fruehlingssonne-headerbild

Frühlingssonne genießen: Mit dem richtigen Sonnenschutz

Warum wir die ersten Sonnenstrahlen oft unterschätzen
Gut geschützt durch den Frühling: Die Haut auf die ersten Sonnenstrahlen vorbereiten und Schäden durch UV-Licht vermeiden – so geht‘s.

Wie gefährlich ist die Frühlingssonne für die Haut?

Endlich Frühling, endlich Sonnenschein! Zeit für ausgedehnte Spaziergänge in leichten Blusen und gemütliche Sonnenstunden am See. Aber auch Zeit, an Sonnenschutz zu denken. Denn egal ob Frühling oder Sommer: UV-Strahlung schadet der Haut.

Warum ist Sonnenschutz im Frühling so wichtig?

Im Sommer ist UV-Schutz Pflicht, im Frühling noch nicht – stimmt das? Weil es an den ersten Sonnentagen des Jahres noch nicht so warm ist wie im Juli oder August, unterschätzen wir die Kraft der Frühlingssonne oft. Zu Unrecht, denn UV-Strahlung gefährdet die Haut zu jeder Jahreszeit und Temperatur.

Frühlingssonne trifft auf unvorbereitete Haut

Das Problem: Im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selbst vor Sonne schützen. Nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Auch die sogenannte Lichtschwiele fehlt – das ist eine Verdickung der Hornhaut, die durch UVB-Strahlung entsteht und den Eigenschutz der Haut verstärkt. 

Höhere Strahlenbelastung in den Frühlingsmonaten 

Das Risiko für Sonnenschäden auf der Haut ist im Frühling auch klimatisch bedingt hoch. Die Ozonschicht, die einen Großteil aggressiver UV-Strahlung herausfiltert, ist im März, April und Mai häufig dünner. Entsprechend mehr gefährliche Strahlen können die Schutzschicht der Erdatmosphäre durchdringen und auf die Haut gelangen.

Langsam vorbräunen und zusätzlich schützen

Folglich sollten Sie auch im Frühling zu Sonnenschutzprodukten greifen, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko gering zu halten. Behutsam an Sonneneinstrahlung gewöhnen können Sie Ihre Haut zum Beispiel mit Sonnenlotionen, die zur Pigmentierung anregen. Diese Produkte bieten zuverlässigen UV-Schutz und unterstützen zusätzlich die natürliche Bräunung der Haut.



Vor Hautschäden schützen: Erst cremen, dann sonnen

Je blasser die Haut, desto sonnenempfindlicher ist sie. Nach dem langen Winter ist die Gefahr für einen Sonnenbrand darum besonders hoch. Jetzt gilt es, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen und mit Sonnencreme zu schützen.

Gut geschützt in die Frühlingssonne

Gesund braun werden – geht das überhaupt? Auf jeden Fall. Mit dem richtigen Lichtschutzfaktor, etwas Eingewöhnungszeit für die Haut und diesen Tipps können Sie die Frühlingssonne genießen, ohne die Gesundheit Ihrer Haut zu gefährden.

Raus in den Frühling, aber nicht ohne UV-Schutz!

Planen Sie einen Ausflug? Weil im Frühling das Risiko für Sonnenbrand hoch ist, empfiehlt es sich, immer ein Sonnenschutzprodukt parat zu haben – für unterwegs am besten einen Sonnenroller oder die praktischen Mini-Formate, die in jede Tasche passen.



Bereit für die Frühlingssonne? Daran sollten Sie denken:

  • Im Frühling wie im Sommer gilt für alle Hauttypen: Wenn Sie sich länger im Freien aufhalten wollen, tragen Sie am besten schon zu Hause eine Sonnencreme mit typgerechten UV-Schutz auf.

  • Die sogenannten Sonnenterrassen benötigen am meisten Augenmerk: Cremen Sie Stirn, Nasenrücken und Ohren besonders sorgfältig ein. Verwenden Sie hierfür spezielle Sonnenschutzprodukte fürs Gesicht. Sie ziehen schnell ein und spenden extra viel Feuchtigkeit. 

  • Radfahren, Joggen oder Wandern – nicht ohne Sonnencreme in der Tasche. Kommen Sie unterwegs ins Schwitzen, kann der Schutzfilm verloren gehen. Regelmäßiges Nachcremen etwa alle zwei Sunden hält ihn aufrecht. Allerdings: Die maximale Schutzzeit verlängert sich dadurch nicht.

  • Eigenschutzzeit multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt die maximale Zeit, die Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Ein Rechenbeispiel: Bei heller Haut beträgt die Eigenschutzzeit ca. 10 Minuten, mit einem Lichtschutzfaktor 30 verlängern Sie den Schutz auf rund 300 Minuten – sofern ausreichend Creme aufgetragen wird.

  • Wenn Sie ein Sonnenschutzprodukt aus dem letzten Jahr verwenden, prüfen Sie unbedingt die Haltbarkeit – schließlich liegt der letzte Einsatz schon einige Monate zurück. Die Zahl neben dem Tiegel-Symbol auf der Rückseite des Produkts verrät, wie viele Monate die Creme nach dem Öffnen haltbar ist.

  • Nicht vergessen: Die Sonne scheint auch auf den Kopf. Mit einem Hut oder Tuch können Sie Sonnenbrand auf der Kopfhaut vorbeugen.

Schützen Sie Ihre Haut vor der Frühlingssonne

So wichtig sind die ersten Sonnenmomente des Jahres

Auch wenn die UV-Strahlung im Frühling nicht zu unterschätzen ist, braucht unser Körper gerade jetzt – nach der sonnenarmen Zeit – das Sonnenlicht, um in Form von Vitamin D sprichwörtlich Energie zu tanken.

Gesund und glücklich durch Vitamin D und Serotonin

Wenn das erste Grün sprießt, die Tage länger und die Temperaturen angenehmer werden, hellt sich die Stimmung automatisch auf. Schon deshalb, weil das Leben im Frühling wieder draußen stattfinden kann. Aber auch, weil das Sonnenlicht dem Stoffwechsel und der Hormonausschüttung zugutekommt.

Rausgehen und Vitamin-D-Depots füllen

Im Winter kann in nördlichen Regionen kaum Vitamin D über die Haut gebildet werden – für die Synthese ist die Sonneneinstrahlung in dieser Zeit einfach zu schwach. Die schlechte Nachricht: Zu wenig Vitamin-D wirkt sich negativ auf Immunabwehr, Knochenstabilität und Wohlbefinden aus. Die gute Nachricht: Um die Vitamin-D-Speicher nach dem Winter wieder aufzufüllen, genügen dem Körper etwa 15 sonnige Minuten pro Tag. Dabei sollten Sie circa 20 Prozent der Hautfläche – also Gesicht, Hände und Unterarme – an die Sonne lassen. 

Sonne macht munter

Darüber hinaus stellt der Organismus im Frühling seinen Hormonhaushalt um. Langsam wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin verringert und gleichzeitig die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin gesteigert. Diese Umstellung kostet den Körper Kraft, weshalb die ersten schönen Sonnentage häufig mit einem Gefühl der Erschöpfung einhergehen. Das beste Mittel dagegen: Serotonin. Je öfter Sie das natürliche Tageslicht auskosten, desto höher ist die Produktion des Glückshormons. Kurze, aber regelmäßige Spaziergänge in der Frühlingssonne sind somit ein einfaches, aber effektives Rezept bei Frühjahrsmüdigkeit.

Mehr Licht, mehr Sonne, mehr Freude

Die ersten Spaziergänge mit leichter Kleidung machen einfach glücklich. Der Grund: Die Frühlingssonne kommt an die Haut, das fördert die Serotoninproduktion und sorgt für gute Laune.

Sorgenfreie Stunden in der Sonne

Im Frühjahr wie im Sommer gilt: Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut nachhaltig. Aber was passiert dabei eigentlich? Wie sich UV-Strahlen auf den Körper auswirken und wie Sie sich richtig davor schützen, lesen Sie hier:
Unsere Empfehlungen für Sie