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Müde Augen: Was tun?

Ursachen, Symptome und Hausmittel
Augenschatten, Rötungen, Tränensäcke und Schwellungen: Diese Symptome lassen uns erschöpft aussehen. Doch wie entstehen eigentlich müde Augen und was hilft dagegen?

Ursachen für müde Augen sind komplex

Wenn die Augen rot oder geschwollen sind, sehen wir alles andere als wach und strahlend aus. Dabei sind die Ursachen meist harmlos. In einigen Fällen verschwinden die Symptome recht bald mit ein paar einfachen Tricks – in anderen müssen wir uns mit dem müden Blick arrangieren.

Müde Augen durch Tränensäcke: Woran es liegt

Müde Augen werden durch verschiedene Faktoren ausgelöst. Experten unterscheiden zwischen drei Beschwerden: geschwollenen Tränensäcken, geröteter Bindehaut und dunklen Augenringen. Je nachdem, um welche Symptome es sich handelt, können Ursachen und Maßnahmen sehr unterschiedlich sein.

Ursachen für Tränensäcke

Tränensäcke und Schwellungen sind anatomisch begründet. Denn die Haut in dieser Partie ist besonders zart und stark durchblutet. Sind die Augen geschwollen, hat sich hier Gewebsflüssigkeit angesammelt. Sie staut sich unterhalb der Augen, da hier die Haut den geringsten Widerstand leistet, wodurch die typischen Tränensäcke sichtbar werden. Normalerweise transportiert das Lymphsystem die wässrige Flüssigkeit ab. Ist der Abfluss jedoch verringert, kommt es zum Rückstau und zu müden Augen.

Die Ursachen? Zu viel Salz oder Alkohol, aber auch ein Verlust an Mineralstoffen nach dem Sport verändern den Wasserhaushalt im Körper und wirken sich auf den Austausch zwischen den Zellen aus. Durch diesen sogenannten osmotischen Stress kann es zu Schwellungen kommen. Zusätzlich nimmt die mechanische Widerstandskraft der Haut mit zunehmendem Alter weiter ab. Als Folge bilden sie sich dann noch stärker aus. Einige Menschen haben jedoch auch eine generelle Veranlagung zu Tränensäcken.

Was hilft bei Tränensäcken?

Ein blockiertes Lymphsystem können Sie bis zu einem gewissen Grad durch die richtige Schlafposition beeinflussen: Bei Bauchschläfern sind solche Schwellungen wahrscheinlicher. Wer stattdessen auf dem Rücken schläft und zusätzlich ein leicht erhöhtes Kissen nutzt, kann das Lymphsystem dabei unterstützen, dass die Flüssigkeit besser abfließt. Die Tränensäcke bilden sich dadurch oft erst gar nicht.

Bei osmotischem Stress kann es bereits helfen, weniger Salz und Alkohol zu sich zu nehmen. Trinken Sie nach dem Sport außerdem ausreichend Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen.

Die besten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei müden Augen dieser Art sind kühle Auflagen und leichte, klopfende Massagen, die immer von innen nach außen durchgeführt werden sollten.

Klarer Blick – Fehlanzeige!

Mit strahlenden Augen in den Tag starten, wer wünscht sich das nicht? Leider zeigt der morgendliche Blick in den Spiegel manchmal das Gegenteil: dicke Lider oder dunkle Schatten. Doch woran liegt es, wenn die Augen müde und matt wirken?

Rote Augen lassen uns müde aussehen

Manchmal mag man gar nicht mehr in den Spiegel schauen, so sehr stören die roten Augen. Kein Grund, zu verzweifeln!

Augen zu und durch!

Tatsächlich beruhigt es gereizte Augen, wenn sie zwischendurch mal eine Pause bekommen.

Trockenheit führt oft zu roten Augen

Ursachen für gerötete Bindehaut

Wenn sich die Augen röten, wirkt der Blick sofort müde. Die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig fehlt es an Feuchtigkeit oder die Augen werden durch Fremdkörper gereizt. Leichte Entzündungen, die von Rötungen begleitet werden, sind häufig die Folge.

Wer lange liest oder am Bildschirm arbeitet, blinzelt weniger. Oft nur ein- bis zweimal pro Minute – anstatt der üblichen zehn- bis fünfzehnmal. Dadurch trocknen die Augen aus. Normalerweise wird der Tränenfilm auf der Oberfläche des Auges durch den Lidschlag verteilt, es bleibt feucht und reinigt sich so von Fremdkörpern wie etwa Staubpartikeln. Bleibt dieser Effekt aus, kommt es zu trockenen, gereizten und geröteten Augen. Auch Kontaktlinsen nehmen unsere Augen als Fremdkörper wahr, sie können ebenfalls zu Reizungen führen. Zudem kann Schlafmangel den Augen Feuchtigkeit entziehen. Augenreiben verstärkt das Problem übrigens noch.

Was hilft bei geröteter Bindehaut?

Gegenmaßnahmen sind schwierig umzusetzen. Kritische Situationen wie trockene Luft im Flugzeug, Pollen oder Staub lassen sich häufig kaum vermeiden. Beim Arbeiten und Lesen allerdings sollten Sie bewusst Pausen einlegen, damit sich die Augen erholen können: Lassen Sie den Blick aus dem Fenster in die Ferne schweifen und blinzeln Sie ganz bewusst, um die Augen zu befeuchten. Oder schließen Sie die Augen einfach mal für fünf Sekunden vollständig – das hilft auch, um sich besser zu konzentrieren.

Die genetische Veranlagung zu einer geringen Produktion von Tränenflüssigkeit lässt sich allerdings nicht beheben. Kurzfristige Abhilfe verschafft künstliche Tränenflüssigkeit. Treten jedoch immer wieder Rötungen auf, sollten Sie einen Augenarzt konsultieren.

Die beste Pflege für schöne Augenblicke

Augenringe: Unerwünschte Schattenseiten

Dunkle Schatten unter den Augen lassen uns müde und manchmal etwas kränklich erscheinen. Deswegen würden wir auch liebend gerne darauf verzichten. Leider ist das nicht immer möglich.

Augenringe: Ein Symptom, viele mögliche Ursachen

Ursachen für dunkle Augenringe

Auch für die ungeliebten Schatten unter den Augen gibt es keine einfache Erklärung. Die dunklen Ringe können verschiedene Ursachen haben, in der Regel jedoch harmloser Natur. Manchmal ist eine Hyperpigmentierung der Haut der Auslöser: Dann sind unter den Augen überdurchschnittlich viele Hautfarbstoffe eingelagert.

Die Haut neigt in diesem Bereich aber auch grundsätzlich zu dunklen Schatten, weil sie sehr zart und fein ist, sodass die darunterliegenden dunklen Blutgefäße eher durchscheinen.

Was hilft bei Augenringen?

Ist eine Überpigmentierung die Ursache, lassen sich die Augenringe nicht beheben, sondern nur kaschieren. Mit getönten Tagescremes oder BB Cremes können die lästigen Schatten gut versteckt werden. Ist die Haut insgesamt etwas gebräunt, fallen die Augenringe weniger auf. Treten die Schatten nur sporadisch auf, könnte es an übermäßigem Alkoholkonsum oder mangelndem Schlaf liegen. Beides verringert die Sauerstoffsättigung des Blutes, es wirkt dadurch dunkler und schimmert durch. Für Abhilfe sorgt ein längerer, erholsamer Schlaf.

Dauern die Beschwerden an, steckt möglicherweise ein Eisen- oder Mineralstoffmangel dahinter. Vor allem fehlendes Eisen lässt die Haut dunkler erscheinen, da die Sauerstoffsättigung im Blut zu gering ist. Da auch Erkrankungen der Galle, Niere oder Schilddrüse zu Augenschatten führen können, sollte vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden, wenn eine Lifestyle-Veränderung keine Besserung bringt.

Ringe unter den Augen oft genetisch bedingt

Wenn die dunklen Schatten nicht verschwinden wollen, hilft nur noch gutes Kaschieren.

5 Hausmittel gegen müde Augen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die helfen: Diese fünf einfachen Hausmittel können eine erste Linderung bei müden Augen verschaffen.
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