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Layering: Die richtige Reihenfolge bei der Hautpflege

Schicht für Schicht schöner aussehen
Was kommt zuerst: Serum, Tagescreme oder UV-Schutz? Warum es wichtig ist, diese Pflegeprodukte in einer bestimmten Reihenfolge aufzutragen.

Gesichtspflege: Ein Pflegeschritt nach dem anderen

Für unser Gesicht wollen wir nur das Beste, deshalb reicht eine Creme für alles nicht immer aus. Doch je mehr Produkte wir verwenden, desto größer wird die Unsicherheit: Welche Creme kommt als erstes an die Reihe?

Beauty-Trend Layering: Kosmetik richtig auftragen

Gesichtspflege: Die Reihenfolge macht den Unterschied. Eines allerdings bleibt immer gleich – der erste Schritt ist die Gesichtsreinigung.

Das Layering-Prinzip: Richtig eincremen und pflegen

Wer schön bleiben will, muss seine Haut pflegen. Inzwischen gibt es für nahezu jedes Problem ein geeignetes Mittel: Tages- und Nachtpflege, BB-Creme, Konzentrat, Maske oder Ampulle. Doch wie werden diese Cremes eingesetzt, damit sie optimal wirken? 

Um Make-up, Staub und Talgüberschüsse zu entfernen, sollten Sie mindestens einmal täglich – idealerweise abends – eine gründliche Gesichtsreinigung durchführen. Anschließend kommt die Pflege an die Reihe. Der Beauty-Trend Layering gibt Aufschluss darüber, in welcher Reihenfolge welche Pflegeschritte angewendet werden sollten. Layering stammt aus dem Englischen und bedeutet „schichten“. Und genau darum geht es auch. Drei wesentliche Schichten beziehungsweise Schritte gehören zur Gesichtspflege. Zusammengefasst werden diese unter der sogenannten TRT-Regel. Wer sich daran orientiert, macht bei der Hautpflege schon das meiste richtig. 

Die TRT-Regel: 

  1. T wie Toning: Ein Gesichts- oder Reinigungswasser klärt nach der Gesichtsreinigung die Poren und bereitet die Haut auf den nächsten Schritt vor.  
  2. R wie Regeneration: Im zweiten Schritt kommen die Pflegespezialisten wie Serum oder Augenpflege an die Reihe.
  3. T wie Tuning: Als Finish wird die Tagespflege (mit LSF) beziehungsweise Sonnencreme, Faltencreme, BB oder CC Creme aufgetragen.
  4. Optional können Sie zum Schluss noch Make-up wie Concealer, Foundation, Puder verwenden.

TRT-Regel: Der Pflegeplan für die Haut

Toning, Regeneration und Tuning. Der Beauty-Trend Layering im Detail.

Pflegeprodukte richtig kombinieren

Nicht immer vertragen sich alle Pflegeprodukte miteinander. Worauf Sie außer der TRT-Regel zusätzlich noch achten sollten.

Warum passen nicht alle Pflegeprodukte zueinander?

  • Tragen Sie die nächste Schicht immer erst dann auf, wenn die vorherige komplett von der Haut aufgenommen wurde.
  • Verwenden Sie idealerweise Gesichtspflegeprodukte aus einer Pflegelinie desselben Herstellers, da diese aufeinander abgestimmt sind. 
  • Wenn ein Produkt auf der Haut flockt oder krümelt, zeigt dies, dass die Formelgrundlagen nicht zueinander passen. Das passiert zum Beispiel, wenn eine fettlösliche Creme und eine wasserlösliche Lotion nacheinander aufgetragen werden.
  • Hydrogel und Longlasting Make-up enthalten häufig Polymere, um das Gel zu stabilisieren bzw. einen Make-up Film zu bilden. Bei einer Kombination der Produkte kann das Zuviel an Polymeren dazu führen, dass die Produkte auf der Haut „Röllchen“ bilden.

Richtige Hautpflege: Darauf sollten Sie achten

Auch wenn Sie beim Layering die TRT-Regel befolgen, kann mal etwas schiefgehen. Zum Beispiel, wenn die Texturen nicht zueinander passen.

Für jeden Pflegeschritt das richtige Produkt

Sonderfall Sonnencreme: Was Sie bedenken sollten

Wird zuerst die Faltencreme oder doch der Sonnenschutz aufgetragen? Worauf Sie achten sollten, um die zarte Gesichtshaut auch beim Layering effektiv vor aggressiver UV-Strahlung zu schützen.

Richtig eincremen: Wann kommt der UV-Schutz an die Reihe?

UVA-Strahlung lässt die Haut vorzeitig altern. Umso wichtiger ist es, die Haut im Alltag, am Strand und im Urlaub besonders gut vor Sonnenlicht zu schützen. 

UV-Schutz ist das Finish beim Layering

Viele Tagescremes enthalten bereits einen mittleren bis hohen Lichtschutzfaktor (LSF 15-30). Normalerweise reicht dieser aus, um im Alltag vor UV-Strahlung geschützt zu sein. Anders sieht es aus, wenn Sie sich an sonnigen Sommertagen mehrere Stunden lang draußen ungeschützt aufhalten oder für Sie spezielle Produkteigenschaften wie Wasserfestigkeit wichtig sind.

Oft wird die UV-Belastung unterschätzt. Etwa an langen Tagen im Garten, bei Fahrten mit dem Fahrrad oder auch im offenen Cabrio. Dann benötigt die Haut je nach Hauttyp einen höheren Lichtschutzfaktor. Diese Schicht sollte immer zuletzt aufgetragen werden. Die UV-Filter ziehen nämlich nicht in die Haut ein, sondern bilden auf der Haut einen gleichmäßigen Film, der das Sonnenlicht je nach UV-Filter reflektiert oder in Wärme umwandelt.

Achtung: Auch wenn die Tagescreme über einen UV-Schutz verfügt, addiert sich dieser nicht einfach eins zu eins mit dem Lichtschutzfaktor aus der Sonnencreme. Auch eine stabile Mischung für einen gleichmäßigen und schützenden Film mit UV-Filtern auf der Haut ist nicht garantiert.

Wer zuvor Make-up aufgetragen hat, sollte dieses komplett entfernen, bevor er eine Sonnencreme aufträgt. Sensible Haut könnte unter Umständen mit Unverträglichkeiten wie Pickelchen reagieren. Unterwegs eignen sich hierfür feuchte Reinigungstücher besonders gut. Die sollten im Sommer, genau wie ein Sonnenschutzprodukt, am besten immer griffbereit in der Handtasche aufbewahrt werden. 

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