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Was tun gegen trockene Kopfhaut?

Was tun gegen trockene Kopfhaut?

Pflege-Tipps bei Juckreiz und Schuppen

Wenn es am Kopf juckt und spannt und sich Schuppen bilden, dann ist meist trockene Kopfhaut die Ursache. Diese Tipps verraten Ihnen, welche Pflege für Kopfhaut und Haare jetzt die richtige ist.

Die ideale Pflegeroutine: Was hilft bei trockener Kopfhaut?

Wenn Sie zu trockener Kopfhaut neigen, dann können Sie mit einer schonenden Haarpflegeroutine die natürliche Balance der Kopfhaut wiederherstellen. Mit unseren Tipps zum Waschen, Föhnen und Verwöhnen lassen sich Juckreiz und Schuppenbildung vorbeugen und abmildern.

Wie trockener Kopfhaut vorbeugen?

Wenn bei Ihnen häufig ein Jucken auftritt und Sie trockener Kopfhaut vorbeugen möchten, ist es vor allem wichtig, Ihre Haare und Kopfhaut nicht zu strapazieren:

  • Föhnen Sie Ihre Haare nicht zu heiß
  • Nutzen Sie Styling-Produkte mit niedrigem Alkoholgehalt
  • Sprühen Sie Haarspray nicht direkt auf die Kopfhaut

Grundsätzlich hilft grundsätzlich eine milde Pflegeroutine dabei, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Pflege-Tipps bei juckender und trockener Kopfhaut finden Sie rechts.

Was tun bei extrem trockener Kopfhaut?

Wenn sich Ihre Kopfhaut trotz sorgfältiger Pflege nicht beruhigt, können auch eine Allergie oder Hauterkrankungen infrage kommen. Lassen Sie diese möglichen Auslöser von einem Hautarzt abklären.

DIY-Haarkuren als Hausmittel gegen Trockene Kopfhaut

Nicht nur milde Pflegeformeln von Shampoos, auch einfache Hausmittel verwöhnen die Kopfhaut. Lassen Sie sich von unseren Rezepten und Anleitungen inspirieren!

Was kann man gegen trockene Kopfhaut machen? Hausmittel Öl hilft

Um die Symptome trockener Kopfhaut zu mildern, muss die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden – reichhaltige Öle oder DIY-Haarkuren aus Hausmittel können Ihrer Kopfhaut die notwendige Portion Pflege spendieren.

Welches Öl für trockene Kopfhaut?

Benutzen Sie möglichst naturbelassenes Öl – die pflegenden Inhaltsstoffe bleiben so besser erhalten. Bei juckender Kopfhaut eignen sich zum Beispiel Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl oder auch Mandelöl.

Ist Kokosöl gut für die Kopfhaut?

Kokosöl steckt voller natürlicher Antioxidantien wie Vitamin E, enthält antibakterielle Laurinsäure und pflegt somit, ohne die Haare schnell zu beschweren.

Tipp: Pflegen Sie die Kopfhaut lieber mit einer kleinen Menge Kokosöl und lassen Sie diese einwirken, bevor Sie die Haare mit lauwarmen Wasser ausspülen. So wirken die Haare nicht strähnig.

Olivenöl über Nacht einwirken lassen

Olivenöl über Nacht einwirken lassen

Ohne große Vorbereitungen kommt die selbst gemachte Olivenölkur aus: Mit einer Pipette einige Tropfen Bio-Olivenöl auf die Kopfhaut geben und einmassieren. Am besten über Nacht einziehen lassen. Eine Duschhaube oder etwas Klarsichtfolie verhindert, dass das Öl auf Ihr Kopfkissen tropft.

Haarkur mit Avocado, Jojobaöl und Weizenkeimöl

Haarkur mit Avocado

Zutaten: 1 Avocado, 1 TL Jojobaöl, 1 TL Weizenkeimöl. Zubereitung & Anwendung: Das Fruchtfleisch der Avocado zerdrücken und mit Jojobaöl und Weizenkeimöl mischen. Direkt am Haaransatz auftragen und mit leichtem Druck einmassieren. Nach 30 Minuten mit lauwarmem Wasser ausspülen.

Das Gelbe vom Ei

eigelb

Zutaten: Eigelb. Zubereitung & Anwendung: Das Eigelb nach der Haarwäsche direkt am Haaransatz einmassieren. Am besten über Nacht einwirken lassen und danach mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Honig-Quark-Maske

honig-quark

Zutaten: 3 EL Quark und 3 EL Honig. Zubereitung & Anwendung: Die Zutaten vermischen und in den feuchten Haaransatz einmassieren. 5 bis 10 Minuten einwirken lassen und sanft mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Aloe-Vera-Gel

Aloe Vera in purer Form auf der Haut anwenden

Zutaten: Aloe-Vera-Gel. Zubereitung & Anwendung: Massieren Sie eine kleine Menge reines Aloe-Vera-Gel in die feuchte Kopfhaut ein. Lassen Sie die Haare lufttrocknen, um die Kopfhaut nicht zu reizen. Sie brauchen das Gel nicht ausspülen.

Wenn die Haut die Balance verliert: Ursachen trockener Kopfhaut

Trocknet die Kopfhaut aus, ist ihre Fett-Feuchtigkeitsproduktion und der Erneuerungsprozess der Zellen aus dem Takt geraten. Dafür können ganz verschiedene Einflüsse verantwortlich sein.

Was tun gegen trockene Kopfhaut: Ursachen abmildern

Was tun gegen trockene Kopfhaut?

Nicht nur die richtige Pflege hilft bei trockener Kopfhaut. Vor allem im Herbst und im Winter strapaziert trockene Heizungsluft die Haut. Zu Hause kann ein Luftbefeuchter den Effekt abmildern.

Was die sensible Kopfhaut strapaziert

Die Kopfhaut unterscheidet sich deutlich von anderen Hautarealen des Körpers. Sie ist nicht nur dicker, sondern weist auch besonders viele Talg- und Schweißdrüsen sowie Haarfollikel auf. Die Drüsen geben ein Sekret an die Hautoberfläche ab, das dort zu einem schützenden Film verschmilzt.

Der Fettfilm hält die Haut geschmeidig und umhüllt hauchzart jedes einzelne Haar. Produzieren Talg- und Schweißdrüsen nicht ausreichend Sekret, wird der sogenannte Säureschutzmantel dünn und löchrig – die Kopfhaut trocknet aus.

Was die Kopfhaut zusätzlich strapazieren kann: 

  • Coloration
  • Mechanische Reibung (Mützen, Bürsten mit Kunststoffborsten)
  • Salzwasser oder Chlorwasser
  • UV-Strahlung (Die sensible Kopfhaut neigt zu Sonnenbrand)
  • Hormonelle Schwankungen
  • Starke Hitze (Sonne, heißes Föhnen, heißes Wasser)
  • Starke Kälte

Folgen auf trockene Kopfhaut Schuppen?

Neben kraftlosem, sprödem Haar und Juckreiz kann Schuppenbildung eine weitere Begleiterscheinung von trockener, irritierter Kopfhaut sein.

Trockene Schuppen entstehen, wenn der Erneuerungsprozess der Haut aus dem Gleichgewicht gerät:

  • Produziert die Haut zu schnell neue Hornzellen, schafft sie es nicht, die abgestorbenen Zellen rechtzeitig abzustoßen.
  • Infolge verklumpen die winzigen Hornplättchen miteinander und rieseln als kleine weiße Flöckchen aus den Haaren.

Fettige Schuppen werden hingegen durch einen speziellen Hefepilz verursacht.

Besonders häufig kommt es im Winter zu Schuppenbildung: Kälte und Heizungsluft können sensibler Kopfhaut wertvolles Fett entziehen und dafür sorgen, dass sie aus der Balance gerät.

Beruhigt sich die Kopfhaut wieder und die Regenrationsprozesse laufen auf Normalmodus, verschwinden auch die Schuppen. Eine intensive Feuchtigkeitspflege sowie milde Haarpflegeprodukte unterstützen die Kopfhaut dabei.

Fördern Mützen die Schuppenbildung?

Fördern Mützen die Schuppenbildung?

Das Klima unter der Mütze ist schnell warm und feucht – das fördert die Talgproduktion und die Bildung von fettigen Schuppen. Tragen Sie Mützen dann besser nur draußen und bei starker Kälte. Bei trockener Kopfhaut sind Mützen hingegen kein Problem.

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