saunaregeln-headerbild

Saunaregeln: Richtig schwitzen für eine schöne Haut

Tipps für gesundes Saunieren
Die hohen Temperaturen in der Sauna liefern optimale Bedingungen für unsere Haut. Warum ein Saunagang den Teint schöner macht und worauf Sie dabei achten sollten.

Warum Saunieren so gut für die Haut ist

Während unser Kopf in der Sauna abschalten kann, arbeitet die Haut auf Hochtouren: Wer die wichtigsten Saunaregeln einhält, kann durch das Schwitzen die Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung der Haut anregen.

Saunieren regt die Durchblutung an

Sauna für die Haut: Die hohe Temperatur fördert die Durchblutung, sodass unsere Haut besser mit Nährstoffen versorgt wird. Das sorgt für einen rosigen und strahlenden Teint.

Hat die Sauna einen Effekt auf unsere Haut-Gesundheit?

Schöne Haut durch Schwitzen, geht das? Ja! Saunieren in der finnischen Sauna, im Dampfbad oder Hamam hat tatsächlich einen positiven Einfluss auf das Hautbild. Zum einen wirkt sich die Entspannung meist auch positiv auf unser Hautbild aus. Zum anderen gibt es auch ganz einfache physische Gründe, warum unser Teint nach dem Schwitzbad rosig strahlt. Den größten Anteil hieran hat eine verbesserte Durchblutung, wodurch die Haut optimal mit Nährstoffen versorgt wird.

Es gibt laut einer US-Studie sogar Hinweise darauf, dass regelmäßiges Saunieren einen Anti-Aging-Effekt haben könnte, da es die Fähigkeit der Haut verbessert, Feuchtigkeit zu speichern. So lässt sich möglicherweise kleineren Falten vorbeugen. Zusätzlich soll das verstärkte Schwitzen die hauteigene Schutzbarriere unterstützen, wodurch äußere Schadstoffe nicht so leicht in die Haut eindringen können.

Darüber hinaus können Wechselduschen nach der Sauna das Hautbild positiv beeinflussen. Der Temperaturwechsel wirkt hautstraffend und erfrischend.


Die 10 wichtigsten Saunaregeln für Haut und Wohlbefinden

Um eine möglichst große Wirkung auf Ihre Gesundheit und Ihre Haut aus dem Saunieren zu ziehen, sollten Sie unbedingt folgende Saunaregeln einhalten.

Saunaregeln zur Vorbereitung

  • Verzichten Sie am besten bereits am Tag vor dem Saunabad auf Alkohol, er trocknet den Körper aus. Auch stark riechende Lebensmittel wie Knoblauch sollten Sie vom Speiseplan streichen. Wenn wir schwitzen, sind Ausdünstungen stärker wahrnehmbar und damit besonders unangenehm – das mindert den Erholungseffekt für Sie selbst und andere Saunabesucher.

  • Nehmen Sie sich Zeit und nutzen Sie den Saunabesuch für einen kleinen Wellness-Urlaub vom Alltag. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein. Die Haut profitiert am meisten von der gesundheitsfördernden und verschönernden Wirkung der Sauna, wenn gleichzeitig der Stress von Ihnen abfällt.

  • In der Sauna verlieren Sie durch das Schwitzen viel Wasser. Steuern Sie dem Flüssigkeitsverlust entgegen, indem Sie vor dem Saunabesuch, aber auch zwischen den einzelnen Gängen ausreichend trinken.

  • Das Duschen vor dem Saunieren hat nicht nur hygienische Gründe: Warmes Wasser hilft dem Körper, sich besser auf die kommende Hitze einzustellen. Wichtig: Trocknen Sie sich anschließend gut ab. Denn Restfeuchtigkeit auf der Haut verzögert das Schwitzen.

  • Wer unter trockener Haut leidet, sollte sie zwei Stunden vor dem Gang in eine finnische Sauna mit einer fetthaltigen Creme vorbereiten. So verliert sie durch die Dusche und die anschließende geringe Luftfeuchtigkeit nicht zusätzlich Feuchtigkeit.






Regeln in und nach der Sauna

  • Zum Saunazubehör zählen ein Paar Badeschlappen und Ihr Saunatuch. Das Handtuch sollte so groß sein, dass der gesamte Körper darauf Platz findet. Goldene Saunaregel: Der Schweiß darf nicht direkt auf das Holz tropfen.

  • Sie gehen gerne in die Sauna? Wie oft ist das eigentlich gesund? Experten empfehlen einen Saunabesuch pro Woche und drei einzelne Gänge während eines Aufenthalts. Planen Sie für einen Saunagang etwa acht bis zwölf Minuten ein. Die wichtigste Saunaregel: Achten Sie immer auf Ihr Wohlbefinden. Stellen sich Probleme mit dem Kreislauf ein, brechen Sie den Saunagang unbedingt ab!

  • Setzen Sie sich in den letzten zwei Minuten aufrecht hin, sodass der Kreislauf langsam wieder in Schwung kommt, bevor Sie die Sauna verlassen. Gehen Sie dann nicht sofort unter die Dusche, sondern kühlen Sie den Körper zunächst behutsam an der frischen Luft ab. So versorgen Sie gleichzeitig den Organismus mit ausreichend Sauerstoff. Anschließend kommt der Körper besser mit dem sehr kaltem Wasser aus dem Kneippschlauch oder im Tauchbad klar.

  • Planen Sie nach jedem Saunagang ausreichend lange Erholungsphasen von mindestens 15 Minuten ein.

  • Wenn Sie nach dem letzten Schwitzbad die Sauna verlassen wollen, brauchen Sie beim Duschen kein Duschgel und keine Seife zu verwenden – denn Ihre Haut ist absolut sauber. Verwöhnen Sie die Haut nach dem Duschen aber mit einer reichhaltigen Lotion, um ihr Feuchtigkeit zurückzugeben. Wichtig: Ihr Körper sollte vollständig abgekühlt sein, damit sich die Creme nicht mit neuem Schweiß mischt.

Die richtige Pflege vor und nach der Sauna

Sauna in der Schwangerschaft oder bei Erkältung?

Regelmäßige Saunagänge stärken das Immunsystem und können so nicht nur das Hautbild verbessern, sondern auch das Immunsystem stärken: Aber sollten wir auch mit Schnupfen in die Sauna gehen? Und dürfen eigentlich auch Schwangere saunieren?

Krank oder schwanger in die Sauna: Geht das?

Kann ich erkältet in die Sauna gehen?

Regelmäßiges Saunieren kann zwar das Immunsystem stärken und so auch vor Erkältungen schützen. Allerdings: Mit einem Schnupfen in die Sauna zu gehen, ist nicht zu empfehlen. Denn eine Erkältung können Sie nicht einfach ausschwitzen. Im Gegenteil: Die starke Hitze in der Sauna bereitet dem angeschlagenen Immunsystem zusätzlichen Stress, verzögert die Genesung oder verschlimmert die Erkältung sogar noch. Nach dem Saunieren fühlen Sie sich noch schlapper und setzen darüber hinaus die anderen Saunagäste einer Ansteckungsgefahr aus.

Schwanger in die Sauna: Geht das?

Wollen Sie während der Schwangerschaft in die Sauna gehen, empfiehlt es sich, vorab Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt zu halten. Gibt der Arzt Ihnen das Okay, sollten Sie jedoch eher auf den unteren Bänken Platz nehmen, um Ihren Kreislauf zu schonen. Dort ist die Luft nicht ganz so heiß – denn warme Luft steigt nach oben.

Saunaregel bei Erkältung: Erst auskurieren

Saunieren stärkt die Abwehrkräfte und das Herz-Kreislauf-System. Mit einem Schnupfen sollten Sie aber nicht saunieren: Ist der Körper bereits angeschlagen, kann sich die Erkältung verschlimmern.

Saunazeit, Winterzeit, Pflegezeit!

Viele gehen am liebsten in die Sauna, wenn es draußen richtig kalt wird. Das Saunieren tut auch der Haut gut, aber Sie sollten ihr darüber hinaus noch weitere Pflege zukommen lassen – denn die kalte Jahreszeit strapaziert die Haut besonders stark.
Unsere Empfehlungen für Sie