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Wie Sie Dehnungsstreifen vorbeugen

Die perfekte Pflege gegen Schwangerschaftsstreifen
Etwa jede zweite Frau bekommt während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Doch wie entstehen sie überhaupt und wie können werdende Mütter Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Schwangerschaftsstreifen: So entstehen sie

Wenn der Babybauch während der Schwangerschaft wächst, muss die Haut mitwachsen und sich dehnen. Nimmt das Bauchvolumen zu schnell zu, kommt die Haut nicht hinterher und es entstehen die harmlosen, aber ungeliebten Dehnungsstreifen.

Schwangerschaftsstreifen sind keine Seltenheit

Bei vielen Frauen treten im Laufe der Schwangerschaft Dehnungsstreifen auf. Das hängt mit der Stärke des Bindegewebes und weiteren Faktoren zusammen. Ob und wie stark sie sich entwickeln, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.


Ursachen von Schwangerschaftsstreifen

Der Babybauch beginnt bei den meisten Frauen ab der vierten Schwangerschaftswoche zu wachsen und nimmt dann stark an Volumen zu. Auch Brüste, Oberschenkel und Po verändern sich. Eine Schwangerschaft stellt die Haut damit vor eine große Herausforderung: Sie muss sich in kürzester Zeit dehnen, ist aber für eine so schnelle Veränderung häufig nicht ausreichend elastisch. In der Folge können kleine Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen.

Dadurch werden die darunterliegenden Blutgefäße als Schwangerschaftsstreifen sichtbar. Sie scheinen dann rot-bläulich durch die Oberhaut. Dank der körpereigenen Heilungsprozesse wächst das Bindegewebe zwar wieder zusammen, die Dehnungsstreifen bleiben jedoch als helle Narben weiterhin sichtbar.

Wann und in welchem Ausmaß diese auftreten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben der genetischen Veranlagung spielen die Hormonumstellung während der Schwangerschaft sowie Ernährung und Wasserhaushalt eine Rolle. Bis zu einem gewissen Grad können Sie mit richtigen Pflege Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.


Wo und bei wem können Schwangerschaftsstreifen entstehen?

Die Anfälligkeit für Dehnungsstreifen hängt insbesondere von der individuellen Beschaffenheit des Bindegewebes ab. Je mehr Kollagen es enthält, desto elastischer und weniger anfällig für Verletzungen ist es. Schwangerschaftsstreifen treten entsprechend seltener auf. Der Kollagenanteil im Bindegewebe ist genetisch bedingt. Die körpereigene Produktion lässt sich aber durch regelmäßigen Sport sowie eine ausgewogene Ernährung zusätzlich anregen.

Bei Frauen, die ein sehr großes Kind oder Mehrlinge austragen, wächst der Babybauch besonders stark an. Damit steigt auch Wahrscheinlichkeit für Schwangerschaftsstreifen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass sehr junge Mütter um 18 Jahre häufiger betroffen sind, während Schwangerschaftsstreifen bei Frauen über 35 Jahren deutlich seltener auftreten. Verantwortlich hierfür sind unter anderem Unterschiede im Hormonhaushalt.

An diesen Stellen können Dehnungsstreifen auftreten:

  • Bauch
  • Hüfte
  • Oberschenkel
  • Po
  • Rücken
  • Brüste
  • Oberarme




Beschaffenheit des Bindegewebes entscheidend

Schwangerschaftsstreifen können an den verschiedensten Stellen am weiblichen Körper auftreten. Dazu gehören u.a. die Oberschenkel, der Po und der Bauch. Ob eine Frau Dehnungsstreifen bekommt, hängt vor allem mit den genetischen Voraussetzungen zusammen. Auch das Alter spielt eine Rolle.

So können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Wie schnell oder stark der Babybauch wächst, lässt sich von außen kaum beeinflussen. Dennoch können Schwangere bis zu einem gewissen Grad Dehnungsstreifen vorbeugen: Mit der richtigen Pflege und etwas Glück bleiben sie vollständig aus oder sie kommen nur vereinzelt zum Vorschein.

Die beste Pflege für Ihren Babybauch

Massagen gegen Schwangerschaftsstreifen

Eine weitere Möglichkeit, Dehnungsstreifen vorzubeugen sind Massagen. Sie lassen sich alleine oder mit dem Partner durchführen – idealerweise gehören sie schon bald zu Ihrer Pflegeroutine. Hier erklären wir Ihnen vier verschiedene Massage-Anwendungen.

Massagen mit Öl

Reiben Sie Bauch, Hüfte und Oberschenkel mit Öl ein und massieren Sie es mit sanften, kreisenden Bewegungen in die Haut. Diese Massage können Sie einmal täglich durchführen. Am besten eignen sich Produkte wie Babyöl, Bodylotion oder Hautcreme, aber auch Öle wie mildes Mandelöl, Weizenkeimöl oder Jojoba-Öl, da sie Ihre Haut gleichzeitig mit Feuchtigkeit versorgen. Eine kalte Dusche nach der Ölmassage fördert zusätzlich die Durchblutung.

Bei einer sogenannten Zupfmassage ziehen Sie Ihre Haut Stück für Stück entlang des Bauchs hoch und rollen sie sanft zwischen Daumen und Zeigefinger. Am besten verwenden Sie hierbei ebenfalls ein Öl. Creme eignet sich weniger gut, da sie meist zu schnell einzieht. Wenn Sie bereits zwei bis drei Wochen vor der Geburt stehen, sollten Sie diese Massage nicht mehr durchführen, da sie Wehen auslösen könnte.

Mehr Feuchtigkeit für gespannte Haut

Öl versorgt Ihre Haut zum Einen mit Feuchtigkeit und erleichtert zudem das Massieren.


Bürstenmassage

Eine Massage mit Bürsten fördert die Durchblutung der anfälligen Körperstellen. Achten Sie vor Gebrauch darauf, dass die Bürsten weich und hautfreundlich sind.

Sanfte Pflege unter der Dusche

Die Bürstenmassage wird in Kombination mit Wasser durchgeführt. Unter der Dusche kreisen Sie mit einer weichen Bürste vorsichtig über die gefährdeten Hautpartien, z. B. Brust oder Hüftbereich, um deren Durchblutung zu fördern. Tupfen Sie Ihre Haut danach sanft ab und pflegen Sie sie mit einer reichhaltigen Creme oder einem Öl, um Feuchtigkeit von außen zu spenden.

Sie können Schwangerschaftsstreifen auch vorbeugen, indem Sie etwa dreimal in der Woche Kneippgüsse machen. Dazu duschen Sie Po, Oberschenkel und Brust im Wechsel je fünfmal mit warmem und kaltem Wasser ab. Wichtig ist, dass der Wasserdruck nicht zu stark ist. Alternativ eignet sich auch ein einfaches Gefäß zum Gießen. Durch die abwechselnden Temperaturreize wird die Durchblutung der Haut für einen längeren Zeitraum angekurbelt.

Schwangerschaftsstreifen – was nun?

Trotz vorbeugender Maßnahmen ist es möglich, dass Dehnungsstreifen auftreten. Sind sie einmal entstanden, lassen sie sich auf natürliche Weise nur schwer entfernen, aber bis zu einem gewissen Grad abmildern.

Jeder Babybauch ist etwas Besonderes

Bei jeder Frau besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass die Unterhaut während der Schwangerschaft trotz vorbeugender Maßnahmen reißt. Am besten ist es, die Haut besonders an diesen Stellen weiterhin intensiv zu pflegen und die Schwangerschaftsstreifen als etwas Besonderes zu akzeptieren.

Pflege ist das A und O

Auch wenn Sie während Ihrer Schwangerschaft viel trinken, sich regelmäßig bewegen sowie sich gesund und ausgewogen ernähren, können Dehnungsstreifen entstehen. Wenn Sie diese jetzt als einen Teil von sich und als etwas Besonderes ansehen, werden Sie sie schon bald nicht mehr als störend empfinden. Denken Sie immer daran: Schwangerschaftsstreifen erinnern Sie an das Wunder der Geburt.

Schwangerschaftsstreifen sind Risse im Bindegewebe – und damit kleine Wunden. Das bedeutet, dass sie wie andere Verletzungen mit der Zeit von alleine abheilen. Das erkennen Sie daran, dass die anfangs rot-bläuliche Färbung schwächer wird. Die eigentlichen Risse werden heller und verwandeln sich in Narben. Auf natürlichem Weg lassen sich diese nicht entfernen. Die beanspruchte Haut sollten Sie dennoch weiterhin mit Cremes und Ölen pflegen, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen und zu beruhigen. Auf diese Weise werden die Schwangerschaftsstreifen mit der Zeit immer blasser und fallen deutlich weniger auf.


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