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Aufbau und Funktionen der Haut: Unser größtes Organ

Faszinierende Hülle: Aufbau und Funktionen der Haut

Unser grösstes Organ im Fokus

Zwei Quadratmeter Haut umhüllen unseren Körper – und damit ein hochintelligentes System aus Nervenenden, Zellen und Drüsen, das uns gesund hält und schützt. Entdecken Sie mit NIVEA das Wunderwerk Haut.

Spannende Fakten rund um die Haut

Wie oft haben Sie sich heute schon ins Gesicht gefasst? Hätten Sie geahnt, dass es am Ende des Tages wahrscheinlich rund 250 Mal sein werden? Welche verblüffenden Zahlen es rund um unsere Haut noch gibt, verraten wir Ihnen hier.

Die Haut in Zahlen: 5 Fakten über Ihre Haut

  1. Ein Quadratzentimeter Haut wird von etwa 600.000 Zellen aufgebaut, was ungefähr der Einwohnerzahl von Düsseldorf entspricht.
  2. An den Augenlidern ist die Haut mit nur 0,5 Millimetern am dünnsten – bis zu 6 Mal feiner als anderswo.
  3. Unsere Fußsohlen haben hingegen eine besondere Polsterung nötig. Hier wirkt die 4 Millimeter dicke Haut wie ein Stoßdämpfer.
  4. Die Haut eines Erwachsenen bringt es auf ein Gesamtgewicht von 10 bis 15 Kilogramm, was rund 15 Prozent des Körpergewichts ausmacht.
  5. In den 3 Hautschichten registrieren bis zu 600 Millionen Rezeptoren Reize wie Druck, Kälte und Hitze. Sie machen uns empfindsam.

Funktionen der Haut: Was unser grösstes Organ alles kann

Sie wirkt wie eine Klimaanlage und umhüllt unseren Körper wie ein Schutzmantel, damit es bei Stößen oder Reibungen nicht sofort zu Verletzungen kommt. Zugleich ist unsere Haut überaus empfindsam – und auch das aus gutem Grund. Erfahren Sie, welche wichtigen Aufgaben unsere Haut erfüllt.

Regulierung der Körpertemperatur

Regulierung der Körpertemperatur

Eine der Hauptfunktionen der Haut ist es, uns vor Wind und Wetter zu schützen. Bei Kälte verengen sich die Gefäße, um Wärme im Körperinneren zu halten. Aufgrund der reduzierten Blutzufuhr frieren wir in der Regel zuerst an den Händen oder Füßen.

Einen kühlen Kopf bewahren

Auch bei Hitze ist auf unsere Haut Verlass – sie hilft, die Körpertemperatur konstant zu halten. Dafür regt sie zunächst die Durchblutung an, wodurch mehr Körperwärme an die Umgebung abgegeben werden kann.

Wenn das nicht ausreicht, schaltet unser körpereigenes Kühlsystem noch einen Gang höher:

  • Wir fangen an, zu schwitzen.
  • Der Schweiß kann an der Hautoberfläche verdunsten, was für die nötige Erfrischung sorgt.
  • An diesem Prozess sind rund zwei Millionen winziger Drüsen beteiligt, die auf der Köperoberfläche verteilt sind.

Besonders viele Schweißdrüsen befinden sich übrigens an den Fußsohlen (ca. 370 pro Quadratzentimeter Haut), gefolgt von den Handinnenflächen (360 pro Quadratzentimeter). Deswegen schwitzen wir an diesen Körperpartien am meisten.

Funktionen der Haut: Natürlicher Sonnenschutz

Natürlicher Sonnenschutz

Zarte Bräune ist schön anzusehen – genau genommen aber ein Selbstschutz der Haut: Im Frühling und Sommer bilden die Melanozyten eifrig Pigmente. Die verleihen einen braunen Teint und schützen tiefer liegende Hautzellen vor UV-Strahlung. Aber nur kurz, weshalb Sonnencreme unerlässlich ist.

Produktion von Vitamin D

Vitamin D ist ein lebenswichtiger Vitalstoff, der unter anderem die Knochen stärkt und sich positiv auf die Muskelkraft auswirkt.

Einen geringen Anteil dieses Vitamins beziehen wir aus der Nahrung. Einen weitaus größeren Beitrag leistet jedoch unsere Haut: Sie ist in der Lage, 80 bis 90 Prozent des Bedarfs selbst zu decken – vorausgesetzt, sie bekommt genug Sonnenlicht, das für die Vitamin-D-Synthese unerlässlich ist.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, ein Viertel der Hautfläche täglich für eine bestimmte Zeit der Sonne auszusetzen. Faustregel für Erwachsene: je nach Hauttyp und Saison für 5 bis 25 Minuten. Um die Gefahr von Lichtschäden und Sonnenbrand zu bannen, sollte trotz allem auch hier der Sonnenschutz nicht fehlen.

Funktionen der Haut: Sensibles Sinnesorgan

Sensibles Sinnesorgan

Über etliche Nervenenden und Sinneszellen nimmt die Haut Reize auf und leitet die Informationen ans Gehirn weiter, wo sie dann verarbeitet werden. Bei Babys sorgen etwa die Streicheleinheiten der Eltern dafür, dass das Gehirn Oxytocin ausschüttet – ein Hormon, das unser Urvertrauen stärkt.

Die Haut als Spiegel unserer Seele

Ob wir es wollen oder nicht – die Haut spiegelt wider, wie es uns gerade geht: Wir werden blass bei Unwohlsein oder rot, wenn wir uns schämen. Umgekehrt lässt sich auch gute Laune vom Gesicht ablesen. Dann scheint man von innen heraus zu strahlen. Wie eng Haut und Seele miteinander gekoppelt sind, zeigt sich sogar in Redensarten wie „Das geht unter die Haut“ oder „Er ist eine ehrliche Haut“.

Doch selbst, wenn es uns mitunter gelingt, unsere Emotionen zu verbergen, steht uns das Leben doch förmlich ins Gesichts geschrieben. Freude oder Kummer zeichnet sich mit den Lebensjahren auf der Haut ab und ob wir Sorgen- oder Lachfältchen entwickeln, verrät unserem Gegenüber sehr viel über unsere Persönlichkeit.

Tipp: Damit die Mimik nicht zu früh Spuren im Gesicht hinterlässt, ist Anti-Age-Pflege empfehlenswert.

Aufbau der Haut: Wie sich unsere Hülle zusammensetzt

Etwa alle 28 Tage erneuert sich die menschliche Haut. Eine echte Meisterleistung – und doch eigentlich kein Wunder, wenn man sich anschaut, wie clever die Schichten der Haut ineinandergreifen.

Wie viele Hautschichten hat ein Mensch?

Die Haut ist zwar nur wenige Millimeter dick, dafür aber sehr robust. Sie besteht aus mehreren Schichten, die sich grob in drei Bereiche unterteilen lassen:

1. Oberhaut (Epidermis)
Sie bildet die äußerste Grenze zur Umwelt. Zu den Funktionen der Hautschicht zählt, ein Eindringen von Bakterien und Krankheitserregern zu verhindern. Das gelingt dank ihres Säureschutzmantels meist auch.

2. Lederhaut (Dermis)
Ihr Geflecht aus feinen Blutgefäßen reguliert den Wärmehaushalt im Körper. Sie liegt unter der Oberhaut und ist mit dieser über sogenannte Papillen verzahnt, um sie mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Außerdem verfügt die Lederhaut über Talg-, Schweiß- und Duftdrüsen sowie über ein dichtes Netz aus Nerven und elastischen Fasern.

3. Unterhaut (Subcutis)
Fett und Bindegewebe machen einen Großteil dieser Hautschicht aus, die somit als Polster und wichtige Energiereserve fungiert. Außerdem verbindet sie die Haut mit den unter ihr liegenden Muskeln und Sehnen.

Was passiert, wenn wir altern?

  • Die Oberhaut drosselt die Produktion von natürlichen Feuchthaltefaktoren, was mit trockener Haut sowie Trockenheitsfältchen einhergeht.
  • Die Lederhaut büßt an Elastin- und Kollagenfasern ein. Da weniger Hyaluronsäure gebildet wird, kann die Haut nicht mehr so viel Wasser binden. Sie verliert an Spannkraft, Volumen und Elastizität.
  • In der Unterhaut gehen die Fettzellen in Anzahl und Größe zurück. Dies macht sich mit eingefallenen Wangen und dünner Haut bemerkbar. Außerdem können sich Falten vertiefen.

Warum Hautpflege so wichtig ist

Warum Hautpflege so wichtig ist

Zwar lassen sich innere Faktoren wie unsere Gene nicht beeinflussen. Mit passender Hautpflege kann man allerdings gezielt etwas gegen vorzeitige Hautalterung tun. Reinigen, Klären und die Feuchtigkeitspflege mit UV-Filter sollten im täglichen Beauty-Programm daher höchste Priorität haben.

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