Baby

Guten Start ins Leben

Meilensteine in der Baby-Entwicklung
In den ersten drei Lebensjahren überrascht Ihr Baby mit vielen neuen Entwicklungsschritten. Dank zunehmender Erfahrung, wertvoller Infos und praktischen Pflegetipps werden Sie von der staunenden Säuglingsmama zur gelassenen Expertin.

Die ersten 6 Monate: Immer mit der Ruhe

Hurra, Ihr Baby ist da! Erleben Sie die Freuden und Herausforderungen des ersten Lebenshalbjahres bewusst und gelassen. NIVEA Baby unterstützt Sie mit Tipps und zuverlässigen Produkten passend zu jeder Entwicklungsphase Ihres Babys.

Nähe – sie schafft Vertrauen

Stillen – so klappt es

Wenngleich bei Weitem nicht jede Frau die Brust gibt, gehört das Stillen zu den wertvollen Grundsteinen in der gesunden Baby-Entwicklung. Der Milchfluss findet an beiden Seiten gleichzeitig statt, beginnen Sie am besten mit der schwereren Brust. Sollte Ihr Baby einmal Probleme haben, die Brustwarze zu finden, legen Sie kurz einen kalten Lappen auf. Als Signal für den Seitenwechsel schieben Sie vorsichtig den kleinen Finger zwischen seine Kiefer. Am besten stillen Sie alle paar Stunden und finden im Einklang mit Ihrem Baby einen Rhythmus.

Schlafen – praktisch rund um die Uhr

Kleine Babys schlafen, wann sie wollen. Das ist ganz normal und gehört zur gesunden Baby-Entwicklung, denn im Mutterleib kannten sie keinen Tag-Nacht-Rhythmus. Wenn Ihrem Säugling die Augen zufallen, sollte er möglichst ruhig und behütet schlafen. Für die Nacht braucht das Baby einen festen Platz – zum Beispiel in einem Beistellbett im Schlafzimmer der Eltern. Tagsüber schläft es praktisch an jedem gemütlichen ruhigen Ort, unterwegs zum Beispiel auch in einem Tragetuch.
Tipp: Ein Schlafsack ist sicherer als eine Decke. Der Schlafsack kann nicht abgestrampelt werden, rutscht nicht ins Gesicht und versperrt auch bei unruhigem Schlaf nicht die Atemwege.
Müsli

Essen und trinken – was Mutter und Baby guttut

Betrachten Sie das Stillen als wertvolle Motivation, die gesunde Ernährung während der Schwangerschaft fortzusetzen. Vollkorn und Getreide, frisches Obst und Gemüse, Lebensmittel mit Kalzium und Eisen sind das Richtige für Sie und auch wichtig für die Baby-Entwicklung. Wenn Sie jetzt – wie viele Mütter – öfter Heißhunger verspüren, gibt es vielleicht einen Zusammenhang mit mangelndem Schlaf. Halten Sie mit regelmäßigen Zwischenmahlzeiten wie Joghurt, fettarmen Milchshakes, Salat oder vegetarischen Brotaufstrichen die Lust auf Süßes unter Kontrolle. Bestimmte Lebensmittel oder Getränke sind während der Stillzeit nicht empfehlenswert, so zum Beispiel Koffein, Alkohol, Pfefferminztee, Zitrusfruchtsäfte und alle Arten von blähenden Lebensmitteln wie Kohl. Allergische Reaktionen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten könnten sich auf Babys Haut, bei der Atmung oder bei der Verdauung zeigen. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Tipp: Zwölf Gläser Stilles Wasser pro Tag trinken.

6 Monate bis 1 Jahr: Jetzt kommt Bewegung ins Spiel

Ging es in den ersten Monaten eher um Schlaf und kuschelige Nähe, erweitert Ihr Baby jetzt sein Repertoire: Beim Wickeln versucht es, sich umzudrehen. Beim Krabbeln richtet es sich an Stühlen und Vorhängen auf. Beim Essen nimmt es die Dinge selbst in die Hand. Kurz: Das Baby fordert jetzt mehr Aufmerksamkeit. Und zaubert ständig ein Lächeln in Ihr Gesicht.

Das Ende der Stillzeit: Der Anfang neuer Freiheit

Sei es, dass der natürliche Milchfluss zurückgeht, dass Ihr Baby Zähne bekommt oder ein Wiedereinstieg in den Job ansteht – irgendwann kommt der Moment, an dem Sie ans Abstillen denken werden. Abstillen ist kein Thema, das Sie von heute auf morgen hinter sich bringen sollten. Ein sanfter Übergang ist die beste Strategie für eine gesunde Baby-Entwicklung. Füttern Sie zunächst nur einmal täglich zu und geben Sie ansonsten weiterhin die Brust. Danach ersetzen Sie Schritt für Schritt eine weitere Still-Mahlzeit, bis sie komplett auf „externe" Nahrung umgestellt haben. Apropos „externe" Nahrung: Ob Sie Ihr Kleines zunächst mit Flasche oder gleich mit Löffel und Gläschen füttern, finden Sie individuell heraus. Ein Tipp: Wenn möglich, legen Sie die Zeit des Abstillens in eine Phase, in der Sie mehr zuhause sind als unterwegs oder im Urlaub. In gewohnter Umgebung gelingen Fütter-Versuche einfach entspannter und Ihre neu gewonnenen Freiräume können Sie danach unbeschwerter genießen.

Baby-Baden: So sind Mama und Baby in ihrem Element

Babys lieben Baden! Sie genießen das warme Wasser, fühlen sich getragen und die Nähe von Mama oder Papa gibt ein sicheres Gefühl. So gehts: Stellen Sie die Baby-Badewanne in einem Raum auf, der angenehm temperiert ist und wärmen Sie ein Baby-Handtuch mit Kapuze vor. Prüfen Sie mit dem Unterarm die Wasser-Temperatur – sie sollte bei 37 Grad Celsius liegen. Dann geben Sie einen milden Badezusatz wie z.B. NIVEA Baby Soft Bath dazu und lassen Ihr Baby langsam ins Wasser gleiten. Was Babys lieben, während sie ein neues Element entdecken: Planschen Sie fröhlich, setzen Sie ihm eine Schaumkrone auf den Kopf, geben Sie ihm buntes Badespielzeug zum Ausprobieren. Wie wäre es mit einer anschließenden Baby-Massage, um den gemeinsamen Genuss zu verlängern?

Babyöl, Feuchttücher & Co

Von 1 bis 2 Jahren: Schritt für Schritt nach Vorne

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für Sie und Ihr Baby: Laufenlernen! Im Alter zwischen ein und zwei Jahren beginnt Ihr Kind, auf eigenen Beinen zu stehen, die Welt aus einer höheren Ebene zu sehen und nach vorne zu gehen – auch im übertragenen Sinne. Sein Selbstbewusstsein wächst und das Baby will als Person wahrgenommen werden.

Laufenlernen – Schritt für Schritt

Manche Kinder lernen um ihren ersten Geburtstag herum zu laufen, andere mit 18 Monaten. Wann auch immer Ihr Baby zu diesem Meilenstein bereit ist – haben Sie Geduld und forcieren Sie nichts. Man spricht von rund tausend Übungsstunden vom ersten Steh- zum ersten Gehversuch. Wenn Ihr Baby Fortschritte macht, bestätigen Sie es. Bei kleinen Ausrutschern dürfen Sie ruhig gelassen bleiben, denn die Fallhöhe Ihres Kindes ist relativ gering. Auch bewegt sich Ihr Baby jetzt von Woche zu Woche schneller. Schon bald wird es alle Ecken, Schränke und Türen entdecken, ohne dass Sie immer alles unter Kontrolle haben. Rechts haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie die ersten eigenen Schritte Ihres Babys begleiten und unterstützen können – zum Beispiel mit Sicherungsmaßnahmen für Ihr Zuhause.

Mehr Beweglichkeit – Papi ist voll dabei

Spätestens mit dem Ende der Stillzeit fühlen sich viele Mütter weniger „getaktet". Sie gewinnen ein Stück Ihrer Unabhängigkeit zurück. Auch wenn Ihre innere Uhr auf das Baby eingestellt bleibt – jetzt beginnt die Phase, in der sich Väter mehr und mehr einbringen und sich mit dem Baby länger als stundenweise von der Mutter entfernen können. Einen ganzen Tag mit Baby zu den Schwiegereltern – kein Problem. Einfach mal am Bahnhof den Zügen zuschauen – warum nicht? Spontan ins Schwimmbad und das Babybecken ausprobieren – ein Riesenspaß für Vater und Kind. Väter kommen oft auf ganz andere Ideen als Mütter und beginnen sich gerade dann mit verstärktem Engagement einzubringen, wenn aus dem zerbrechlichen Säugling ein properes Kleinkind geworden ist. Dank eines kleinen Carepakets mit Trinkflasche, einer frisch gefüllten Brotzeitbox und einem Paket Feuchttücher steht einer unbeschwerten Vater-Kind-Zeit nichts im Wege.

Haarewaschen – kein Drama

Warum locken sich Babyhaare so häufig? Weil sie sehr fein sind. Vielleicht sind Babys deshalb auch beim Haarewaschen so empfindlich. Hier ein paar Tipps, wie aus der Notwendigkeit kein Drama wird: Nehmen Sie sich Zeit und verbinden Sie das Haarewaschen mit einem genussvollen Bade- und Spiel-Ritual. Bringen Sie das Thema Haarewaschen gar nicht erst zur Sprache, reden Sie mit sanfter Stimme über alles Mögliche. Badeenten, Wassermühlen und andere Spielzeuge helfen zur Ablenkung; Stirn-Schilder leiten Wasser und Shampoo am Gesicht vorbei; ein beweglicher Duschkopf ist faszinierender und flexibler als ein Wasserstrahl aus dem Wasserhahn.

Von 2 bis 3 Jahren: Auf dem Weg zum Kindergartenkind

Wie die Zeit vergeht: Aus Ihrem Baby ist ein Kleinkind geworden! Sprache, Spiele und das Miteinander mit anderen Kindern werden immer wichtiger. Und am Ende dieser Phase wartet auf die Kleinen die ganz große Herausforderung: Der Kindergarten – mit täglich neuen, spannenden Abenteuern.

Mit Sprache die Welt entdecken

Bereits im Mutterleib beginnt Ihr Kind, Sprache zu lernen. Im Alter von zweieinhalb Jahren wird es etwa 300 Wörter aufgeschnappt haben und einfache Sätze bilden. Seine verbalen Fähigkeiten zu fördern ist gar nicht kompliziert. Beziehen Sie Ihr Kind zum Beispiel so oft es geht in Familiengespräche mit ein. Oder achten Sie darauf, dass Sie seine Sprachversuche richtig wiederholen – mit einem Lächeln fühlt sich Ihr Kind nicht korrigiert, sondern verstanden. Im Gespräch mit ihm verwenden Sie sicherlich unbewusst einfache Wörter. Streuen Sie öfter auch mal „erwachsene" Ausdrücke ein, denn das gehörte Vokabular erweitert sein Repertoire. Sie kennen Kinderreime und Märchen? Prima, sie sind unterhaltsam und lehren neue Wörter. Falls Ihr Kind scheu ist: Unterstützen Sie Ihre Worte mit lebendigen Gesten – das stellt eine zusätzliche Sprachebene her. Spiel-Tipp: Sie zeigen mit dem Finger auf einen Gegenstand, Ihr Kind nennt möglichst schnell das passende Wort dazu und umgekehrt.
Kind mit Buch

Packliste für den Kindergartenstart

  • Solider Kinderrucksack
  • Hausschuhe, entweder in Pantoffel- oder Hüttenschuhform
  • Wechselkleidung
  • Regenjacke und Matschhose, in Absprache mit dem Kindergarten
  • Lieblingskuscheltier
  • Tipp: Alles mit dem Namen des Kindes markieren

Gemeinsam macht alles mehr Spaß

Spielregeln für den Spielplatz

Der regelmäßige Besuch von Spielplätzen wird jetzt zum Lieblingsritual für kleine Jungs und Mädchen. Neben Spiel und Spaß warten aber auch Herausforderungen auf Ihr Kind: Wie äußert man Wünsche, wie setzt man sich durch, wie grenzt man sich ab? Warum teilt man Spielsachen, drängelt sich nicht an der Schaukel vor und wirft nicht mit Sand? Um soziales Verhalten zu lernen, braucht Ihr Kind im richtigen Moment Ihr deutliches „Nein". Nutzen Sie bereits den Hinweg, um die Namen anderer Kinder aufzuzählen. So kommt die Vorfreude auf gemeinsame Spiele auf. Und: Nehmen Sie immer einen Vorrat mit namentlich gekennzeichnetem Spielzeug mit.
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