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Wenn Babys häufig schreien – NIVEA

Wenn Babys häufig schreien: Tipps für Eltern

Wie Sie Ihr Kind beruhigen und selbst die Ruhe bewahren

Aus welchen Gründen weinen Babys eigentlich und was können Sie tun, wenn Ihnen alles zu viel wird? Antworten und hilfreiche Tipps, um die Kleinen zu beruhigen, finden Sie hier.

Warum schreit mein Baby? Den Ursachen auf der Spur

Alle Babys quengeln und schreien irgendwann – manche häufiger als andere und einige besonders laut und ausdauernd. Sie machen so auf sich aufmerksam. Nur was steckt dahinter, wenn Kinder gar nicht mehr aufhören können?

Es ist ganz normal, dass Babys weinen

Alle Babys schreien in den ersten Lebenswochen. Es ist ja auch der einzige Kommunikationsweg, der ihnen zur Verfügung steht. Sie fordern damit Aufmerksamkeit und sagen so, dass etwas nicht stimmt – sie Hunger oder eine volle Windel haben oder einfach nur Nähe brauchen.

Viele Babys entspannen sich wieder, sobald Mama oder Papa ihr Bedürfnis stillen. Mit der Zeit lernen die Kleinen zudem, sich selbst zu beruhigen. Weshalb die Schreiperioden häufig spätestens nach dem 6. Monat nachlassen.

Babys schreien aus folgenden Gründen:

  1. Allgemeine Bedürfnisse: Hunger, Müdigkeit, Zuneigung

  2. Langeweile: Ihr Kind möchte Aufmerksamkeit und zum Beispiel auf Ihren Arm, um die Umgebung aus einem anderen Blickwinkel zu beobachten.

  3. Unwohlsein oder Schmerzen: Die nasse Windel stört, dem Baby ist zu heiß oder zu kalt (Schwitzen oder Frieren) oder es hat Bauchschmerzen.

Wenn das Baby schreit: Ein kleiner "Hilferuf"

Wenn das Baby schreit: Ein kleiner „Hilferuf“ – NIVEA

Babys sind bereits wenige Wochen nach der Geburt in der Lage, das Schreien nach Anlass zu variieren. So können Eltern wahrscheinlich schon bald die verschiedenen Schreiarten (für Hunger, Müdigkeit und Liebe) ihres Kindes einordnen. Ist das Bedürfnis gestillt, beruhigen sich Babys normalerweise schnell wieder. Bei grundlosen Schreiattacken sieht das etwas anders aus.

Mein Baby schreit viel – ist es ein Schreikind?

Von sogenannten „Schreibabys“ wird gesprochen, wenn Kinder über einen Zeitraum von drei Wochen mindestens drei Mal pro Woche jeweils länger als drei Stunden schreien.

Heftige Schreiattacken wurden früher auch als Dreimonatskolik bezeichnet. Man nahm an, dass Bauchschmerzen die Kleinen zum Schreien bringen. Mittlerweile gehen Experten allerdings davon aus, dass das eher selten der Fall ist. Bei Dreimonatskolik handelt es sich also nicht um die Ursache, sondern um eine alternative Bezeichnung für Schreikinder.

Was steckt dann hinter scheinbar grundlosem Schreien?

Häufig liegt bei Schreikindern eine Regulationsstörung vor. Viele Babys haben anfangs Probleme, sich an die neue Umgebung außerhalb von Mamas Bauch zu gewöhnen. Sie reagieren sehr empfindlich auf die vielen neuen Reize und haben oft Schwierigkeiten, einen Schlaf-Wach-Rhythmus zu finden.

Diese Babys brauchen etwas länger, um sich in die neue Welt einzufinden. Meist gehen die Schreiattacken bis zum Ende des 3. Monats zurück.

Wichtig: Auch wenn Schreiphasen stark belastend sein können, sind sie für Babys meist harmlos. Sollte Ihr Kind allerdings nicht mehr an Gewicht zulegen, suchen Sie zur Abklärung unbedingt einen Kinderarzt auf.

Was kann man bei Schreibabys tun?

Langes und lautes Schreien kann auf Dauer seelisch und körperlich stark beanspruchend sein. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie können mit dem Gebrüll nicht mehr richtig umgehen, suchen Sie sich unbedingt Unterstützung:

  • Beim Kinderarzt: Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über Ihre Beobachtungen. Wann schreit Ihr Kind? Wie lange? Was schafft Abhilfe? Der Arzt kann abklären, ob dem Baby etwas fehlt.

  • Bei der Hebamme: Fragen Sie ruhig Ihre Hebamme um Rat. In der Regel haben sie einen guten Blick für die Kleinsten und helfen gerne mit praktischen Tipps weiter.

  • Bei Beratungsstellen: Es gibt spezielle Schreiambulanzen und Beratungsstellen, die sich mit Schreibabys auskennen und Ihnen gerne unter die Arme greifen.

Kleine Pause: Beziehen Sie Familie und Freunde ein

Kleine Pause: Beziehen Sie Familie und Freunde ein, wenn Babys häufig schreien

Ständiges Schreien stresst nicht nur, es verunsichert frisch gebackene Eltern auch. Versuchen Sie, Freunde und Verwandte zu involvieren und nehmen Sie ihre Hilfe an. Wechseln Sie sich außerdem mit Ihrem Partner ab, das macht Auszeiten für beide möglich.

Tipps für Eltern: So beruhigen Sie Ihr Kind

Wenn Babys schreien, brauchen sie Hilfe. Auch wenn es scheinbar gar keinen Anlass gibt. Was können Sie tun, um Ihr Kind wieder zu entspannen?

Da zu sein, kann schon helfen

Wenn Babys häufig schreien – NIVEA

Schreien spannt Ihr Baby stark an. Um die Anspannung wieder zu lösen, ist die Hilfe von Mama oder Papa nötig. Reagieren Sie deshalb möglichst sofort und versuchen Sie herauszufinden, was hinter dem Weinen steckt: Hunger, Müdigkeit oder vielleicht ist ein Windelwechsel nötig?

Schreien ohne Grund? Das können Sie tun:

Ganz wichtig: Schütteln ist keine Option! Abgesehen davon, dass sich Ihr Baby so nicht beruhigen lässt, besteht erhöhte Verletzungsgefahr.

  • Bleiben Sie selbst ruhig, auch wenn es schwerfällt.

  • Versuchen Sie, Ihr Baby über Blickkontakt zu beruhigen und sprechen Sie Ihrem Kind gut zu, auch sanfte Babymassagen können Ihr Baby wieder „einfangen“.

  • Monotone Geräusche haben einen entspannenden Effekt auf viele Babys. Probieren Sie es mit Meeresrauschen, dem Geräusch eines Föhns oder machen Sie selber eintönige Laute wie „Psssssssst“ oder „Ommmmmm“.

  • Auch Melodien und Körperkontakt können Babys beruhigen: Singen Sie etwas vor, lassen Sie an Ihrem Finger nuckeln oder massieren Sie das Baby sanft.

  • Viele Eltern berichten von der positiven Wirkung des Fliegergriffs. Probieren Sie es mal aus: den Säugling sicher mit dem Bauch auf den Unterarm legen und sanft hin und her wiegen.

  • Wenn das Kind bereits einige Zeit geschrien hat, kann ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft guttun.

  • Sie haben das Gefühl, die Fassung zu verlieren? Dann legen Sie Ihr Baby ins Kinderbett und lassen es kurz schreien. Schirmen Sie sich für einen Moment ab. Verlassen Sie den Raum und blenden Sie den Lärm aus – z. B. mit dicken Kopfhörern und Ihrer Lieblingsmusik.

Finden Sie selbst zur Ruhe

Ruhe bewahren, wenn Baby schreit

Versuchen Sie, sich selbst zu beruhigen: Hören Sie zum Beispiel einige Minuten entspannende Musik, rufen Sie Freunde an oder gönnen Sie sich eine Tasse Kakao. Wenn Sie selbst wieder entspannter sind, können Sie auch Ihrem Baby besser helfen, zur Ruhe zu kommen.

Tipps zum Vorbeugen: So vermeiden Sie das Schreien

  • Körperliche Nähe: Halten Sie Ihr Kind oft in Ihrer Nähe und tragen Sie es vor allem in den ersten Lebenswochen noch viel bei sich. Das kann einen beruhigenden Effekt haben und dafür sorgen, dass Ihr Baby weniger schreit.

  • Spiel und Spaß: Ist Ihr Baby wach und aktiv, nutzen Sie die Zeit, um mit ihm zu spielen, sich zu unterhalten, es abzulenken.

  • Bewegung: Geben Sie Ihrem Nachwuchs viele Möglichkeiten, sich selber zu bewegen. Lassen Sie es viel frei strampeln und halten Sie die Zeit in Babywippen und Co. begrenzt.

  • Überforderung vermeiden: Babys signalisieren, wenn es zu viel wird –  zum Beispiel, indem sie sich abwenden. In dem Fall ist es höchste Zeit für eine Pause. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist die Aufmerksamkeitsspanne der Kleinen noch recht kurz.

  • Routinen: Versuchen Sie, Rituale und Strukturen in Ihren Alltag einzubauen. Singen Sie zum Beispiel immer das gleiche Lied vor dem Schlafengehen. Genauso wichtig wie Ruhephasen während des Tages sind aktive Wachphasen, die Sie etwa zum gemeinsamen Spielen nutzen. 

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