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Macadamiaöl für Haare und Haut: Tipps zur Anwendung

Einfache Rezepte für Masken und Peelings zum Selbermachen
Macadamianüsse schmecken nicht nur lecker, das aus den Kernen gewonnene Öl eignet sich auch ideal als verwöhnender Beauty-Allrounder – z. B. für eine Massage oder als Haaröl für die Spitzen.

Anwendungsmöglichkeiten von Macadamiaöl: Haare und Haut verwöhnen

Nüsse sind bekanntlich ein gesunder Snack, der dem Körper wertvolle Nährstoffe und Energie liefert. Allen voran: die Macadamianuss. Ihr reichhaltiges Öl können Sie auch ideal für eine wohltuende Massage oder für die Haarspitzen verwenden.

Wie kann ich Macadamianussöl anwenden?

Mit einem Fettanteil von ca. 73% ist die Macadamianuss sehr gehaltvoll, aber auch ausgesprochen gesund. Denn bei den enthaltenen Fetten handelt es sich größtenteils um einfach ungesättigte Fettsäuren – vor allem Ölsäure. Über die Nahrung aufgenommen unterstützen sie unter anderem die natürliche Feuchtigkeitsbarriere der Haut von innen heraus. Die schmackhaften Nüsse sind außerdem reich an zellschützendem Vitamin E.

Darüber hinaus eignet sich das aus der Macadamianuss gewonnene Öl auch für die äußerliche Anwendung auf Haut und Haaren:

Macadamiaöl für die Haare: Das Öl der Macadamianüsse können Sie pur als Haaröl in den Spitzen anwenden. Alternativ können Sie es auch über Nacht einziehen lassen und morgens mit Shampoo auswaschen. Ein Handtuch schützt Ihr Kopfkissen vor Ölflecken.

Macadamiaöl als Finish für mehr Glanz: Wollen Sie Ihren Haaren optisch mehr Glanz verleihen, 1-2 Tropfen Macadamiaöl in den Fingern verreiben und damit durch die Haarlängen fahren. Der Effekt hält bis zur nächsten Wäsche.

Macadamiaöl zum Massieren: Als sogenanntes nicht-trocknendes Öl zieht Macadamianussöl nur langsam in die Haut ein – ideal für den Einsatz als Massageöl. Der nussige Duft fördert den Entspannungseffekt.

Macadamiaöl als Augen-Make-up-Entferner: Wasserfestes Make-up entfernen Sie am besten mit Öl, z. B. mit Macadamiaöl. Ein paar Tropfen auf ein Wattepad geben und auf die Lider legen. Kurz einwirken lassen und vorsichtig abwischen.

Macadamiaöl als Badezusatz: Einfach einen großzügigen Schuss als Badeöl ins warme Wasser geben – und das Entspannungsbad genießen.

Was ist Macadamiaöl?

Das goldgelbe Macadamianussöl wird aus Macadamiakernen gewonnen. Sie haben die doppelte Größe einer Haselnuss, sind sehr hell, buttrig-weich und duften angenehm nussig.

3 Rezept-Ideen mit macadamiaöl

Macadamiaöl ist eine tolle Zutat für DIY-Kosmetik. Mit nur wenigen Handgriffen und ein paar Zutaten aus der Küche können Sie ganz leicht eine Haarkur, eine Gesichtsmaske oder ein Peeling selber machen.

Was Macadamiaöl so wertvoll macht

Macadamias zählen zu den teuersten Nüssen der Welt. Und auch das Macadamianussöl hat seinen Preis. Kein Wunder, schließlich sind der Anbau und die Weiterverarbeitung mit viel Handarbeit und einer langen Trocknungszeit verbunden.

Macadamianuss: Harte Schale, weicher Kern

Ähnlich wie Kastanien wachsen Macadamias ummantelt von einer dicken grünen Hülle. Die Nüsse selbst haben eine harte, holzige Schale und einen weichen, elfenbeinfarbenen Kern.

Wie entsteht Macadamiaöl?

Macadamias stammen ursprünglich aus den Regenwäldern Australiens. Die Aborigines schätzen sie bereits seit Jahrhunderten als wertvollen Eiweiß- und Fettlieferanten – heute erfreut sich das Powerfood auf der gesamten Welt großer Beliebtheit.

Macadamiabäume tragen nach sieben bis zehn Jahren die ersten Früchte und können pro Jahr bis zu 50kg an Ernte bringen. Um die hohe Nachfrage nach Macadmianüssen und wertvollem Macadamiaöl zu decken, werden die Nüsse heute auch in Teilen Afrikas und auf Hawaii angebaut und in einem aufwendigen Prozess getrocknet und zu Öl verarbeitet:

  • Schritt 1: Macadamias werden nicht vom Baum gepflückt, sondern über einen längeren Zeitraum in mehreren Durchgängen vom Boden aufgelesen – oft passiert das von Hand.
  • Schritt 2: Anschließend werden die Macadamianüsse maschinell von ihrer weichen Außenschale und dem grünen Fruchtfleisch befreit.
  • Schritt 3: Danach trocknen die Kerne unter mehrfachem Wenden einige Monate an der Luft. Dabei sinkt der Wassergehalt – was die Mindesthaltbarkeit auf 24 Monate erhöht.
  • Schritt 4: Mit speziellen Maschinen werden die Nüsse geknackt.
  • Schritt 5: Zur Gewinnung des wertvollen Öls werden die Kerne anschließend gepresst.

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