.

Zarte Fingerarbeit: Die Zupfmassage

Bei der sogenannten Zupfmassage ist ein wenig mehr Fingerfertigkeit notwendig:

  • Am besten verwenden Sie für die Zupfmassage ein Öl – Creme eignet sich hier weniger gut, da sie meist zu schnell einzieht.
  • Verteilen Sie das Öl in kreisenden Bewegungen auf der Haut.  
  • Zupfen Sie nun mit Daumen und Zeigefinger kleine Hautrollen leicht nach oben weg – eine nach der anderen. Auf diese Weise wandern Sie Ihren ganzen Bauch ab, oder Hüfte, Po, Oberschenkel und Co.

Wichtig: Um keine vorzeitigen Wehen auszulösen, sollten Sie den Bereich Nahe des Schambeins aussparen. Zwei bis drei Wochen vor der Geburt verzichten Sie lieber ganz auf Zupfmassagen, ölen Sie den Bauch dann am besten nur noch ein.

In allen Formen schön: Jeder Babybauch ist etwas Besonderes

In allen Formen schön: Jeder Babybauch ist etwas Besonderes

Ganz groß, sehr klein, mit Streifen oder ohne: Jeder Babybauch sieht anders aus. Bei allen Frauen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Haut trotz vorbeugender Maßnahmen übermäßig dehnt und einreißt. Aber mal ganz ehrlich – was sind schon ein paar Streifen im Vergleich zu den vielen großartigen Momenten mit Kind, die vor Ihnen liegen?

Mein Mama-Bauch: Ein einzigartiges Souvenir

Mein Mama-Bauch: Ein einzigartiges Souvenir

Schwangerschaft und Geburt hinterlassen Spuren. Es braucht Zeit, bis sich das Bindegewebe erholt hat und nicht alle Zeichen der Schwangerschaft verschwinden wieder völlig. Denken Sie immer daran: Schlaffe Haut oder Dehnungsstreifen erinnern Sie an das Wunder der Geburt und daran, welche unglaubliche Leistung Ihr Körper vollbracht hat.

Können Dehnungsstreifen verschwinden?

 Mit der Zeit heilen die Risse im Bindegewebe wie andere Verletzungen von allein. Das erkennen Sie daran, dass die anfangs violetten Verfärbungen verblassen. Nach und nach schimmern Schwangerschaftsstreifen silbrig, ganz verschwinden sie in de Regel jedoch nicht.

Die beanspruchte Haut sollten Sie dennoch weiterhin mit feuchtigkeitsspendenden Cremes und Ölen pflegen. Im Laufe der Zeit werden Schwangerschaftsstreifen immer blasser und fallen deutlich weniger auf. Darüber hinaus gibt es mehrere dermatologische Verfahren, mit denen Sie nachhelfen können.

Schwangerschaftsstreifen entfernen lassen: 2 Möglichkeiten

Dermatologen bieten verschiedene Methoden an, um Dehnungsstreifen zu entfernen bzw. zu reduzieren. In der Regel soll dabei das vorhandene Gewebe zerstört und die Neubildung von Bindegewebe angeregt werden. Ob und wie wirksam solche Therapien sind und welche Nebenwirkungen es geben kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Halten Sie dazu Rücksprache mit einem Hautarzt

  1. Dehnungsstreifen lasern: Bei der Lasertherapie gibt es unterschiedliche Herangehensweisen – beispielsweise eine Behandlung mit einem Farbstofflaser, um Blutgefäße zu zerstören. Den größten Effekt verspricht die Methode bei relativ frischen Dehnungsstreifen.
  2. Microneedling gegen Schwangerschaftsstreifen: Dabei wird die oberste Hautschicht mit einem Dermaroller behandelt. Feine Nadeln führen zu gewollten, kleinen Verletzungen. Diese regen die Haut zur Regeneration an, was das Erscheinungsbild von Narben verbessern kann.

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