Intimrasur: Pflege-Tipps für eine glatte Bikinizone

Intimrasur: Pflege-Tipps für eine glatte Bikinizone

SANFTE HAARENTFERNUNG IM INTIMBEREICH

Die zarte Haut im Intimbereich braucht besondere Pflege – vor allem nach der Rasur: Mit diesen Tipps können Sie Hautreizungen vorbeugen.

Navigation: Wissenswertes zur Intimrasur

Ob naturbelassen, sauber gestutzt oder völlig blank: Sie entscheiden, welchen Look Sie jenseits der Gürtellinie tragen möchten. Wichtig ist nur die richtige Hautpflege.
Was ist eigentlich eine Intimrasur?

Was ist eigentlich eine Intimrasur?

Intimrasur bezeichnet die Entfernung der Schambehaarung im Intimbereich mit einem Rasierer – ganz gleich, ob Sie dabei nur die Seiten stutzen, es ganz blank mögen oder raffinierte Formen frisieren möchten.


Muss ich mich überhaupt rasieren – oder nicht?

Bevor Sie den Rasierer ansetzen und direkt starten: Haben Sie sich schon mal gefragt, warum uns glatte Haut überhaupt so wichtig ist? Für viele Frauen ist das Rasieren von Beinen, Achseln und Intimbereich Teil der täglichen Pflegeroutine. Hier erfahren Sie, wieso.

Haare unerwünscht? Alles eine Sache des Geschmacks!

Ob wir uns rasieren oder nicht, ist eine Frage des Typs und der individuellen Vorlieben. Die Argumente gegen Intimbehaarung und für die Intimrasur sind ganz verschieden:

  • hygienische Gründe
  • ästhetische Idealvorstellungen
  • Wünsche des Partners oder der Partnerin

Ist es hygienischer, wenn ich mir den Intimbereich rasiere?

Ist es hygienischer, wenn ich mir den Intimbereich rasiere?

Eine Rasur bringt keine wesentlichen medizinisch-hygienischen Vorteile mit sich. Achseln und der Intimbereich lassen sich behaart wie unbehaart gleich gründlich waschen. Einziger Unterschied: Weniger Haare bedeuten häufig auch weniger Körpergeruch, weil sich der Schweiß nicht sammeln kann.

Schamhaar-Styling – eine Frage des Geschmacks

Sie haben sich für eine Rasur entschieden, aber sind sich nicht ganz sicher, wie das Ergebnis werden soll? Um die Hemmschwelle zu verringern, gehen Sie Schritt für Schritt vor. Rasieren Sie einfach ein paar Zentimeter weg und schauen, wie es Ihnen gefällt. Haben Sie keine Angst, die Haare sind schneller zurück, als Ihnen lieb ist.

 

Intimfrisur: Was ist modern in Sachen Intimrasur?

Klar, wo es Haare gibt, gibt es auch Frisuren. Neben der komplett haarlosen Variante hat sich vor allem der sogenannte „Landing Strip“ etabliert. Hier bleibt nur ein schmaler Streifen der Schambehaarung auf dem Venushügel stehen.

Das ist Ihnen zu langweilig? Diese Trends wollen getestet werden:
  • Die Briefmarke: Übrig bleibt ein kleines Quadrat, mittig auf dem Venushügel.
  • Das Herz: Diese Frisur erfordert etwas Geschick und Geduld. Die Spitze des Herzes mündet im Intimbereich. Ein Rasierer mit kleiner Klinge kann hier hilfreich sein.
  • Das Dreieck: Besonders für Frauen geeignet, die nicht zu viele Haare abrasieren wollen, aber trotzdem alles im Höschen verstecken möchten – denn es lässt sich in seiner Größe variieren. Die Spitze zeigt auch hier nach unten.

Gereizte Haut? Tragen Sie Unterwäsche aus Baumwolle!

Gereizte Haut? Tragen Sie Unterwäsche aus Baumwolle!

Ist Ihre Haut gereizt, gerötet oder haben sich Pickel gebildet, verzichten Sie auf ein Spitzen-Höschen aus Polyester – schlüpfen Sie lieber in Baumwoll-Unterwäsche. Sie vermeidet Hautreizungen, saugt Schweiß auf und sitzt locker auf der Haut. Das schont die empfindliche Partie nach der Intimrasur.


Bikinizone rasieren: So geht's

Im Vergleich zu anderen Enthaarungsmethoden ist die Rasur besonders schonend zur zarten Haut im Intimbereich. Doch auch sie kann bei falscher Anwendung Hautirritationen verursachen. Mit der richtigen Vorbereitung und dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung lassen sich Rasierpickel und Ausschlag nach der Intimrasur vorbeugen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Intimrasur?

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Intimrasur?

Eine Frage des Timings: Rasieren Sie sich nach Möglichkeit am Abend – dann kann sich die Haut über Nacht erholen. Tagsüber lösen Schwitzen und enge Kleidung viel schneller Irritationen aus.

So geht‘s glatt: Intimrasur in 7 Schritten

  1. Schamhaare stutzen: Zu lange Haare verstopfen die Klingen und verhindern so eine glatte Intimrasur. Kürzen Sie das Haar ggf. mit einer Nagelschere
  2. Scharfe Klingen: Tauschen Sie stumpfe Klingen sofort aus und nutzen Sie Einwegrasierer nicht mehrfach.
  3. Rasiergel oder -schaum auftragen: Der Schaum hat gleich 2 Effekte – die Härchen werden weicher und die Klingen gleiten besser. Doch welches Rasiergel ist das richtige für eine Intimrasur? Wählen Sie ein beruhigendes, pflegendes Produkt. Das hilft, Hautreizungen zu vermeiden.
  4. Ziehen Sie die Haut straff: Glatte, gespannte Haut reduziert das Risiko von Schnitten.
  5. Arbeiten Sie sich langsam vor: Setzen Sie am Rand an, nicht mitten in der Behaarung.
  6. Rasieren Sie in Wuchsrichtung: Gegen den Strich zu rasieren, beansprucht die Haut unnötig.
  7. Sanfter Druck: Scharfe Klingen brauchen keine Kraft. Wenn Sie zu stark drücken, entstehen kleine Verletzungen. Das kann zu Brennen, Pickeln und Entzündungen führen.

Tipp: Stellen Sie ein Bein etwas höher – zum Beispiel auf den Wannenrand. So erreichen Sie auch schwierige Stellen.

Das A und O für glatte Haut: Die richtige Vorbereitung

Die Haut im Intimbereich gehört zu den sensibelsten Zonen unseres Körpers. Hier befindet sich ein komplexes Nervengeflecht, das die Haut besonders sensibel für äußere Einflüsse macht.

Wer seine Schamhaare entfernen will, sollte deshalb entsprechend schonend vorgehen und die Haut auf die Rasur vorbereiten:

  • Gehen Sie vor der Rasur warm duschen oder baden. Dadurch werden die Haare weicher und lassen sich leichter entfernen.
  • Reinigen Sie Ihre Haut gründlich – das hält das Entzündungsrisiko gering. Verwenden Sie dafür unbedingt eine spezielle Intimwaschlotion, die den Säureschutzmantel der zarten Hautzone unterstützt.
  • Auch die Wahl des Rasierers entscheidet über den Erfolg der Haarentfernung: Für die Intimrasur eignen sich Geräte mit Schwingkopf am besten, weil sich der flexible Aufsatz der konturreichen Hautpartie anpassen kann. So halten Sie auch das Verletzungsrisiko gering.
  • Ein sanftes Peeling bereitet die Haut optimal auf die Intimrasur vor: Die Massage mit Peeling-Körnchen löst abgestorbene Hautschüppchen, Talg und Schmutz. Die Wachstumskanäle der Haare bleiben frei, was das Einwachsen und Rasierpickel verhindert.

Was bewirkt ein Peeling? Koerperpeeling

Intimrasur: Pflege-Tipp für geschmeidige Haut

Intimrasur ohne Pickel? Kein Problem mit der richtigen Pflegeroutine im Vorfeld. Regelmäßige Peelings z. B. halten die Haut geschmeidig und minimieren das Risiko eingewachsener Haare und Rötungen.


Intimrasur: Pflege nach der Haarentfernung

Eine sorgsame Nachbehandlung ist besonders wichtig, um die Haut nach der Intimrasur zu beruhigen: Erfahren Sie hier, wie Sie mit der richtigen Pflege Hautreizungen lindern und im besten Falle ganz verhindern können.

Intimrasur: 5 Pflege-Tipps für danach

Bedenken Sie, dass Sie beim Rasieren nicht nur die Haare kappen, sondern mit einer scharfen Klinge über die oberste Hautschicht fahren. Dabei entstehen mitunter winzige Verletzungen, von denen sich die Haut nach der Rasur erholen muss.

Welche Pflege Ihr Intimbereich nach der Intimrasur braucht:

  • Tupfen Sie die Haut mit einem Handtuch vorsichtig trocken. Starkes Reiben würde sie zusätzlich strapazieren.
  • Mit einer kalten Dusche können Sie Rötungen und Brennen nach der Rasur abmildern.
  • Welche Creme ist die richtige nach der Intimrasur? Was soll ich nach der Intimrasur auftragen? Nach der Intimrasur empfiehlt sich eine beruhigende After Shave Lotion. Verzichten sollten Sie auf stark parfümierte und alkoholhaltige Pflegeprodukte. Diese könnten auf der rasierten Haut brennen und Irritationen hervorrufen.
  • Pickel nach der Intimrasur? Etwas Babypuder kann helfen, kleine Rötungen zu lindern. Babyöl ist extra mild und eignet sich ebenfalls zur Pflege rasierter Hautstellen.
  • Nach der Intimrasur sollten Sie Sonne, Sport und ein Bad im Meer oder Pool eher meiden. Der Grund: UV-Strahlen, Schweiß, Salz und Chlor reizen die Haut und können Irritationen begünstigen.

Für eine glatte Bikinizone den Intimbereich pflegen

Für eine glatte Bikinizone: Intimbereich pflegen

Für viele Frauen ist die Intimrasur besonders im Sommer wichtig – schließlich will man im Bikini und Badeanzug eine gute Figur machen. Kleine Pickel, eingewachsene Haare und Rötungen stören da nur. Die richtige Nachbehandlung beugt diesen Hautreizungen vor.

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Saubere Sache: Hygiene-Tipps zur Intimrasur

Damit die Intimrasur ohne Pickel, Rasurbrand und eingewachsene Haare gelingt, sollten Schutz und Sauberkeit oberste Priorität haben. Dazu zählt die Reinigung des Rasierers, aber auch das Wissen darüber, wann die Haut eine Pause braucht.

Klingen wechseln und reinigen

Die Mikroverletzungen, die beim Rasieren entstehen können, erhöhen auch das Risiko für Infektionen. Umso wichtiger ist es, bei der Intimrasur auf Hygiene zu achten:

  • Wechseln Sie die Klingen regelmäßig, etwa alle zwei Wochen bzw. nach fünf bis zehn Anwendungen. Einwegrasierer sollten Sie nach jeder Anwendung austauschen.
  • Geben Sie den Rasierer nicht in fremde Hände, um Verunreinigung mit Bakterien oder Viren zu verhindern.
  • Reinigen Sie Ihren Rasierer nach jeder Benutzung. So geht‘s: Unter heißem, fließendem Wasser abspülen und erst zurück in die Kosmetiktasche packen, wenn die Klingen vollständig trocken sind. Das dauert Ihnen zu lange? Helfen Sie einfach mit warmer Föhnluft nach.
  • Bei der Intimrasur ist es zudem ratsam, die Klingen nach der Anwendung zu desinfizieren, damit bei der nächsten Rasur keine Bakterien in die Haut dringen können. Benutzen Sie dafür z. B. handelsüblichen Reinigungsalkohol.
  • Es spricht nichts dagegen, den Rasierer zwischendurch kurz in der Duschkabine oder auf dem Badewannenrand abzulegen. Für die Aufbewahrung zwischen den Anwendungen empfiehlt sich jedoch ein trockener Ort, um die Klingen vor Rost zu schützen.

Pausenzeiten - Ruhe für die Haut

Pausenzeiten – Ruhe für die Haut

Wenn Sie nach der Intimrasur unter Pickeln oder Juckreiz leiden, sollten Sie den Rasierer lieber für einige Tage zur Seite legen. Benutzen Sie ihn erst wieder, sobald die Reizungen abgeklungen sind. Ihre Haut braucht jetzt Ruhe!


Haarentfernung im Intimbereich: Methoden auf einen Blick

Die Nassrasur ist eine schmerzfreie, gründliche und einfache Methode, sich störender Härchen zu entledigen. Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten, die für die Enthaarung des Intimbereichs infrage kommen.

Bikinizone enthaaren: Zucker, Wachs oder Epilierer?

Wenn Sie nach jeder Rasur mit Pickeln und eingewachsenen Haaren zu kämpfen haben, probieren Sie ruhige eine andere Methode der Intimenthaarung aus, wie z. B.

  • Haarentfernung mit Trockenrasierer: Diese Methode ist im Vergleich zur Nassrasur zwar weniger gründlich, gilt aber als optimal für sehr empfindliche Haut.
  • Sugaring im Intimbereich: Die Haarentfernung mit Zuckerpaste ist effektiv und hautfreundlich zugleich, in der Umsetzung zu Hause allerdings etwas schwierig. Denn ohne Hilfe lassen sich mache Stellen nur schwer erreichen. Deshalb: Fürs Sugaring der Bikinizone sollten Sie einen Termin im Kosmetikstudio vereinbaren.
  • Bikinizone wachsen: Waxing ist eine beliebte Methode der Schamhaar-Entfernung in Kosmetikstudios. Dabei werden die Haare mittels Warm- oder Kaltwachs gezogen. Bei der Heimanwendung ist allerdings Vorsicht geboten, weil das Waxing im Intimbereich sehr schmerzvoll sein kann.
  • Intimbereich epilieren: Ist möglich, aber recht schmerzhaft, da das Epiliergerät Haare nacheinander einzeln auszupft.

Besser nicht: Enthaarungscreme im Intimbereich

Besser nicht: Enthaarungscreme im Intimbereich

Auch wenn sie praktisch sind: Auf Enthaarungscremes sollten Sie im Intimbereich besser verzichten. Die chemischen Substanzen der Creme können die Schleimhäute reizen und auf der sensiblen Haut brennen.


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