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Bart pflegen und in Form bringen

Bart pflegen und in Form bringen in 5 Schritten

Waschen, schneiden, kämmen, pflegen, stylen

Top in Form – und das bis in die Bartspitzen! Ganz egal, für welchen Look du dich entscheidest: Wir zeigen dir, wie du deinen Bart in den Griff bekommst.

Von Anfang an: Die 3 Bartpflege-Basics

3-Tage-Bart, Schnauzer, Vollbart: Wie auch immer du ihn trägst, ein bisschen Pflege braucht jeder Bart.

Schritt 1: Bart waschen

Ein langer Bart zieht viele Blicke auf sich – aber leider auch Schmutz und Essensreste magisch an. Kein Problem, wenn du regelmäßig einen Waschgang einlegst. Mit diesen Tipps bleibt dein Bart gepflegt und ein absoluter Blickfang:

Am besten verwendest du ein spezielles Bartshampoo oder -waschgel. Es befreit deinen Bart von den Spuren des Tages, pflegt die Barthaare und die Haut darunter. Gut so, denn umso weniger Probleme hast du mit Juckreiz und Pickeln. Tipp: Kein extra Bartprodukt zur Hand? Macht nichts. Im Notfall kannst du auch dein Shampoo nehmen.

Und so wäschst du deinen Bart:

  • Wenn es schnell gehen soll, erledige den Reinigungsschritt am Waschbecken. Deutlich bequemer ist‘s allerdings unter der Dusche.
  • Verreibe etwas Bartshampoo in den Handflächen und massiere es in den angefeuchteten Bart.
  • Kurz einwirken lassen und gründlich mit warmem Wasser ausspülen.
  • Den Bart mit einem sauberen Handtuch abtrocknen. Das war‘s schon.

In trockenen Tüchern?

In trockenen Tüchern

Haut und Haare danken es dir, wenn du das Handtuch nicht zu kraftvoll einsetzt. Bei einem Vollbart brauchst du etwas Geduld oder hilfst mit dem Föhn auf mittlerer Hitzestufe kurz nach.

Schritt 2: Barthaare in Form bringen

Ein regelmäßiger Schnitt lässt deinen Bart gepflegt aussehen. Je nach Barttyp machst du dich etwa alle 5 bis 10 Tage ans Werk – definierst die Konturen und trimmst oder schneidest deinen Bart.  

So gehst du vor:

Besonders präzise wird‘s mit einem Rasierhobel oder einem Nassrasierer mit nur einer Klinge. Statt Rasierschaum trägst du Bart- oder Rasieröl auf. So bleiben die Stellen gut sichtbar, die du begradigen willst:   

  • Ein paar Tropfen Bartöl auf der sauberen Haut verteilen.
  • Öl etwa 2 Minuten einwirken lassen.
  • Mit der Klinge die Konturen entlangfahren, um die aus der Reihe tanzenden Stoppeln zu entfernen.
  • Gesicht mit lauwarmem Wasser waschen.
  • Zum Schluss kommt das After Shave auf die Haut, fertig!

Bart trimmen oder schneiden: Dein Weg zum frischen Look

Bart trimmen oder schneiden

Etwa jeden 5. Tag solltest du Hand anlegen – und deinen Bart stutzen. Bei kürzeren Bärten ist ein Trimmer praktisch. Bei einem Vollbart nimmst du die Haare zwischen die Finger und kürzt die Ausreißer mit einer Schere.

Schritt 3: Kämmen oder Bürsten

Barthaare sind robuster als die Haare auf dem Kopf und manchmal wirklich widerspenstig. Um sie im Zaum zu halten, greifst du deshalb je nach Haarlänge regelmäßig zu Kamm oder Bürste.

Welches Tool du benutzt, ist natürlich ganz dir selbst überlassen. Beide haben ihre Vorzüge. Probiere am besten aus, womit du besser klarkommst. 

  • Bürsten sind ideale Partner bei kürzeren Bärten. Sie massieren und verteilen das Hautfett gleichmäßig im Bart – gut für ihn, der glänzt dann nämlich aus voller Kraft.
  • Ein Kamm kommt spätestens dann zum Zug, wenn die Bürste an ihre Grenzen stößt. Das ist meist bei längeren, dichten Bärten der Fall. Mit einem Kamm ist besseres Durchkommen garantiert. Achte beim Kauf auf natürliche Materialien und abgerundete Spitzen.

Einer fürs Grobe

Einer fürs Grobe

Ein Bartkamm bezwingt Vollbärte zuverlässig. Er kann aber auch bei kürzeren Bärten nützlich sein – etwa als Hilfsmittel beim Stylen.

Bartpflege-Specials für einen perfekten Look

Waschen, Trimmen und Kämmen gehören für jeden Bartträger zu den Basics. Doch manchmal darf es noch mehr sein.

Schritt 4: Mit Bartöl einen draufsetzen

Spröde, stumpfe Stoppeln? Das war einmal. Bartöl zähmt widerspenstige Haare und pflegt gleichzeitig die Haut darunter. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie oft schuppt oder juckt.

So setzt du Bartöl ein:

  • Etwas Öl in die Handfläche geben (ca. 3 Tropfen für einen 3-Tage-Bart).
  • Hände reiben und mit den öligen Handflächen über den Bart streichen.

Öl ist dir zu viel? Dann kannst du auf einen Balsam für Bart und Gesicht zurückgreifen. Die Pflege zieht schnell ein, schenkt deiner Haut Feuchtigkeit und reduziert die Anzeichen von Rasurbrand. Pluspunkt: Das Balsam macht im gleichen Pflegeschritt die Stoppeln weicher. Es ist damit der perfekte Pflegepartner für 3-Tage-Bärte – direkt nach der Rasur und an den Tagen dazwischen.

Welche Pflege passt zu mir?

Welche Pflege passt zu mir

Bartöl und -balsam eignen sich für die tägliche Bartpflege. Welches Produkt im Badezimmer das Rennen macht, liegt allein in deinen Händen.

Schritt 5: Bartstyling mit Wachs

Ein Muss für Moustaches: Mit Bartwachs (auch „Bartwichse“ genannt) kannst du zwirbeln und stylen, was das Zeug hält. Perfekt, um zum Beispiel am Schnäuzer Akzente zu setzen. Aber auch Vollbartträger können ihre Haarpracht mit Bartwachs in Form bringen.

So klappt das Styling mit Bartwachs:

  • Mit dem Daumennagel ein wenig Wachs aus dem Tiegel nehmen und zwischen den Fingern erwärmen.
  • Das weiche Wachs gut verteilen, um den ganzen Bart zu stylen oder einzelne Haare zu bändigen.

Tipp: Für unterwegs gibt es spezielle Bartwachsstifte, die ein schnelles Bartstyling möglich machen. Du brauchst nur mit dem Stift übers Barthaar streichen und kurz Hand anlegen.

Bad Hair Day im Gesicht?

bad hair day im gesicht

Mit Bartwachs bekommst du widerspenstige Haare zügig in den Griff. Vorausgesetzt, der Bart ist schon etwas länger, sauber und völlig trocken. Du kannst etwas Hilfe beim Formen gebrauchen? Dann verteile das Bartwachs doch einfach mit deiner Bartbürste.

Bartpflegeprodukte im Check

Bärtezähmen leicht gemacht: Wir verraten dir, welche Werkzeuge du brauchst, um deinen Bart in den Griff zu bekommen.

Alles, was deinen Bart formt

  • Bartbürste: Sie pflegt kürzere Bärte, massiert die Haut und aktiviert die Durchblutung. Die Borsten sind vergleichsweise hart. Doch deine Haut gewöhnt sich bereits nach wenigen Malen daran.
  • Bartkamm: Er entwirrt längere Barthaare und löst Knoten. Wähle am besten ein Modell aus Holz oder Horn. Kunststoffkämme können die Haare statisch aufladen. Bei sehr glattem Barthaar ist ein Modell mit feinen Zinken ideal – bei welligen hingegen ein grobzinkiger Kamm.
  • Bartschere: Sie hilft, wenn du mit deinem Trimmer nicht weiterkommst. Bartscheren sind kleiner und schärfer als Haushaltsscheren. Achte beim Kauf auf rostfreies Material, besonders gut ist Edelstahl.

Seife oder Shampoo für den Bart?

Seife oder Shampoo

Bartseife löst hartnäckige Verschmutzungen und Stylingrückstände effektiv. Nachteil: Sie stresst Barthaar und Haut. Die bessere Wahl für jeden Tag sind Bartshampoo oder ein mildes Haarshampoo.

Alles, was deinen Bart schöner macht

Bartöl: Es pflegt deinen Bart, sodass er sich weicher anfühlt. Auch deine Haut kommt nicht zu kurz – Juckreiz und schuppige Stellen gehören der Vergangenheit an. Wenn du beim Konturieren ein durchsichtiges Rasurmittel brauchst, kannst du Bartöl ebenso benutzen.

Balsam: Genau das Richtige, wenn du etwas suchst, das wie ein After Shave vor Rausbrand bewahrt, gleichzeitig aber auch dein Barthaar pflegt. Auch juckende Bartstoppeln bekommst du mit einem Pflegebalsam ganz einfach in den Griff! 

After Shave: Pickel und Rötungen bekämpfst du nach jeder Rasur mit einem After Shave. Gleichzeitig beruhigst und erfrischst du damit deine Haut. Ob du Lotion, Fluid, oder Balsam verwendest, ist eine Frage deines Geschmacks und Hauttyps.

Jetzt wird's haarig: 4 Bartprobleme & Lösungen

Spliss, eingewachsene Haare oder juckende Haut – muss nicht sein, wenn du deinem Bart die nötige Aufmerksamkeit schenkst.

1. Was tun, wenn der Bart juckt?

Du lässt dir einen Bart wachsen? In den ersten beiden Wochen ist Juckreiz total normal und lässt sich meist mit Bartöl abmildern. Bartbürstenmassagen können außerdem helfen, wenn die Haut spannt oder schuppt.

Mach‘s sauber: Einmal pro Woche solltest du Bürste bzw. Kamm von Haaren befreien, um Hautirritationen zu vermeiden. Bei der Bürste musst du ein wenig frickeln. Die Spitze eines Stielkamms eignet sich ganz gut, um verfangene Barthaare zu lösen. Den Bartkamm brauchst du nur mit lauwarmem Wasser abzuspülen.

2. Was tun, wenn sich deine Barthaare spalten?

Splissige Bartspitzen können ungepflegt wirken. Da hilft nur ein Rückschnitt mit der Bartschere. Zum Glück müssen meist nur wenige Millimeter weg.

Was vorab hilft? Scharfe Rasierklingen kappen die Stoppeln gerade. Stumpfe hingegen würden eher an ihnen reißen und die Bartspitzen ausfransen – was Spliss hinterlässt. Auch das Trockenrubbeln mit dem Handtuch und Föhnhitze beanspruchen dein Barthaar.

3. Was tun, wenn dein Bart nicht weich genug ist?

Bart nicht weich genug

Kratzt der Bart? Dann kannst du ihn mit Bartöl oder einem Pflegebalsam zähmen. Oder du hast etwas Geduld – ab einer Länge von ca. einem Zentimeter lässt das Piksen nach.

4. Was tun, wenn deine Barthaare einwachsen?

Je lockiger und dicker die Bartpracht, desto häufiger hast du vermutlich mit eingewachsenen Barthaaren zu kämpfen. Nicht so wild, wie es aussieht. Denn oft wirst du die „Irrläufer“ schon mit einem Gesichtspeeling wieder los. 

In härteren Fällen kannst du mit einer sterilisierten Nadel oder Pinzette nachhelfen. Damit holst du das Haar an die Hautoberfläche, danach desinfizierst du noch die Haut. Wichtig: Wenn die Stelle schmerzt und sich rötet, lass lieber deinen Hautarzt einen Blick darauf werfen und das Haar fachmännisch freilegen.

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