Parabene in Kosmetika

Warum Konservierungsstoffe und Parabene?

Was ist das? Wo wird es eingesetzt? Und wie wirkt es?
Die Tagescreme steht im warmen Badezimmer. Die Sonnenmilch kommt mit an den Strand. Und ein Duschgel hält nach dem Öffnen noch viele Monate. Dass Gesichtscreme und Sonnenmilch nicht in den Kühlschrank müssen – dafür sorgen in den meisten Kosmetikprodukten Konservierungsstoffe.

Parabene schützen gut verträglich

Parabene sind sichere und verträgliche Konservierungsstoffe, die eine wichtige Funktion erfüllen. Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe.

Was tun Parabene?

Ohne Konservierungsstoffe wäre das Verfallsdatum vieler Produkte nach dem Öffnen schnell erreicht. In kurzer Zeit würden sie verderben. Schuld daran sind Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze, die vor allem über den Kontakt mit unserer Haut ins Produkt gelangen und sich in wasserhaltigen Kosmetika leicht vermehren. Die Folge: Die Produkte verkeimen, sie können ihre Wirkung nicht mehr entfalten, und es kann zu Erkrankungen kommen. Parabene verhindern, dass Kosmetikprodukte verderben, indem sie die Bakterien und Pilze abtöten. Und das gibt dem Verbraucher Sicherheit. Durch die Verwendung von Parabenen kann Beiersdorf gewährleisten, dass die Qualität seiner Produkte über einen langen Zeitraum erhalten bleibt.

Wirkungsvoll und bestens verträglich

Parabene sind besonders wirkungsvolle Konservierungsstoffe, die gleichzeitig sehr gut verträglich sind. Deshalb werden sie weltweit auch am häufigsten eingesetzt, und zwar nicht nur zum Schutz von Kosmetika, sondern auch in Haushaltsprodukten, Arznei- und Lebensmitteln. Und das seit mehr als 80 Jahren. Beiersdorf verwendet Parabene in etwa 30 Prozent seiner Produkte, vorwiegend in Körperpflege-, Sonnenschutz- und Gesichtspflegeprodukten. Es sind die am besten erforschten Konservierungsstoffe. Parabene werden wie alle Inhaltsstoffe bei Beiersdorf nur da verwendet, wo sie sinnvoll sind. Die klassische NIVEA Creme braucht zum Beispiel meist keine Konservierungsstoffe, da ihre ölhaltige Rezeptur sie auf natürliche Weise vor Bakterien und Schimmelpilzen schützt.

Immer wieder stehen Parabene in der Kritik von Verbraucherschützern, Medien und Naturkosmetikherstellern. Die Vorwürfe: Parabene würden sich im menschlichen Körper ablagern, das Hormonsystem stören, Krebs verursachen und die Fähigkeit zur Fortpflanzung einschränken. Diese Befürchtungen haben sich jedoch als unbegründet erwiesen. Die Europäische Kommission und ihre wissenschaftlichen Beratungsgremien sowie die unabhängige US-amerikanische Bewertungskommission Cosmetic Ingredient Review (CIR) haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Parabenen wiederholt bestätigt.(Link zur Studie der Europäischen Kommision , Link zur Studie der CIR, Link zur US Food and Drug Administration)

Demnach werden sämtliche Parabene, die unser Körper aufnimmt, zügig abgebaut. Parabene sind im Allgemeinen gut verträglich. Wie alle Inhaltsstoffe können sie zwar vereinzelt Allergien auslösen, das geschieht allerdings sehr viel seltener als bei anderen Konservierungsmitteln.  
Parabene geben Ihnen die Sicherheit, dass Produkte Ihre Qualität behalten.
Konservierungsstoffe werden nur in kleinstmöglichen Mengen eingesetzt.

Hormonelle Wirkung?

Sind Parabene gefährlich? Die Antwort ist ein klares Nein.

Es stimmt, dass in Laborversuchen viele unterschiedliche Stoffe eine hormonähnliche Wirkung haben – unter anderem Parabene. Dies bedeutet aber nicht, dass es eine hormonelle Wirkung bei der Produktanwendung gibt. Denn erstens werden Konservierungsstoffe nur in kleinstmöglichen Mengen eingesetzt, zweitens werden die Produkte nur auf die Haut aufgetragen und nicht geschluckt und drittens werden Parabene zügig abgebaut – sollten trotz allem winzige Mengen in den Körper gelangen.
(eine entsprechende Studie findet man zum Beispiel hier). 

Inhaltsstoffe wie Parabene sind in ihrer langen Einsatzgeschichte immer wieder durch anerkannte Experten auf ihre Wirkung untersucht worden. In vielen wissenschaftlichen Studien und auch nach der Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung und der Stiftung Warentest sind Parabene sicher. 

Wo und wie werden Parabene eingesetzt?

Parabene sind sichere und verträgliche Konservierungsstoffe, die eine wichtige Funktion erfüllen. Auch wenn sie oft als „gefährliche Chemie“ dargestellt werden: Parabene kommen aus der Natur und werden in so geringen Mengen eingesetzt, dass keine hormonellen Effekte beim Menschen nachweisbar sind. Auch wenn Beiersdorf Parabene wegen ihrer vielen Vorteile (Gute Verträglichkeit, bestens erforscht, gute Wirkung) ganz bewusst einsetzt: Unsere Forschung und Entwicklung sucht ständig nach neuen, sicheren und verträglichen Konservierungsmöglichkeiten und versucht grundsätzlich, so wenige Konservierungsstoffe wie möglich einzusetzen. Zum Beispiel setzen wir kein Butylparaben in NIVEA Produkten ein. Unsere Babyprodukte enthalten keine Parabene. Und wir bieten für Verbraucher, die auf Parabene verzichten wollen, auch Produkte ohne diese Konservierungsstoffe an (etwa 70% unserer Produkte enthalten keine Parabene).
Parabene sind sichere und verträgliche Konservierungsstoffe.