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Haarkur selber machen: Anleitung und Anwendungstipps

Die besten DIY-Rezepte für jeden Haartyp
Aus welchen Zutaten lässt sich eine Haarkur selber machen und wie oft ist die Anwendung sinnvoll? Entdecken Sie tolle Rezeptideen abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse trockener, fettiger, normaler und feiner Haare.

Welche Haarkur passt zu mir?

Bevor Sie eine Haarkur selber machen, bestimmen Sie am besten Ihren Haartyp. Je nachdem, ob Ihre Haare zum Beispiel trocken oder fettig sind und eine feine oder dicke Haarstruktur aufweisen, empfehlen sich unterschiedliche Zutaten für die DIY-Haarmasken.

Haarkur-Rezepte für trockene Haare

Trockenes Haar verträgt besonders reichhaltige Pflegepackungen mit hohem Ölanteil. Ideal sind Masken mit Beauty-Allroundern wie Mandel-, Kokos- sowie Olivenöl im Mix mit Eigelb oder dem Fruchtfleisch von Avocado und Banane.

Haarkur-Rezept für fettige Haare

Sind die Haare fettig, bilden ölabsorbierende Zutaten wie Heilerde oder Aktivkohle die ideale Basis für eine DIY-Haarkur. Im Mix mit Magerquark, Erdbeeren, Kamillentee oder Zitrone können sie überschüssigen Talg aufnehmen und binden.

Haarkur-Rezept für normale Haare

Auch normalen Haaren sollten Sie regelmäßig eine Kur gönnen: DIY-Haarkuren mit Orange, Honig, Mango und Kokos bewahren die natürliche Schönheit Ihrer Haare und verleihen ihnen einen angenehmen Duft.

Haarkur-Rezept für feine Haare

Als DIY-Haarkuren für feine Haare eignen sich leichte Mischungen zum Beispiel aus Aloe-vera-Gel, Joghurt, Honig oder Milch optimal. Verzichten Sie dagegen besser auf reichhaltige Öle, um die Strähnen nicht zu beschweren.

Haarkur-Rezepte für dicke Haare

Eine DIY-Haarkur für dicke Haare macht störrische Strähnen geschmeidig und ist gleichzeitig ein guter Anti-Frizz-Helfer. Geeignete Zutaten sind unter anderem Avocado und Kokosöl.

Selbstgemachte Haarkur: Anwendungstipps

Sie haben Lust bekommen, eine Haarkur selber zu machen? Dann lesen Sie hier, was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

Video-Anleitung: Anwendungstipps und Rezept für eine DIY-Haarmaske für alle Haartypen

Aus etwas Bio-Honig und Kokosöl können Sie sich ganz einfach eine Haarmaske selber machen. Die Anleitung erklärt, wie das geht und wie Sie die DIY-Haarpflege für jeden Haartyp richtig anwenden.

DIY-Haarkur ohne Ausspülen? Lieber nicht!

Anders als fertige Leave-in-Haarkuren sollten Sie selbstgemachte Kuren auf jeden Fall ausspülen: Reste können das Haar fettig erscheinen lassen und mitunter unangenehm riechen. Wählen Sie zum Auswaschen am besten ein auf Ihren Haartyp abgestimmtes Shampoo.
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Selbstgemachte Haarkuren richtig anwenden

  • Sie können Ihr Haar nicht eindeutig zuordnen? Ihr Ansatz fettet schnell nach, aber die Spitzen sind trocken und neigen zu Spliss? Dann tragen sie am besten gleichzeitig zwei verschiedene Kuren auf, deren Zutaten jeweils auf die eher fettigen sowie die trockenen Haarpartien abgestimmt sind.
  • Wichtig: Verbrauchen Sie selbstgemachte Kosmetikprodukte immer sofort nach der Zubereitung. Auf keinen Fall lagern und später ein weiteres Mal verwenden. Vor allem tierische Zutaten wie Milchprodukte oder Eier verderben schnell und können Irritationen an der Kopfhaut verursachen.
  • Die meisten DIY-Haarkuren sollten Sie vorrangig auf Längen und Spitzen auftragen. Den Ansatz könnten die Mischungen unnötig beschweren. 
  • Ausnahme: Kuren für fettige Haare und eine ölige Kopfhaut müssen auf den Ansatz gegeben werden. Sind die Spitzen trocken, sollten Sie diese aussparen, um sie nicht unnötig zu strapazieren.
  • Tipp: Manche Zutaten wie Quark oder Joghurt können auf dem Haar antrocknen und lassen sich dann nur mühselig ausspülen. Frischhaltefolie oder eine Duschhaube wirken diesem Effekt entgegen.

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